Die Milchstraße über Spaniens Bardenas Reales

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Bildcredit und Bildrechte: Maria Rosa Vila

Beschreibung: Was ist hier unter der Milchstraße? Erstens liegt am oberen Rand des obigen Bildes ein zartes Band – es vom Blickwinkel unseres Planeten aus die Seitenansicht der zentralen Scheibe unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Das Band der Milchstraße ist in den meisten klaren Nächten fast überall auf der Erde bei dunklem Himmel zu sehen.

Darunter liegt eine vergleichsweise viel weniger alltägliche Ansicht. Es ist der markante Gipfel des Castil de Tierra, eine Felsformation in der Bardenas Reales, ein natürliches Badland im Nordosten Spaniens. Die 50 Meter hohe Felsnadel besteht aus Lehm und Sandstein, die nach Tausenden Jahren der Erosion durch Wind und Wasser übrig blieb.

Die Astrofotografin wartete Monate, bis der Himmel passte – und fotografierte dann 14 Aufnahmen in einer einzigen Nacht, um daraus das obige Bild zu erstellen.

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Komet Lemmon und der gestirnte Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Nick Martin

Beschreibung: Komet Lemmon, der nun hoch über der Ekliptik zieht, verblasste am irdischen Nachthimmel dramatisch, da er nun ins äußere Sonnensystem hinauszieht. Er ist etwa 16 Lichtminuten (2 AE) von der Sonne entfernt, weist jedoch immer noch eine grünliche Koma auf und posiert rechts auf diesem 4 Grad großen Teleskopbild vom letzten Samstag, zusammen mit detailreichen Sternhaufen und Nebeln in der Kassiopeia. Die reichhaltige Hintergrund-Himmelslandschaft ist typisch für dieses protzige nördliche Sternbild, das in den dicht gedrängten Sternfeldern der Milchstraße liegt. Nahe dem Zentrum befindet sich der etwa 5000 Lichtjahre entfernte offene Sternhaufen M52. Der rot leuchtende Nebel NGC 7635 links unter M52 ist etwa 11.000 Lichtjahre entfernt und wegen seines Aussehens auf Nahaufnahmen als Blasennebel bekannt. Doch der verblassende Komet Lemmon ist nicht das einzige Vordergrundobjekt in der Szenerie. Der zarte Streifen rechts ist ein Satellit, der während der Langzeitaufnahme durch das Feld zog. Er leuchtete noch im Sonnenlicht und blitzte auf, bevor er in den Erdschatten eintauchte.

Interplanetare Nachrichten: Fotogelegenheit für Cassini und MESSENGER – lächeln und winken!
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IC 1848: Der Seelennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Bob Andersson

Beschreibung: In der Seele der Königin Äthiopiens entstehen Sterne. Genauer gesagt ist die große Sternbildungsregion „Seelennebel“ in Richtung des Sternbildes Kassiopeia zu finden, das die griechische Mythologie als eitle Gattin eines Königs beschreibt, der vor langer Zeit das Land um den oberen Nil regierte. Der Seelennebel beherbergt mehrere offene Sternhaufen, eine große Radioquelle, die als W5 bekannt ist, und riesige, entleerte Blasen, die vom Sternenwind junger, massereicher Sterne gebildet wurden. Der Seelennebel ist etwa 6500 Lichtjahre entfernt, umfasst ungefähr 100 Lichtjahre und wird meist neben seinem himmlischen Nachbarn, dem Herznebel (IC 1805), abgebildet. Das obige Bild erscheint großteils rot wegen der Emission einer speziellen Lichtfarbe, die von angeregtem Wasserstoff abgestrahlt wird.

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Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Yves Van den Broek

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, die von den Winden eines massereichen Sterns geblasen wurde, hat eine überraschend vertraute Form. Sie wurde als NGC 7635 katalogisiert und auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie zart aussieht, liefert die Blase mit einem Durchmesser von 10 Lichtjahren Hinweise auf gewaltige Abläufe, die dort im Gange sind. Rechts über der Blasenmitte befindet sich ein heißer O-Stern, der mehrere hunderttausendmal lichtstärker und ungefähr 45-mal massereicher ist als die Sonne. Ein heftiger Sternenwind und die intensive Strahlung dieses Sterns haben die Struktur aus leuchtendem Gas in das dichtere Material der umgebenden Molekülwolke hineingeblasen. Der eindrucksvolle Blasennebel ist etwa 11.000 Lichtjahre entfernt und befindet sich im prahlerischen Sternbild Kassiopeia. Diese Ansicht der kosmischen Blase wurde aus Schmal- und Breitband-Bilddaten erstellt und zeigt Details in der Emissionsregion in einem natürlich dargestellten Sternfeld.

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IC 59 und IC 63 in der Kassiopeia

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Bildcredit und Bildrechte: Ken Crawford (Rancho Del Sol Obs.)

Beschreibung: Diese hellen Ränder und fließenden Formen suggerieren schmelzende Eiscreme in kosmischen Größenordnungen. Wenn man in die Richtung des Sternbildes Kassiopeia blickt, zeigt die farbenprächtige (vergrößerbare) Himmelslandschaft die zurückgefegten, kometenförmigen Wolken IC 59 (links) und IC 63. Die Wolken sind etwa 600 Lichtjahre entfernt und schmelzen eigentlich nicht, sondern lösen sich langsam unter dem Einfluss der ionisierenden, ultravioletten Strahlung, die vom heißen, leuchtstarken Stern γ Cas ausgeht, auf. Gamma Cassiopeiae ist physisch nur etwa 3-4 Lichtjahre von den Nebeln entfernt, knapp außerhalb des oberen rechten Bildrandes. In IC 63, der Gamma Cassiopeiae sogar etwas näher ist, dominiert rotes H-Alpha-Licht, das abgestrahlt wird, wenn ionisierte Wasserstoffatome sichwieder mit ihren Elektronen verbinden. IC 59, der weiter vom Stern entfernt ist, weist anteilig weniger H-Alpha-Strahlung auf, dafür mehr von der charakteristischen, blauen Färbung des Sternenlichtes, das von Staub reflektiert wird. Das Sichtfeld umfasst etwa 1 Grad oder in der geschätzten Entfernung von Gamma Cassiopeiae und seiner Freunde 10 Lichtjahre.

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NGC 7635: Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Larry Van Vleet

Beschreibung: Blase kontra Wolke. NGC 7635, der Blasennebel, wird von den Sternwinden des massereichen Zentralsterns BD+602522 aufgeblasen. Nebenan gibt es jedoch eine riesige Molekülwolke, die rechts zu sehen ist. An diesem Ort im Raum trifft die unwiderstehliche Kraft auf interessante Weise auf ein unverrückbares Objekts. Die Wolke kann die Aufweitung des Blasengases enthalten, wird jedoch von der heißen Strahlung des Zentralsterns der Blase vernichtet. Die Strahlung heizt dichte Regionen der Molekülwolke auf und bringt sie zum Leuchten. Der Blasennebel wurde oben in wissenschaftlichen Farben abgebildet, um den Kontrast zu verstärken. Er hat einen Durchmesser von etwa 10 Lichtjahren und ist Teil eines viel größeren Komplexes aus Sternen und Hüllen. Der Blasennebel ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild der Königin von Äthiopien (Kassiopeia) zu sehen.

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Die Blase und M52

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Bildcredit und Bildrechte: Lóránd Fényes

Beschreibung: Für das Auge hält der Blasennebel – auf dieser kosmischen Komposition unten rechts – dem offenen Sternhaufen M52 auf hübsche Weise die Waage. Das Paar wäre aber auf einer anderen Skala sehr ungleichgewichtig. Der Blasennebel, auch bekannt als NGC 7635, der in einen Komplex aus interstellarem Staub und Gas eingebettet und von den Winden eines einzigen, massereichen O-Sterns aufgeblasen wird, ist nur etwa 10 Lichtjahre groß. M52 auf der anderen Seite ist ein reichhaltiger, offener Haufen mit etwa tausend Sternen. Dhttp://apod.nasa.gov/apod/ap070726.htmler Haufen ist zirka 25 Lichtjahre groß. Die geschätzte Entfernung zum Blasennebel und dem mit ihm verbundenen Wolkenkomplex, der an der nördlichen Grenze der Kassiopeia zu sehen ist, beträgt ungefähr 11.000 Lichtjahre, während der Sternhaufen M52 fast 5000 Lichtjahre entfernt ist. Das weite Teleskopfeld umfasst etwa 1,5 Grad am Himmel oder dreimal den scheinbaren Vollmonddurchmesser.

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Der Blasennebel

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Credit und Bildrechte: Dave Jurasevich (Mount Wilson Observatory)

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, aufgeblasen vom Wind eines massereichen Sterns, besitzt eine überraschend vertraute Form. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert und auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie filigran aussieht, liefert die 10 Lichtjahre große Blase Hinweise, dass gewaltige Prozesse im Gang sind. Rechts über der Mitte der Blase steht ein heißer O-Stern, der mehrere hundert Mal leuchtstärker und annähernd 45 Mal massereicher ist als die Sonne. Heftige Sternwinde und die intensive Strahlung dieses Sterns haben die Struktur aus leuchtendem Gas in das dichtere Material einer ihn umgebenden Molekülwolke hineingesprengt. Der faszinierende Blasennebel liegt an die 11.000 Lichtjahre entfernt im überheblichen Sternbild Kassiopeia. Um dieses scharfe Bild zu erzeugen, wurde eine Falschfarben-Hubble-Farbskala verwendet, die Emissionen von Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoff in roten, grünen und blauen Farbtönen zeigt. Die Bilddaten wurden mit einem kleinen Teleskop unter einem klaren, ruhigen Himmel am Mount-Wilson-Observatorium aufgenommen.

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Monduntergang über Pleasant Bay

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Credit und Bildrechte: A. Dunlap-Smith; Illustration – Danksagung: J. Hevelius

Beschreibung: Es war ein Himmel zum Träumen. Letzte Woche am frühen Morgen war der Himmel, der das bloße Auge erhellte, vielleicht noch erhellender für das geistige Auge. Das bloße Auge sah Wolken, die den untergehenden Mond über einer ruhigen und spiegelglatten Bucht rahmten, Fichten, die das nahe gelegene Ufer säumten, den offenen Sternhaufen der Plejaden (M45), der markant in der Himmelsmitte glomm, die Andromedagalaxie, die rechts knapp über dem Horizont schwebte, und die Gürtelsterne des Orion rechts in einer Linie, genau unter dem hellorgangen Stern Beteigeuze.

Der helle Stern Sirius lugte weit links zwischen den Bäumen hervor. Das geistige Auge könnte sich darüberhinaus vorstellen, dass einige der Sternbilder zum Leben erwachten, darunter der Jäger Orion, der sein Schwert und Schild schwang, und dem sein großer Hund (Canis Major, dessen rechtes Auge Sirius ist) in den Kampf folgte – beide von der anderen Seite des Himmels her beobachtet von Kassiopeia, der Königin Äthiopiens, die auf ihrem Thron saß.

Das obige Bild wurde über Pleasant Bay in Maine (USA) aufgenommen und digital mit den Sternbildern aus dem Himmelsatlas Uranographia, der im 17. Jahrhundert von J. Hevelius gezeichnet wurde, zusammengefügt.

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Die Blase und M52

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Credit und Bildrechte: Tony Hallas

Beschreibung: Für das Auge steht der Blasennebel – in dieser kosmischen Komposition oben rechts – in einem hübschen Verhältnis zum offenen Sternhaufen M52. In anderen Größenverhältnissen ist das Paar dennoch unausgewogen. Der Blasennebel (auch NGC 7635 genannt), eingebettet in einen Komplex aus interstellarem Staub und Gas und von den Winden eines einzelnen massereichen O-Sterns aufgeblasen, ist lediglich 10 Lichtjahre groß. Andererseits ist M52 ein reichhaltiger offener Haufen mit etwa tausend Sternen. Der Haufen hat einen Durchmesser von etwa 25 Lichtjahren. Beide sind innerhalb der Grenzen der Kassiopeia zu sehen. Entfernungsschätzungen für den Blasennebel und den mit ihm verbundenen Wolkenkomplex belaufen sich auf 11.000 Lichtjahre, während der Sternhaufen M52 knapp 5000 Lichtjahre entfernt ist.

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