Landung auf dem Asteroiden Ryugu


Videocredit: JAXA

Beschreibung: Letzten Monat prallte ein Roboter der Menschheit von einem Asteroiden ab. Seine Hauptaufgabe war, eine Oberflächenprobe zu entnehmen. Trotz Schwierigkeiten bei der Suche nach einem sicheren Landeort, von dem die Sonde wieder abprallen konnte, landete Japans Roboter-Raumsonde Hayabusa2 erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu – und sprang gleich wieder hoch.

Vor dem Auftreffen schoss Hayabusa2 ein kleines Geschoss auf 162173 Ryugu, um Oberflächenmaterial zu versprengen und die Chance zu erhöhen, dass Hayabusa2 einiges davon aufgreifen könnte. Nächsten Monat feuert Hayabusa2 ein viel größeres Geschoss auf Ryugu ab, um etwas Material von unter der Oberfläche zu sammeln. Gegen Ende dieses Jahres soll Hayabusa2 von Ryugu aufbrechen, auf langgezogenen Schleifen zur Erde reisen und hoffentlich Ende 2020 kleine Teile dieses erdnahen Asteroiden zurückbringen.

Die Erforschung von Ryugu könnten der Menschheit nicht nur etwas über das Innere und die Oberfläche des Kleinplaneten verraten, sondern auch, welche Materialien im frühen Sonnensystem für die Entstehung von Leben verfügbar waren.

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Hayabusa2 steigt vom Asteroiden Ryugu auf


Bildcredit: JAXA, U. Tokyo, Kochi U., Rikkyo U., Nagoya U., Chiba Tech., Meiji U., U. Aizu, AIST

Beschreibung: Kann die Raumsonde Hayabusa2 sicher auf dem Asteroiden Ryugu landen? Seit ihrer Ankunft im Juni zeigen Bilder, dass die Oberfläche des etwa einen Kilometer großen Ryugu von Felsen übersät ist, sodass die Suche eines ausreichend flachen Bereichs, auf dem die Raumsonde landen kann, eine ziemliche Herausforderung ist.

Dieses Video zeigt den Schatten der japanischen Robotersonde Hayabusa2 nur 20 Meter über der Oberfläche, als sie nach einer Probelandung letzte Woche von Ryugus zerklüfteter Oberfläche aufstieg. Zuvor legten kleine wurfscheibengroße Landesonden von Hayabusa2 ab, traten in Kontakt mit der Oberfläche des diamantförmigen Asteroiden und begannen darauf herumzuhüpfen.

Die Erforschung von Ryugu kann der Menschheit Details zur Oberfläche und das Innere des Kleinplaneten verraten, aber auch, welche Materialien im frühen Sonnensystem für die Entwicklung von Leben vorhanden waren. Die Landung des Mutterschiffs von Hayabusa2 ist für Anfang nächsten Jahres vorgesehen, danach soll sie Bodenproben sammeln und diese zur Erde bringen.

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Hayabusa2 nähert sich dem Asteroiden Ryugu

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: ISAS, JAXA, Hayabusa2-Team

Beschreibung: Sieht aus wie ein großer Weltraumdiamant – aber mit Kratern. Es ist 162173 Ryugu (Drachenburg), und Japans Robotermission Hayabusa2 erreicht nun diesen erdnahen Asteroiden.

Die ehrgeizige Hayabusa2 trägt eine Armada abtrennbarer Sonden, darunter zwei Impaktoren, vier kleine Nahbereichsschweber, drei kleine Oberflächengeräte und den Mobile Asteroid Surface Scout (MASCOT), der auf Ryugus Oberfläche landen, diese untersuchen und dort umherwandern soll. Die meisten Geräte sind mit Kameras ausgestattet. Außerdem ist geplant, dass Hayabusa2 Oberflächenproben sammelt und diese für eine genaue Analyse bis 2020 zur Erde zurückbringt.

Was man zuvor vom Asteroiden Ryugu wusste, war seine Bahn, dass er etwa einen Kilometer groß und seine Oberfläche dunkel ist und ungewöhnliche Farben reflektiert. Die Untersuchungen von Ryugu könnten der Menschheit nicht nur mehr über Ryugus Oberfläche und sein Inneres verraten, sondern auch, welche Rohstoffe im frühen Sonnensystem für die Entwicklung von Leben vorhanden waren. Die oben gezeigte Bildserie von der Annäherung zeigt Details, die Hinweise auf große Felsen und Krater sein könnten.

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