AE Aurigae und der Flammensternnebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Amir Abolfath (TWAN)

Beschreibung: Brennt der Stern AE Aurigae? Nein. AE Aurigae trägt zwar den Namen Flammenstern, und der umgebende Nebel IC 405 wird Flammensternnebel genannt, und die Form der Region sieht aus wie Feuer, doch gibt es da kein Feuer. Als Feuer definiert man üblicherweise die schnelle molekulare Aufnahme von Sauerstoff, es tritt nur auf, wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist, doch nicht in einer so energiereichen Umgebung mit wenig  Sauerstoff wie in Sternen.

Das Material, das wie Rauch aussieht, ist großteils interstellarer Wasserstoff, es enthält jedoch rauchähnliche dunkle Fasern aus kohlenstoffreichen Staubkörnchen. Der helle Stern AE Aurigae rechts unter der Bildmitte ist so heiß, dass er blau leuchtet und so energiereiches Licht abstrahlt, dass es Elektronen aus dem umgebenden Gas ausschlägt. Wenn ein Proton ein Elektron zurückgewinnt, wird Licht abgestrahlt, das man im umgebenden Emissionsnebel sieht. Der hier gezeigte Flammensternnebel liegt ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt und ungefähr 5 Lichtjahre groß. Man sieht ihn mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Fuhrmann (Auriga).

Zur Originalseite

Komet, Haufen und Nebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Mohammad Nouroozi

Beschreibung: Komet 21P / Giacobini-Zinner ist hell genug für die Beobachtung mit Fernglas und ist sogar auf diesem detailreichen Telefoto-Mosaik des Sternbildes Fuhrmann (Auriga), das reich Sternhaufen und Nebeln ist, gut erkennbar. In der Nacht des 9. September bildeten seine grünliche Koma und der diffuse Schweif einen Kontrast zu den farbenprächtigen Sternen und den rötlichen Emissionsnebeln im fast 10 Grad großen Sichtfeld in der Milchstraße.

Der Komet stand nahe dem Perihel und seiner größten Annäherung an die Erde, er war etwa 200 Lichtsekunden entfernt. Über den fernen Hintergrund reiten die bekannten Fuhrmann-Sternhaufen M38 (links über der Mitte) und M36 (rechts) etwa 4000 Lichtjahre entfernt über dem Kometenschweif. Die Emissionsregion IC 405 inks oben ist nur 1500 Lichtjahre entfernt und auch unter dem dramatischeren Namen Flammensternnebel bekannt. Rechts daneben liegt der 12.000 Lichtjahre entfernte IC 410, der für seine Sterne bildenden kosmischen Kaulquappen berühmt ist.

Giacobini-Zinner, ein Kind unseres Sonnensystems, ist ein periodischer Komet, der die Sonne alle 6,5 Jahren umrundet, und der Ursprungskörper des Draconiden-Meteorstroms im Oktober.

Zur Originalseite

AE Aurigae und der Flammensternebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: Warum wird AE Aurigae als Flammenstern bezeichnet? Der Nebel IC 405 um den Stern wird als Flammensternnebel bezeichnet, weil es in der Region offenbar Rauch gibt, obwohl nichts brennt, auch nicht der darin liegende Stern AE Aurigae.

In der Regel wird Feuer als schnelle molekulare Sauerstoffaufnahme definiert, die nur dann auftritt, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist, in so einer Umgebung mit viel Energie und wenig Sauerstoff spielt es keine Rolle. Das Material, das wie Rauch aussieht, ist größtenteils interstellarer Wasserstoff, enthält aber rauchähnliche dunkle Fasern aus kohlenstoffreichen Staubkörnern.

Der helle Stern AE Aurigae ist in der Nähe des Nebelzentrums zu sehen und so heiß, dass er blau leuchtet und so energiereiches Licht aussendet, dass es Elektronen aus den Atomen im umgebenden Gas hinausstößt. Wenn ein Atom mit einem Elektron rekombiniert, wird Licht abgestrahlt, das den umgebenden Emissionsnebel erzeugt.

Der Flammensternnebel ist etwa 1500 Lichtjahre entfernt, umfasst mehr als 5 Lichtjahre und ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Fuhrmann (Auriga) zu sehen.

Zur Originalseite

Flammensternnebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, Univ. Arizona

Beschreibung: Auf dieser kosmischen Szene beleuchtet ein Ausreißerstern den Flammensternnebel. Die kochenden interstellaren Gas- und Staubwolken des Flammensternnebels, auch als IC 405 bekannt, liegen ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Auriga. AE Aurigae, im Bild der helle Stern links oben, ist ein massereicher, extrem heißer O-Stern, der schnell durch den Weltraum wandert. Er wurde wahrscheinlich vor Millionen Jahren bei einer Kollision von Mehrfachsternen in der Nachbarschaft des Orionnebels ausgestoßen.

Der schnelle Stern befindet sich nun in der Nähe von IC 405. Seine ionisierende Ultraviolettstrahlung liefert das sichtbare rötliche Leuchten, weil die Wasserstoffatome im Nebel ihre Elektronen verlieren und rekombinieren. Sein intensives blaues Sternenlicht wird von den staubigen Fasern des Nebels reflektiert. Wie alle massereichen Sterne wird AE Aurigae ein kurzes Leben haben, schnell seinen Kraftstoffvorrat für Kernfusion verbrennen und als Supernova explodieren.

Der farbige Teleskopschnappschuss umfasst in der Entfernung des Flammensternnebels etwa 5 Lichtjahre.

Zur Originalseite

Nebel im Fuhrmann

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Fritz Helmut Hemmerich

Beschreibung: Das antike Sternbild Fuhrmann (Auriga) ist reich an Sternhaufen und Nebeln und reitet hoch am nördlichen Winternachthimmel. Diese detailreiche Teleskopansicht wurde mit Schmal- und Breitbandfiltern erstellt. Sie umfasst am Himmel fast 8 Vollmonde (4 Grad) und zeigt einen Teil der Schätze des Fuhrmanns. Das Feld zeigt die etwa 1500 Lichtjahre entfernte Emissionsregion IC 405 (links oben). Ihre roten, verschachtelten Wolken aus leuchtendem Wasserstoff, die auch als Flammensternnebel bekannt sind, werden vom heißen O-Stern AE Aurigae zum Leuchten angeregt. IC 410 (rechts oben) ist mit 12.000 Lichtjahren beträchtlich weiter entfernt. Die Sternbildungsregion ist berühmt für ihre eingebetteten jungen Sternhaufen NGC 1893 und kaulquappenförmige Wolken aus Staub und Gas. IC 417 und NGC 1931 rechts unten, die Spinne und die Fliege, sind ebenfalls junge Sternhaufen, die in ihre Entstehungswolken eingebettet sind und weit hinter IC 405 liegen. Der Sternhaufen NGC 1907 liegt am unteren Bildrand rechts neben der Mitte. Das dicht gedrängte Sichtfeld zeigt über die Ebene unserer Milchstraße etwa in die Gegenrichtung des galaktischen Zentrums.

Zur Originalseite

AE Aurigae und der Flammensternnebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Jesús Vargas (Sky-Astrophotography) und Maritxu Poyal (Maritxu)

Beschreibung: Brennt der Stern AE Aurigae? Nein, obwohl AE Aurigae „Flammenstern“ genannt wird, der umgebende Nebel IC 405 Flammensternnebel heißt und die Region scheinbar die Farbe von Feuer hat, gibt es hier kein Feuer. Mit Feuer meint man üblicherweise die rasche molekulare Aufnahme von Sauerstoff. Es entsteht nur, wenn genug Sauerstoff vorhanden ist, jedoch nicht in einer so energiereichen, sauerstoffarmen Umgebung wie bei Sternen. Das Material, das wie Rauch aussieht, ist großteils interstellarer Wasserstoff, der rauchartige dunkle Fasern aus kohlenstoffreichen Staubkörnchen enthält. Der helle Stern AE Aurigae – rechts unten bei der Mitte des Nebels – ist so heiß, dass er blaues Licht abstrahlt, das so energiereich ist, dass es Elektronen aus dem umgebenden Gas herausschlägt. Wenn ein Proton ein Elektron zurückgewinnt, wird Licht abgestrahlt, das man im umgebenden Emissionsnebel sieht. Der oben abgebildete Flammensternnebel ist etwa 1500 Lichtjahre entfernt, ungefähr 5 Lichtjahre groß und mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Fuhrmann (Auriga) zu sehen.

Sie sind da!
Zur Originalseite

Das Zentrum von Auriga

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Das antike Sternbild Auriga, der Fuhrmann, reich an Sternhaufen und Nebeln, reitet hoch am nördlichen Winternachthimmel. Diese detailreiche Mosaik-Teleskopansicht, die im Januar fotografiert wurde, umfasst am Himmel fast 24 Vollmonde (12 Grad) und zeigt einige der bei kosmischen Touristen beliebtesten Ansichten im Fuhrmann. Das dicht gedrängte Feld schweift über die Ebene unserer Milchstraße in die dem Zentrum der Galaxis gegenüberliegende Richtung.

Brauchen Sie eine Wegbeschreibung? Der helle, bläuliche Stern Elnath am unteren Bildrand an der Grenze des Fuhrmanns zu Taurus, dem Stier, ist sowohl als Beta Tauri als auch Gamma Aurigae bekannt. Weit links und fast 300 Lichtjahre entfernt decken die emsig verschlungenen Fasern des Supernovarestes Simeis 147 etwa 150 Lichtjahre ab. Blickt man nach rechts, findet man den Emissionsnebel IC 410, der wesentlich weiter entfernt ist, nämlich etwa 12.000 Lichtjahre.

Der Sterne bildende IC 410 ist berühmt für seinen eingebetteten jungen Sternhaufen NGC 1893 und die kaulquappenförmigen Wolken aus Staub und Gas. Der Flammensternnebel IC 405 ist nur ein wenig weiter entfernt. Seine roten, verschlungenen Wolken aus leuchtendem Wasserstoff werden vom heißen O-Stern AE Aurigae angeregt. Zwei der offenen Sternhaufen unserer Galaxis, M36 und M38 nach Charles Messier, sind im obigen Sternfeld aufgereiht und vielen Himmelsbeobachtern mit Fernglas vertraut.

Zur Originalseite

AE Aurigae und der Flammensternnebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: AE Aurigae wird flammender Stern genannt. Der ihn umgebende Nebel IC 405 heißt Flammensternnebel, und die Region scheint Rauch zu enthalten, doch hier gibt es kein Feuer. Feuer, womit üblicherweise die rasante molekulare Bindung an Sauerstoff gemeint ist, tritt nur auf, wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist, und ist in einer so energiereichen, sauerstoffarmen Umgebung nicht von Bedeutung. Die Materie, die wie Rauch aussieht, ist hauptsächlich interstellarer Wasserstoff, enthält jedoch rauchähnliche dunkle Fasern aus kohlenstoffreichen Staubkörnchen. Der helle Stern AE Aurigae nahe der Nebelmitte ist so heiß, dass er blau leuchtet und so energiereiches Licht abstrahlt, dass es Elektronen aus den Atomen des umgebenden Gases herausschlägt. Wenn ein Atom mit einem Elektron rekombiniert, wird Licht abgestrahlt, wodurch der umgebende Emissionsnebel entsteht. Auf diesem kosmischen Porträt ist der Flammensternnebel etwa 1500 Lichtjahre entfernt, umfasst ungefähr 5 Lichtjahre und ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Fuhrmann (Auriga) zu sehen.

Zur Originalseite

Nebel in Auriga

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Steve Cannistra (StarryWonders)

Beschreibung: Das antike Sternbild Auriga – der Fuhrmann -, das reich an Sternhaufen und Nebeln ist, reitet hoch am nördlichen Winterhimmel. Diese lang belichtete Teleskopansicht, die aus im Januar aufgenommenen Schmal- und Breitbandfilter-Daten erstellt wurde und fast 8 Vollmonde (4 Grad) am Himmel umfasst, zeigt einige von Aurigas himmlischen Geschenken. Das Feld enthält die Emissionsregion IC 405 (oben links), die etwa 1500 Lichtjahre entfernt ist. Sie ist auch als der Flammensternnebel bekannt. Ihre roten, verschlungenen Wolken aus leuchtendem Wasserstoff werden vom heißen O-Stern AE Aurigae aufgeheizt. IC 410 (oben rechts) ist deutlich weiter entfernt, etwa 12.000 Lichtjahre. Die Sternbildungsregion ist berühmt für den in ihr eingebetteten jungen Sternhaufen NGC 1893 und kaulquappenförmige Wolken aus Staub und Gas. IC 417 und NGC 1931 rechts unten, die Spinne und die Fliege, sind ebenfalls junge Sternhaufen, die in Entstehungswolken eingebettet sind, die weit hinter IC 405 liegen. Der Sternhaufen NGC 1907 befindet sich rechts der Mitte nahe dem unteren Bildrand. Das dicht gedrängte Sichtfeld liegt in der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, fast in Gegenrichtung des galaktischen Zentrums.

Zur Originalseite

AE Aurigae und der Flammensternnebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Rolf Geissinger

Beschreibung: AE Aurigae ist der helle Stern links unter der Mitte dieses atmosphärischen Porträts von IC 405, auch als der Flammensternnebel bekannt. Der heiße, variable O-Stern, der in die kosmische Wolke eingebettet ist, speist das Wasserstoffleuchten in den verworrenen Fasern aus atomarem Gas, sein blaues Sternenlicht wird von interstellarem Staub gestreut. Doch AE Aurigae wurde nicht in dem Nebel gebildet, den er beleuchtet. Wenn man die Bewegung des Sterns im Raum zurückverfolgt, ziehen Astronomen den Schluss, dass AE Aurigae vielleicht im Orionnebel gebildet wurde. Nahe gravitative Begegnungen mit anderen Sternen warfen ihn vor mehr als zwei Millionen Jahren aus der Region hinaus, zusammen mit einem weiteren O-Stern, Mu Columbae. Die Ausreißersterne treiben seither mit etwa 200 Kilometern pro Sekunde in entgegengesetzte Richtungen. Dieses scharfe, detailreiche Bild von IC 405 umfasst mehr als 5 Lichtjahre in der geschätzten Entfernung des Nebels von 1500 Lichtjahren im nördlichen Sternbild Auriga, dem Fuhrmann.

Zur Originalseite

Milchstraße über der Schweiz

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: Stephane Vetter (Nuits sacrees)

Beschreibung: Was ist um diese Jahreszeit am Nachthimmel zu sehen? Um die Antwort zu veranschaulichen wurden zu Beginn dieses Monats ein schönes Land, Wolken und eine Himmelslandschaft über Neuchâtel in der Schweiz fotografiert. Im Vordergrund waren sowohl die schneebedeckten Klippen des wie ein Amphitheater geformten Creux du Van zu sehen als auch die fernen Bäume und die von der Stadt beleuchteten Wolken.

Am Nachthimmel waren um Mitternacht Galaxien zu sehen, darunter der lange Bogen des Zentralbandes unserer Galaxis, der Milchstraße, die Andromedagalaxie (M31) und die Dreiecksgalaxie (M33). Zu den sichtbaren Sternhaufen zählten NGC 752, M34, M35, M41, der Doppelhaufen und Praesepe (M44). An Nebeln waren der Orionnebel (M42), NGC 7822, IC 1396, der Rosettennebel, der Flammensternnebel, der Kaliforniennebel, Herz- und Seelennebel sowie der Pacman-Nebel zu sehen.

Wenn Sie den Mauspfeil über das obige Bild schieben, sehen Sie Beschriftungen für alle Objekte. Doch das obige Weitwinkelbild des Himmels zeigt noch mehr Himelswunder. Welche weiteren Nebel finden Sie im obigen Bild?

Zur Originalseite