Dreieckiger Schatten eines großen Vulkans

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Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN)

Beschreibung: Warum sieht der Schatten dieses Vulkans wie ein Dreieck aus? Der Vulkan Teide hat keine strenge Pyramidenform, wie man angesichts des geometrischen Schattens denken könnte. Das Dreiecks-Schatten-Phänomen tritt nicht nur beim Teide auf, sondern ist auch auf den Gipfeln anderer großer Berge und Vulkane häufig zu beobachten.

Der Hauptgrund für die seltsame dunkle Form ist, dass der Beobachter den langen Schattenkorridor eines Sonnenuntergangs oder -aufgangs entlangblickt, der bis zum Horizont reicht. Sogar wenn der riesige Vulkan ein perfekter Würfel und sein Schatten ein langer rechteckiger Kasten wäre, würde dieser Schatten scheinbar am oberen Ende zusammenlaufen, weil er bis in weite Ferne reicht, wie parallel verlaufende Bahngleise.

Dieses atemberaubende Bild zeigt im Vordergrund den Krater Pico Viejo auf Teneriffa (Kanarische Inseln, Spanien). Der fast volle Mond steht kurz nach einer totalen Mondfinsternis in der Nähe.

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Sonnenaufgang am Krater Kopernikus

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Bildcredit und Bildrechte: Sage Gray

Beschreibung: Der Krater Kopernikus, ein markanter Einschlagsort im Oceanus Procellarum auf dem Mond, liegt in der Mitte dieses Teleskopporträts in Licht und Schatten. Der Mondterminator – die Grenze zwischen Tag und Nacht – verläuft durch die Mitte des 93 Kilometer großen Kraters. Er wurde am 14. April um 3:30 UTC aufgenommen, indem Videobilder übereinandergelegt und geschärft wurden.

Das Sonnenlicht fällt gerade erst auf seine riesigen Wälle im Westen, leuchtet aber noch nicht auf das tiefer liegende Gelände in der Umgebung, und verlängert kurzzeitig den Umriss des Kraters in die Nachtseite des Mondes. Wenn Sie in diesem Augenblick beim Krater Kopernikus stehen würden, könnten Sie den Sonnenaufgang sehen. Dieses Ereignis tritt im Kopernikus alle 29,5 Tage auf, das entspricht einem Mondmonat oder einer Lunation – der Zeit zwischen zwei Vollmonden, vom Planeten Erde aus gesehen.

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Monde in der Nähe von Jupiter

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Bildcredit und Bildrechte: Betul Turksoy

Beschreibung: Am 20. Mai teilten sich der fast volle Mond und Jupiter dieses Tele-Sichtfeld. Die Einzelaufnahme wurde fotografiert, als eine vorbeiziehende Wolkenbank das Mondlicht trübte. Das Bild zeigt die vertraute Vorderseite des großen natürlichen Begleiters unseres hübschen Planeten zusammen mit dem hellen Jupiter (rechts unten) und einigen seiner galileischen Monde. Die winzigen Lichtpünktchen in der Nähe von Jupiter, die in einer Linie stehen, sind – von links nach rechts – Ganymed, Europa, [Jupiter] und Kallisto. (Sie sind nicht bloß Staub auf Ihrem Bildschirm …)

Unser natürlicher Satellit ist näher und heller und erscheint riesig. Doch Ganymed und Kallisto sind physikalisch gesehen größer als der Erdmond, die Wasserwelt Europa ist etwas kleiner. Von den sechs größten Planetenbegleitern des Sonnensystems fehlt in dieser Szenerie nur der Saturnmond Titan. Io, der vierte galileische Mond, ist hinter dem großen Gasriesen versteckt.

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Saturn und das Da-Vinci-Leuchten

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Bildcredit und Bildrechte: Tunc Tezel (TWAN)

Beschreibung: Am 2. Februar sahen Frühaufsteher Saturn in der Nähe des alten Mondes tief am Osthorizont. An diesem Tag wurden der helle Planet, die sonnenbeleuchtete Sichel und die blasse Mondnachtseite auf dieser Himmelslandschaft noch vor der Dämmerung in Bursa (Türkei) fotografiert.

Das aschfarbene Licht des Mondes ist Erdschein – Erdlicht, das von der Nachtseite des Mondes reflektiert wird. Eine Beschreibung des Erdscheins als Sonnenlicht, das von den Ozeanen auf der Erde reflektiert wird und die dunkle Mondoberfläche beleuchtet, schrieb Leonardo da Vinci vor mehr als 500 Jahren. Am 2. Mai ging auch ein alter Mond in der Dämmerung auf. An diesem Tag teilte er sein aschfarbenes Leuchten am Himmel mit der Venus, dem gleißenden Morgenstern. Der 2. Mai war auch Leonardos 500. Todestag – er starb 1519.

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Mond bedeckt Saturn

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Bildcredit und Bildrechte: Cory Schmitz

Beschreibung: Manchmal verschwindet Saturn. Er geht zwar nicht fort, wird aber unsichtbar, wenn sich unser Mond davorschiebt. So eine Saturnbedeckung war Ende letzten Monats auf einem kleinen Streifen auf der Erde – von Brasilein bis Sri Lanka – zu beobachten.

Dieses Farbbild ist eine digitale Kombination der schärfsten Bilder, die fotografiert wurden fortlaufender Videos des Ereignisses, aufgenommen in Rot, Grün und Blau. Saturn und der vergleichsweise helle Mond wurden getrennt aufgenommen. Die Aufnahmen entstanden in Südafrika kurz vor der Verfinsterung – und kurz vor Sonnenaufgang. Als Saturn fast zwei Stunden später auf der anderen Seite des Mondes wieder auftauchte, war die Sonne bereits aufgegangen.

Dieses Jahr treten fast monatlich Bedeckungen von Saturn durch den Mond auf, leider sind sie nur für Leute am richtigen Ort bei klarem, dunklem Himmel sichtbar.

APOD auf Instagram: englisch oder persisch

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Silhouette der Raumstation auf dem Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Eric Holland

Beschreibung: Was ist dieser ungewöhnliche Punkt auf dem Mond? Es ist die Internationale Raumstation. Mit präziser Zeiteinteilung wurde die Raumstation, welche die Erde umkreist, letzten Monat vor dem teilbeleuchteten gewölbten Mond fotografiert. Dieses Bild wurde in Palo Alto in Kalifornien (USA) mit einer Belichtungszeit von nur 1/667 Sekunde aufgenommen. Der Transit der ISS über den ganzen Mond dauerte nur etwa eine halbe Sekunde.

Eine genaue Betrachtung dieser ungewöhnlich scharfen ISS-Silhouette zeigt die Umrisse vieler Solarpaneele und Träger. Der helle Krater Tycho ist links unten zu sehen, auch das vergleichsweise raue, helle Gelände, das als Hochländer bekannt ist, sowie relativ glatte, dunkel gefärbte Bereiche, die als Maria bezeichnet werden. Online-Hilfsmittel zeigen Ihnen, wann die Internationale Raumstation in Ihrer Gegend sichtbar ist.

Neu: APOD nun persisch auf Instagram verfügbar

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Astronaut schießt Mondfeldtor

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Bildcredit: NASA, Apollo 15 Team

Beschreibung: Drei Punkte für die NASA! Als 1971 die Zeit der Apollo-15-Mission auf dem Mond zu Ende ging, bereitete sich der Astronaut David Scott gewissenhaft darauf vor, ein weiteres Tor zu kicken und noch einmal einen dramatischen Endmissionssieg für die NASA zu erringen. Scott verwendete einen speziellen Mondfußball, der für die rauen Spiele auf dem Mond konzipiert war. R1-D1, ein Vorläufermodell von R2-D2, klatschte von der Seitenlinie.

Die Leute bei APOD wünschen einen fröhlichen 1. April! In Wirklichkeit platzierte der Astronaut Scott einen Bohrer, der die Änderung der Temperatur mit zunehmender Tiefe auf dem Mond vermaß. Das Gerät im Vordergrund detektierte energiereiche Teilchen von der Sonne.

Kein Scherz: NASA plant Rückkehr zum Mond in den nächsten fünf Jahren

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Vier Türme und der Äquinoktiumsmond

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Bildcredit und Bildrechte: Javier Martinez Moran

Beschreibung: Der erste Vollmond des nördlichen Frühlings geht auf dieser Teleskopansicht hinter vier fernen Türmen auf. Dieses Bild wurde etwa 40 Kilometer westlich von Madrid fotografiert. Der Mondaufgang lag auch in zeitlicher Nähe der Vollmondphase, dem Mondperigäum und dem Äquinoktium im März.

Die seltsam wellige, verzerrte Form des Vollmondes nahe am Horizont hat jedoch mehr mit der langen Sichtlinie durch die geschichtete Atmosphäre zu tun. Zu den reizenden visuellen Effekten der beträchtlichen atmosphärischen Brechung zählt das Auftreten eines dünnen schwebenden Splitters über der Mondscheibe. Diese merkwürdige optische Luftverzerrung geht oft mit einem häufiger beobachteten grünen Blitz der untergehenden Sonne einher.

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Mondaufgang im Schatten des Mauna Kea

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Bildcredit und Bildrechte: Michael Connelley (U. Hawaii)

Beschreibung: Wie kann der Mond in einem Berg aufgehen? Das kann er nicht – was hier fotografiert wurde, ist ein Mondaufgang im Schatten eines großen Vulkans. Der Vulkan ist der Mauna Kea auf Hawai’i in den USA, ein oft besuchter Ort für aufsehenerregende Fotos, da er einer der führenden Beobachtungs orte auf dem Planeten Erde ist.

Die Sonne ging gerade hinter der Kamera in entgegengesetzter Richtung unter. Außerdem hat der Mond soeben seine volle Phase bereits hinter sich – wäre er exakt in der vollen Phase, würde er – vielleicht verfinstert – exakt am Gipfel des Schattens aufgehen. Der Mond geht im dreieckigen Schattenkegel des Vulkans auf, einem Korridor aus Dunkelheit, der in der Ferne spitz zuläuft wie konvergierende Gleise. Um vom Vulkanschatten getroffen zu werden, ist der Mond zu groß und zu weit entfernt. Durch die Brechung des Mondlichtes in der Erdatmosphäre erscheint der Mond leicht oval. Im Vordergrund sind die Aschenkegel alter Vulkanausbrüche zu sehen.

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Himmlische Anordnung über der sizilianischen Küste

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Bildcredit und Bildrechte: Dario Giannobile

Beschreibung: An diesen Sonnenaufgang würde man sich erinnern. Vor etwa einem Monat, kurz vor der Morgendämmerung, war im Osten eine eindrucksvolle Anordnung an Himmelsobjekten zu sehen. Am hellsten und dem Horizont am nächsten stand der Mond. Das orangefarbene Leuchten des Mondes entsteht, weil die dazwischenliegende Atmosphäre blaues Licht streut. Das nächsthellste und zweite Objekt am Horizont war der Planet Venus. Die Venus erscheint bläulicher als der Mond – was man (auch) in der Reflexion auf dem Wasser sieht. Als Nächstes folgt Jupiter, und das helle Objekt über Jupiter ist der Stern Antares.

Die Darbietung war fast auf dem gesamten Planeten Erde zu beobachten, doch dieses Bild wurde an einem malerischen Strand in der Nähe von Syrakus auf der Insel Sizilien in Italien aufgenommen. Diesen Monat erscheint Saturn vor Sonnenaufgang zwischen Venus und Jupiter, während Mars kurz nach Sonnenuntergang sichtbar ist.

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Flugzeug überquert Sichelmond

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Bildcredit und Bildrechte: Olivier Staiger (Binounistan.com)

Beschreibung: Nein, das ist keine gute Möglichkeit, um zum Mond zu gelangen. Was man hier sieht, ist eine zufällige Überlagerung eines Flugzeugs mit dem Mond. Der Kondensstreifen wäre normalerweise weiß, doch die große Menge Luft in Richtung der untergehenden Sonne streut bevorzugt blaues Licht, was dem reflektierenden Streifen eine hellrote Farbe verleiht.

In weiter Ferne hinter dem Flugzeug steht ein Sichelmond, der ebenfalls leicht gerötet ist. Dieses Bild wurde vor einem Monat kurz nach Sonnenuntergang in Valais in der Schweiz fotografiert, zu dieser Zeit befanden sowohl die Flugzeuge als auch ihre Kondensstreifen am Himmel noch im Sonnenlicht. Leider endete die spontane Himmelsschau innerhalb von Minuten. Das Flugzeug überquerte den Mond und verließ das Sichtfeld. Der Mond ging unter. Der Kondensstreifen wurde dunkel und löste sich dann auf.

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