Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASABildrechte Stereobild: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese Stereoansicht aus dem Mondorbit. Die 3D-Anaglyphe entstand aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634), die der Astronaut Michael Collins 1969 bei der Mission Apollo 11 fotografierte. Sie zeigt, wie die Aufstiegsstufe des Mondlandemoduls „Der Adler“ aufsteigt, um das Kommandomodul am 21. Juli im Mondorbit zu treffen.

An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Gelände auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das am östlichsten Rand der Mondvorderseite unter dem Äquator liegt. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser hübscher Planet, die Erde.

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Stereo-Helene

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA; Stereobild von Roberto Beltramini

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brille und schweben Sie neben Helene, dem kleinen, eisigen Saturnmond. Helene – passend benannt – ist einer von vier bekannten trojanischen Monden, die so genannt werden, weil sie um einen Lagrangepunkt kreisen. Ein Lagrangepunkt ist eine gravitationsstabile Position in der Nähe von zwei massereichen Körpern, in diesem Fall sind das Saturn und der größere Mond Dione. Helene hat eine unregelmäßige Form (etwa 36 x 32 x 30 Kilometer) und kreist bei Diones vorausziehendem Lagrangepunkt, während der Eismondbruder Polydeuces an Diones hinterem Lagrangepunkt folgt.

Die scharfe Stereoanaglyphe wurde konstruiert aus zwei Cassinibildern, die 2011 bei einem nahen Vorbeiflug fotografiert wurden. Das Bild zeigt einen Teil der zu Saturn gerichteten Hemisphäre von Helene, die von Kratern und schluchtartigen Strukturen übersät ist.

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3D 67P

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Bildcredit: ESA, Rosetta, MPS, OSIRIS – Stereo-Anaglyphe: Philippe Lamy and The Team

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-cyanfarbigen Brillen und schweben Sie neben dem zerklüfteten zweilappigen Kern von Tschurjumow-Gerassimenko, der auch als Komet 67P bekannt ist. Die Stereoanaglyphe entstand aus zwei Bildern der Telekamera OSIRIS der Raumsonde Rosetta. Die Bilder wurden am 25. Juli 2015 aus einer Entfernung von 184 Kilometern fotografiert.

Aus der aktiven Oberfläche dieser kleinen Welt im Sonnensystem strömen zu ihrer größten Annäherung an die Sonne zahlreiche Strahlen. Der größere Lappen ist ungefähr vier Kilometer groß und mit einem kleineren, 2,5 Kilometer großen Lappen durch einen schmalen Hals verbunden. Rosettas Mission zum Kometen endete im September 2016 mit einem kontrollierten Manöver, bei dem die Raumsonde auf die Oberfläche des Kometen prallte.

Behalten Sie Ihre 3D-Brillen noch. Betrachten Sie damit einen neuen Katalog mit fast 1400 Stereoanaglyphen, die auf diese Website aus Rosettas Bilddaten erstellt wurden.

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Das südwestliche Mare Fecunditatis

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Bildcredit: Apollo 8, NASA – Rechte am Stereobild: Patrick Vantuyne

Beschreibung: Frank Borman, James Lovell und William Anders reisten im Dezember 1968 von der Erde zum Mond und wieder zurück. Die Stereoanaglyphe zeigt ihren Blick vom Mondorbit auf Krater im südwestlichen Mare Fecunditatis. Am besten erlebt man den Anblick in einem Lehnstuhl auf dem Planeten Erde sitzend mit rot-blauen Brillen.

Der große Einschlagkrater im Vordergrund ist Goclenius. Durch seinen etwa 70 Kilometer großen, mit Lava überfluteten Boden verlaufen Rillen – lange, schmale Senken in der Oberfläche. Die Rillen, welche die Kraterwände und den Zentralberg kreuzen, entstanden wahrscheinlich später als der Krater. Die beiden großen Krater mit glatten Böden im Hintergrund sind Colombo A (oben) und Magelhaens. Magelhaens A, der Krater im Hintergrund mit dem unregelmäßigen Boden, ist etwa 35 Kilometer groß.

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Apollo 17: Stereoblick aus dem Mondorbit

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Bildcredit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brille und betrachten Sie diese fantastische Stereoansicht einer anderen Welt. Die Szene wurde am 11. Dezember 1972 vom Apollo-17-Missionskommandanten Eugene Cernan aufgenommen, eine Umkreisung vor dem Abstieg zur Landung auf dem Mond.

Die Stereoanaglyphe wurde aus zwei Fotos (AS17-147-22465, AS17-147-22466) erstellt, die er von seinem Aussichtspunkt an Bord der Mondfähre Challenger fotografierte, als er und Dr. Harrison Schmitt über den Landeplatz von Apollo 17 im Taurus-Littrow-Tal flogen. Die breite, sonnenbeschienene Seite des Südmassivs erhebt sich in der Bildmitte über dem dunklen Boden des Taurus-Littrow-Tals links daneben. Hinter den Bergen in Richtung des Mondrandes liegt das Mare Serenitatis. Das Kommandomodul America, das von Ron Evans gesteuert wird, ist im Orbit vor dem Gipfel des Südmassivs erkennbar.

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Anaglyphe der VIP-Site von Apollo 17

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Bildcredit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese Stereoszene im Taurus-Littrow-Tal auf dem Mond! Die Farbanaglyphe zeigt eine detailreiche 3-D-Ansicht mit dem Mondrover von Apollo 17 im Vordergrund – dahinter befinden sich das Mondmodul und ferne Mondhügel. Die Welt konnte mit der Fernsehkamera des Rovers beobachten, wie die Aufstiegsstufe des Mondmoduls startete, daher war dieser Parkplatz auch als VIP Site bekannt. Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo-17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond, während Kollege Ronald Evans oben kreiste. Die Besatzung kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr als von jeder anderen Mondlandestelle. Cernan und Schmitt sind immer noch die Letzten, die auf den Mond betreten (oder befahren) haben.

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Messierkrater in Stereo

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Bildcredit: Apollo 11, NASA; Rechte am Stereobild: Patrick Vantuyne

Beschreibung: Viele helle Nebel und Sternhaufen am Himmel des Planeten Erde sind über den berühmten Katalog aus dem 18. Jahrhundert mit dem Namen des Astronomen Charles Messier verbunden.

Auch diese beiden großen markanten Krater auf dem Mond tragen seinen Namen. Messier (links) und Messier A ragen aus dem dunklen, glatten Mondmeer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis hervor, sie sind 15 mal 8 respektive 16 mal 11 Kilometer groß. Ihre länglichen Formen sind durch einen von links nach rechts wandernden Einschlagskörper mit extrem flacher Flugbahn erklärbar, der die Krater schlug. Der flache Einschlag führte auch zu zwei hellen Materiestrahlen, die auf der Oberfläche außerhalb des Bildes nach rechts zeigen.

Dieses interessante Stereobild des Kraterpaares sollte mit rot-blauen Brillen betrachtet werden (rot für das linke Auge), es wurde kürzlich aus hoch aufgelösten Scans zweier Bilder erstellt (AS11-42-6304, AS11-42-6305), die während der Mondmission Apollo 11 fotografiert wurden.

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3D-Lavafälle auf dem Mars

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Bildcredit: NASA, MRO, HiRISE, JPL, U. Arizona

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-cyanfarbigen Brillen und betrachten Sie Lavafälle auf dem Mars. Die Stereoanaglyphe entstand durch Kombination zweier Bilder, die mit der HiRISE-Kamera an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters aufgenommen wurden.

Die mehrstufigen Fälle entstanden, als fließende Lava durch Abschnitte im nördlichen Rand eines 30 Kilometer großen Marskraters brach, der im westlichen Teil der vulkanischen Tharsis-Region auf dem Roten Planeten liegt. Als die geschmolzene Lava die Kraterwand und Terrassen hinabfloss und den Kraterboden erreichte, hinterließ sie auf den steileren Hängen die charakteristischen rauen, fächerförmigen Lavaströme. Norden ist oben, und die atemberaubende Stereosicht ist 5 Kilometer breit.

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3D 67P

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Bildcredit: ESA, Rosetta, MPS, OSIRIS; UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA – Stereo: D.Romeuf, G.Faury, P.Lamy

Beschreibung: Nehmen Sie rot- und cyanfarbige Brillen und betrachten Sie die Oberfläche von Tschurjumow-Gerassimenko, auch als Komet 67P bekannt. Die Anaglyphe entstand, indem zwei Bilder der Telekamera OSIRIS der Raumsonde Rosetta vom 22. September 2014 kombiniert wurden.

Die schroffe felsige 3-D-Landschaft befindet sich in der Region Sethauf dem zweilappigen Kern des Kometen. Sie umfasst etwa 985 mal 820 Meter, ist übersät von runden Graten, Vertiefungen und abgeflachten Regionen, die mit Felsbrocken und Trümmern übersät sind. Die große, steilwandige runde Grube im Vordergrund hat einen Durchmesser von 180 Metern.

Rosettas Mission zum Kometen endete im September 2016, als die Raumsonde bei einem kontrollierten Absturz zur Kometenoberfläche gelenkt wurde.

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Anaglyphe mit Landeplatz von Apollo 17

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Bildcredit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rotblauen Brillen und betrachten Sie diese Stereoszene im Taurus-Littrow-Tal auf dem Mond! Die Farbanaglyphe zeigt eine detailreiche 3D-Ansicht des Apollo-17-Mondrovers im Vordergrund, dahinter sind das Mondmodul und die fernen Mondhügel. Die Welt sollte den Start der Aufstiegsstufe des Mondmoduls mit der Fernsehkamera des Rovers beobachten können. Deshalb wurde dieser Parkplatz Ehrenloge benannt.

Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo-17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond, während ihr Kollege Ronald Evans oben kreiste. Die Besatzung kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück – mehr als von jeder anderen Mondlandestelle. Cernan und Schmitt sind immer noch die Letzten, die auf dem Mond gelaufen (oder gefahren) sind.

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Merkurtransit in 3D

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Bildcredit und Bildrechte: Stefan Seip (TWAN)

Beschreibung: Am 9. Mai kreuzte der innerste Planet Merkur VOR der Sonne. Obwohl die Bilder das Ereignis in nur zwei Dimensionen festhalten, ist mit diesem Stereopaar ein interessanter dreidimensionaler Blickwinkel des Transits freisichtig möglich. Die Bilder wurden in einem zeitlichen Abstand von 23 Minuten fotografiert und gedreht, sodass Merkurs Position auf den beiden Bildern horizontal versetzt ist. So entstand durch die Bahnbewegung Merkurs eine übertriebene Parallaxe, die den Blick durch ein Fernglas simuliert. Zwischen den beiden Aufnahmen hatte die passenderweise als flott bezeichnete Bahngeschwindigkeit des Planeten von 47,4 Kilometern pro Sekunde diesen immerhin mehr als 65.000 Kilometer weiterbewegt. Das zuerst fotografierte linke Bild ist für das rechte Auge gedacht; wenn man schielt, sieht man Merkurs winzige Silhouette nach vorne gerückt. Probieren Sie es! Es hilft, wenn man den Text unter dem Bild in Deckung bringt.

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