Kamera Orion

Die Sterne des Orion sind von bunten Schleiern umgeben. Man sieht auch die Barnardschleife, den Orionnebel und einige weitere Details.

Bildcredit und Bildrechte: Derrick Lim

Kennt ihr dieses Sternbild? Es ist eine der am leichtesten erkennbaren Sterngruppen am Himmel. Doch Orions Kultobjekte sehen mit bloßem Auge nicht so bunt aus, wie wenn man sie mit einer Kamera fotografiert.

Dieses Mosaik wurde aus 20 Bildern digital kombiniert. Der kühle Rote Riese Beteigeuze ist der hellste Stern links oben. Er hat einem starken Orangeton. In Orion befinden sich viele heiße blaue Sterne. Der Überriese Rigel rechts unten bildet ein Gegengewicht zu Beteigeuze. Rechts oben steht Bellatrix.

Die Gürtelsterne des Orion stehen in einer Reihe. Alle drei etwa 1500 Lichtjahre entfernt und entstanden in den gut erforschten interstellaren Wolken des Sternbildes. Unter Orions Gürtel ist ein rötlicher, verschwommener Fleck, der wohl ebenfalls vertraut ist. Dieses Sternbildungsgebiet ist der Orionnebel.

Die Barnardschleife sieht man mit bloßem Auge nicht. Doch auf der lang belichteten Aufnahme wirkt sie ziemlich auffällig. Sie ist ein riesiger, gasförmiger Emissionsnebel, der Orions Gürtel und Nebel umgibt. Vor mehr als 100 Jahren entdeckte der Orion-Fotopionier E. E. Barnard die Schleife.

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