Advanced LIGO: verbesserte Gravitationswellendetektoren

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Bildcredit: LIGO, Caltech, MIT, NSF

Beschreibung: Wenn man Ladung beschleunigt, entsteht elektromagnetische Strahlung: Licht. Doch wenn man Masse beschleunigt, entstehen Gravitationswellen. Licht war die ganze Zeit sichtbar, doch ein bestätigter direkter Nachweis von Gravitationswellen ist schwierig. Wenn Gravitationswellen absorbiert werden, entsteht ein winziges symmetrisches Wackeln, wie wenn man einen Gummiball quetscht und dann schnell wieder loslässt. Mithilfe getrennter Detektoren kann man Gravitationswellen von alltäglichen Stößen unterscheiden. Starke astronomische Quellen für Gravitationswellen würden gleichzeitig rütteln, sogar dann, wenn die Detektoren an gegenüberliegenden Seiten der Erde stehen. Hier sind die vier Kilometer langen Arme eines solchen Detektors abgebildet: das Laser-Interferometer Gravitationswellen-Observatorium (LIGO) im US-Bundesstaat Washington. Die Gravitations wellendetektoren werden – wie auch beim Schwesterinterferometer in Louisiana – kontinuierlich verbessert, sie sind nun empfindlicher als je zuvor.

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Fünf Planeten bei Castillo de Burriac

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Bildcredit und Bildrechte: Ignacio Llorens

Beschreibung: Die Parade von fünf Planeten im Februar breitet sich auf dieser Szenerie am klaren Himmel in der Dämmerung aus. Auf einer Bergspitze im Vordergrund zeichnet sich Castell de Burriac ab und überblickt die Stadt Cabrera de Mar in der Nähe von Barcelona (Spanien, Planet Erde). Das Panorama-Mosaikbild blickt nach Süden, es kombiniert drei unterschiedliche Belichtungszeiten, um den hellen abnehmenden Halbmond, die Planeten, die Stadtlichter an der Küste und die dunkle Burgruine abzubilden. Diese Woche beobachteten Frühaufsteher, wie er weiterwanderte, vorbei an Saturn, Venus und Merkur glitt er nahe der Ekliptik auf die Dämmerung zu und erreicht am 7. Februar die Neumondphase.

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Massereiche Sterne in NGC 6357

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Bildcredit und Bildrechte: CHART32 Team, BearbeitungJohannes Schedler

Beschreibung: Massereiche Sterne liegen in NGC 6357, einem ausgedehnten, etwa 6500 Lichtjahre entfernten Emissionsnebelkomplex im Schweif des Sternbildes Skorpion. Der Sternhaufen Pismis 24 in der Mitte dieser auf der Erde fotografierten Nahaufnahme von NGC 6357 enthält sogar einige der massereichsten Sterne der Galaxis, die wir kennen – Sterne mit fast 100 Sonnenmassen. Die helle Zentralregion des Nebels enthält auch Staubsäulen aus Molekülgas, die wahrscheinlich massereiche Protosterne vor den neugierigen Augen optischer Instrumente verbergen. Aus dem Nebel werden komplexe Formen gemeißelt, indem interstellare Winde und die energiereiche Strahlung der jungen, neu gebildeten massereichen Sterne das Gas und den Staub, in dem sie entstanden sind, hinausdrängen und den Nebel zum Leuchten bringen. Schmalband-Bilddaten, die zu diesem mit dem Hubble-Farbschema erstellten Farbkompositbild hinzugefügt wurden, betonen die höhlenartige Erscheinung des Nebels. Emissionen von Schwefel-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen sind in roten, grünen und blauen Farbtönen dargestellt. Die atemberaubende Teleskopansicht umfasst in der geschätzten Entfernung von NGC 6357 ungefähr 50 Lichtjahre.

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Zwergplanet Ceres

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Bildcredit und Lizenz: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS,DLR,IDA –  Komposit: Justin Cowart

Beschreibung: Zwergplanet Ceres ist mit einem Durchmesser von etwa 950 Kilometern das größte Objekt im Hauptasteroidengürtel des Sonnensystems. Ceres ist hier nahezu in Echtfarben dargestellt, die Bilddaten wurden am 4. Mai 2015 von der Raumsonde Dawn erfasst. Zu diesem Zeitpunkt lag ihre Bahn 13.642 Kilometer über der Oberfläche der kleinen Welt. Zwei von Ceres‘ berühmten rätselhaften hellen Flecken bei den Kratern Oxo und Haulani liegen auf dieser Ansicht mittig und etwas weiter rechts. Der kegelförmige einsame Berg Ahuna Mons auf Ceres wirft unten einen verräterischen Schatten. Derzeit kreist die ionengetriebene Raumsonde Dawn etwa 385 Kilometer über der Oberfläche von Ceres und schickt Bilder aus ihrem engsten Kartierungsorbit.

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Krieg der Galaxien: M81 kontra M82

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Bildcredit und Bildrechte: André van der Hoeven, Neil Fleming und Michael Van Doorn

Beschreibung: Links unten liegt die von blauen Spiralarmen umgebene Spiralgalaxie M81. Rechts oben ist die von roten Gas- und Staubwolken geprägte irreguläre Galaxie M82. Die beiden Mammutgalaxien auf dieser atemberaubenden Ansicht sind seit Millionen Jahren in einen Gravitationskampf verwickelt. Die Gravitation jeder Galaxie beeinflusst die andere während der Begegnungen, die jeweils hundert Millionen Jahre dauern, dramatisch. Bei der letzten Runde verursachte die Gravitation von M82 wahrscheinlich Dichtewellen, die um M81 plätschern, und die zum Reichtum der Spiralarme in M81 führten. Doch M81 hinterließ M82 mit gewaltigen Sternbildungsregionen und kollidierenden Gaswolken, die so energiereich sind, dass die Galaxie im Röntgenbereich leuchtet. Diesen großen Kampf sieht man von der Erde aus durch das zarte Leuchten eines integrierten Flussnebels hindurch – ein kaum untersuchter Komplex aus diffusen Gas- und Staubwolken in unserer Milchstraße. In wenigen Milliarden Jahren bleibt nur eine einzige Galaxie übrig.

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Komet 67P, fotografiert von der Raumsonde Rosetta

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Bildcredit und Lizenz: ESA, Rosetta, NAVCAM

Beschreibung: Die Raumsonde Rosetta umkreist und kartiert weiterhin den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. Die Roboterraumsonde kreuzte zehn Jahre lang durch das innere Sonnensystem, um 2014 in die Nähe des Kometen zu gelangen, und sie fotografiert nach wie vor den ungewöhnlichen doppellappigen Kometenkern. Dieses Bild wurde vor einem Jahr fotografiert, es zeigt Staub und Gas, die vom Kometenkern entweichen. Obwohl die Kometenoberfläche hier hell erscheint, reflektiert sie nur ungefähr vier Prozent des auftreffenden sichtbaren Lichts – sie ist also schwarz wie Kohle. Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ist ungefähr vier Kilometer lang und hat eine so geringe Oberflächengravitation, dass ein Astronaut von ihm wegspringen könnte. Mit Rosetta im Schlepptau passierte der Komet 67P letztes Jahr die Sonnennähe und ist nun unterwegs zum sonnenfernsten Punkt seiner Bahn, die etwas außerhalb der Jupiterbahn liegt.

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Such den Mann im Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Dani Caxete

Beschreibung: Haben Sie schon einmal den Mann im Mond gesehen? Diese häufige Frage ist eine Anspielung auf die menschliche Fähigkeit der Pareidolie – das Erkennen vertrauter Bilder, wo es eigentlich keine gibt. Die strukturierte Oberfläche des Vollmondes beherbergt viele dort entdeckte Kultobjekte, nicht nur in der westlichen Kultur, sondern im weltweiten Brauchtum der gesamten Geschichte.

Abhängig von der Ausrichtung des Mondes gehören dazu beispielsweise die Frau im Mond und der Hase im Mond. Eine Gesichtskontur, die häufig als Mann im Mond gesehen wird, findet man, indem man sich die beiden dunklen runden Bereiche – die beiden Mondmeere knapp über der Mondmitte – als Augen vorstellt. Überraschenderweise ist auf diesem Mondbild tatsächlich ein Mann zu sehen – ein genauer Blick zeigt eine Person mit einem Teleskop als Silhouette vor dem Mond. Dieses gut geplante Bild wurde Mitte Januar in Cadalso de los Vidrios in Madrid (Spanien) fotografiert. Was ist Ihr Lieblingsobjekt auf dem Mond?

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