Milchstraße über dem Teufelsturm

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Bildcredit und Bildrechte: David Lane

Beschreibung: Ein rätselhaftes, als Teufelsturm bekanntes Gebilde erhebt sich auf diesem Panoramabild aus 16 Aufnahmen in der Dunkelheit über der nordöstlichen Prärie in Wyoming. Sternhaufen und Nebel wölben sich zum zentralen Bereich der Milchstraße rechts im Bild und sind zusammen mit dünnen, blassen Wolken und unheimlich grünem Nachthimmellicht abgebildet. Natürlich enthält die Szenerie auch die spukhaften, grausigen Halloween-Visagen der Milchstraße – Geister, ein lodernder Schädel, ein leuchtendes Auge und ein Hexenbesen. Um sie zu finden, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild oder folgen Sie diesem Link, wenn Sie sich trauen. Fröhlichen und sicheren Allerheiligen-Vorabend!

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Geist im östlichen Schleier

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Bildcredit und Bildrechte: Ken Crawford (Rancho Del Sol Observatory)

Beschreibung: Angst einflößende Formen und unheimliche Mienen sind am Abend vor Allerheiligen zu sehen. Sie spuken auch auf dieser kosmischen Nahaufnahme des östlichen Schleiernebels. Dieser ist ein großer Supernovaüberrest – die sich ausdehnende Trümmerwolke der Todesexplosion eines massereichen Sterns. Der ganze Schleier ist annähernd rund und bedeckt am Himmel fast 3 Grad im Sternbild Schwan, doch dieser Teil im östlichen Schleier ist nur 1/2 Grad groß, das ist in etwa die scheinbare Größe des Mondes. Das entspricht in der geschätzten Entfernung des Schleiers – beruhigende 1400 Lichtjahre vom Planeten Erde – 12 Lichtjahren. Auf dem Komposit aus Bilddaten, die mit Breit- und Schmalbandfiltern aufgenommen wurden, sind Emissionen von Wasserstoffatomen im Überrest in Rot dargestellt, mit starken Emissionen von Sauerstoffatomen in blau-grünen Farbtönen. Im östlichen Teil des Schleiers liegt eine weitere saisonale Erscheinung: der Hexenbesen.

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Schillernder Wolkenrand über Colorado

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Bildcredit und Bildrechte: Phil Plait (Bad Astronomy Blog, Slate)

Beschreibung: Manchmal geht eine Finsternisbeobachtung auf interessante Weise schief. Beim Beobachten und Fotografieren der partiellen Sonnenfinsternis letzten Donnerstag litt ein bekannter Astronomieblogger wegen langer Zeitabschnitte, in denen Wolken die Sonne bedeckten. Unverhofft zeigte jedoch eine Wolke in der Nähe einen seltenen Effekt: Sie begann zu schillern. Irisieren ist einer der vertrauteren Effekte bei einem Hof um die Sonne und entsteht durch die Brechung von Sonnenlicht in einer dünnen Schicht fast gleich großer Wassertröpfchen. Unterschiedliche Farben des Sonnenlichts werden in verschiedenen Winkeln abgelenkt und gelangen daher aus geringfügig verschiedenen Richtungen zum Beobachter. Diese hier gezeigte Schau war ziemlich hell und hatte einen ungewöhnlich großen Farbumfang. Rechts sind die Kondensstreifen eines Flugzeugs zu sehen.

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Rückläufiger Mars

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Warum wandert der Mars scheinbar zurück? Die meiste Zeit läuft der Mars am irdischen Himmel immer in dieselbe Richtung – langsam, aber stetig vor dem Sternenhintergrund. Etwa alle zwei Jahre jedoch überholt die Erde den Mars, während beide um die Sonne laufen. Beim letzten Durchlauf, der Ende letzten Jahres begann, war Mars wie gewöhnlich groß und hell zu sehen. Außerdem schien Mars zu dieser Zeit am Himmel zurückzulaufen – eine scheinbar retrograde Bewegung. Hier ist eine digital kombinierte Bildserie zu sehen, bei der alle Sterne zur Deckung gebracht wurden. Der Mars scheint am Himmel eine enge Schleife zu ziehen. In der Mitte der Schleife zog die Erde am Mars vorbei, und die rückläufige Bewegung war am schnellsten. Rückläufige Bewegungen sind auch bei anderen Planeten im Sonnensystem zu beobachten.

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Flugzeug, Wolken, Mond, Flecken, Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Doyle Slifer

Beschreibung: Was ist das vor der Sonne? Das uns nächstliegende Objekt ist ein Flugzeug, zu sehen unter der Sonnenmitte und rein zufällig fotografiert. Dahinter liegen zahlreiche Wolken in der Erdatmosphäre, die eine Serie dunkler, waagrechter Streifen bilden. Weiter draußen liegt der Erdmond, oben rechts als großer, dunkler runder Biss zu sehen. Knapp über dem Flugzeug sind unter der Sonnenoberfläche Sonnenflecken zu sehen. Die hier fotografierte Hauptsonnenfleckengruppe AR 2192 ist eine der größten je beobachteten, sie knisterte und stieß Sonneneruptionen aus, seit sie Anfang letzter Woche am Sonnenrand auftauchte. Diese Schau an Sonnensilhouetten, die letzten Donnerstag fotografiert wurde, war leider kurzlebig. Nur wenige Sekunden später flog das Flugzeug fort. Wenige Minuten später zogen die Wolken ab. Wenige Stunden später war die partielle Verfinsterung der Sonne durch den Mond vorüber. Nur die Sonnenfleckengruppe bleibt, aber in wenigen Tagen wird sogar AR 2192 hinter dem Sonnenrand verschwinden. Zum Glück treten, was die Sonne betrifft, sogar unerwartete Ausrichtungen überraschend häufig auf.

Galerie: Partielle Sonnenfinsternis vom letzten Donnerstag
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Zu nahe am Schwarzen Loch

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Bildcredit und Bildrechte: Alain Riazuelo

Beschreibung: Was ist in der Nähe eines Schwarzen Loches zu sehen? Das hier dargestellte computergenerierte Bild zeigt, wie seltsam alles aussehen würde. Das Schwarze Loch hat eine so starke Gravitation, dass Licht merklich zu ihm gekrümmt wird – was einige sehr merkwürdige optische Verzerrungen verursacht. Jeder Stern im normalen Bild hat hier mindestens zwei helle Abbildungen – auf jeder Seite des Schwarzen Loches eine. In der Nähe des Schwarzen Lochs können Sie den ganzen Himmel sehen – das Licht wird aus allen Richtungen herumgekrümmt und kommt zu Ihnen zurück. Die Originalkarte des Hintergrundes stammt von der 2MASS-Himmelsdurchmusterung in Infrarot, überlagert von den Sternen des Henry-DraperKatalogs. Schwarze Löcher sind vermutlich der dichtestmögliche Zustand von Materie, und es gibt indirekte Hinweise auf ihr Vorkommen in Doppelsternsystemen sowie den Zentren von Kugelsternhaufen, Galaxien und Quasaren.

Galerie: Partielle Sonnenfinsternis am Donnerstag
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Sonnenflecken und Sonnenfinsternis

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Bildcredit und Bildrechte: Michael Bolte (UCSC)

Beschreibung: Auf die riesige Sonnenfleckengruppe AR 2192 traf ein Neumond, der während der lang ersehnten partiellen Sonnenfinsternis am Donnerstag die helle Sonnenscheibe abblendete. Die breite Silhouette des Mondes war über weiten Teilen Nordamerikas zu sehen und ist auf diesem mit sehr großer Brennweite fotografierten Schnappschuss festgehalten, der etwa zum Höhepunkt der Finsternis in Santa Cruz in Kalifornien fotografiert wurde. Die auffällige Gruppe AR 2192 ist etwa so groß wie Jupiter und bedeckt mittig unter dem gekrümmten Mondrand einen beträchtlichen Teil der Sonne. Die Aktivität der Sonnenfleckengruppe, die langsam über die Sonne wandert und in den nächsten Tage aus der Sicht rotiert, schwierig vorherzusagen. Aber der Zeitpunkt von Sonnenfinsternissen ist leichter zu bestimmen, die nächste ist eine totale Sonnenfinsternis und ereignet sich am 20. März 2015.

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AR 2192: Riese auf der Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Randall Shivak und Alan Friedman (Averted Imagination)

Beschreibung: Falls Sie (geschützt!) den Verlauf der gestrigen partiellen Sonnenfinsternis* beobachteten, haben Sie vielleicht auch eine riesige Sonnenfleckengruppe gesehen. Auf diesem scharfen Teleskopbild vom 22. Oktober ist der komplexe Sonnenfleck AR 2192 schön zu sehen, eine ausgedehnte aktive Region von ähnlichem Durchmesser wie Jupiter. Wie auch andere, kleinere Sonnenfleckengruppen kreuzt AR 2192 nun die zur Erde gerichtete Seite der Sonne und erscheint im sichtbaren Licht dunkel, weil sie kühler ist als die umgebende Fläche. Doch die in den verwirbelten Magnetfeldlinien gespeicherte Energie ist enorm und rief bereits mächtige Explosionen hervor, darunter zwei Sonneneruptionen der Klasse X diese Woche. Die koronalen Massenauswürfe (KMAs) gingen mit Sonneneruptionen einher, die den Planeten Erde bisher nicht beeinflussten. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Aktivitäten von AR 2192 ist jedoch beträchtlich, wenn sie über die Mitte der Sonnenscheibe zieht und zur Erde gerichtete KMAs möglich werden.
*in Europa unbeobachtbar

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Galaxien in Pegasus

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Bildcredit und Bildrechte: Alessandro Benedetti und Daniele Ceniti (AeW Observatory)

Beschreibung: Diese scharfe Weitwinkel-Teleskopansicht zeigt Galaxien, die hinter den Sternen und blassen Staubnebeln der Milchstraße an der nördlichen Grenze des hoch fliegenden Sternbildes Pegasus verstreut sind. Die große, markante Spirale NGC 7331 oben rechts ist etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt und eine der helleren Galaxien, die nicht in Charles Messiers berühmtem Katalog aus dem 18. Jahrhundert gelistet sind. Die verworren erscheinende Galaxiengruppe links unten ist als Stephans Quintett berühmt. Es ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt und zeigt eine dramatische Mehrfach-Galaxienkollision, deren mächtigen andauernden Interaktionen für einen kurzen kosmischen Schnappschuss posieren. Am Himmel sind das Quintett und NGC 7331 etwa einen halben Grad voneinander entfernt.

Heute: partielle Sonnenfinsternis
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Die Sonnenfleckengruppe AR 2192 knistert


Bildcredit: Solar Dynamics Observatory, NASA

Beschreibung: Eine der größten Sonnenfleckengruppen der letzten Jahre zieht derzeit über die Sonne. Sie trägt die Bezeichnung Aktive Region 2192, warf bereits eine mächtige Sonneneruption aus und besitzt das Potenzial, noch weitere zu erzeugen. Dieses Video wurde gestern aufgenommen, es zeigt einen Zeitrafferfilm der Sonne im sichtbaren und im UV-Licht von 48 Stunden. AR 2192 rotiert von links ins Bild, sie ist ähnlich groß wie Jupiter und knistert buchstäblich vor magnetischer Energie. Die aktive Sonne verursachte in den letzten Tagen einige spektakuläre Polarlichter, die wegen der energiereichen Teilchen von AR 2192 noch die nächste Woche andauern können. Morgen sieht die Sonne aus einem weiteren Grund ungewöhnlich aus: Vor Sonnenuntergang ist in großen Teilen Nordamerikas eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen.

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Mimas: Kleiner Mond mit einem großen Krater

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA; Digitale Bearbeitung: Supportstorm

Beschreibung: Was auch immer Mimas traf, hat ihn fast zerstört. Was bleibt, ist einer der größten Einschlagkrater auf einem von Saturns kleinsten Monden. Der Krater mit dem Namen Herschel – nach Sir William Herschel, der Mimas 1789 entdeckte – ist zirka 130 Kilometer groß und oben abgebildet. Mimas‚ geringe Masse erzeugt eine Oberflächengravitation, die gerade stark genug ist, um einen kugelförmigen Körper zu bilden, aber schwach genug für solche relativ großen Oberflächendetails. Mimas besteht großteils aus Wassereis mit einer Handvoll Gestein – daher kann man ihn als großen, schmutzigen Schneeball beschreiben. Das obige Bild wurde während des Vorbeiflugs der Roboter-Raumsonde Cassini im August 2005 aufgenommen, die derzeit in einer Bahn um Saturn kreist. Eine aktuelle Analyse von Mimas‘ ungewöhnlichem Wackeln lässt darauf schließen, dass sich in seinem Inneren ein Ozean aus flüssigem Wasser befinden könnte.

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