Quadrantiden über Qumis

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Der Meteorstrom der Quadrantiden ist für Himmelsbeobachter auf der Nordhalbkugel des Planeten Erde ein alljährliches Ereignis. Er gipfelt üblicherweise kurz am kalten Frühmorgenhimmel des 4. Januar. Der Strom wird nach seinem Radianten am Himmel im astronomisch veralteten Sternbild Mauerquadrant benannt. Diese Position befindet sich nahe der Grenze der aktuellen Sternbilder Herkules, Bärenhüter und Drache. Auf dieser gespenstischen Langzeitbelichtung sind zwei Quadrantiden-Meteorstreifen zu sehen, welche die Sternspuren der aufgehenden Sternbilder Jungfrau und Rabe kreuzen, doch Saturn hinterlässt die hellste „Stern“spur. Die Meteorstreifen, einer hell und einer blass, verlaufen rechts über der Bildmitte fast parallel. Passenderweise liegt die alte Ruine einer Zisterne im Vordergrund über der nunmehr verschütteten Stadt Qumis. Qumis war als Stadt mit vielen Tore bekannt (in der griechischen Geschichte Hekatompylos) und wurde vor 2300 Jahren im antiken Persien gegründet.

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