Gefährlicher Sonnenaufgang auf Gliese 876d

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Illustration und Bildrechte: Inga Nielsen (Hamburger Sternwarte, Gate to Nowhere)

Beschreibung: Auf dem Planeten Gliese 876d könnten Sonnenaufgänge gefährlich sein. Obwohl niemand weiß, wie die Bedingungen auf diesem Planeten, der den veränderlichen Roten Zwerg Gliese 876 in einem niedrigen Orbit umkreist, tatsächlich sind, vermittelt die künstlerische Darstellung oben einen ungefähren Eindruck. Mit einem Orbit innerhalb der Merkurbahn und einer Masse, die das mehrfache jener der Erde beträgt, könnte Gliese 876d so langsam rotieren, dass die Unterschiede zwischen Tag und Nacht dramatisch sind. Gliese 876d wird hier mit aktivem Vulkanismus dargestellt, der durch Gezeitenkräften hervorgerufen werden könnte, die den Planeten durchwalken und innerlich aufheizen, und der möglicherweise tagsüber verstärkt auftritt. Der aufgehende Rote Zwergstern zeigt erwartete stellare magnetische Aktivität, wodurch dramatische und gewaltige Sonnenfackeln auftreten. Am oben dargestellten Himmel wird die dünne Atmosphäre eines hypothetischen Mondes von den Sternwinden des Roten Zwerges weggeblasen. Gliese 876d regt die Phantasie an, weil er  einer der wenigen bekannten extrasolaren Planeten ist, die nahe an der habitablen Zone ihrer Heimatsterne liegen.

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Der Perseus-Galaxienhaufen

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Credit und Bildrechte: Jean-Charles Cuillandre (CFHT) und Giovanni Anselmi (Coelum Astronomia), Hawaiian Starlight

Beschreibung: Hier ist eines der größten Objekte, die am Himmel zu sehen sind. Jeder dieser verschwommenen Kleckse ist eine der Galaxien, die zusammen den Perseus-Haufen bilden, das ist einer der am nächsten gelegenen Galaxienhaufen. Der Haufen ist durch einen Vordergrund von blassen Sternen unserer eigenen Milchstraße hindurch zu sehen. Nahe dem Zentrum des Haufens, etwa 250 Millionen Lichtjahre entfernt, liegt die dominante Galaxie NGC 1275 des Haufens, im Bild oben die große Galaxie links im Bild. NGC 1275 ist eine gewaltige Quelle von Röntgenstrahlen und Radio-Emissionen, die laufend ihre Masse vergrößert, da Galaxien und Gas in sie hineinfallen. Der Perseus-Galaxienhaufen ist Teil des Pisces-Perseus-Superhaufens, der sich über 15 Grad erstreckt und mehr als 1000 Galaxien enthält. In der Entfernung von NGC 1275 umfasst diese Ansicht etwa 1,5 Millionen Lichtjahre.

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Flug über die Columbia-Hügel auf dem Mars

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Animierte Illustration: Randolph Kirk (USGS), MSSS, MER, NASA

Beschreibung: Wie würde ein Flug über den Mars wohl aussehen? Aus Bodendaten der Raumsonde Mars Global Surveyor (nunmehr inaktiv), kombiniert mit Informationen des robotischen Rovers Spirit, der derzeit über den Mars rollt, entstand ein digitaler Film, der zeigt, wie ein Flug über die Columbia-Hügel aussehen könnte. Dunkle, gewellte Sanddünen erheben sich auf dem obigen Eröffnungsbild vor den Columbia-Hügeln. Wenn Sie auf das Bild klicken, heben Sie über dem Mars ab und nähern sich den Columbia-Hügeln. Auf der anderen Seite der Hügel kommen die dunklen Sanddünen in Sicht. Kurz darauf passieren Sie eine ungewöhnliche weiß geränderte Struktur, die leicht erhoben und als Home Plate bekannt ist, deren Entstehung noch unbekannt ist und derzeit untersucht wird. Danach kehren Sie aus einem anderen Winkel zu den Hügeln zurück und nähern sich Spirit, einem seltsamen außerirdischen Rover, der vom Planeten Erde geschickt wurde. Ein letzter Gesichtsfeldwechsel zeigt schließlich das Panorama der Region. Kommenden Sonntag wird die Landesonde Phoenix der NASA nahe dem eisigen Nordpol des Mars aufsetzen und nach Anzeichen für urzeitliches Leben suchen.

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Flug über die Columbia-Hügel auf dem Mars

Animierte Illustration: Randolph Kirk (USGS), MSSS, MER, NASA

Beschreibung: Wie würde ein Flug über den Mars wohl aussehen? Aus Bodendaten der Raumsonde Mars Global Surveyor (nunmehr inaktiv), kombiniert mit Informationen des robotischen Rovers Spirit, der derzeit über den Mars rollt, entstand ein digitaler Film, der zeigt, wie ein Flug über die Columbia-Hügel aussehen könnte. Dunkle, gewellte Sanddünen erheben sich auf dem obigen Eröffnungsbild vor den Columbia-Hügeln. Wenn Sie auf das Bild klicken, heben Sie über dem Mars ab und nähern sich den Columbia-Hügeln. Auf der anderen Seite der Hügel kommen die dunklen Sanddünen in Sicht. Kurz darauf passieren Sie eine ungewöhnliche weiß geränderte Struktur, die leicht erhoben und als Home Plate bekannt ist, deren Entstehung noch unbekannt ist und derzeit untersucht wird. Danach kehren Sie aus einem anderen Winkel zu den Hügeln zurück und nähern sich Spirit, einem seltsamen außerirdischen Rover, der vom Planeten Erde geschickt wurde. Ein letzter Gesichtsfeldwechsel zeigt schließlich das Panorama der Region. Kommenden Sonntag wird die Landesonde Phoenix der NASA nahe dem eisigen Nordpol des Mars aufsetzen und nach Anzeichen für urzeitliches Leben suchen.

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An der Quelle des Goldes

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Illustrationscredit: Dana Berry, NASA

Beschreibung: Woher stammt das Gold in Ihrem Schmuck? Niemand weiß das mit Gewissheit. Die Vorkommen in unserem Sonnensystem scheinen höher zu sein als durch eine Entstehung im frühen Universum, in Sternen oder sogar in typischen Supernova-Explosionen erklärt werden kann. Manche Astronomen vermuten, dass neutronenreiche, schwere Elemente wie Gold sehr leicht bei seltenen neutronenreichen Explosionen entstehen können, zum Beispiel bei Kollisionen von Neutronensternen. Oben ist eine Illustration zweier Neutronensterne unmittelbar vor ihrem Zusammenstoß abgebildet, die sich einander auf  spiralförmigen Bahnen nähern. Kollisionen von Neutronensternen könnten auch die Ursache kurzer Gammablitze sein. Es ist gut möglich, dass Sie ein Souvenir einer dieser mächtigsten Explosionen im Universum besitzen.

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Logarithmische Spiralen

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Bildcredits: M101: NASA, ESA, CFHT, NOAO; Taifun Rammasun: MODIS, NASA; Vergleich: Lawrence Anderson-Huang (Ritter Astrophysical Obs., Univ. Toledo)

Beschreibung: Der unangenehm nahe Taifun Rammasun (rechts) und die 25 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie M101 scheinen nicht viel gemeinsam zu haben. Anfangs hatte Rammasun einen Durchmesser von nur etwa tausend Kilometern, während sich M101 (auch Feuerrad-Galaxie genannt) über etwa 170.000 Lichtjahre erstreckt, was die Unähnlichkeit der beiden Objekte von der Größe klar aufzeigt, ganz zu schweigen vom Unterschied in der physischen Umgebung, die ihre Entstehung und Entwicklung beeinflusst. Dennoch sehen die beiden Objekte einander erstaunlich ähnlich: beide haben Arme, welche die Form einer einfachen und schönen mathematischen Kurve beschreiben, die als logarithmische Spirale bekannt ist – eine Spirale, deren Öffnung mit zunehmender Entfernung von der Mitte geometrisch anwächst, auch bekannt als gleichwinkelige Spirale, Wachstumsspirale, Bernoulli-Spirale oder spira mirabilis. Die vielfältigen Eigenschaften dieser Spirale faszinierten Mathematiker seit ihrer Entdeckung im 17. Jahrhundert durch den Philosophen Descartes. Diese abstrakte Form kommt in der Natur viel häufiger vor, als man aufgrund des augenfälligen visuellen Vergleichs oben vermuten würde. Logarithmische Spiralen beschreiben zum Beispiel auch die Spuren subatomarer Teilchen in einer Blasenkammer, die Anordnung von Sonnenblumenkernen oder Blumenkohl.

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Kreise am Himmel

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Credit und Bildrechte: Jean-Marc Lecleire

Beschreibung: Als er an einem sonnigen Tag zum Himmel blickte, fing der Fotograf Jean-Marc Lecleire diese bezaubernde Darstellung von Eishalos ein, die vollständige Kreise am Himmel bildeten. Dieses Bild, das in der Nähe des großen Château de Chambord in Frankreich mit einem „Fischauge“ aufgenommen wurde, weist nach oben und umfasst beinahe 180 Grad von einem Horizont zum anderen. Die Sonne ist von einem Hof umgeben, der von Sonnenlicht gebildet wird, das von hexagonalen Eiskristallen in hoch gelegenen, dünnen Wolken gebrochen wird. Der Halo ist kreisförmig und hat einen Radius von genau 22 Grad, er sieht jedoch wegen der Verzerrung der extrem weitwinkeligen Linse gekrümmt aus. Rund um den Zenit (das ist der Punkt, der genau über dem Beobacher liegt) und immer in der gleichen Höhe wie die Sonne ist ein hübscher Nebensonnenkreis zu sehen, der durch Sonnenlicht entsteht, das an den fast senkrechten Flächen von Eiskristallen gespiegelt wird. Schöne Eishalos treten häufiger auf als Regenbögen und können am irdischen Himmel von all jenen beobachtet werden, die wissen, wie man nach ihnen suchen mus.

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Seitliche Galaxie NGC 3628

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Credit und Bildrechte: Keith Quattrocchi

Beschreibung: Dunkle Staubstraßen schneiden durch die Mitte dieses atemberaubenden Inseluniversums – ein starkes Indiz dafür, dass NGC 3628 eine von der Seite sichtbare Spiralgalaxie ist. NGC 3628 ist etwa 35 Millionen Lichtjahre entfernt und liegt im nördlichen Frühlingssternbild Löwe; sie ist außerdem das einzige Mitglied der bekannten Löwe-Dreiergruppe von Galaxien, die nicht in dem berühmten Katalog von Charles Messier verzeichnet ist. Die Scheibe von NGC 3628, ansonsten von der Größe her ähnlich wie unsere Milchstraßengalaxie, ist am Rand deutlich aufgefächert. Ein blasser Materie-Arm erstreckt sich auf diesem gestochen scharfen Bild der Region nach links. Die gekrümmte Form und der zarte Gezeitenschweif lassen den Schluss zu, dass NGC 3628 gravitativ mit den anderen Spiralgalaxien der Löwe-Dreiergruppe, M66 und M65, interagiert.

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Ein Versorgungsschiff dockt an die Internationale Raumstation

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Credit: Besatzung ISS-Expedition 16, NASA

Beschreibung: Der Blick aus einem Fenster der Internationalen Raumstation bietet atemberaubende Auslicke. Die Aussicht enthält eine unermessliche, farbenprächtige Erde, einen tiefschwarzen Himmel und gelegentlich ein Raumfahrzeug, das auf Besuch zur Station geschickt wird. Anfang des letzen Monats war die Sojus TMA-12-Kapsel zu sehen, die nicht nur Versorgungsgüter brachte, sondern auch drei Neuankömmlinge. Die drei Astronauten waren der Commander der Expedition 17, Sergei Volkov, Flugingenieur Oleg Kononenko und die Flugteilnehmerin So-yeon Yi. Yi kehrte einige Tage später zur Erde zurück, während Volkov und Konenenko voraussichtlich in einigem Monaten heimkehren. Oben abgebildet ist auch das Kopplungsmodul Pirs. Die Expeditionscrew 17, darunter der NASA-Flugingenieur Gregory Chamitoff, wird Reparaturen an der ISS vornehmen, neue Methoden für das Lebens im Weltraum erforschen und Forschungsarbeiten im Weltall durchführen, darunter die Auswirkung von Weltraumstrahlung auf Vitamin-Moleküle.

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Alte Krater im Süden von Rhea

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Der zernarbte Saturnmond Rhea hat eine der ältesten bekannten Oberflächen. Rhea, der sich während der letzten Milliarden Jahre vermutlich wenig verändert hat, zeigt Krater, die so alt sind, dass sie nicht mehr rund erscheinen – ihre Ränder wurden von jüngeren Kratern verformt. Wie die Rotation des Erdmondes ist auch Rheas Rotation an Saturn gebunden; das obige Bild zeigt Teile von Rheas Oberfläche, die immer Saturn zugewendet sind. Rheas vorauslaufende Seite ist stärker mit Kratern übersät als die rückwärtige Hälfte. Rhea besteht hauptsächlich aus Wassereis und enthält vermutlich etwa 25 Prozent Gestein und Metall. Das Bild oben wurde von der robotischen Raumsonde Cassini aufgenommen, die derzeit Saturn umrundet. Cassini flog letzten Monat an Rhea vorbei und erfasste dabei das obige Bild aus einer Entfernung von etwa 350.000 Kilometern. Rhea misst 1500 Kilometer im Durchmesser und ist somit Saturn zweitgrößter Mond nach Titan. Einige Oberflächenstrukturen auf Rhea bleiben rätselhaft, darunter die großen hellen Flecken wie etwa jene, die nahe dem oberen Bildrand zu sehen sind.

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Die M81-Galaxiengruppe durch den Integrierten Flussnebel

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Credit und Bildrechte: Jordi Gallego

Beschreibung: Große Galaxien und blasse Nebel betonen dieses detailreiche Bild der M81-Galaxiengruppe. Das auffälligste Objekt auf dieser 12 Stunden lang belichteten Weitwinkelaufnahme ist die herrlich geformte Spiralgalaxie M81, die größte Galaxie in diesem Bild. M81 interagiert gravitativ mit M82 unmittelbar darunter, einer großen Galaxie mit einem ungewöhnlichen Hof aus rot leuchtenden Gasfilamenten. Auf dem Bild sind noch viele weitere Galaxien der M81-Galaxiengruppe zu sehen. Zusammen mit anderen Galaxienansammlungen einschließlich der Lokalen Galaxiengruppe und dem Virgo-Galaxienhaufen ist die M81-Gruppe Teil des ausgedehnten Virgo-Superhaufens. Die ganze Galaxien-Menagerie ist durch den zarten Nebelglanz des Integrierten Flussnebels zu sehen, einen wenig erforschten Komplex aus diffusen Gas- und Staubwolken in unserer Milchstraße.

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