Ein Jahr spektakulärer Kometen

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Credit und Bildrechte: Bob Nanz (San Diego Astronomy Association)

Beschreibung: Zwei spektakuläre Kometen schmückten 2007 den Himmel. Beide Kometen wurden hell genug, um von Gelegenheits-Sternfreunden mit bloßem Auge gesehen werden zu können. Zu Beginn des Jahres 2007 wurde Komet McNaught heller als irgendein anderer Komet in den vergangenen 40 Jahren und zeigte einen herrlichen Staubschweif, der sich über den Himmel ergoss. Komet McNaught (c/2006 P1) wurde als der Große Komet von 2007 bekannt, entwickelte unbewöhnliche Streifen in seinem ausgedehnten Staubschweif und zeigte unerwartet komplexe Chemikalien in seinem Ionenschweif. Gegen Jahresende hellte der normalerweise matte und lichtschwache Komet Holmes plötzlich und unerwartet bis zur Sichtbarkeit mit bloßem Auge auf. Bemerkenswerter Weise blieb Komet 17P/Holmes wochenlang hell, obwohl er außerhalb der Marsbahn liegt. Kein entfernter Komet der jüngeren Geschichte blieb für so lange Zeit so hell. Auf diesem Bild wurde der weiße Komet Holmes Anfang Dezember zusammen mit dem „Heart and Soul“-Nebel fotografiert.

APOD päsentiert: Weltraumbilder des Jahres 2007
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Mammatuswolken über Mexiko

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Credit und Bildrechte: Raymundo Aguirre

Beschreibung: Die Unterseiten normaler Wolken sind flach, weil feuchte, warme Luft, die aufsteigt und abkühlt, bei einer sehr genauen Temperatur, die üblicherweise einer bestimmten Höhe entspricht, zu Wassertröpfchen kondensiert. Nachdem sich die Wassertröpfchen gebildet haben, wird die Luft dort zu einer undurchsichtigen Wolke. Unter bestimmten Bedingungen jedoch können sich Wolkentaschen bilden, die riesige Wasser- oder Eiströpfchen enthalten, welche in die klare Luft fallen, während sie verdunsten. Solche Taschen können in der turbulenten Luft nahe einem Gewitter vorkommen, zum Beispiel nahe dem Gipfel einer Ambosswolke. Die daraus entstehenden Mammatuswolken können besonders dramatisch erscheinen, wenn das Sonnenlicht von der Seite darauffällt. Diese Mammatuswolken wurden über Monclova in Mexico fotografiert.

APOD präsentiert: Astronomiebilder des Jahres 2007
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Saturns infrarotes Glimmen

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Credit: VIMS Team, U. Arizona, ESA, NASA

Beschreibung: Der Gasriese Saturn, bekannt für sein prächtiges Ringsystem und zahlreiche Monde, sieht auf diesem Falschfarbenbild der Raumsonde Cassini fremd und ungewohnt aus. Auf diesem Mosaik des visuell und infrarot kartierenden Spektrometers (Visual and Infrared Mapping Spectrometer, VIMS) sind die berühmten Ringe fast unsichtbar und durchschneiden die Bildmitte mit Sicht auf die Kante. Der auffälligste Kontrast im Bild ist der Terminator, das ist die Schattengrenze zwischen Nacht und Tag. Die blau-grünen Farbtöne rechts (auf der Tagseite) sind sichtbares Sonnenlicht, das von den Oberseiten der Wolken Saturns reflektiert wird. Doch das laternenartige Glimmen im Infrarot-Bereich auf der linken Seite (der Nachtseite), wo kein Sonnenlicht hingelangt, stammt vom warmen Inneren des Planeten und bildet Saturns tiefer gelegene Wolkenschichten ab.

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Ein schöner Bumerangnebel

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Credit: Hubble Heritage Team, J. Biretta (STScI) et al., (STScI/AURA), ESA, NASA

Beschreibung: Diese symmetrische Wolke, auch Bumerang-Nebel genannt, wurde von einem stellaren Wind aus Gas und Staub erzeugt, der von einem alternden Zentralstern stammt und Geschwindikgeiten von annähernd 600.000 Kilometern pro Stunde erreicht. Die rasche Ausdehnung kühlte die Moleküle im Gas des Nebels auf etwa ein Grad über dem absoluten Nullpunkt ab – das ist sogar kälter als die kosmische Hintergrundstrahlung und macht diesen Nebel zur kältesten uns bekannten Region im fernen Universum. Der kalte Bumerang-Nebel wird vom Licht des Zentralsterns, das vom Staub reflektiert wird, beleuchtet und für einen Stern oder ein Sternsystem gehalten, der sich zu einem planetarischen Nebel entwickelt. Dieses Hubble-Bild wurde mithilfe von Polarisationsfiltern aufgenommen (ähnlich Polaroid-Sonnenbrillen) und entsprechend der verschiedenen Winkel des polarisierten Lichtes eingefärbt. Das atemberaubende Ergebnis legt eine Spur zu den kleinen Staubpartikeln, die für die Polarisation und Streuung des Lichtes sorgen. Der Bumerang-Nebel ist etwa ein Lichtjahr groß und liegt ungefähr 5.000 Lichtjahre entfernt in Richtung des Sternbildes Zentaurus.

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Erde in der Dämmerung

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Credit: ISS-Besatzung, Earth Sciences and Image Analysis Lab, JSC, NASA

Beschreibung: Keine plötzliche, scharfe Begrenzung markiert auf diesem großartigen Anblick der Ozeane und Woken unseres schönen Planeten Erde den Übergang vom Tag zur Nacht. Stattdessen ist die Schattenlinie, auch Terminator genannt, diffus und zeigt den graduellen Übergang zur Dunkelheit, den wir als Zwielicht kennen. Die Sonne beleuchtet die Szenerie von rechts, und die Oberseiten der Wolken reflektieren zart gerötetes Sonnenlicht, gefiltert durch die staubhaltige Troposphäre, welche die niedrigste Schicht der nährenden Atmosphäre des Planeten ist. Eine klar erkennbare Schicht in großer Höhe, die entlang des oberen Endes der Tagseite zu sehen ist, streut blaues Sonnenlicht und verblasst in die Schwärze des Weltraums. Dieses Bild ist eine Einzelaufnahme, fotografiert im Juni 2001 von der Internationalen Raumstation, welche in einer Höhe von 2100 Seemeilen die Erde umrundet.

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Trifid-Säulen und Strahlen

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Credit: J. Hester (Arizona St. U) et al., WFPC2, HST, NASA

Beschreibung: Staubsäulen sind wie interstellare Berge. Sie überleben, weil sie dichter sind als ihre Umgebung, doch sie werden langsam von einer feindlichen Umgebung wegerodiert. Auf dem Bild oben ist das Ende einer riesigen Gas- und Staubsäule im Trifid-Nebel zu sehen, pointiert von einer kleineren Säule, die nach oben zeigt und einem ungewöhnlichen Strahl, der nach links zeigt. Die rosaroten Punkte sind neu gebildete Sterne mit wenig Masse. Ein Stern nahe dem Ende der kleinen Säule wird langsam aus dem ihn umgebenden Gas durch die Strahlung eines unermesslich helleren Sterns, der sich links oberhalb und außerhalb des Bildes befindet, herausgelöst. Der Strahl erstreckt sich über fast ein Lichtjahr und wäre ohne Beleuchtung von außen nicht sichtbar. Während Gas und Staub von den Säulen verdampfen, wird die verborgene stellare Quelle dieses Strahls wahrscheinlich freigegeben werden, wahrscheinlich während der nächsten 20.000 Jahre.

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Mars und Orion über dem Monument Valley

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (Astropics.com)

Beschreibung: Wilkommen bei Die Welt bei Nacht (The World At Night ). Hier kann jeder kann am Nachthimmel, wie er von verschiedenen Orten der Erde aus zu sehen ist, teilhaben. Dieser Blick vom Monument Valley (USA) enthält einen pittoresken Vordergrund berühmter Spitzkuppen. Spitzkuppen entstehen aus hartem vulkanischem Fels, der zurückbleibt, nachdem Wasser das umgebende weiche Gestein wegerodiert hat. Die beiden Spitzkuppen im linken Teil des Bildes sind als die Mittens bekannt, die Kuppe Merrick Butte befindet sich rechts. Der Planet Mars steht auf dieser Himmelslandschaft von gerade erst letzter Woche links, eine leuchtend orange Bake und das hellste Objekt im Bild. Rechts von Mars liegt das Sternbild Orion. Betelgeuse ist der rötliche Stern nahe der Bildmitte, der Gürtel des Orion and der Orion-Nebel stehen weiter rechts. Der helle blaue Stern Rigel erscheint schließlich auf dieser atemberaubenden Aufnahme von The World At Night über Merrick Butte.

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Emissionsnebel IC 1396

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Credit und Bildrechte: Kent Wood

Beschreibung: Der Emissionsnebel IC1396 umfasst Hunderte Lichtjahre und enthält leuchtende kosmische Gas- und dunkle Staubwolken. In dieser Region entstehen nur etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt Sterne. Diese detailreiche Ansicht wurde aus Licht gewonnen, das vorwiegend von Wasserstoff abgestrahlt und durch einen Filter aufgenommen wurde, der nur für einen schmalen Spektralbereich durchlässig ist, der charakteristisch für leuchtende Wasserstoffatome in diesem Nebel ist. Unterhalb der faszinierenden dunklen Formen in IC 1396 windet sich links neben der Bildmitte der Elefantenrüsselnebel. IC 1396 befindet sich im hochstehenden fernen Sternbild Kepheus.

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Heute Nacht: Mond und Mars

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Credit und Bildrechte: John Harms

Beschreibung: Der volle Mond und der strahlende, rötliche Mars teilen heute Nacht den Himmel. Beobachter können die himmlische Begegnung leicht genießen, wenn die beiden von nur einem Grad oder weniger getrennt sind. Wenn Sie von Nordamerika oder Europa aus beobachten, wird der Mond den Roten Planeten sogar bedecken (also vor ihm vorbeiwandern). Der Mars ist so hell, weil er nahe seiner Opposition steht, also am Himmel des Planeten Erde gegenüber der Sonne und außerdem nahe seiner größten Annäherung an die Erde. Doch der Mars ist nicht annähernd so hell wie der Mond, der heute Nacht ebenfalls gegenüber der Sonne steht. Auf dieser eindrucksvollen Vorschau auf das heute Nacht stattfindende Spektakel konnte der Garten-Astronom John Harms letzten Monat den fast vollen Mond nahe dem Mars fotografieren. Seine einfache, einzelne Aufnahme nützte den Umstand, dass die Wolken einen Teil des alles überstrahlenden Mondlichtes ausblendeten.

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Tyrrhenisches Meer und Sonnwendhimmel

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Credit und Bildrechte: Danilo Pivato

Beschreibung: Heute findet die Sonnenwende um 0608 universelle Zeit statt – zu diesem Zeitpunkt erreicht die Sonne ihre südlichste Deklination am Himmel des Planeten Erde. Wie immer markiert die Dezember-Sonnenwende den Beginn des Winters auf der Nordhalbkugel und des Sommers im Süden. Von nördlichen Breiten aus beobachtet macht die Sonne ihren niedrigsten Bogen am Himmel entlang des südlichen Horizonts. Daher vergeht am Sonnwendtag im Norden die kürzeste Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, und wir haben die wenigsten Stunden Tageslicht. Dieses eindrucksvolle Kompositbild folgt dem Pfad der Sonne während der Dezember-Sonnenwende 2005 an einem herrlich blauen Himmel mit Blick auf die Küste des Tyrrhenischen Meeres von Santa Severa in Richtung Fiumicino in Italien. Das Panorama erstreckt sich über etwa 115 Grad und besteht aus 43 einzelnen, gut geplanten Aufnahmen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

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Von Horizont zu Horizont

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Credit und Bildrechte: Laurent Laveder (PixHeaven.net)

Beschreibung: Schieben Sie das Bild nach links und reisen Sie von Horizont zu Horizont, während Ihr Blick über den Zenit dieses Nachthimmels über Beg-Meil in Frankreich schweift. Dieses unterhaltsame Panorama (Bilderklärung) wurde am 13. Dezember aufgenommen und deckt 210 Grad mit 21 Einzelbildern ab, angefangen beim Strand, wo gerade der helle Stern Sirius im Südosten aufgeht. Sehen Sie nach oben (schwenken Sie nach rechts), um das nebelreiche Sternbild des Orion aufzusuchen, danach stoßen Sie auf den lieblichen Sternhaufen der Plejaden. Weiter auf den Weg, höher am Himmel, steht der berühmte Komet Holmes, der immer noch den nördlichen Nachthimmel mit seiner sich bemerkenswert ausdehnenden Koma schmückt. Schließlich, gerade bevor Sie in den urbanen Glanz der Stadtlichter entlang des nordwestlichen Horzionts eintauchen (ganz rechts), erkennen Sie den Doppelsternhaufen im Perseus und bemerken den kosmischen Streifen eines hellen Geminiden-Meteors.

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