Die 25 hellsten Sterne am Nachthimmel

Das Bild zeigt die 25 hellsten Sterne des Nachthimmels in natürlichen Farben, zusammen mit ihrem Namen.

Bildcredit und Bildrechte: Tragoolchitr Jittasaiyapan

Kennt ihr die Namen von einigen der hellsten Sterne? Wahrscheinlich schon, obwohl die Namen einiger heller Sterne so alt sind, dass sie bis zum Beginn der Schriftsprache zurückreichen. Viele Weltkulturen haben ihre eigenen Namen für die hellsten Sterne, und es ist kulturell und historisch wichtig, sie in Erinnerung zu behalten. Doch im Interesse einer weltweit eindeutigen Kommunikation arbeitet die Internationale Astronomische Union (IAU) daran, standardisierte Sternnamen zu vergeben.

Hier seht ihr die 25 hellsten Sterne des Nachthimmels in Echtfarben, wie Menschen sie derzeit sehen, zusammen mit ihren von der IAU festgelegten Namen. Einige Sternnamen haben interessante Bedeutungen, zum Beispiel Sirius (Lateinisch für „der Versengende“), Wega (Arabisch für „fallen“) oder Antares (Griechisch für „Gegenspieler des Mars“). Wahrscheinlich kennt ihr sogar den Namen von mindestens einem Stern, der zu blass für diese Liste ist: Polaris.

Beinahe Hyperraum: APOD-Zufallsgenerator
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Ein kunstvoller Himmel über der Inselgruppe Lofoten

Das Bild zeigt eine Person, die in bergigem Gelände Gelände steht und ein Licht hält. Darüber sind viele Himmelssymbole zu sehen, darunter Polarlichtbögen, der Bogen der Milchstraße, ein Meteor und die Sterngruppe des Großen Wagens.

Bildcredit und Bildrechte: Giulio Cobianchi

Kann der Nachthimmel sowohl Kunst als auch Wissenschaft bieten? Wenn ja, dann ist dieses Bild ein gutes Beispiel. Das digitale Panorama entstand aus 10 Landschafts- und 10 Himmelsbildern, die alle in derselben Nacht am selben Ort mit derselben Kamera aufgenommen wurden. Die Sehenswürdigkeiten im Bild wurden kunstvoll aufgehellt und der Boden in der Nähe raffiniert beleuchtet.

Im Vordergrund seht ihr, wie der kreative Fotograf vor zwei Monaten auf der zerklüfteten Inselgruppe Lofoten in Norwegen mit einer Lampe in der Hand eine erstaunliche Aussicht fixierte. In der Ferne seht ihr drei markante Bögen: links unsere Milchstraße und rechts ein wissenschaftlich ungewöhnliches, doppelt gewölbtes Polarlicht. Dazwischen leuchtet ein Meteor.

Weitere interessante Himmelslichter sind – von links nach rechts – die Andromedagalaxie, der Planet Jupiter, der Stern Wega und die Sterngruppe des Großen Wagens.

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Straße und Milchstraße

Die Straße und die Milchstraße reichen auf diesem 180-Grad-Panorama des Sternenlicht-Reservat Alqueva unweit von Alentejo in Portugal von Horizont zu Horihont.

Bildcredit und Bildrechte: David Cruz

Nachts könnt ihr dieser Straße folgen, die durch das Sternenlicht-Reservat Alqueva unweit von Alentejo in Portugal führt. Oder ihr bleibt stehen, schaut hinauf und folgt der Milchstraße über den Himmel. Beide Straßen reichen auf diesem 180-Grad-Panorama vom 3. Juni von Horizont zu Horizont.

Der Name unserer Galaxis, der Milchstraße, bezieht sich auf ihre Erscheinung als milchige Bahn am Himmel. Das Wort Galaxie ist vom griechischen Wort für Milch abgeleitet. Auf dem Planeten Erde seht ihr den Bogen der Milchstraße ganz leicht an dunklen Orten in mondlosen Nächten, wenn auch nicht ganz so hell und farbenfroh wie auf diesem Bild.

Das leuchtende Himmelsband entsteht durch das kollektive Licht unzähliger Sterne in der galaktischen Ebene, die zu blass sind, um sie einzeln zu erkennen. Dunkle Schwaden undurchsichtiger interstellarer Staubwolken in der Galaxis durchschneiden das diffuse Sternenlicht. Im oberen Teil dieser Panorama-Nachtlandschaft über dem Bogen der Milchstraße leuchtet der helle Stern Wega. Rechts am Horizont seht ihr die zentrale Wölbung der Galaxis.

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Sterne und Planeten über Portugal

Die Milchstraße den goldenen Steppenfeldern bei Mértola in Portugal.

Bildcredit und Bildrechte: Miguel Claro (TWAN, Dark Sky Alqueva)

Beschreibung: Der Auftrag war, nachts fliegende Vögel zu erfassen, doch dabei wurde auch ein prächtiger Himmel dokumentiert. Dieses Weitwinkel-Mosaik entstand 2020 über den goldenen Steppenfeldern bei Mértola in Portugal. An diesem dunklen Ort wölbte sich ein sofort erkennbares, atemberaubendes Leuchten über den Nachthimmel: Das Zentralband unserer Milchstraße.

Doch der Himmel hatte noch viel mehr zu bieten. Dünne Wolken durchzogen den Himmel wie goldene Bänder. Links leuchtete der Planet Mars, auf der gegenüberliegenden Seite des Himmels (rechts) waren auch die Planeten Saturn und Jupiter zu sehen. Am oberen Bildrand seht ihr den hellen Stern Wega, links leuchtet die weit entfernte, blasse Andromedagalaxie unter dem Bogen der Milchstraße.

Im Lauf dieses Monats stehen am Morgenhimmel mehrere Planeten in einer Reihe: Jupiter, Venus, Mars und Saturn.

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Wasserfall und Milchstraße

Wasserfall in der Provinz Hunan in China mit Milchstraße und Sommerdreieck.

Bildcredit und Bildrechte: Xie Jie

Beschreibung: Das Ziel war, Wasserfall und Milchstraße gemeinsam zu fotografieren. Dazu gehörte die Suche nach einem guten Kamerastandort, eine effektvolle künstliche Beleuchtung für den Wasserfall und das umliegende Tal, zahlreiche Vordergrund- und Hintergrundaufnahmen, außerdem die Sorge, dass Leuchtkäfer zu sehr ablenken würden. Der Fotograf musste die Kamera trocken halten und vermeiden, auf eine Schlange zu treten.

Hier seht ihr das Ergebnis, es wurde Mitte Juli nach Mitternacht fotografiert und digital zu einem Weitwinkelpanorama kombiniert. Der Wasserfall ist der malerische Zhulian-Wasserfall im Luoxiao-Gebirge im Osten der Provinz Hunan in China. Über den Himmel wölbt sich das zentrale Band unserer Milchstraße mit vielen dunklen Staubfasern und farbigen Nebeln. Helle Sterne sprenkeln das Firmament, darunter das Sommerdreieck mit der hellen Wega über dem Bogen der Galaxis; sie alle liegen in der nahen Milchstraße.

Nachdem der Fotograf alle 78 Einzelaufnahmen für euch fotografiert hatte, genoss er mit seinen Freunden die Aussicht für den Rest der Nacht.

Forschung + Öffentlichkeitsarbeit: Doktoranden-Forschungsstelle für APOD
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Lyriden-Meteore aus dem Sternbild Leier

Sternschnuppen des Meteorstroms der Lyriden aus dem Kometen Thatcher über der Talsperre Seč in Tschechien.

Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Beschreibung: Woher kommen all diese Meteore? Was die Richtung am Himmel betrifft, lautet die pointierte Antwort: aus dem Sternbild der kleinen Harfe (Lyra). Daher sind die Meteore des berühmte Stroms, der jeden April seinen Höhepunkt erreicht, als die Lyriden bekannt – sie scheinen alle von einem Radianten in der Leier auszuströmen.

Was jedoch den Ursprungskörper anbelangt, stammen die sandkorngroßen Teilchen des Lyriden-Meteorstroms vom Kometen Thatcher. Der Komet folgt einer klar definierten Bahn um unsere Sonne, und jener Teil der Bahn, der in der Nähe der Erde liegt, befindet sich vor dem Sternbild Leier. Wenn also die Erde diese Bahn kreuzt, erscheint der Radiant – der Ausgangspunkt der fallenden Bruchstücke – in der Leier.

Dieses Kompositbild zeigt mehr als 33 Meteore (finden Sie alle?) des Lyriden-Meteorschauers letzten Monat, darunter mehrere helle Sternschnuppen, die über das Ufer der Talsperre Seč in Tschechien strömten. Man sieht auch die hellen Sterne Wega und Atair, den Planeten Jupiter und das zentrale Band unserer Milchstraße.

Interessante APOD-Einreichungen: Lyriden-Meteorstrom 2020
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Die Milchstraße über dem Monument Valley

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Bildcredit und Bildrechte: Tom Masterson

Beschreibung: Sie müssen nicht im Monument Valley sein, um die Milchstraße am Himmel zu sehen, aber es hilft. Doch nur im Monument Valley in den USA sehen Sie diesen pittoresken Vordergrund mit kultigen Felstürmen, die als Spitzkuppen bezeichnet werden. Solche Restberge bestehen aus hartem Gestein, das übrig blieb, nachdem Wasser das umgebende weiche Gestein wegerodiert hat.

Die nächste Kuppe links im Bild, das 2012 fotografiert wurde, und die Kuppe rechts daneben sind als „Fäustlinge“ bekannt, weiter rechts steht die Merrick Butte. Grünes Nachthimmelslicht steigt vom Horizont auf. Das Band aus diffusem Licht, das hoch oben verläuft, ist die zentrale Scheibe unserer MilchstraßenSpiralgalaxie.

Das Band der Milchstraße ist für fast jeden in fast jeder klaren Nacht sichtbar, wenn man weit genug von einer Stadt und hellen Lichtern in der Umgebung entfernt ist, doch man braucht eine empfindliche Digitalkamera, um diese Farben am dunklen Nachthimmel festzuhalten.

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Das Sommerdreieck über der Chinesischen Mauer

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Bildcredit und Bildrechte: Steed Yu und NightChina.net

Beschreibung: Haben Sie schon einmal das Sommerdreieck gesehen? Die hellen Sterne Vega, Deneb und Altair bilden ein großes Dreieck am Himmel, das im nördlichen Frühling morgens und im nördlichen Herbst am Abend am Himmel steht. In den Sommermonaten ist das Dreieck, das aus drei der hellsten Sterne am Himmel besteht, um Mitternacht herum fast im Zenit zu sehen.

Hier ist der Asterismus des Sommerdreiecks zusammen mit dem Bogen des Zentralbandes unserer Milchstraße zu sehen, es wurde diesen Frühling über der Chinesischen Mauer fotografiert. Die Chinesische Mauer ist ein Weltkulturerbe, dieser Teil wurde im 6. Jahrhundert auf dem Yan-Gebirge errichtet. Auf dem Gipfel steht der Wangjinglou-Turm, von dem aus in einer klaren Nacht in der Ferne die Lichter von Peking zu sehen sind.

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Sterne des Sommerdreiecks

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Diese drei hellen Sterne gehen am Beginn einer nördlichen Sommernacht auf und bilden den vertrauten Asterismus des Sommerdreiecks. Altair, Deneb und Wega sind die Alphasterne ihrer jeweiligen Sternbilder Adler, Schwan und Leier, die sich an die Milchstraße schmiegen. Diese drei Sterne mit ähnlicher scheinbarer Helligkeit sehen auf diesen drei Teleskopporträts ähnlich aus, doch alle haben ihre eigene Sterngeschichte. Ihre ähnliche Erscheinung verschleiert, dass Leuchtkraft und Entfernung der Sommerdreiecks-Sterne in Wirklichkeit sehr unterschiedlich sind. Altair, ein Hauptreihen-Zwergstern, ist etwa 10-mal heller als die Sonne und 17 Lichtjahre entfernt, während die Wega, ebenfalls ein Wasserstoff fusionierender Zwerg, ungefähr 30-mal heller als sie Sonne und 25 Lichtjahre entfernt ist. Der Überriese Deneb hat die zirka 54.000-fache Sonnenleuchtkraft und ist etwa 1400 Lichtjahre entfernt. Mit ihrem weißlich-blauen Farbton sind die Sterne des Sommerdreiecks natürlich allesamt heißer als die Sonne.

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Sommerdreiecke über Japan

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Bildcredit und Bildrechte: Shingo Takei (TWAN)

Beschreibung: Haben Sie schon einmal das Sommerdreieck gesehen? Die hellen Sterne Wega, Deneb und Altair bilden ein großes Dreieck am Himmel, das auf der Nordhalbkugel zu Frühlingsbeginn am Morgen und im Herbst am Abend aufgeht. Während der Sommermonate steht das Dreieck um Mitternacht herum fast im Zenit.

Dieses Bild der Sterngruppe des Sommerdreiecks wurde letzten Monat in Gunma (Japan) fotografiert. Im Vordergrund blüht ein 15 Meter hoher, 500 Jahre alter Kirschbaum mit einer ebenfalls dreieckigen Form. Das Dreieck des Asterismus ist nur von der Erde aus erkennbar – in Wirklichkeit sind die Sterne im Weltraum Tausende Lichtjahre voneinander entfernt.

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Das Sommerdreieck über Katonien

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Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN)

Beschreibung: Finden Sie das Sommerdreieck? Es ist nicht schwierig, zu dieser Jahreszeit an nördlich gelegenen Orten das berühmte Dreieck aus Sternen zu finden. Blicken Sie einfach nach Sonnenuntergang nach oben, dann sehen Sie drei der hellsten Sterne am Himmel, die ein fast gleichschenkeliges Dreieck bilden.

Vergleichen Sie dann diese Sterne mit Himmelsbildern wie dem oben gezeigten, oder halten Sie ein Smartphone mit einer guten Himmelsbeschriftungs-Applikation hoch. Die drei Sterne, welche die Scheitel des Sommerdreiecks bilden, sind Wega, Deneb und Altair. Oben ist eine 360-Grad-Projektion des ganzen Himmels zu sehen, die nicht nur das Sommerdreieck einrahmt, sondern den ganzen großen Bogen unserer Galaxis, der Milchstraße.

Das Bild wurde letzte Woche an einem kleinen Fluss fotografiert, der die historische Stadt Sant Llorenç de la Muga in Katalonien im Nordosten Spaniens einkreist.

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