Komet SWAN mit langem Schweif

Komet SWAN (C/2020 F8) mit seinem riesigen Ionenschweif ist endlich mit bloßem Auge sichtbar und wechselt auf den nördlichen Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: D. Peach, Chilescope team

Beschreibung: Der Sonnenwind weht den spektakulären Ionenschweif des Kometen SWAN (C/2020 F8), der sich weit über dieses 10 Grad breite Teleobjektivbild vom 2. Mai ausdehnt. Die grünliche Koma war nur wenige Lichtminuten von der Erde entfernt. Das hübsche Sternenfeld im Hintergrund liegt nahe der Grenze zwischen den Sternbildern Walfisch und Wassermann.

Der Komet SWAN wurde zu Hause entdeckt, als der australische Amateur Michael Mattiazzo Bilder der Kamera SWAN (Solar Wind ANisotropies) an Bord der Sonnenbeobachtungs-Raumsonde SOHO durchsuchte. Der Komet ist seit Kurzem mit bloßem Auge zu sehen und wandert vom südlichen zum nördlichen Himmel.

Komet SWAN erscheint in der Morgendämmerung am östlichen Horizont, er erreicht am 12. Mai seine größte Annäherung an den Planeten Erde und am 27. Mai sein Perihel.

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Messier 2

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Bildcredit: ESA/Hubble und NASAk, G. Piotto et al.

Beschreibung: Nach dem Krebsnebel M1 ist dieser riesige Sternhaufen der zweite Eintrag der berühmten Liste des Astronomen Charles Messier (18. Jh.) an Dingen, die keine Kometen sind. M2 ist einer der größten Kugelsternhaufen, von denen wir wissen, dass sie den Hof unserer Milchstraße durchwandern.

Messier beschrieb ihn ursprünglich als „Nebel ohne Sterne“, doch dieses atemberaubende Hubblebild zeigt Sterne der inneren 40 Lichtjahre von M2. Seine Population an Sternen umfasst an die 150.000, die in einem Gesamtdurchmesser von ungefähr 175 Lichtjahren versammelt sind. Dieser urzeitliche Bewohner der Milchstraße ist auch als NGC 7089 bekannt, er liegt 55.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann (Aquarius) und ist 13 Milliarden Jahre alt.

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Der Helixnebel in Infrarot

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Weltraumteleskop Spitzer; Bearbeitung: Judy Schmidt

Beschreibung: Warum sieht dieses kosmische Auge so rot aus? Wegen des Staubs. Dieses Bild des robotischen Weltraumteleskops Spitzer zeigt das Infrarotlicht des gut untersuchten etwa 700 Lichtjahre entfernten Helixnebels (NGC 7293) im Sternbild Wassermann. Die zwei Lichtjahre große Hülle aus Staub und Gas um einen zentralen Weißen Zwerg gilt seit Langem als gutes Beispiel für einen planetarischen Nebel, der die Endstadien der Entwicklung eines sonnenähnlichen Sterns darstellt. Die Spitzerdaten zeigen, dass der Zentralstern des Nebels in ein überraschend helles Infrarotleuchten getaucht ist. Modelle zeigen, dass das Leuchten von einer Staub- und Trümmerwolke stammen könnte. Auch wenn das nebelartige Material vor Tausenden Jahren vom Stern ausgestoßen wurde, könnte der nahe Staub von Kollisionen in einem Speicher an Objekten ähnlich dem Kuipergürtel oder der kometenhaften Oortschen Wolke in unserem Sonnensystem stammen. Die kometenähnlichen Körper sind in einem fernen Planetensystem entstanden und hätten andernfalls sogar die dramatischen Endstadien der Sternentwicklung überlebt.

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Der Helixnebel von Blanco und Hubble

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Bildcredit: C. R. O’Dell, (Vanderbilt) et al. ESA, NOAO, NASA

Beschreibung: Wie hat ein Stern den Helixnebel gebildet? Die Formen planetarischer Nebel wie der Helix sind wichtig, weil sie wahrscheinlich Hinweise darauf liefern, wie das Leben sonnenähnlicher Sterne endet. Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble und des 4-Meter-Blanco-Teleskops in Chile haben jedoch gezeigt, dass die Helix nicht wirklich eine einfache Spirale ist. Viel eher vereinigt er zwei fast lotrechte Scheiben sowie Bögen, Erschütterungen und schwer erklärbare Strukturen. Dennoch bleiben viele markante geometrische Symmetrien. Wie ein einziger sonnenähnlicher Stern so schöne und geometrische Komplexität bildet, wird weiterhin erforscht. Der Helixnebel ist der der Erde nächstliegende planetarische Nebel, er befindet sich nur ungefähr 700 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann und ist etwa 3 Lichtjahre groß.

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NGC 7293 – der Helixnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Don Goldman

Beschreibung: An die siebenhundert Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Wassermann stirbt ein sonnenähnlicher Stern. Seine letzten paar tausend Jahre erzeugten den Helixnebel (NGC 7293), ein gut untersuchtes und nahes Beispiel eines planetarischen Nebels, typisch für diese Schlussphase der Sternentwicklung. Eine Gesamtbelichtungszeit von 28,5 Stunden führte zu dieser detailreichen Ansicht des Nebels. Durch eine Kombination von Schmalband-Bilddaten der Emissionslinien von Wasserstoffatomen in roten und Sauerstoffatomen in blaugrünen Farbtönen zeigt es beachtliche Details in der hellen inneren Region der Helix mit einem Durchmesser von etwa 3 Lichtjahren, folgt aber auch den blasseren äußeren Halostrukturen, mit denen der Nebel eine Spannweite von weit über sechs Lichtjahren hat. Der weiße Punkt in der Mitte der Helix ist der heiße Zentralstern dieses planetarischen Nebels. Die Helix, ein auf den ersten Blick einfacher Nebel, hat neuen Erkenntnissen zufolge eine überraschend komplexe Geometrie.

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NGC 7293 – Der Helixnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: An die siebenhundert Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Wassermann (Aquarius) stirbt ein sonnenähnlicher Stern. In den letzten wenigen Tausend Jahren entstand der Helixnebel (NGC 7293), ein gut erforschtes und nahe gelegenes Beispiel eines planetarischen Nebels und typisch für dieses Endstadium der Sternentwicklung. Insgesamt 58 Stunden Belichtungszeit wurden aufgewendet, um diese detailreiche Ansicht des Nebels zu erstellen. Durch die Darstellung von Schmalbanddaten in den Emissionslinien von Wasserstoffatomen in Rot und Sauerstoffatomen in blaugrünen Farbtönen zeigt es bemerkenswerte Details in der helleren inneren Region der Helix mit einem Durchmesser von etwa 3 Lichtjahren, macht aber auch die blasseren äußeren Halostrukturen sichtbar, mit denen der Nebel einen Durchmesser von weit über sechs Lichtjahren hat. Der weiße Punkt in der Mitte der Helix ist der heiße Zentralstern dieses Nebels. Der Helixnebel sieht auf den ersten Blick einfach aus, es stellte sich jedoch heraus, dass er eine überraschend komplexe Geometrie besitzt.

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NGC 7293: Der Helixnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Ed Henry (Hay Creek Observatory)

Beschreibung: Etwa siebenhundert Lichtjahre von der Erde entfernt stirbt im Sternbild Wassermann ein sonnenähnlicher Stern. Seine letzten wenigen tausend Jahre erzeugten den Helixnebel (NGC 7293), ein gut untersuchtes und nahe gelegenes Beispiel eines planetarischen Nebels und typisch für diese Endphase der Sternentwicklung. Eine Gesamtbelichtungszeit von 10 Stunden wurden für diese sehr detailreiche Ansicht des Nebels aufgewendet. Sie zeigt Details der helleren inneren Region des Helixnebels mit einem Durchmesser von etwa 3 Lichtjahren, folgt aber auch zarteren Strukturen des äußeren Hofes, die dem Nebel eine Spannweite von mehr als sechs Lichtjahren geben. Der weiße Punkt in der Mitte der Helix ist der heiße Zentralstern des planetarischen Nebels. Der Helixnebel, auf den ersten Blick ein scheinbar einfacher Nebel, hat, wie man inzwischen herausfand, eine überraschend komplexe Geometrie.

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Staub und der Helixnebel

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NASA, JPL-Caltech, Kate Su (Steward Obs, U. Arizona) et al.

Beschreibung: Staub lässt dieses kosmische Auge rot erscheinen. Das schaurige Bild des Weltraumteleskops Spitzer zeigt Infrarotstrahlung des gut erforschten Helixnebels (NGC 7293), der sich etwa 700 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann (Aquarius) befindet. Die zwei Lichtjahre große Hülle aus Staub und Gas um einen zentralen weißen Zwerg wurde lange Zeit für ein typisches Beispiel eines planetarischen Nebels gehalten, der das Endstadium in der Entwicklung eines sonnenähnlichen Sterns repräsentiert. Doch die Spitzer-Daten zeigen, dass der Zentralstern des Nebels selbst in überraschend helles Infrarotleuchten getaucht ist. Modelle lassen darauf schließen, dass das Leuchten durch durch eine Trümmerwolke aus Staub erzeugt wird. Obwohl das Material des Nebels vor vielen tausend Jahren von dem Stern abgestoßen wurde, könnte der nahe am Stern liegende Staub durch Kollisionen in einer Ansammlung von Objekten ähnlich dem Kuipergürtel oder der Oortschen Kometenwolke in unserem Sonnensystem entstehen. Die kometenähnlichen Körper, die in dem fernen planetaren Systemen gebildet wurden, hätten andernfalls sogar die dramatischen späten Stadien der Entwicklung des Sterns überlebt.

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Der Helixnebel vom La-Silla-Observatorium

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Credit: WFI, MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop, La-Silla-Obs., ESO

Beschreibung: Wird unsere Sonne eines Tages so aussehen? Der Helixnebel ist einer der hellsten und am nächsten gelegenen Exemplare planetarischer Nebel – Gaswolken, erzeugt am Ende des Lebens sonnenähnlicher Sterne. Die äußeren Gase des Sterns, die ins All abgestoßen wurden, erscheinen von unserer Perspektive aus, als ob wir in eine Spirale hineinblicken würden. Der zentrale Kern des Sternenüberrests, der dazu bestimmt ist ein weißer Zwerg zu werden, leuchtet in einem Licht, das so energiereich ist, dass es das zuvor abgestoßenene Gas zum fluoreszieren bringt. Der Helixnebel, um eine technische Beschreibung von NGC 7293 zu geben, liegt etwa 700 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann und umfasst etwa 2,5 Lichtjahre. Das obige Bild wurde mit dem Wide Field Imager des 2,2-Meter-Teleskops am La Silla-Observatorium der Europäischen Südsternwarte aufgenommen. Eine Nahaufnahme des inneren Randes des Helixnebels zeigt komplexe Gasknoten unbekannten Ursprungs.

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Speichen im Helixnebel

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Credit und Bildrechte: Don Goldman, Sierra Remote Observatories

Beschreibung: Auf den ersten Blick sieht der Helixnebel (auch NGC 7293) einfach und rund aus. Doch dieses gut untersuchte Beispiel eines Planetarischen Nebels, der nahe dem Lebensende eines sonnenähnlichen Sterns entstand, hat, wie man nunmehr weiß, eine überraschend komplexe Geometrie. Seine ausgedehnten Schleifen und kometenförmigen Strukturen wurden auf Bildern des Hubble-Weltraumteleskops untersucht. Ein 16-Zoll-Teleskop und eine Kamera mit Breit- und Schmalbandfiltern wurde verwendet um diese scharfe Ansicht des Helixnebels zu erzeugen. Das Farbkomposit enthüllt auch die faszinierenden Details des Nebels, darunter lichtjahrlange blaugrüne radiale Streifen oder Speichen, die ihm das Aussehen eines kosmischen Fahrrad-Rades verleihen. Die speichenartigen Erscheinungen scheinen ein Hinweis darauf zu sein, dass der Helixnebel selbst ein alter, entwickelter planetarischer Nebel ist. Die Helix ist an die siebenhundert Lichjahre von der Erde entfernt im Sternbild Aquarius (Wassermann).

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Seltsame kometenartige Knoten im Helixnebel

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Credit: C. R. O’Dell und K. Handron (Rice-Universität), NASA

Beschreibung: Wie entstehen die ungewöhnlichen Knoten aus Gas und Staub in planetarischen Nebeln? Diese sind sowohl im Ringnebel als auch im Hantelnebel oder im Eskimonebel zu sehen. Diese Knoten wurden nicht prognostiziert, und ihre Ursprünge sind noch nicht erforscht.

Dieses faszinierende Bild des Helixnebels stammt vom Weltraumteleskop Hubble, es zeigt eine enorme Vielfalt dieser mysteriösen Gasknoten. Die Masse eines der oben abgebildeten kometenartigen Knoten beträgt etwa eine Erdmasse, ihre Radien betragen jedoch das Mehrfachen der Entfernung Sonne-Pluto. Eine Hypothese zur Fragmentierung und Entwicklung dieser Knoten besagt, dass vorhandenes Gas von einem weniger dichten, aber energiereicheren stellaren Wind des sich entwickelnden Zentralsterns hinausgetrieben wird.

Der Helixnebel ist das nächstgelegene Beispiel eines planetarischen Nebels, die am Lebensende eines sonnenähnlichen Sternes entstehen. Dieser Nebel mit der technischen Bezeichnung NGC 7293 liegt etwa 700 Lichtjahre entfernt im Sternbild Wassermann.

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