Milchstraße und Steinbaum

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Bildcredit und Bildrechte: Daniel López (El Cielo de Canarias)

Beschreibung: Was steht da neben der Milchstraße? Ein ungewöhnliches Felsgebilde, das als Roque Cinchado oder Steinbaum bekannt ist und auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa steht. Der Roque Cinchado, ein berühmtes Symbol, ist wahrscheinlich ein dichter Pfropfen aus erstarrtem vulkanischem Magma, das zurückblieb, nachdem das weichere umgebende Gestein wegerodierte.

Majestätisch wölbt sich das zentrale Band unserer Milchstraße rechts über das Panoramamosaik aus sieben Bildern, die im Sommer 2010 fotografiert wurden. Rechts befindet sich der Vulkan Teide mit einer Lenticularis, die bei seinem Gipfel schwebt.

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Asche und Blitze über einem isländischen Vulkan

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Bildcredit und Bildrechte: Sigurður Stefnisson

Beschreibung: Warum entstand bei dem pittoresken Vulkanausbruch 2010 auf Island so viel Asche? Zwar war die Größe der riesigen Aschewolke nicht ungewöhnlich, doch ihre Lage war sehr augenfällig, weil sie über dicht besiedelte Regionen trieb. Der Vulkan Eyjafjallajökull im Süden Islands begann am 20. März 2010 auszubrechen. Ein zweiter Ausbruch begann am 14. April 2010 unter der Mitte eines kleinen Gletschers. Keiner der Ausbrüche war ungewöhnlich stark. Der zweite Ausbruch schmolz jedoch eine große Menge Gletschereis, das dann abkühlte und die Lava zu grobkörnigen Teilchen aufsplitterte, die mit der aufsteigenden Vulkanaschewolke hochgetragen wurden. Das obige Bild entstand beim zweiten Ausbruch. Blitze beleuchten Asche, die aus dem Vulkan Eyjafjallajökull aufsteigt.

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Rosarotes Polarlicht über dem Crater Lake

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Bildcredit und Bildrechte: Brad Goldpaint (Goldpaint Photography)

Beschreibung: Warum ist dieses Polarlicht so auffallend rosatot? Beim Fotografieren des pittoresken Crater Lake in Oregon (USA) letzten Monat wurde der Himmelshintergrund von ungewöhnlich gefärbten Polarlichtern beleuchtet. Obwohl vieles über den physikalischen Mechanismus bekannt ist, durch den Polarlichter entstehen, wird die genaue Vorhersage des Auftretens und der Farben von Polarlichtern weiterhin erforscht.

Bekannt ist, dass die untersten Polarlichter üblicherweise grün erscheinen. Diese entstehen in einer Höhe von etwa 100 Kilometern, indem Sauerstoffatome in der Atmosphäre durch schnell bewegtes Plasma aus dem Weltraum angeregt werden. Die nächsthöheren Polarlichter – in einer Höhe von etwa 200 Kilometern – erscheinen rot und werden ebenfalls durch rekombinierenden Sauerstoff in der Atmosphäre abgestrahlt.

Einige der höchsten sichtbaren Polarlichter – ganze 500 Kilometer hoch – erscheinen blau und werden von Stickstoffionen, die Sonnenlicht streuen, verursacht. Wenn man vom Boden aus durch verschiedene Schichten unterschiedlicher, ferner Polarlichter hochblickt, können sich ihre Farben vermischen und neue, einzigartige, atemberaubende Farbtöne erzeugen – in diesem Fall die seltenen rosaroten Farben, die oben zu sehen sind.

Da im Lauf der nächsten Jahre ein Sonnenmaximum näherrückt, werden die Teilchenstürme von der Sonne sicherlich anhalten und wahrscheinlich sogar noch mehr unvergessliche nächtliche Schauspiele hervorrufen.

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Meteor über dem Crater Lake

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Bildcredit und Bildrechte: Brad Goldpaint (Goldpaint Photography)

Beschreibung: Hast du das gesehen? Diese Frage wird bei Meteorströmen häufig gestellt, weil ein Meteorblitz normalerweise zu kurz ist, um den Kopf zu drehen. Vielleicht machen der glückliche Zufall, helle Meteore vorbeischießen zu sehen, und das Bewusstsein, dass sie alle einst kleine Steinchen aus einer anderen Welt waren, die Beobachtung lohnenswert, sogar wenn Ihre Beobachtungsfreunde nicht jede einzelne dieser Erfahrungen teilen können.

Ein dunkler, mondloser Himmel erlaubte es, beim Meteorstrom der Lyriden, der in den letzten Tagen seinen Höhepunkt erreichte, an manchen Orten ganze 30 Meteore pro Stunde zu beobachten.

Ein heller Lyriden-Meteor streift im obigen Komposit aus neun Aufnahmen, die letzte Woche fotografiert wurden, über den pittoresken Crater Lake in Oregon (USA). Schnee bedeckt den Vordergrund, weit im Hintergrund wölbt sich das majestätische zentrale Band unserer Heimatgalaxie über dem ruhigen See. Weitere Meteorströme sind dieses Jahr die Perseïden Mitte August und die Leoniden Mitte November, beide werden 2012 abseits vom Glanz des hellen Mondes erwartet.

10.-12. August 2012: Perseïden und die Burggespräche des Orion
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Lang belichteter Orion über den Kanarischen Inseln

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Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN)

Beschreibung: Was sticht stärker ins Auge: der Himmel oder die Erde? Auf der Erde befinden sich die felsigen Spitzen des Teide-Nationalparks auf der Insel Teneriffa, die zu den spanischen Kanarischen Inseln an der Nordwestküste Afrikas gehört.

Die vulkanische Landschaft zeigt alte Gipfel der Insel und dient manchmal als Testgelände für die Instrumente künftiger Marsrover. Links leuchten die Lichter eines nahe gelegenen Hotels. Am Horizont sind Sturmwolken zu sehen, künstlich aufgefächert durch Mehrfachaufnahmen.

Das senkrechte Band der Milchstraße teilt den Himmel in der Mitte des detailreichen Bildes. Der rote Kreis rechts ist Barnard-Schleife, in deren Mitte die berühmten Gürtelsterne des Sternbildes Orion stehen. Kurz nachdem das obige Bild an einem Abend zu Beginn dieses Jahres aufgenommen wurde, rollten Sturmwolken heran, und damit wurden Innenräume für das Auge attraktiver.

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Die Milchstraße über Teneriffa

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Credit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN)

Beschreibung: Haben Sie jemals das Band unserer Galaxis, der Milchstraße, gesehen? Vielleicht haben Sie es noch niemals so gesehen – und es wäre auch gar nicht möglich gewesen. Bei klarem Himmel an einem dunklen Ort ist zur richtigen Zeit ein zartes Lichtband am Himmel zu sehen. Dieses Band ist die Scheibe unserer Spiral-Galaxis. Da wir uns in dieser Scheibe befinden, scheint das Band die Erde zu umkreisen.

Das obige spektakuläre Bild des Milchstraßenbogens reicht jedoch weiter, als das bloße Auge sieht. Das Bild ist eine detaillierte Verschmelzung von neun Fotos, welche ein vollständiges 360-Grad-Panorama darstellen. Es wurde kürzlich im Teide-Nationalpark auf Teneriffa (Kanarische Inseln, Spanien) aufgenommen und zeigt den Vulkan Teide nahe der Bildmitte hinter einer vulkanischen Landschaft mit vielen großen Felsen.

Weit hinter diesen irdischen Gebilden sind viele mit bloßem Auge sichtbare Himmelswunder zu sehen, wie das Band der Milchstraße, der helle, zunehmende Mond innerhalb des Bogens und der offene Sternhaufen der Plejaden (finden Sie ihn?). Die detailreiche Aufnahme bringt auch viele Himmelswunder zur Geltung, die normalerweise jenseits der menschlichen Wahrnehmung liegen; viele davon sind auf der kommentierten Bildversion beschriftet, etwa Barnardschleife, die oben als der rote Halbring unter dem Band der Milchstraße zu sehen ist.

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Sonnenuntergang mit vier Planeten

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Credit und Bildrechte: Jia Hao

Beschreibung: Dieses malerische Sonnenuntergangsfoto wurde am 21. Juli auf dem Gipfel des Vulkans Lawu in 3265 Metern Seehöhe aufgenommen. Die Ansicht weist nach Westen über die Stadtlichter von Surakarta (alias Solo) in Zentral-Java (Indonesien). Zwei weitere Vulkangipfel – der scharf umrissene Merapi (links) und der Gunung Merbabu – stehen am farbenprächtigen Horizont.

Über ihnen leuchten am Abendhimmel vier Planeten. Nahe der ekliptischen Ebene sind Merkur, Venus, Mars und Saturn aufgefädelt, zusammen mit dem hellen Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Um sie leichter zu finden schieben Sie den Mauspfeil über das Bild.

Diese vier Planeten stehen immer noch bei Sonnenuntergang am Westhimmel, wobei Venus, Mars und Saturn dieses Wochenende und Anfang August viel näher beisammen stehen. Am 12. August gesellt sich die junge Mondsichel zu den vier Planeten am Abendhimmel.

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Wolken und Sterne über dem Vulkan Cotopaxi in Ecuador


Credit und Bildrechte: Stéphane Guisard (Los Cielos de America), TWAN

Beschreibung: Was geschieht über dem Vulkan Cotopaxi in Ecuador? Einiges, so wie es auf dem obigen Zeitrafferfilm aus einer Nacht aussieht, der Anfang dieses Monats aufgenommen wurde. Der majestätische Vulkan ist zu Beginn des Films durch Lücken in den rasch wandernden Wolken zu sehen. Bald haben sich die Wolken verzogen, und der mit Sternen übersäte Himmel scheint um den schneebedeckten Vulkangipfel zu kreisen. Das Band unserer Galaxis – der Milchstraße -, der dunkle Kohlensacknebel und das Kreuz des Südens sind allesamt hoch oben zu sehen. Satelliten streifen aus verschiedenen Richtungen vorbei. Bald rollen dünne Wolken an und scheinen die hellsten Sterne zum Funkeln zu bringen. Auf dem Vulkan (ab etwa 1:13 im Film) blitzen die Lichter von Bergsteigern auf. Gegen Ende des Films ist zu sehen, wie ein helles Flugzeug über dem Gipfel vorbeifliegt und einen Kondensstreifen hinterlässt, der sich verzieht.

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Asche und Blitze über einem isländischen Vulkan

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Credit und Bildrechte: Marco Fulle (Stromboli Online)

Beschreibung: Warum entstand beim jüngsten Vuklanausbruch auf Island soviel Asche? Obwohl die Reichhaltigkeit der riesigen Aschenwolke nicht sehr groß war, so ist jedoch ihre Position bemerkenswert, weil sie über so dicht besiedelte Gebiete geweht wurde. Der Vulkan Eyjafjallajökull im Süden Islands begann am 20. März auszubrechen, wobei am 14. April eine zweite Eruption unter dem Zentrum eines kleinen Gletschers begann. Keine der Eruptionen war ungewöhnlich stark. Die zweite Eruption schmolz eine große Menge Gletschereis, das sodann die Lava zu grobkörnigen Glasteilchen kühlte und aufsplitterte, die von der aufsteigenden Aschenwolke mitgetragen wurde. Oben wurden vor zwei Tagen Blitze abgebildet, welche die aus dem Vulkan Eyjafjallajökull strömende Asche beleuchten.

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Teide-Sternspuren

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Credit und Bildrechte: Daniel López

Beschreibung: Der schneebedeckte Vulkan Teide wird auf dieser fast symmetrischen Himmelsansicht von der kanarischen Insel Teneriffa in einem Wasserbecken reflektiert. Der helle Nordstern Polaris steht auf dieser Aufnahme, die auch die gleißende Spur eines Iridiumsatelliten mit polarer Umlaufbahn einfing, über dem Gipfel.

Natürlich ziehen die Sterne, wenn die Kamera auf einem Stativ fix montiert ist, auf lang belichteten Aufnahmen konzentrische Kreise, was die Rotation der Erde um ihre eigene Achse widerspiegelt.

Sie können diesem Bild rasch etwa 4,5 Stunden Belichtungszeit hinzufügen, wenn Sie einfach den Mauspfeil über das Bild schieben. Auch große astronomische Observatorien nützen den Vorteil eines ruhigen Himmels über den Kanarischen Inseln.

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Der Vulkan Sarytschew in Stereo

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Credit: Besatzung Expedition 20 – Internationale Raumstation, NASA; Stereobild: Patrick Vantuyne

Beschreibung: 400 Kilometer über dem Planeten Erde wurden die Besatzungsmitglieder der Expedition 20 an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) an einem ungewöhnlichen Aussichtspunkt Zeugen eines bemerkenswerten Ereignisses – dem Ausbruch des Sarychev-Vulkans am 12. Juni. Der aktive Vulkan liegt auf den russischen Kurilen, sie nordöstlich von Japan liegen. Diese erstaunliche Farbstereoansicht, welche die orbitale Perspektive betont, entstand durch Kombination zweier Bilder von der ISS und sollte mit rot-blauen Brillen (rot am linken Auge) betrachtet werden. Die vulkanische Rauchwolke, die zu einem frühen Zeitpunkt der Eruption in die Atmosphäre aufsteigt, zeigt eine braune Aschensäule, die von einer ebenmäßigen, blasenartigen weißen Wolke gekrönt ist, die wahrscheinlich aus Kondenswasser besteht. Darunter gleitet eine Wolke dichterer grauer Asche den Vulkanhang hinab. Am Boden sind etwa 1,5 Kilometer der Inselküstenlinie zu sehen. Die sich aufblähende Aschenwolke stellte keine Gefahr für die Crew der Expedition 20 dar, doch Linienflüge wurden von der Region weggeleitet um die Gefahr eines Maschinenschadens durch das Ansaugen von Asche zu vermeiden.

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