Die Sonne betrachten

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Bildcredit und Bildrechte: Steven Gilbert

Beschreibung: Haben Sie kürzlich Ihren Heimatstern betrachtet? Oben ist die Sonne abgebildet, die oben links partiell durch den Mond verfinstert wird, und unten von Erdlingen, welche die Finsternis betrachten. Die obige Menagerie an Silhouetten wurde in der Glen Canyon National Recreation Area nahe Page (Arizona, USA) fotografiert, als Parkaufseher und Astronomen interessierten Besuchern das ungewöhnliche Ereignis erklärten. Rechts unter der dunklen Mondscheibe ist auf der Sonnenscheibe auch eine Gruppe Sonnenflecken zu sehen. Obwohl es aufregend war, betrachteten manche dieses Ereignis nur als Aufwärmrunde für die Sonnenbetrachtung nächste Woche, wenn eine viel seltenere partielle Finsternis durch den Planeten Venus stattfindet.

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Eine partielle Sonnenfinsternis über Texas

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Bildcredit und Bildrechte: Jimmy Westlake (Colorado Mountain College) und Linda Westlake

Beschreibung: Es war ein typischer Sonnenuntergang in Texas, außer dass ein Großteil der Sonne fehlte. Wo das fehlende Sonnenstück zu finden wäre, war kein Rätsel – es war hinter dem Mond. Die partielle Verfinsterung der Sonne durch den Mond in der Nacht vom Sonntag wurde zu einem der am besten fotografierten astronomischen Ereignisse der Geschichte. Galerie um Galerie wird online veröffentlichtein erstaunliches Finsternisbild nach dem anderen. Oben ist vielleicht eines der interessanteren veröffentlichten Bilder zu sehen – die teilweise verfinsterte Sonne geht am abendroten Himmel hinter Gebüsch und einer Windmühle unter. Das Bild wurde Sonntagnacht etwa 20 Meilen westlich von Sundown in Texas (USA) fotografiert, kurz nachdem der Feuerringeffekt vom Mond durchbrochen wurde, indem er sich von der Sonnenmitte wegbewegte. Anfang nächsten Monats findet ein astronomisches Ereignis statt, das sogar noch mehr Fotografien verspricht – die letzte partielle Verfinsterung der Sonne durch die Venus bis zum Jahr 2117.

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Partielle Finsternis über der Manilabucht

Siehe Beschreibung. Sonnenfinsternis über der Bucht von Manila auf den Philippinen. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Armando Lee (Astron. League Philippines), F. Naelga Jr., 100 Stunden Astronomie (IYA2009)

Beschreibung: Was ist mit der untergehenden Sonne passiert? Eine Finsternis! Anfang 2009 bedeckte der Mond teilweise die Sonne, was in Teilen Afrikas, Australiens und Asiens zu sehen war. Dieses Bild wurde an der Ufermauer der Mall of Asia fotografiert, es zeigt eine partiell verfinsterte Sonne, die über der Manilabucht auf den Philippinen untergeht. Im Vordergrund sind die Silhouetten von Piers zu sehen.

Finsternisjägern und gut positionierten Himmelsschwärmern gelangen viele weitere interessante und kunstvolle Bilder der einzigen ringförmigen Finsternis dieses Jahres, darunter Filme, Finsternisschattenbereiche und Feuerringe.

Heute werden wieder Teile der Sonne kurz vom Mond bedeckt, was auch diesmal für manche als partielle Finsternis der untergehenden Sonne zu sehen sein wird. Auf einer kleinen Schneise der Erde ist jedoch der ungewöhnliche Feuerringeffekt zu beobachten, wenn der Mond völlig vom Licht der etwas größeren Sonne umgeben ist.

APOD-Sammlung: Bilder der letzten partiellen Sonnenfinsternisse
Galerie: Bilder der heutigen Finsternis
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Sonnenfinsternis über der Antarktis

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Bildcredit und Bildrechte: Carlos Zelayeta (San Martín Station, Antarktis)

Beschreibung: Die vierte und letzte partielle Sonnenfinsternis des Jahres 2011 letzten Freitag war nur von hohen Breitegraden auf der Südhalbkugel aus sichtbar. Haben Sie sie verpasst? Dann betrachten Sie doch dieses dramatische Bild des geozentrischen Himmelsereignisses, das von einer sehr hohen südlichen Breite auf dem Kontinent der Antarktis fotografiert wurde. Mit einer Kamera, die bei der San Martín Station (Argentinien) nahe der antarktischen Halbinsel-Bergkette positioniert war, blickt das Bild nach Südosten. Die Sonne und die Silhouette der Mondscheibe sind durch dünne, tief stehende Wolken hindurch zu sehen. Passenderweise ist der bergige Abhang im Vordergrund Teil der größeren Roman Four Promontory, deren zerklüftete, schneebedeckte Vorderseite an die römische Zahl Vier erinnert. 2011 gibt es sogar noch eine weitere Finsternis – eine totale Mondfinsternis. Teile dieser Finsternis werden von einem Großteil des Planeten Erde aus sichtbar sein (jedoch nicht in der Antarktis …), und zwar am 10. Dezember.

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Der Mechanismus von Antikythera

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Credit und Bildrechte: Wikipedia

Beschreibung: Was ist das? Es wurde auf dem Grund des Meeres an Bord eines antiken griechischen Schiffes gefunden. Seine offensichtliche Komplexität löste jahrzehntelange Untersuchungen aus, und einige seiner Funktionen blieben unbekannt. Kürzlich wurden Röntgenuntersuchungen an dem Apparat durchgeführt, die nun den vermuteten Zweck des Mechanismus von Antikythera bestätigten und mehrere überraschende Funktionen zeigten.

Der Mechanismus von Antikythera war, wie sich herausstellte, ein mechanischer Computer mit einer Genauigkeit, die für die damalige Zeit für unmöglich gehalten wurde – das Schiff, auf dem er sich befand, sank im Jahr Jahr 80 v.Chr. Es galt die Ansicht, dass eine so fortschrittliche Technologie erst 1000 Jahre später entwickelt wurde. Seine Räder und Getriebe bilden eine tragbare Planetenmaschine des Himmels, die sowohl die Stern- und Planetenstände vorausberechnete als auch Mond– und Sonnenfinsternisse.

Der oben gezeigte Mechanismus von Antikythera ist 33 Zentimeter hoch und hat ähnliche Maße wie ein großes Buch.

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Sonnenuntergang, Monduntergang

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Bildcredit und Bildrechte: Aleksandr Yuferev (TWAN)

Beschreibung: Von Zentral- und Nordasien aus gesehen gingen am 4. Januar Sonne und Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis unter. Die Finsternis wurde etwa zum Maximum kurz vor Sonnenuntergang auf dieser winterlichen Szenerie am Ufer der Berd nahe Novosibirsk in Sibirien (Russland) festgehalten. Das Bild, eine stimmungsvolle Aussicht im schwindenden Licht nach Westen über eine verschneite, gefrorene Landschaft. Zusammen mit dem gegen die Sonne versetzten Mond zeigt der schwach beleuchtete Himmel eine industrielle Rauchschwade und einen Kondensstreifen.

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Sonnenaufgang, Mondaufgang

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Bildcredit und Bildrechte: Robert Pölzl

Beschreibung: Für viele Europäer gingen am 4. Januar Sonne und Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis auf. Sie war dem Neujahr dicht auf den Fersen und die erste einer Serie von vier(!) partiellen Sonnenfinsternissen im Jahr 2011. Dieses Kompositbild zeigt das prächtige Himmelsereignis am farbenprächtigen Mogenhimmel über Graz in Österreich. Noch vor Sonnenaufgang wurden Bilder aufgenommen, um die Position und den Fortschritt der Finsternis alle 15 Minuten festzuhalten. Während Sonne und Mond über dem östlichen Horizont aufgingen, war die Stadt Graz sichtlich in warmes Sonnenlicht getaucht, das nur teilweise vom Neumond abgedeckt wurde und sich unter dem Wahrzeichen der Stadt, dem Uhrturm, ausbreitete.

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Ringförmige Finsternis über Myanmar

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Credit und Bildrechte: Wei Loon Chin

Beschreibung: Ein Loch kreuzte diesen Monat wenige Minuten lang die Sonne, was von einem schmalen Pfad über den Planeten Erde aus zu sehen war. Das Ereignis am 15. Januar war eine ringförmige Sonnenfinsternis, und das Loch war in Wirklichkeit der Erdmond, ein Objekt, dessen dunkle Hälfte, verglichen mit der gleißend hellen Sonne, noch dunkler erscheinen mag. Der Mond war zu weit von der Erde entfernt um eine totale Sonnenfinsternis zu zeigen, bot jedoch gut positionierten Beobachtern einen hellen als Feuerring bezeichneten Kreis. Oben wurde ein vollständiger Ablauf der ringförmigen Sonnenfinsternis abgebildet, wie sie von oberhalb des Ananda-Tempel in Bagan, Myanmar, zu sehen war. Das Bild des antiken Tempels, der um das Jahr 1100 errichtet wurde, wurde am Tag der Finsternis nach Sonnenuntergang aufgenommen. Die nächste Sonnenfinsternis ist eine totale Sonnenfinsternis im Juli 2010.

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Finsternisse im Schatten

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Credit und Bildrechte: Stephan Heinsius

Beschreibung: Finsternisse sind überall auf dieser schattigen Szenerie zu sehen. Dieses Bild wurde am 15. Januar auf der Insel Ellaidhoo, die zu den Atollen der Malediven im Indischen Ozean gehört, während der längsten ringförmigen Sonnenfinsternis der nächsten 1000 Jahre aufgenommen. Riesige Palmen sorgten für Schatten. Ihre zahlreichen gekreuzten Blätter erzeugten Lücken, die wie Lochkameras wirkten und erkennbare Finsternisbilder auf den weißen Sand eines tropischen Gartens nahe dem Strand warfen. An diesem idyllischen Schauplatz nahe der Zentrallinie des Mondschattenpfades war der Feuerring der ringförmigen Phase etwa 10 Minuten und 55 Sekunden lang zu beobachten.

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Ringförmige Jahrtausend-Sonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Mikael Svalgaard

Beschreibung: Der Schatten des Mondes raste am 15. Januar über den Planeten Erde. Beobachter auf der Zentrallinie des Schattens wurden Zeugen einer ringförmigen Sonnenfinsternis, da der scheinbare Durchmesser des Mondes zu klein war, um die Sonne ganz zu bedecken. Die ringförmige Phase, ein visuell dramatischer Feuerring, dauerte bis zu 11 Minuten und 8 Sekunden – je nach Standort – und war damit die längste ringförmige Sonnenfinsternis für die nächsten 1000 Jahre. Dieses Bild der Silhouette des Mondes wurde kurz vor dem Höhepunkt der Finsternis auf der Zentrallinie von Kanyakumari am südlichsten Ende von Indien aufgenommen. Das Teleskopbild wurde mit einem Filter gemacht, der einen Großteil des sichtbaren Lichts ausblendet, aber für Licht der Wasserstoffatome durchlässig ist. Dadurch ist die detaillierte Marmorierung, die als Granulation bezeichnet wird, und die durch die Konvektion der Hitze der Sonnenatmosphäre entsteht, um die dunkle Mondscheibe zu sehen.

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Finsternis über dem Tempel des Poseidon

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Credit und Bildrechte: Chris Kotsiopoulos und Anthony Ayiomamitis (TWAN)

Beschreibung: Was geschieht mit der Sonne? Letzte Woche bedeckte der Mond wenige Minuten lang teilweise die Sonne, wodurch über Teilen des Planeten Erde vorübergehend eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen war. Auf dem oben gezeigten Einzelbild ermöglichte akribische Planung den sorgfältigen Fotografen das Fotografieren der teilweise verfinsterten Sonne, die über den antiken Ruinen des Poseidontempels auf Kap Sounion in Griechenland platziert war. Unerwartet bedeckten Wolken den oberen Rand der Sonne, während ein Vogel rechts an der Finsternis vorbeiflog. Bei ihrer größten Ausdehnung an manchen Orten bedeckte der Mond die gesamte Mitte der Sonne bis auf einen ihn umgebenden Feuerring einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Die nächste Sonnenfinsternis – eine totale Sonnenfinsternis – ereignet sich am 11. Juli 2010, ist aber nur von einem schmalen Pfad im südlichen Pazifik aus sowie nahe der südlichsten Spitze von Südamerika sichtbar.

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