Sonnenaufgang, Mondaufgang

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Bildcredit und Bildrechte: Robert Pölzl

Beschreibung: Für viele Europäer gingen am 4. Januar Sonne und Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis auf. Sie war dem Neujahr dicht auf den Fersen und die erste einer Serie von vier(!) partiellen Sonnenfinsternissen im Jahr 2011. Dieses Kompositbild dokumentiert das anmutige Himmelsereignis an einem farbenprächtigen Mogenhimmel über Graz in Österreich. Noch vor Sonnenaufgang wurden Bilder aufgenommen, um die Position und den Fortschritt der Finsternis alle 15 Minuten festzuhalten. Während Sonne und Mond über dem östlichen Horizont aufgingen, war die Stadt Graz sichtlich in warmes Sonnenlicht getaucht, das nur teilweise vom Neumond abgedeckt wurde und sich unter dem Wahrzeichen der Stadt, dem Uhrturm, ausbreitete.

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Ringförmige Finsternis über Myanmar

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Credit und Bildrechte: Wei Loon Chin

Beschreibung: Ein Loch kreuzte diesen Monat wenige Minuten lang die Sonne, was von einem schmalen Pfad über den Planeten Erde aus zu sehen war. Das Ereignis am 15. Januar war eine ringförmige Sonnenfinsternis, und das Loch war in Wirklichkeit der Erdmond, ein Objekt, dessen dunkle Hälfte, verglichen mit der gleißend hellen Sonne, noch dunkler erscheinen mag. Der Mond war zu weit von der Erde entfernt um eine totale Sonnenfinsternis zu zeigen, bot jedoch gut positionierten Beobachtern einen hellen als Feuerring bezeichneten Kreis. Oben wurde ein vollständiger Ablauf der ringförmigen Sonnenfinsternis abgebildet, wie sie von oberhalb des Ananda-Tempel in Bagan, Myanmar, zu sehen war. Das Bild des antiken Tempels, der um das Jahr 1100 errichtet wurde, wurde am Tag der Finsternis nach Sonnenuntergang aufgenommen. Die nächste Sonnenfinsternis ist eine totale Sonnenfinsternis im Juli 2010.

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Finsternisse im Schatten

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Credit und Bildrechte: Stephan Heinsius

Beschreibung: Finsternisse sind überall auf dieser schattigen Szenerie zu sehen. Dieses Bild wurde am 15. Januar auf der Insel Ellaidhoo, die zu den Atollen der Malediven im Indischen Ozean gehört, während der längsten ringförmigen Sonnenfinsternis der nächsten 1000 Jahre aufgenommen. Riesige Palmen sorgten für Schatten. Ihre zahlreichen gekreuzten Blätter erzeugten Lücken, die wie Lochkameras wirkten und erkennbare Finsternisbilder auf den weißen Sand eines tropischen Gartens nahe dem Strand warfen. An diesem idyllischen Schauplatz nahe der Zentrallinie des Mondschattenpfades war der Feuerring der ringförmigen Phase etwa 10 Minuten und 55 Sekunden lang zu beobachten.

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Ringförmige Jahrtausend-Sonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Mikael Svalgaard

Beschreibung: Der Schatten des Mondes raste am 15. Januar über den Planeten Erde. Beobachter auf der Zentrallinie des Schattens wurden Zeugen einer ringförmigen Sonnenfinsternis, da der scheinbare Durchmesser des Mondes zu klein war, um die Sonne ganz zu bedecken. Die ringförmige Phase, ein visuell dramatischer Feuerring, dauerte bis zu 11 Minuten und 8 Sekunden – je nach Standort – und war damit die längste ringförmige Sonnenfinsternis für die nächsten 1000 Jahre. Dieses Bild der Silhouette des Mondes wurde kurz vor dem Höhepunkt der Finsternis auf der Zentrallinie von Kanyakumari am südlichsten Ende von Indien aufgenommen. Das Teleskopbild wurde mit einem Filter gemacht, der einen Großteil des sichtbaren Lichts ausblendet, aber für Licht der Wasserstoffatome durchlässig ist. Dadurch ist die detaillierte Marmorierung, die als Granulation bezeichnet wird, und die durch die Konvektion der Hitze der Sonnenatmosphäre entsteht, um die dunkle Mondscheibe zu sehen.

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Finsternis über dem Tempel des Poseidon

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Credit und Bildrechte: Chris Kotsiopoulos und Anthony Ayiomamitis (TWAN)

Beschreibung: Was geschieht mit der Sonne? Letzte Woche bedeckte der Mond wenige Minuten lang teilweise die Sonne, wodurch über Teilen des Planeten Erde vorübergehend eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen war. Auf dem oben gezeigten Einzelbild ermöglichte akribische Planung den sorgfältigen Fotografen das Fotografieren der teilweise verfinsterten Sonne, die über den antiken Ruinen des Poseidontempels auf Kap Sounion in Griechenland platziert war. Unerwartet bedeckten Wolken den oberen Rand der Sonne, während ein Vogel rechts an der Finsternis vorbeiflog. Bei ihrer größten Ausdehnung an manchen Orten bedeckte der Mond die gesamte Mitte der Sonne bis auf einen ihn umgebenden Feuerring einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Die nächste Sonnenfinsternis – eine totale Sonnenfinsternis – ereignet sich am 11. Juli 2010, ist aber nur von einem schmalen Pfad im südlichen Pazifik aus sowie nahe der südlichsten Spitze von Südamerika sichtbar.

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Finsternis-Shirt 2009

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Credit und Bildrechte: Simon Fishley (SAAO)

Beschreibung: Natürlich denkt jeder darüber nach, was man bei einer Sonnenfinsternis tragen sollte. Hier ist ein gutes Beispiel, besonders für die erste Finsternis des Internationalen Jahres der Astronomie 2009. Auf dem Bild, das während der Sonnenfinsternis am 26. Januar auf dem Gelände des South African Astronomical Observatory in Kapstadt aufgenommen wurde, schmücken sich wiederholende Bilder der Finsternis ein gut gewähltes T-Shirt. Der Effekt ist Finsternisliebhabern vertraut und entsteht, wenn kleine Lücken, etwa zwischen den Blättern von Bäumen, als Lochkameras fungieren und mehrfache erkennbare Bilder der Finsternis erzeugen. Von Kapstadt aus war die Sonnenfinsternis partiell, während des Maximums wurden etwa 65 Prozent der Sonne bedeckt. Doch entlang einer Bahn, die sich über den Indischen Ozean und West-Indonesien erstreckte, wurde die Finsternis ringförmig, wobei die Sonnenscheibe kurz als feuriger Ring um die Mondsilhouette erschien.

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Partielle Finsternis über der Manilabucht

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Credit und Bildrechte: Armando Lee (Astron. League Philippines), 100 Stunden Astronomie (IYA2009)

Beschreibung: Was passierte mit der untergehenden Sonne? Eine Finsternis! Vor zwei Tagen bedeckte der Mond teilweise der Sonne, was in Teilen Afrikas, Australiens und Asiens zu beobachten war. Dieses Bild wurde an der Ufermauer der Mall of Asia aufgenommen und zeigt die partiell verfinsterte Sonne, die über der Manilabucht auf den Philippinen untergeht. Im Vordergrund sind die Silhouetten von Piers zu sehen.

Finsternisjägern und gut positionierten Himmelsschwärmern gelangen viele weitere interessante und kunstvolle Bilder der einzigen ringförmigen Sonnenfinsternis dieses Jahres, darunter Filme, Finsternisschattenbereiche und Feuerringe.

Im Juli ist auf den Philippinen eine weitere Sonnenfinsternis zu sehen. Dieses Ereignis wird wahrscheinlich als totale Sonnenfinsternis besser in Erinnerung bleiben. Eine solche sehen alle, die sich zu einer langen, schmalen Schneise auf der Erde begeben, die von Indien durch China hindurch bis in den Pazifischen Ozean hinein verläuft.

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Ringförmige Finsternis: der Feuerring

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Credit und Bildrechte: Dennis L. Mammana (TWAN)

Beschreibung: Morgen könnten manche mit viel Glück einen „Feuerring“ sehen. So bezeichnet man die zentrale Sicht auf eine ringförmige Verfinsterung der Sonne durch den Mond. Am Höhepunkt dieser Finsternis scheint die Mitte der Sonne verschwunden zu sein, und der dunkle Mond wird von der gleißenden Sonne umgeben. Das wird nur von einem Pfad aus sichtbar sein, der den südlichen Indischen Ozean kreuzt. Von dichter bevölkerten Orten aus – Südafrika und Teilen Australiens – wird es so aussehen, als würde ein Großteil des Mondes einen Bissen von der Sonne nehmen. Denken Sie daran, auch während einer Finsternis niemals direkt in die Sonne zu blicken! Eine ringförmige Finsternis statt einer totalen Finsternis ereignet sich dann, wenn sich der Mond am erdfernen Punkt seiner elliptischen Bahn um die Erde befindet – dem Apogäum. Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ereignet sich im Januar 2010, auch wenn diesen Juli eine totale Sonnenfinsternis stattfindet. Oben ist eine spektakuläre ringförmige Finsternis zu sehen, die im Januar 1992 hinter Palmen fotografiert wurde.

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Finsternis über der Großen Mauer

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Credit und Bildrechte: Mike Simmons (Astronomers Without Borders, TWAN)

Beschreibung: Entgegen dem berühmten Mythos können Sie die Chinesische Mauer vom Mond aus nicht sehen … schon gar nicht während einer totalen Sonnenfinsternis. Doch am 1. August konnte man von der Großen Mauer aus den Mond sehen, als er die Sonne bedeckte. Tatsächlich bedeckte der Mond von diesem Beobachtungsort nahe dem westlichen Ende der Chinesischen Mauer aus die gleißende Sonnenscheibe vollständig und ließ auf dem kurz verfinsterten Himmel nur eine schimmernde Sonnenkorona sowie helle Planeten zurück. Im Vordergrund sieht man die Silhouette eines Hauptdurchgangs, der Jiayuguan-Festung der Großen Mauer. Dieser Durchgang ist die westlichste der Mauer-Tore und der besterhaltene; er wurde ursprünglich um 1372 während der Ming-Dynastie erbaut. Die nahe gelegene Stadt Jiayuguan in der Provinz Gansu war eine wichtige Station der Seidenstraße.

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Finsternis-Shirt

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Credit und Bildrechte: Philippe Haake

Beschreibung: Natürlich macht jeder sich darüber Gedanken, was er bei einer Sonnenfinsternis tragen sollte. Kein Grund zur Sorge, die Natur tut häufig ihr übriges um Bilder der Finsternis zu projizieren, sodass stilvolle und angemessene Muster viele sichtbare Oberflächen schmücken – einschließlich Kleidung, und genau zur rechten Zeit. Sehr häufig fungieren kleine Lücken zwischen den Blättern von Bäumen als Lochkameras und erzeugen erkennbare multiple Bilder der Finsternis. Der Astronom Paul Haake wollte in Madrid die ringförmige Sonnenfinsternis vom 3. Oktober 2005 beobachten und traf einen Freund, der eine Eingebung hatte. Das Ergebnis: ein Gitter aus kleinen Löchern in einem Küchensieb erzeugte dieses Muster von Bildern auf einem ‚Finsternis-Shirt‘. Während die gestrige Sonnenfinsternis entlang eines schmalen Pfades, der im nördlichen Kanada begann und sich über die Arktis erstreckte und in China endete, total war, war im Großteil Asiens und Europas eine partielle Finsternis zu sehen.

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Eine antarktische totale Sonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Fred Bruenjes (moonglow.net)

Beschreibung: Die Sonne, der Mond, die Antarktis und zwei Fotografen befanden sich 2003 in der Antarktis während einer ungewöhnlichen totalen Sonnenfinsternis in einer Linie auf. Sogar angesichts dieses extremen Ortes wagte sich eine Guppe enthusiastischer Finsternisjägern an das untere Ende der Welt, um das surreale kurze Verschwinden der Sonne hinter dem Mond zu erleben. Einer der gesammelten Schätze war das obige Bild – ein Komposit aus vier Einzelbildern, die digital zusammengefügt wurden, um realistisch darzustellen, wie das adaptive menschliche Auge die Finsternis sah. Als das Bild aufgenommen wurde, hatten Sonne und Mond zusammen ihren Höchststand über einem antarktischen Grat erreicht. In der plötzlichen Finsternis wurde die herrliche Korona der Sonne rund um den Mond herum sichtbar. Eher zufällig wurde ein weiterer Fotograf auf einem der Bilder geknipst, als er seine Videokamera überprüfte. Links von ihm sind seine Tasche mit der Ausrüstung und ein Klappstuhl zu sehen.

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