Nova über Thailand

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Bildcredit und Bildrechte: Jeff Dai (TWAN)

Beschreibung: Eine Nova im Schützen ist hell genug für den Blick mit Fernglas. Die Sternexplosion wurde letzten Monat entdeckt und erreichte letzte Woche sogar die Grenze zur Sichtbarkeit mit bloßem Auge. Eine klassische Nova entsteht durch eine thermonukleare Explosion auf der Oberfläche eines weißen Zwergsterns – ein dichter Stern, der so groß ist wie unsere Erde, aber die Masse unserer Sonne besitzt.

Auf diesem Bild wurde die Nova letzte Woche über dem antiken Wat Mahathat in Sukhothai, Thailand fotografiert. Um die Nova Sagittarius 2016 selbst zu sehen, gehen Sie einfach nach Sonnenuntergang hinaus und suchen Sie das Sternbild Schütze (Sagittarius) am westlichen Horizont, das oft als kultige Teekanne gesehen wird. In der Nähe der Nova ist auch der sehr helle Planet Venus zu sehen. Warten Sie nicht zu lange, weil die Nova verblasst und außerdem dieser Teil des Himmels immer früher untergeht.

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Großer Riss nahe dem Zentrum der Milchstraße

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Dieses atemberaubende senkrechte Mosaik aus mehr als 100 Teleskopbildfeldern zeigt etwa 50 Grad des Nachthimmels. Es folgt einem Teil der großen Teilung, dem dunklen Fluss aus Staub und molekularem Gas in der Ebene unserer Milchstraße. Beginnen Sie oben in der Mitte und folgen Sie dem galaktischen Äquator abwärts durch die helleren Sterne der Sternbilder Adler, Schlange (Schwanz) und Schild.

Unten nahe der Mitte der Milchstraße befindet sich der Schütze. Auf dem Weg begegnen Sie vielen undurchsichtigen, Hunderte Lichtjahre entfernten Dunkelnebeln, die von Bändern des Sternenlichtes in der Milchstraße flankiert werden, und dem verräterischen rötlichen Leuchten von Sternbildungsregionen. Zu den namhaften Messierobjekten zählen Adler- (M16) und Omeganebel (M17), die Sagittarius-Sternwolke (M24), der schöne Trifid (M20) und die tiefe Lagune (M8).

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Im Zentrum des Trifidnebels

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Bildcredit: Subaru-Teleskop (NAOJ), Weltraumteleskop Hubble, Martin Pugh; Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Im Trifidnebel, einem Sternentstehungsgebiet im Sternbild Schütze (Sagittarius), sind Wolken aus leuchtendem Gas mit Staubbahnen vermischt. Die drei markanten Staublinien, die Trifid seinen Namen gaben, laufen im Zentrum zusammen. Rechts liegen Berge aus undurchsichtigem Staub, weitere dunkle Staubfasern durchziehen den ganzen Nebel. Ein einzelner massereicher Stern in der Mitte bringt einen Großteil des Trifidnebels zum Leuchten. Der auch als M20 bekannte Trifid ist nur ungefähr 300.000 Jahre alt und gehört damit zu den jüngsten Emissionsnebeln, die wir kennen. Der Nebel ist etwa 9000 Lichtjahre entfernt, der hier abgebildete Teil umfasst ungefähr 10 Lichtjahre. Das hier gezeigte Bild ist ein Komposit, dessen Leuchtdichte von einem Bild des erdgebundenen 8,2-Meter-Subaruteleskops und die Details vom 2,4-Meter-Hubble-Weltraumteleskop stammen, die Farbdaten wurden von Martin Pugh zur Verfügung gestellt, das ganze Bild wurde von Robert Gendler montiert und bearbeitet.

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Messier’s eleven

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Bildcredit und Bildrechte: Fernando Cabrerizo

Beschreibung: Dieses fünfzehn Grad große Sichtfeld erstreckt sich über die dicht gedrängten Sternfelder des Schützen zum Zentrum unserer Galaxis hin. Eigentlich liegt das Zentrum der Milchstraße beim rechten Rand der reichhaltigen Sternenlandschaft, und elf helle Sternhaufen und Nebel sind nahe der Bildmitte zu sehen. Alle elf sind nummerierte Einträge in einem Katalog, der im 18. Jahrhundert von dem kosmischen Touristen Charles Messier zusammengestellt wurde.

M8 (Lagune), M16 (Adler), M17 (Omega) und M20 (Trifid) erreichen bei Himmelsfreunden Kultstatus und weisen die verräterischen rötlichen Farbtöne von Emissionsnebeln auf, die in Sternbildungsregionen auftreten. Doch beim Blick durch ein kleines Teleskop fallen in dieser dicht gedrängten Region auch Sternhaufen ins Auge: M18, M21, M22, M23, M25 und M28. M24 – größer als die Sternhaufen – ist eigentlich eine tausend Lichtjahre lange Wolke aus Milchstraßensternen, die durch eine Lücke im Schleier aus undurchsichtigem Staub der Galaxis zu sehen ist.

Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben (oder hier klicken), sind Messiers elf leichter zu erkennen.

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Im Zentrum des Trifidnebels

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Bildcredit: Subaru Telescope (NAOJ), Weltraumteleskop Hubble, Martin Pugh; Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Wolken aus leuchtendem Gas, gemischt mit Staubstraßen, befinden sich im Trifidnebel, einer Sternbildungsregion im Sternbild Schütze (Sagittarius). In der Mitte laufen die drei markanten Staubranken zusammen, die dem Trifid seinen Namen geben. Rechts treten Berge aus opakem Staub auf, während sich dunkle Staubfasern durch den ganzen Nebel ziehen. Ein einzelner massereicher Stern nahe der Mitte verursacht Trifids Leuchten. Der Trifidnebel, auch als M20 bekannt, ist nur etwa 300.000 Jahre alt, was ihn zum jüngsten Emissionsnebel macht, die wir kennen. Der Nebel ist etwa 9000 Lichtjahre entfernt, und der hier abgebildete Teil umfasst ungefähr 10 Lichtjahre. Das obige Bild ist ein Komposit, bei dem die Leuchtdichte von einem Bild stammt, das mit dem erdgebundenen 8,2-Meter-Subaru-Teleskop fotografiert wurde, die Details lieferte das 2,4-Meter-Weltraumteleskop Hubble, die Farbdaten stammen von Martin Pugh, und die Bildmontage und -bearbeitung führte Robert Gendler durch.

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Der planetarische Rote-Spinne-Nebel

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Bildcredit und Bildrechte: Carlos Milovic, Hubble Legacy Archive, NASA

Beschreibung: Was für ein verworrenes Netz ein planetarischer Nebel doch weben kann. Der planetarische Rote-Spinne-Nebel besitzt jene komplexe Struktur, die entstehen kann, wenn ein normaler Stern sein äußeres Gas abstößt und zu einem weißen Zwergstern wird. Der offiziell als NGC 6537 bezeichnete, zweilappige symmetrische planetarische Nebel enthält einen der heißesten weißen Zwerge, die je beobachtet wurden, möglicherweise eine Komponente eines Doppelsternsystems. Interne Winde, die von den Zentralsternen ausgehen, sind im Zentrum sichtbar, die gemessene Geschwindigkeit beträgt mehr als 1000 Kilometer pro Sekunde. Diese Winde dehnen den Nebel aus, fließen die Nebelwände entlang und bewirken, dass Wellen aus heißem Gas und Staub kollidieren. Atome, die in diesen kollidierenden Stoßwellen gefangen sind, strahlen Licht ab, das im obigen Bild des Weltraumteleskops Hubble in charakteristischen Farben gezeigt wird. Der Rote-Spinne-Nebel steht im Sternbild Schütze (Sagittarius). Seine Entfernung ist nicht genau bekannt, wurde jedoch auf etwa 4000 Lichtjahre geschätzt.

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Im Zentrum des Omeganebels

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Bildcredit: NASA, H. Ford (JHU), G. Illingworth (UCSC/LO), M.Clampin (STScI), G. Hartig (STScI), ACS Science Team und ESA

Beschreibung: In den Tiefen der dunklen Wolken aus Staub und molekularem Gas, die als Omeganebel bekannt sind, bilden sich laufend Sterne. Dieses Bild der Advanced Camera for Surveys des Weltraumteleskops Hubble zeigt die berühmte Sternbildungsregion ausgesprochen detailreich. Die dunklen Staubfilamente, die das Zentrum des Omeganebels säumen, entstanden in den Atmosphären kühler Riesensterne und in den Überresten von Supernovaexplosionen. Die roten und blauen Farbtöne stammen von leuchtendem Gas, das durch die Strahlung massereicher, nahe gelegener Sterne aufgeheizt wird. Die Lichtpunkte sind die jungen Sterne selbst, einige davon heller als 100 Sonnen. Dunkle Globulen weisen auf sogar noch jüngere Systeme hin – Wolken aus Gas und Staub, die jetzt gerade kondensieren, um Sterne und Planeten zu bilden. Der Omeganebel ist etwa 5000 Lichtjahre entfernt und liegt im Sternbild Schütze (Sagittarius). Die oben dargestellte Region umfasst etwa 3000-mal den Durchmesser unseres Sonnensystems.

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Komet Garradd passiert zehntausend Sterne

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Credit: Richard Tresch Fienberg (AAS)

Beschreibung: Komet Garradd wird immer heller, während er über den Nordhimmel wandert. Letzte Woche passierte der grüne Komet, der mit einem Fernglas zu sehen und an seiner grünen Koma erkennbar ist, fast genau vor dem Kugelsternhaufen M71. M71 wurde früher für einen offenen Sternhaufen gehalten, inzwischen ist er als einer der älteren Kugelsternhaufen bekannt und enthält mehr als 10.000 Sterne.

Das fotogene Duo wurde mit einer Standard-Digitalkamera mit einer 10-Minuten-Weitwinkelaufnahme in Richtung des nördlichen Sternbildes Pfeil (Sagitta) aufgenommen. Die Sterne Sham (Alpha Sagittae), Beta Sagittae, Gamma Sagittae und der Doppelstern Delta Sagittae sind als diagonal verlaufendes Band zu sehen, das von links oben abwärts läuft. Komet C/2009 P1 (Garradd) ist noch monatelang am Nordhimmel zu sehen und erreicht im Dezember seinen sonnennächsten Punkt.

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Der Trifidnebel – Staub und Sterne

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Credit und Bildrechte: Robert Gendler; Datenbeschaffung Ryan Hannahoe

Beschreibung: Unsägliche Schönheit und unvorstellbares Durcheinander befinden sich im Trifidnebel. Dieser fotogene Nebel, auch als M20 bekannt, ist mit einem guten Fernglas im Sternbild Schütze zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas resultiert aus dem energiereichen Sternenlicht, das auf das interstellare Wasserstoff trifft. Die dunklen StaubFilamente, die M20 einschnüren, wurden in den Atmospären kühler Riesensterne und in den Überresten von Supernova-Explosionen erzeugt. Welche hellen jungen Sterne den blauen Reflexionsnebel beleuchten wird noch erforscht. Das Licht von M20, das wir heute sehen, stammt aus der Zeit von vor vielleicht 3000 Jahren, die genaue Entfernung ist jedoch noch nicht bekannt. Licht braucht etwa 50 Jahre um M20 zu durchqueren.

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Sterne, Staub und Nebel in NGC 6559

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Credit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, U. Arizona

Beschreibung: Wenn sich Sterne bilden, herrscht wildes Durcheinander. Die Sternbildungsregion NGC 6559 ist ein Fall wie aus dem Lehrbuch. Oben zu sehen sind rot leuchtende Emissionsnebel aus Wasserstoff, blaue Reflexionsnebel aus Staub, dunkle Absorptionsnebel aus Staub und die Sterne, die sich aus ihnen bildeten. Die ersten massereichen Sterne, die aus dem dichten Gas entstehen, senden energiereiches Licht und Winde aus, die ihren Geburtsort erodieren, fragmentieren und formen. Und dann explodieren sie. Der sich daraus ergebende Morast kann so schön wie komplex sein. Nach zig Millionen Jahren kocht der Staub weg, das Gas wird fortgefegt, und alles, was zurückbleibt, ist ein nackter offener Sternhaufen.

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Der Lagunennebel in Gas, Staub und Sternen

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Credit und Bildrechte: Florencio Rodil

Beschreibung: Sterne bekämpfen Gas und Staub im Lagunennebel, doch die Fotografen gewinnen. Dieser fotogene Nebel, auch als M8 bekannt, ist sogar ohne Fernglas im Sternbild Schütze (Sagittarius) zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas – oben links in neu zugewiesenen Farben dargestellt – entsteht, wenn sehr energiereiches Sternenlicht auf interstellares Wasserstoffgas trifft. Der Trifidnebel ist weit rechts zu sehen. Die dunklen StaubFilamente, die M8 umgeben, wurden in den Atmosphären kühler Riesensterne und den Trümmern von Supernovaexplosionen erzeugt. Das Licht von M8, das wir heute sehen, brach vor etwa 5000 Jahren auf. Licht braucht etwa 50 Jahre, um diesen Abschnitt von M8 zu durchqueren.

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