Im Zentrum des Trifidnebels

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Bildcredit: Subaru Telescope (NAOJ), Weltraumteleskop Hubble, Martin Pugh; Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Wolken aus leuchtendem Gas, gemischt mit Staubstraßen, befinden sich im Trifidnebel, einer Sternbildungsregion im Sternbild Schütze (Sagittarius). In der Mitte laufen die drei markanten Staubranken zusammen, die dem Trifid seinen Namen geben. Rechts treten Berge aus opakem Staub auf, während sich dunkle Staubfasern durch den ganzen Nebel ziehen. Ein einzelner massereicher Stern nahe der Mitte verursacht Trifids Leuchten. Der Trifidnebel, auch als M20 bekannt, ist nur etwa 300.000 Jahre alt, was ihn zum jüngsten Emissionsnebel macht, die wir kennen. Der Nebel ist etwa 9000 Lichtjahre entfernt, und der hier abgebildete Teil umfasst ungefähr 10 Lichtjahre. Das obige Bild ist ein Komposit, bei dem die Leuchtdichte von einem Bild stammt, das mit dem erdgebundenen 8,2-Meter-Subaru-Teleskop fotografiert wurde, die Details lieferte das 2,4-Meter-Weltraumteleskop Hubble, die Farbdaten stammen von Martin Pugh, und die Bildmontage und -bearbeitung führte Robert Gendler durch.

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Der planetarische Rote-Spinne-Nebel

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Bildcredit und Bildrechte: Carlos Milovic, Hubble Legacy Archive, NASA

Beschreibung: Was für ein verworrenes Netz ein planetarischer Nebel doch weben kann. Der planetarische Rote-Spinne-Nebel besitzt jene komplexe Struktur, die entstehen kann, wenn ein normaler Stern sein äußeres Gas abstößt und zu einem weißen Zwergstern wird. Der offiziell als NGC 6537 bezeichnete, zweilappige symmetrische planetarische Nebel enthält einen der heißesten weißen Zwerge, die je beobachtet wurden, möglicherweise eine Komponente eines Doppelsternsystems. Interne Winde, die von den Zentralsternen ausgehen, sind im Zentrum sichtbar, die gemessene Geschwindigkeit beträgt mehr als 1000 Kilometer pro Sekunde. Diese Winde dehnen den Nebel aus, fließen die Nebelwände entlang und bewirken, dass Wellen aus heißem Gas und Staub kollidieren. Atome, die in diesen kollidierenden Stoßwellen gefangen sind, strahlen Licht ab, das im obigen Bild des Weltraumteleskops Hubble in charakteristischen Farben gezeigt wird. Der Rote-Spinne-Nebel steht im Sternbild Schütze (Sagittarius). Seine Entfernung ist nicht genau bekannt, wurde jedoch auf etwa 4000 Lichtjahre geschätzt.

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Im Zentrum des Omeganebels

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Bildcredit: NASA, H. Ford (JHU), G. Illingworth (UCSC/LO), M.Clampin (STScI), G. Hartig (STScI), ACS Science Team und ESA

Beschreibung: In den Tiefen der dunklen Wolken aus Staub und molekularem Gas, die als Omeganebel bekannt sind, bilden sich laufend Sterne. Dieses Bild der Advanced Camera for Surveys des Weltraumteleskops Hubble zeigt die berühmte Sternbildungsregion ausgesprochen detailreich. Die dunklen Staubfilamente, die das Zentrum des Omeganebels säumen, entstanden in den Atmosphären kühler Riesensterne und in den Überresten von Supernovaexplosionen. Die roten und blauen Farbtöne stammen von leuchtendem Gas, das durch die Strahlung massereicher, nahe gelegener Sterne aufgeheizt wird. Die Lichtpunkte sind die jungen Sterne selbst, einige davon heller als 100 Sonnen. Dunkle Globulen weisen auf sogar noch jüngere Systeme hin – Wolken aus Gas und Staub, die jetzt gerade kondensieren, um Sterne und Planeten zu bilden. Der Omeganebel ist etwa 5000 Lichtjahre entfernt und liegt im Sternbild Schütze (Sagittarius). Die oben dargestellte Region umfasst etwa 3000-mal den Durchmesser unseres Sonnensystems.

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Komet Garradd passiert zehntausend Sterne

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Credit: Richard Tresch Fienberg (AAS)

Beschreibung: Komet Garradd wird immer heller, während er über den Nordhimmel wandert. Letzte Woche passierte der grüne Komet, der mit einem Fernglas zu sehen und an seiner grünen Koma erkennbar ist, fast genau vor dem Kugelsternhaufen M71. M71 wurde früher für einen offenen Sternhaufen gehalten, inzwischen ist er als einer der älteren Kugelsternhaufen bekannt und enthält mehr als 10.000 Sterne.

Das fotogene Duo wurde mit einer Standard-Digitalkamera mit einer 10-Minuten-Weitwinkelaufnahme in Richtung des nördlichen Sternbildes Pfeil (Sagitta) aufgenommen. Die Sterne Sham (Alpha Sagittae), Beta Sagittae, Gamma Sagittae und der Doppelstern Delta Sagittae sind als diagonal verlaufendes Band zu sehen, das von links oben abwärts läuft. Komet C/2009 P1 (Garradd) ist noch monatelang am Nordhimmel zu sehen und erreicht im Dezember seinen sonnennächsten Punkt.

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Der Trifidnebel – Staub und Sterne

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Credit und Bildrechte: Robert Gendler; Datenbeschaffung Ryan Hannahoe

Beschreibung: Unsägliche Schönheit und unvorstellbares Durcheinander befinden sich im Trifidnebel. Dieser fotogene Nebel, auch als M20 bekannt, ist mit einem guten Fernglas im Sternbild Schütze zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas resultiert aus dem energiereichen Sternenlicht, das auf das interstellare Wasserstoff trifft. Die dunklen StaubFilamente, die M20 einschnüren, wurden in den Atmospären kühler Riesensterne und in den Überresten von Supernova-Explosionen erzeugt. Welche hellen jungen Sterne den blauen Reflexionsnebel beleuchten wird noch erforscht. Das Licht von M20, das wir heute sehen, stammt aus der Zeit von vor vielleicht 3000 Jahren, die genaue Entfernung ist jedoch noch nicht bekannt. Licht braucht etwa 50 Jahre um M20 zu durchqueren.

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Sterne, Staub und Nebel in NGC 6559

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Credit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, U. Arizona

Beschreibung: Wenn sich Sterne bilden, herrscht wildes Durcheinander. Die Sternbildungsregion NGC 6559 ist ein Fall wie aus dem Lehrbuch. Oben zu sehen sind rot leuchtende Emissionsnebel aus Wasserstoff, blaue Reflexionsnebel aus Staub, dunkle Absorptionsnebel aus Staub und die Sterne, die sich aus ihnen bildeten. Die ersten massereichen Sterne, die aus dem dichten Gas entstehen, senden energiereiches Licht und Winde aus, die ihren Geburtsort erodieren, fragmentieren und formen. Und dann explodieren sie. Der sich daraus ergebende Morast kann so schön wie komplex sein. Nach zig Millionen Jahren kocht der Staub weg, das Gas wird fortgefegt, und alles, was zurückbleibt, ist ein nackter offener Sternhaufen.

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Der Lagunennebel in Gas, Staub und Sternen

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Credit und Bildrechte: Florencio Rodil

Beschreibung: Sterne bekämpfen Gas und Staub im Lagunennebel, doch die Fotografen gewinnen. Dieser fotogene Nebel, auch als M8 bekannt, ist sogar ohne Fernglas im Sternbild Schütze (Sagittarius) zu sehen. Die energiereichen Prozesse der Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas – oben links in neu zugewiesenen Farben dargestellt – entsteht, wenn sehr energiereiches Sternenlicht auf interstellares Wasserstoffgas trifft. Der Trifidnebel ist weit rechts zu sehen. Die dunklen StaubFilamente, die M8 umgeben, wurden in den Atmosphären kühler Riesensterne und den Trümmern von Supernovaexplosionen erzeugt. Das Licht von M8, das wir heute sehen, brach vor etwa 5000 Jahren auf. Licht braucht etwa 50 Jahre, um diesen Abschnitt von M8 zu durchqueren.

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Der Trifidnebel in Sternen und Staub

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Credit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, U. Arizona

Beschreibung: Sowohl unsagbare Schönheit als auch unvorstellbares Durcheinander sind im Trifidnebel zu finden. Dieser fotogene Nebel, auch als M20 bekannt, ist mit einem guten Fernglas im Sternbild Schütze (Sagittarius) zu sehen. Die energiereichen Prozesse von Sternbildung erzeugen nicht nur die Farben, sondern auch das Chaos. Das rot leuchtende Gas stammt von sehr energiereichem Sternlicht, das auf interstellares Wasserstoffgas trifft. Die dunklen Staub filamente, die M20 durchsetzen, wurden in den Atmosphären kühler Riesensterne und den Überresten von Supernova-Explosionen erzeugt. Welche hellen jungen Sterne die blauen Reflexionsnebel erhellen, wird immer noch erforscht. Das Licht von M20, das wir heute sehen, verließ den Nebel vor vielleicht 3000 Jahren, die genaue Entfernung ist jedoch noch nicht bekannt. Licht braucht etwa 50 Jahre, um M20 zu durchqueren.

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