M16 und der Adlernebel

Das rötliche Bild zeigt den Emissionsnebel M16, den Adlernebel, mit den berühmten Säulen der Sternbildung in der Mitte. Rechts ist die Fee des Adlernebels.

Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: M16 ist ein etwa 2 Millionen Jahre junger Sternhaufen. Er ist von seinen Entstehungswolken aus Staub und leuchtendem Gas umgeben, man kennt ihn auch als Adlernebel.

Dieses schöne, detailreiche Porträt der Region entstand aus Schmal- und Breitband-Bilddaten, die auf der Erde aufgenommen wurden. Es zeigt kosmische Skulpturen, die durch Nahaufnahmen des Sternbildungskomplexes mit dem Weltraumteleskop Hubble berühmt wurden. Die dichten, staubigen Säulen werden als Elefantenrüssel oder Säulen der Schöpfung beschrieben. Sie entspringen nahe dem Zentrum, sind Lichtjahre lang und kontrahieren durch Gravitation, um Sterne zu bilden. Die energiereiche Strahlung der Haufensterne erodiert das Material an den Enden und legt schließlich die eingebetteten neuen Sterne frei.

Links unten am Rand der hellen Emissionen entspringt eine weitere staubige Sternbildungssäule, die als Fee des Adlernebels bekannt ist.

M16 ist ein einfaches Ziel für Ferngläser oder kleine Teleskope. Er liegt ungefähr 7000 Lichtjahre entfernt in einem nebelreichen Teil des Himmels, dem geteilten Sternbild Serpens Cauda (Schweif der Schlange).

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Nahaufnahme von M16

Unter einer Dunkelwolke rechts oben breitet sich in der Mitte eine hellblau leuchtende Öffnung aus. In der Mitte ragen die berühmten Säulen der Sternbildung auf.

Bildcredit und Bildrechte: Ignacio Diaz Bobillo

Beschreibung: M16 ist ein etwa zwei Millionen Jahre junger Sternhaufen, der von Geburtswolken aus Staub und leuchtendem Gas umgeben ist. Man kennt ihn auch als Adlernebel. Dieses schöne, detailreiche Bild der Region entstand mit der farbenprächtigen Hubblepalette und zeigt kosmische Skulpturen, die berühmt wurden, als das Weltraumteleskop Hubble Nahaufnahmen des Sterne bildenden Komplexes veröffentlichte.

Die dichten, staubigen Säulen in der Nähe der Mitte sind als Elefantenrüssel oder Säulen der Schöpfung bekannt, sie sind Lichtjahre lang und ziehen sich durch die Gravitation zu Sternen zusammen. Die energiereiche Strahlung der Haufensterne erodiert Material an den oberen Enden und legt schlussendlich die eingebetteten neuen Sterne frei. Links neben der Mitte, am Rand der hellen Emission, entspringt eine weitere staubige, Sterne bildende Säule, die als Fee des Adlernebels bekannt ist.

M16 ist etwa 7000 Lichtjahre entfernt und liegt in einem nebelreichen Teil des Himmels – im geteilten Sternbild Serpens Cauda (Schweif der Schlange). Er ist ein leichtes Ziel für Ferngläser und kleine Teleskope.

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Messier 5

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, University of Arizona

Beschreibung: „Schönen Nebel entdeckt zwischen der Waage [Libra] und der Schlange [Serpens] … „, beginnt die Beschreibung des 5. Eintrags im berühmten Katalog der Nebel und Sternhaufen des Astronomen Charles Messier aus dem 18. Jahrhundert. Zwar schien es Messier, als wäre Messier 5 (M5) verschwommen, rund und ohne Sterne, doch er ist nun als Kugelsternhaufen mit 100.000 oder mehr Sternen bekannt, die durch Gravitation verbunden und in eine Region mit einem Durchmesser von 165 Lichtjahren gepackt sind. Er ist ungefähr 25.000 Lichtjahre entfernt.

Kugelsternhaufen durchwandern den Hof unserer Galaxis. Sie sind urzeitliche Bestandteile der Milchstraße. M5 ist einer der ältesten Kugelsternhaufen, das Alter seiner Sterne wird auf fast 13 Milliarden Jahre geschätzt. Der schöne Sternhaufen ist ein beliebtes Ziel für erdgebundene Teleskope. Auf diesem scharfen Farbbild treten sogar in der Nähe seines dichten Kerns die roten und blauen Riesensterne sowie jüngere Blaue Nachzügler in gelblichen und blauen Farbtönen hervor.

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Die Fee des Adlernebels

Die riesige dunkle Statue aus Staub erinnert an eine Fee, doch sie spuckt heiße Strahlung. Dahinter sind Staubwolken, die unten braun und oben bläulich schimmern.

Bildcredit: NASA, ESA, Das Hubble-Vermächtnisteam, (STScI/AURA)

Die Staubskulpturen in M16, dem Adlernebel, lösen sich auf. Starkes Sternenlicht trägt die kühlen kosmischen Berge ab. Übrig bleiben Säulen, die an Statuen erinnern. Man könnte darin mythologische Untiere erkennen. Hier seht ihr eine von mehreren auffälligen Staubsäulen im Adlernebel. Sie wird als gewaltige außerirdische Fee beschrieben. Doch diese Fee ist zehn Lichtjahre groß und verströmt eine Strahlung, die viel heißer ist gewöhnliches Feuer.

M16, der größere Adlernebel, ist eine riesige Hülle aus Gas und Staub, die verdunstet. Im Inneren wächst eine Höhle mit einer eindrucksvollen Sternschmiede, in der ein offener Sternhaufen entsteht.

Diese prächtige Säule ist ungefähr 7000 Lichtjahre entfernt und verdampft wahrscheinlich in etwa 100.000 Jahren. Das Bild wurde in wissenschaftlich zugewiesenen Farben gefärbt und 2005 veröffentlicht. Der Anlass war der 15. Jahrestag nach dem Start des Weltraumteleskops Hubble.

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M16: In und um den Adlernebel

Das Bild ist von Staubwolken gefüllt, außen sind sie dunkel und bräunlich, rechts oben ist eine hellblaue Öffnung, die von orangefarbenen Wolken umgeben ist. Das Bild ist von Fasern umgeben.

Bildcredit und Bildrechte: Andrew Klinger

Beschreibung: Aus der Ferne betrachtet sieht das Ganze wie ein Adler aus. Ein genauerer Blick auf den Adlernebel zeigt jedoch, dass die helle Region eigentlich ein Fenster ins Zentrum einer größeren dunklen Staubhülle ist.

Durch dieses Fenster sieht man in eine hell erleuchtete Werkstätte, in der ein ganzer offener Sternhaufen entsteht. In der Höhlung bleiben riesige Säulen und runde Globulen aus dunklem Staub und kaltem molekularem Gas zurück, in denen immer noch Sterne entstehen. Schon sind mehrere junge, helle blaue Sterne sichtbar, deren Licht und Winde die übrig bleibenden Fasern und Wände aus Gas und Staub verbrennen und zurückstoßen.

Der Adler-Emissionsnebel wird als M16 bezeichnet, er ist ungefähr 6500 Lichtjahre entfernt, umfasst etwa 20 Lichtjahre und ist mit einem Fernglas im Sternbild Schlange (Serpens) zu sehen. Dieses Bild wurde aus Aufnahmen mit mehr als 25 Stunden Gesamtbelichtung erstellt und kombiniert drei spezifische Farben, die von Schwefel (rot gefärbt), Wasserstoff (gelb) und Sauerstoff (blau) abgestrahlt werden.

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Von der galaktischen Ebene zu Antares

Die Himmelsregion um Rho Ophiuchi gehört zu den fotogensten am Himmel. Dort versammeln sich bunte Nebel, Kugelsternhaufen und Dunkelnebel neben der Milchstraße. Das Bild zeigt eine große Region in den Sternbildern Schlange, Schlangenträger, Skorpion und Schütze.

Bildcredit und Lizenz: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Hier seht ihr eine der fotogensten Regionen am Nachthimmel. Sie wurde hier eindrucksvoll abgebildet. Ganz links verläuft diagonal das Band unserer Milchstraße. Rechts neben der Mitte seht ihr die farbenprächtige Rho-Ophiuchi-Region mit dem hellen orangefarbenen Stern Antares. Der Nebel Sharpless 1 (Sh2-1) befindet sich ganz rechts. Vor dem Band der Milchstraße liegen mehrere berühmte Nebel. Dazu gehören der Adlernebel (M16), der Trifidnebel (M21) und der Lagunennebel (M8). Weitere namhafte Nebel sind die Pfeife und der blaue Pferdekopf.

Allgemein stammt Rot von Nebeln, in denen das Licht von angeregtem Wasserstoff stammt. Blau markiert interstellaren Staub, der bevorzugt das Licht heller junger Sterne reflektiert. Dichter Staub erscheint dunkelbraun, wenn er nicht beleuchtet wird. Auch große Sternkugeln sind zu sehen. Dazu gehören die Kugelsternhaufen M4, M9, M19, M28 und M80. Jeder davon ist auf dem beschrifteten Begleitbild markiert.

Dieses sehr breite Feld misst etwa 50 Grad. Es umfasst die Sternbilder Schütze links unten, Schlange links oben, Schlangenträger in der Mitte und rechts den Skorpion. Um dieses Bild zu erstellen, brauchte es mehr als 100 Stunden Himmelsfotografie, kombiniert mit minutiöser Planung und digitaler Bildbearbeitung.

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Die Säulen des Adlernebels in Infrarot

Die berühmten Säulen der Schöpfung wirken hier transparent. Nur ein Teil der Staubwolken ist dunkel. Sie sind von einem blauen Schimmer umgeben. Davor und dahinter sind Sterne dicht gedrängt.
Bildcredit: NASA, ESA, Hubble, HLA; Bearbeitung: Lluís Romero

Im Adlernebel entstehen neue Sterne. Sie kollabieren unter der Last der Gravitation in den Säulen aus dichtem Gas und Staub. Die intensive Strahlung dieser hellen Sterne, die neu entstanden sind, verdampfen die Materie in ihrer Umgebung.

Dieses Bild entstand mit dem Weltraumteleskop Hubble in nahem Infrarotlicht. Damit können wir einen Blick durch einen Großteil des dichten Staubs werfen, der die Säulen im sichtbaren Licht undurchsichtig macht. Die gewaltigen Strukturen sind Lichtjahre lang. Man nennt sie informell Säulen der Schöpfung oder Säulen der Sternbildung.

Der Adlernebel und der offene Sternhaufen M16 gehören zusammen. Sie sind ungefähr 6500 Lichtjahre entfernt. Man findet sie leicht mit kleinen Teleskopen. M16 liegt im geteilten Sternbild Serpens Cauda (Schwanz der Schlange), einem nebelreichen Teil des Himmels.

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Hubble zeigt Messier 5

Der Kugelsternhaufen M5 im Sternbild Schlange wurde sehr detailreich vom Weltraumteleskop Hubble fotografiert.

Bildcredit: HST, ESA, NASA

„Schönen Nebel entdeckt zwischen der Waage [Libra] und der Schlange [Serpens] …“ So beginnt die Beschreibung des 5. Eintrags im berühmten Katalog der Nebel und Sternhaufen, den der Astronomen Charles Messier im 18. Jahrhundert anlegte. Zwar schien es Messier, als wäre er verschwommen, rund und ohne Sterne. Doch nun ist Messier 5 (M5) als Kugelsternhaufen mit 100.000 oder mehr Sternen bekannt, die durch Gravitation in eine etwa 165 Lichtjahre große Region gepackt sind. Er ist ungefähr 25.000 Lichtjahre entfernt.

Kugelsternhaufen wandern durch den Hof unserer Galaxis. Sie sind uralte Bestandteile unserer Milchstraße. M5 ist einer der ältesten Kugelsternhaufen. Seine Sterne sind ungefähr 13 Milliarden Jahre alt. Der schöne Haufen ist auf der Erde ein beliebtes Ziel für Teleskope. Seit dem 25. April 1990 ist das Weltraumteleskop Hubble im niedrigen Erdorbit im Einsatz. Von ihm stammt diese fantastische Nahaufnahme, sie bildet etwa 20 Lichtjahre der Zentralregion von M5 ab. Sogar in der Nähe seines dichten Kerns zeigt das farbige Bild alternde rote sowie blaue Riesensterne. Auch verjüngte blaue Nachzügler im Haufen treten in gelben und blauen Farben hervor.

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