Riesige Sonnenprotuberanz bricht aus


Credit: GSFC der NASA, SDO AIA Team, ESA JHelioviewer Team

Beschreibung: Klicken Sie auf den Pfeil und beobachten Sie, wie ein ungewöhnlich langes Filament aus der Sonne heraus explodiert. Das Filament war in diesem Monat bereits länger als eine Woche vor seiner Explosion über der Sonnenoberfläche beobachtet worden. Die Bildfolge wurde vom Solar Dynamics Observatory (SDO) im Erdorbit in einer Farbe des ultravioletten Lichts, die von Helium ausgestrahlt wird, aufgenommen. Die Explosion erzeugte einen koronalen Massenauswurf, der hochenergiereiches Plasma ins Sonnensystem verbreitete. Diese Plasmawolke verfehlte die Erde jedoch und erzeugte daher keine Polarlichter. Die obige Eruption und eine ungewöhnlich ausgedehnte Eruption, die sich im August ereignete, zeigen, wie sich weit auseinander liegende Gebiete der Sonne manchmal übereinstimmend verhalten können. Explosionen wie diese werden wahrscheinlich im Lauf der nächsten Jahre häufiger, da sich unsere Sonne einem Sonnenmaximum nähert.

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SDO filmt eine große ausbrechende Protuberanz


Credit: NASA / Goddard / SDO-AIA-Team

Beschreibung: Manchmal kann ein Teil der Sonne einfach in den Weltraum hinaus explodieren. Diese Explosionen können als mächtige Sonnenfackeln, koronale Massenauswürfe oder vergleichsweise zahm ausbrechende Sonnenprotuberanzen auftreten. Oben ist einer der größten Sonnenprotuberanz-Ausbrüche dargestellt, die je beobachtet wurden – eine, die mit einem darauf folgenden koronalen Massenauswurf in Verbindung gebracht wird. Die Protuberanz brach letzten Monat aus und wurde von mehreren die Sonne beobachtenden Instrumenten aufgezeichnet, darunter dem kürzlich gestarteten Solar Dynamics Observatory (SDO). Das oben gezeigte Zeitraffervideo wurde von SDO aufgenommen und dauerte einige Stunden. In den vergangenen Monaten wurde unsere Sonne zunehmend aktiv, nach einem einige Jahre dauernden ungewöhnlich ruhigen Sonnenminimum. Im Laufe der nächsten paar Jahre wird unsere Sonne voraussichtlich ein Sonnenfleckenmaximum erreichen und einen dramatischen Anstieg an Sonnenflecken und allen Arten von Sonnenexplosionen zeigen.

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Riesige ausbrechende Protuberanz, abgebildet von STEREO

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Credit: STEREO-Projekt, NASA

Beschreibung: Was geschah mit unserer Sonne? Letzte Woche warf sie eine der energiereichsten Protuberanzen aus, die je beobachtet wurden. Die oben abgebildete Protuberanz brach innerhalb nur weniger Stunden aus und wurde auf einem Film der Zwillingssatelliten STEREO der NASA, welche die Sonne umkreisen, abgebildet. Eine ruhende Sonnenprotuberanz ist eine Wolke aus heißem Sonnengas, das vom Magnetfeld der Sonne über der Sonnenoberfläche festgehalten wird. Protuberanzen können unvorhersehbar jederzeit ausbrechen, wobei sie durch einen koronalen Massenauswurf (CME) heißes Gas ins Sonnensystem schleudern. Wie oben zu sehen würden viele Erden leicht unter das sich ausdehnende Band aus heißem Gas passen. Wenngleich er auf irgendeine Weise mit dem sich ändernden Magnetfeld der Sonne zusammenhängt, ist der Energiemechanismus, der eine Sonnenprotuberanz erzeugt und aufrecht erhält, immer noch Gegenstand der Forschung.

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Eine Sonnenprotuberanz bricht in STEREO aus

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Credit: STEREO-Projekt, NASA

Beschreibung: Wie sieht eine Sonnenprotuberanz drei Dimensionen aus? Um das herauszufinden startete die NASA die STEREO-Satelliten, um ständig von zwei verschiedenen Beobachtungspunkten aus ein Auge auf die Sonne werfen zu können. Die STEREO-Satelliten umkreisen die Sonne fast im Erdorbit, aber einer („Ahead“ genannt) reist derzeit der Erde voraus, während der andere (mit der Bezeichnung „Behind“) zurzeit nachläuft. Vor drei Wochen brach eine mächtige Protuberanz aus und verharrte fast 30 Stunden lang über der Sonne, was den STEREO-Satelliten ermöglichte zahllose Ansichten der Protuberanz aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen. Oben ist ein hoch aufgelöstes Bild des Ereignisses des STEREO-Satelliten Ahead zu sehen. Ein Video des Protuberanzausbruchs, von beiden Raumsonden aus gesehen, ist hier abzurufen. Die ungewöhnlich ruhige Natur der Sonne während der vergangenen zwei Jahre macht große Protuberanzen wie diese zu einem relativ seltenen Ereignis. Die kombinierten Perspektiven von STEREO helfen den Astronomen die Wirkungsmechanismen der Entstehung und Entwicklung von Protuberanzen, koronalen Massenauswürfen und Flares besser zu verstehen.

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Eine Sonnenprotuberanz von SOHO

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Credit: SOHO-EIT Consortium, ESA, NASA

Beschreibung: Wie kann Gas über der Sonne treiben? Gekrümmte Magnetfelder, die sich über der Sonnenoberfläche aufwölben, können ionisiertes Gas einfangen und in gewaltigen schleifenförmigen Strukturen in Schwebe halten. Diese majestätischen Plasmabögen sind als Protuberanzen über der Sonnenoberfläche zu sehen. Im September 1999 wurde dieses dramatische und detailreiche Bild vom EIT-Experiment an Bord des im Weltraum stationierten SOHO-Observatoriums in von ionisiertem Helium abgestrahltem Licht aufgenommen. Es zeigt heißes Plasma, das in den Raum entweicht, während sich eine feurige Protuberanz hunderttausend Kilometer über der Sonnenoberfläche von ihrer magnetischen Sperre befreit. Diese phantastischen Ereignisse müssen beobachtet werden, da sie die Kommunikation und Stromversorgung auf dem mehr als 100 Millionen Kilometer entfernten Planeten Erde beeinflussen können. In letzter Zeit war unsere Sonne ungewöhnlich ruhig.

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Eine Sonnenfackel entfaltet sich

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Credit: STEREO-Projekt, NASA

Beschreibung: Am 29. September erhob sich diese prächtige, eruptive Protuberanz über der Oberfläche der Sonne und breitete sich mehrere Sunden lang in den Weltraum aus. Die heiße Plasmastruktur, die von gewundenen Magnetfeldern gelenkt wird, hat die vielfache Größe des Planeten Erde und wurde von der Sonnenbeobachtungssonde STEREO (Ahead) in diesem Bild festgehalten. Das Bild wurde im extremen Ultraviolettlicht aufgenommen, das von ionisiertem Helium ausgestrahlt wird – einem Element, das erstmals im Sonnenspektrum nachgewiesen wurde. Solche Protuberanzen erscheinen, wenn man sie im sichtbaren Licht vor der gleißenden Sonnenoberfläche betrachtet, als dunkle Filamente, weil sie verhältnismäßig kühl sind. Doch sie leuchten sehr hell, wenn man sie vor der Schwärze des Weltraums betrachtet, während sie Bögen über dem Sonnenrand bilden. Ein Video des Ausbruchs (eine 2,6MB- .mov-Datei) ist hier abrufbar.

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