Panorama vom Tal der Beharrlichkeit

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Bildcredit: NASA JPL-Caltech Cornell ASU

Beschreibung: Dieses 360-Grad-Falschfarbenmosaik ist das Abschiedspanorama des Marsforschungsrovers Opportunity aus dem Tal der Beharrlichkeit. Die Szene wurde aus 354 Einzelbildern erstellt, die von 13. Mai bis 10. Juni von der Panoramakamera des Rovers mit drei unterschiedlichen Farbfiltern aufgenommen wurden.

Einige Bilder links unten bleiben schwarz-weiß. Diese wurden mit nur einem Filter aufgenommen, kurz bevor im Juni 2018 ein Staubsturm den ganzen Mars einhüllte, was schlussendlich die bahnbrechende 15 Jahre dauernde Mission des sonnenbetriebenen Rovers beendete. Etwa in der Mitte kennzeichnet eine Beschriftung Opportunitys Eintrittspunkt ins Tal der Beharrlichkeit am westlichen Rand des Kraters Endeavor. Die Spuren des Rovers verlaufen von dort aus über dem Horizont nach rechts zu seinem letzten Ruheort auf dem Roten Planeten.

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Schatten eines Marsroboters

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was ist, wenn Sie Ihren Schatten auf dem Mars sehen, und er ist nicht menschlich? Dann sind Sie vielleicht der Rover Opportunity auf dem Mars. Opportunity erforschte 2004 bis 2018 den Roten Planeten, fand Hinweise auf urzeitliches Wasser und schickte atemberaubende Bilder durch das innere Sonnensystem. Auf diesem Bild aus dem Jahr 2004 blickt Opportunity von der Sonne weg in den Krater Endurance und sieht seinen eigenen Schatten. Zwei Räder sind unten links und rechts zu sehen, während der Boden und die Wände des ungewöhnlichen Kraters im Hintergrund sichtbar sind.

Nachdem Opportunity 2018 von einem Staubsturm erwischt wurde, beendete die NASA letzte Woche ihre Versuche, Opportunity zu kontaktieren, und erklärte die bahnbrechende Mission, die ursprünglich für nur 92 Tage geplant war, für vollendet.

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Opportunity im Tal der Beharrlichkeit

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Kenneth Kremer, Marco Di Lorenzo

Beschreibung: Opportunity erreichte bereits im Juni 2018 das Tal der Beharrlichkeit. Seine Sicht wurde als koloriertes Mosaik aus Bildern rekonstruiert, die mit der Navcam des Mars Exploration Rovers fotografiert wurden. „Tal der Beharrlichkeit“ ist ein passender Name für diesen Ort.

Opportunity wurde für eine 90 Tage dauernde Mission konstruiert, reiste aber nach seiner Landung im Januar 2004 im Krater Eagle mehr als 5000 Sols (Sonnentage auf dem Mars) auf dem Mars. Seine abenteuerliche Forschungsreise umfasste eine Gesamtstrecke von mehr als 45 Kilometern der Marslandschaft und fand hier ein Ende. Am 10. Juni 2018 kam die letzte Übertragung des solarbetriebenen Fahrzeugs, als ein Staubsturm den Roten Planeten einhüllte. Der Sturm legte sich zwar inzwischen, doch alle Versuche, Opportunity im Laufe von acht Monaten zu kontaktieren, waren erfolglos, und seine bahnbrechende Mission endete nach fast 15 Jahren, in denen er die Marsoberfläche erforschte.

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Opportunity nach dem Sturm

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Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Staubstürme auf dem Mars können eine Raumsonde nicht umstoßen, aber sie können die Sonne verdunkeln. Vor mehr als drei Monaten verursachte ein planetenweiter Staubsturm für den Marsrover Opportunity an seinem Standort nahe dem westlichen Rand des Kraters Endeavor einen ernsten Mangel an Sonnenlicht, der den solarbetriebenen Opportunity in einen Winterschlaf versetzte, sodass seine Überwacher mehr als 115 Sol kein Lebenszeichen des Rovers bekamen.

Da der Sturm nun jedoch abklingt, klart der Staub auf. Als dieses Bild am 20. September mit der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters fotografiert wurde, erreichten etwa 25 Prozent des Sonnenlichtes wieder die Oberfläche. Der weiße Rahmen zeigt einen 47 Meter breiten Bereich mit einer Markierung in der Mitte, die als derzeit stummer Rover Opportunity erkannt wurde.

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Curiositys staubiges Selbst

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Ein Wind auf dem Mars kann eine Raumsonde eigentlich nicht umwerfen. Doch bei der geringen Gravitation können Marswinde in planetenweiten Stürmen feine Staubteilchen hochblasen, zum Beispiel bei dem Staubsturm, der derzeit auf dem Roten Planeten tobt.

Dieses Selbstporträt des Rovers Curiosity an Sol 2082 (15. Juni) von der Marsoberfläche zeigt die Auswirkungen des Staubsturms, er reduziert das Sonnenlicht und die Sichtbarkeit am Standort des Rovers im Gale-Krater. Die Mosaikbilder wurden mit dem Mars Hand Lens Imager fotografiert, dessen mechanischer Arm digital entfernt wurde. Auf dem Felsen links vor dem Rover ist Curiositys aktuelle Bohrstelle Duluth zu sehen. Gales ostnordöstlicher Kraterrand ist etwa 30 Kilometer entfernt und verschwimmt im Hintergrund.

Curiosity wird von einer Radionuklidbatterie betrieben und wird von der Staubzunahme im Krater Gale wahrscheinlich nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der mit Sonnenenergie betriebene Rover Opportunity auf der anderen Seite des Mars hat seine Aktivitäten wegen des noch größeren Mangels an Sonnenlicht an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour eingestellt.

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Staubig mit Aussicht auf Staub

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Curiosity Mars Rover

Beschreibung: Es ist Sturmzeit auf dem Mars. Staubig mit Aussicht auf Staub, lautet der Wetterbericht für den Krater Gale, da derzeit ein planetenweiter Staubsturm wütet. Am 10. Juni fotografierte die Mastcam des Rovers Curiosity mit Blick zum ostnordöstlichen Kraterrand dieses Bild seiner Umgebung.

Inzwischen stellte der mehr als 2000 Kilometer entfernte Rover Opportunity seine Wissenschaftsaktivitäten ein, da der Sturm an seinem Standort am westlichen Rand des Kraters Endeavour dichter wurde, er beendete seine Kommunikation und wartet das Ende des Sturms ab. Curiosity wird von einem thermoelektrischen Radioisotopengenerator angetrieben, doch der kleinere Rover Opportunity verwendet Solarpaneele, um seine Batterien zu laden. Für Opportunity führt der immer ernster werdende Mangel an Sonnenlicht dazu, dass seine Battereien leer werden.

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Der Weg in den Victoria-Krater

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA; Danksagung: Eduardo Tesheiner

Beschreibung: Was erwartet uns im Victoria-Krater? Langsam legt sich der Staub, den die regionalen Staubstürme auf dem Mars der letzten Wochen aufgewirbelt haben. In dieser Zeit waren die beiden Marsrover lahmgelegt. Doch jetzt können die nächsten Aufgaben in Angriff genommen werden. Opportunity erreichte vor einigen Monaten den Victoria-Krater und war schon dabei, in den Krater einzufahren, als unerwartet die Staubstürme aufzogen.

Dieses Bild wurde letzte Woche vom Rover Opportunity übermittelt. Es zeigt eine möglicherweise befahrbare Böschung zum Boden des 750 Meter großen Kraters. Der Victoria-Krater ist der größte, den je einer der beiden Rover bei ihrer Forschungsfahrt zu Gesicht bekam. Die Schichtung der Wälle liefert vielleicht Hinweise zur Zusammensetzung der Marsoberfläche vor dem gewaltigen Einschlag, der den Victoria-Krater schlug.

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