Leuchtende Salar de Uyuni

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Stephanie Ziyi Ye

Beschreibung: Diese kontrastreiche, besinnliche Nachthimmelslandschaft ist eine zeitgenössische Komposition. Sie wurde von M. C. Eschers Steindruck „Phosphoreszierendes Meer“ inspiriert. Die hellen, vertrauten Sterne des Jägers Orion und Aldebaran, das Auge des Stiers, hängen am klaren, dunklen Himmel über dem fernen Horizont. Darunter zeichnen blass leuchtende Kanten Muster einer außerirdischen Landschaft in den mineralisch verkrusteten Schlamm der Salzebene Uyuni im Südwesten Boliviens. Die Salar de Uyuni, Überrest eines urzeitlichen Sees, ist die größte Salzebene der Erde und liegt auf der bolivianischen Altiplano in einer Höhe von etwa 3600 Metern. Eschers Lithografie von 1933 zeigt auch vertraute Sterne der Nacht auf dem Planeten Erde, sie bilden den Pflug oder Großen Wagen über Wellen, die sich an einer nördlichen Küste brechen.

Zur Originalseite

Discovery besucht die Raumstation

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: Raumfährenbesatzung STS-133, Raumstation-Besatzung Expedition 26, NASA

Beschreibung: Was geschieht außerhalb der Raumstation? Ein Spaceshuttle hat angelegt. Vor fünf Jahren startete der Spaceshuttle Discovery zur Internationalen Raumstation mit sechs Besatzungsmitgliedern und dem riesigen Leonardo Multi Purpose Logistics Module an Bord. Oben ist zu sehen, wie vor drei Jahren der angedockte Shuttle darauf vorbereitet wurde, von Dextre, dem Roboter der Raumstation, und Canadarm2 entladen zu werden. Das breite, obige Foto zeigt jedoch viel mehr, etwa Japans Kibo Experiment Module unten rechts, die Erde am oberen Bildende und einen scheinbar sternenlosen Weltraumhintergrund in der Ferne. Im Laufe der nächsten Woche sollen die Besatzungen des Shuttles und der ISS Leonardo dauerhaft anbringen und Teile der ISS befestigen und aufrüsten. Nach bisher 38 Reisen ist diese voraussichtlich die letzte Weltraummission des Spaceshuttles Discovery

Zur Originalseite

Wissenschaftsmuseum Hubble

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: ESA, Hubble

Beschreibung: Wird das Weltraumteleskop Hubble (HST) in einem Museum enden? Vielleicht nicht, da es den aktuellen Plänen zufolge im Meer zum Absturz gebracht werden soll, sobald es den Geist aufgegeben hat. Doch das tut der Ähnlichkeit zwischen dem berühmten schwebenden Observatorium und jenen, die in Wissenschaftsmuseen auf der ganzen Welt erscheinen – manchmal zusammen mit sinen erstaunlichen Bildern -, keinen Abbruch. Die oben gezeigte Nachbildung des Teleskops erhielt zur Feier des 20. Jahrestags des Starts von Hubble ein pittoreskes Umfeld im italienischen Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti im schönen historischen Palazzo Loredan. Die Szenerie dort erscheint vielleicht ein bisschen surreal, da der Weltraumspäher über einem irdischen Fliesenboden erscheint, umgeben von den Büsten berühmter Denker und unter Bögen, die an Escher erinnern. Wenn Sie Glück haben, finden Sie sogar eine Ausstellung von Hubble-Bildern in Ihrer Nähe. Und wenn dort kein HST-Modell erscheint, können Sie immer noch selbst eins bauen.

Zur Originalseite