„Ihr alle da unten auf der Erde und außen herum, wir lieben euch. Grüße vom Mond! Wir sehen euch auf der anderen Seite“, sendete Victor Glover, Pilot von Artemis II, am 6. April um 11:45 UTC. Dann verschwanden 8,3 Milliarden minus vier Leute und eine Erde hinter dem Horizont des Mondes.
Als die Erde über dem Horizont des Mondes wieder aufging, leitete Integrity die Heimkehr ein. Christina Koch ist Missions-Spezialistin von Artemis II. Sie fasste diese bedeutende Mission der Menschheit mit starken Worten zusammen: „… Wir entscheiden uns immer für die Erde. Wir wählen immer einander.“
Dieser Schnappschuss aus dem All zeigt unseren schönen Planeten von Pol zu Pol. Auf dem eindrucksvollen Bild seht ihr den Blick aus einem Fenster der Orion-Raumkapsel Integrity. Aus der Sicht des Raumschiffs steht die Sonne rechts unten hinter dem hellen Rand der Erde. Auf der Oberfläche des blassblauen Planeten seht ihr Afrika und die Iberische Halbinsel. Polarlichter krönen die Erde über dem Südpol rechts oben und dem Nordpol links unten.
Reid Wiseman, der Kommandant der Mission Artemis II, nahm das historische Bild auf. Es entstand am 2. April, dem zweiten Flugtag der Mission. Zuvor hatte eine geplante Zündung der Triebwerke die Mission in Richtung Mond gebracht. Diese Zündung beschleunigte das Raumschiff und die Besatzung aus der Erdbahn heraus auf eine Bahn, die sie um den Mond herum und wieder zurück bringt. Menschen haben diese Reise zuletzt vor mehr als 50 Jahren gemacht.
Der geplante Vorbeiflug am Mond ist der erste seit mehr als einem halben Jahrhundert. Dieser historische Testflug knüpft an den Erfolg von Apollo an und übertrifft ihn sogar. Er bringt eine Besatzung weiter von der Erde fort als Menschen jemals seit 1972 gelangten. Sie umrunden den Mond und kehren dann zur Erde zurück.
Die Reise dauert etwa zehn Tage. Dabei werden die Systeme der Orion im Weltraum getestet – von der Lebenserhaltung bis zur Navigation. Die Astronautys beobachten die Mondoberfläche. Dazu zählen auch beschattete Gebiete auf der Rückseite, die man nur aus dieser Perspektive direkt sieht. Nach der Umrundung des Mondes kehren sie zur Erde zurück. Ihre Reise endet mit einer Wasserung im Pazifischen Ozean.
Was wollen uns diese Erdlinge damit sagen? Diese Botschaft wurde 1974 von der Erde zum Kugelsternhaufen M13 geschickt. Damals wurde eine Erweiterung des Arecibo–Observatoriums eingeweiht. Zu diesem Anlass sandte man eine Folge von Nullen und Einsen, aus denen sich die Grafik ergibt. Arecibo war damals das größte einzelne Radioteleskop der Welt.
Dieser Versuch der außerirdischen Kommunikation war eher zeremoniell. Die Menschheit sendet unabsichtlich und permanent Radio- und Fernsehsignale ins All. Selbst wenn jemand diese Botschaft empfängt: M13 ist so weit entfernt, dass wir fast 50.000 Jahre auf eine Antwort warten müssten.
Die Nachricht ist als Arecibo-Botschaft bekannt. Sie enthält einige einfache Fakten über die Menschheit und ihr Wissen: Von links nach rechts sind das die Zahlen von eins bis zehn, Atome wie Wasserstoff und Kohlenstoff, einige interessante Moleküle, die DNA und ein Mensch mit Beschreibung. Am Ende folgen Fakten über unser Sonnensystem und das Teleskop, das die Botschaft sendete.
Robert H. Goddard gilt als Begründer moderner Raketentechnik. Er wurde 1882 in Worcester in Massachusetts geboren. Mit 16 Jahren las Goddard den Science-Fiction-Klassiker „Krieg der Welten“ von H.G. Wells und träumte von der Raumfahrt. 1926 hatte er bereits die erste Flüssigrakete der Welt entworfen, gebaut und gestartet.
Am 16. März 1926, also vor 100 Jahren, startete die Rakete mit dem Spitznamen „Nell“ auf der Farm seiner Tante Effie in Auburn (Massachusetts). Der Flug dauerte etwa 2 Sekunden. Dabei erreichte die Rakete eine Höhe von nicht einmal 14 Metern. Auf dem Foto posiert Goddard neben der 3 Meter hohen Rakete und hält den Rahmen des Startgestells. Damit ein stabiler Flug ohne Finnen gelang, montierte er den Raketenmotor oben. Leitungen speisten den Motor mit flüssigem Sauerstoff und Benzin aus den Tanks am unteren Ende.
Mit den Worten der Astrofotografin des Tages, Rositsa Dimitrova: Was haben diese stummen Beobachter schon alles am Himmel geschehen gesehen? Die vulkanischen Mo’ai (das bedeutet Statue) von Ahu Tongariki wachen über Rapa Nui. Die Osterinsel ist eine polynesische Insel. 1888 wurde sie von Chile annektiert. Sie liegt Tausende Kilometer von der Küste Südamerikas entfernt mitten im Pazifischen Ozean.
Unter dem klaren Nachthimmel haben die Rapa Nui auch Sternwarten errichtet. Sie verwendeten astronomische Beobachtungen für die Navigation. Sie nutzen Astronomie auch für ihren Kalender, für Festtage und vieles mehr. Solche Bilder erinnern uns an die Bedeutung des Nachthimmels. Sie ermahnen uns, wie wichtig es ist, das Land und die Kulturen zu schützen, die er inspiriert hat.
Die beeindruckende Stufenpyramide ist auch als Pyramide des Kukulcán bekannt. Sie ist 30 Meter hoch. An der Basis ist sie 55 Meter breit. Das Bauwerk wurde zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert von der präkolumbianischen Zivilisation errichtet. Es besteht aus einer Reihe quadratischer Terrassen und kann als Kalender genutzt werden. Die Anlage ist für ihre astronomischen Ausrichtungen bekannt.
Dieses Bild zeigt Opportunity im Jahr 2004. Er blickte in Gegenrichtung der Sonne zum Krater Endurance und sah seinen Schatten. Unten ragen links und rechts zwei Räder ins Bild. Hinter dem Boden des ungewöhnlichen Kraters ragen seine Wände auf.
2018 geriet der Rover in einen Staubsturm. Im Jahr 2019 beendete die NASA alle Versuche, Opportunity zu kontaktieren. Damit erklärte sie die bahnbrechende Mission, die ursprünglich für nur 92 Tage geplant war, für vollendet.
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