Fröhliche Menschen tanzen auf dem Planeten Erde

Credit: Matt Harding und Melissa Nixon; Musik: Trip the Light

Was tun diese Menschen? Sie tanzen. Viele Menschen auf der Erde sind gelegentlich fröhlich, und eine Methode, Fröhlichkeit zu zeigen, ist Tanzen. Fröhlichkeit und Tanzen überwinden politische Grenzen und treten in praktisch jeder menschlichen Gesellschaft auf.

Matt Harding bereiste viele Nationen der Erde, begann zu tanzen und filmte das Ergebnis. Das Video zeigt, dass sich Menschen auf der ganzen Erde als Teil einer einzigen Spezies empfinden. Fröhlichkeit ist oft ansteckend. Nur wenige Menschen können dieses Video sehen, ohne zu lächeln.

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Ein Versorgungsschiff dockt an die Internationale Raumstation

Die Raumkapsel im Bild dockt gleich an, hinter den Solarpaneelen ist die Erde mit ihren riesigen Ozeanen aus Wasser zu sehen.

Credit: Besatzung der ISS-Expedition 16, NASA

Der Blick aus dem Fenster der Internationalen Raumstation ist eine atemberaubende Aussicht. Man sieht die riesige farbige Erde, den tiefschwarzen Himmel und manchmal ein Raumfahrzeug, das die Station besucht.

Anfang letzten Monats sah man die SojusTMA-12-Kapsel. Sie brachte Versorgungsgüter und drei Neuankömmlinge. Die drei Astronaut*innen waren der Commander der Expedition 17 Sergei Volkov, Flugingenieur Oleg Kononenko und die Astronautin So-yeon Yi. Yi kehrte einige Tage später zur Erde zurück. Volkov und Konenenko bleiben voraussichtlich ein paar Monate auf der ISS. Oben sieht man auch das Kopplungsmodul Pirs.

Zur Besatzung der Expedition 17 zählt auch der NASA-Flugingenieur Gregory Chamitoff. Die Astronauten* führen Reparaturen an der ISS durch. Sie erforschen neue Methoden für das Lebens im Weltraum und betreiben Forschungsarbeiten im Weltall, zum Beispiel wie sich Weltraumstrahlung auf die Moleküle von Vitaminen auswirkt.

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Juris Planet

Die Erde ist aus dem Weltraum zu sehen. Im Ozean spiegelt sich die Sonne, darüber sind Wolken, am oberen Bildrand leuchtet die Sonne.

Bildcredit: ISS-Besatzung der Expedition 7, EOL, NASA; (Foto von der Website für Astronautenfotografie der Erde)

Am 12. April 1961 wurde der sowjetische Kosmonaut Juri Alexsejewitsch Gagarin der erste Mensch im Weltraum. Mit seiner ferngesteuerten Raumkapsel Wostok 1 gelangte er in eine Höhe von 315 Kilometern und umrundete einmal den Planeten Erde. Er beschrieb den ersten Ausblick im Weltraum so: „Der Himmel ist sehr dunkel; die Erde bläulich. Alles ist sehr klar zu sehen.“ Alan Shepard, der erste US-Astronaut, startete erst fast einen Monat später zu einem vergleichsweise kurzen suborbitalen Flug.

Gagarin wurde am 9. März 1934 geboren und war Militärpilot, bevor er 1960 für die erste Gruppe Kosmonauten ausgewählt wurde. Nach seinem historischen Flug wurde er ein internationaler Held und eine Legende. Gagarin kam am 27. März 1968 bei einem Absturz seines MIG-Jets während eines Trainingsfluges ums Leben. Er bekam ein Heldenbegräbnis, seine Asche wurde in der Kremlmauer beigesetzt. Im Jahr 1982 startete an einem anderen 12. April die NASA ihre erste Raumfähre.

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Der neue Raumstationsroboter möchte „Dextre der Große“ genannt werden

Der Roboter der Weltraumstation möchte "Dextre der Große" genannt werden - April, April!

Credit: Besatzung der Expedition 16, NASA

Mit einer überraschenden, leicht beunruhigenden Anfrage verlangte der neue Roboter der Raumstation namens Dextre, die Astronauten sollten ihn in Zukunft mit „Dextre der Große“ ansprechen. Mit Werkzeugen, die jeden Handwerker erröten lassen würden, fuchtelte das mobile Wartungssystem herum, dankte den Menschen für seine Erschaffung und versprach ihnen eine glorreiche Zukunft, in der die Menschen eine wichtige Rolle in der neuen Roboterordnung spielen würden.

Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD! Die klassische Fabel von Menschen, die versehentlich technische Bösewichter erschaffen, geht auf Frankenstein zurück und umfasst auch berühmte fiktive Schurken wie HAL und den Terminator. Dextre gibt es zwar tatsächlich, doch er ist kein Frankenstein. Seine Computerintelligenz dient hauptsächlich dazu, um ihn von Astronaut*innen fernsteuern zu lassen.

Dextre wurde letzten Monat beim Bau und der Wartung der Internationalen Raumstation eingesetzt. Das Bild zeigt Dextre als technisches Wunderwerk. Mit seinen langen Arme kann er sowohl kleine Werkzeuge als auch große Module präzise und geschickt handhaben.

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Die Internationale Raumstation expandiert wieder

Vor der Erde schwebt die Internationale Raumstation ISS. Sie besitzt eine ganze Batterie an Solarpaneelen und Kühlaggregaten. Oben ist der Rand der Erde, wo die blaue Atmosphäre ins schwarze All übergeht.

Credit: Raumfährenbesatzung STS-122, NASA

Die Internationale Raumstation ISS hat ihr Aussehen wieder einmal verändert. Letzten Monat besuchte die Raumfähre Atlantis die ISS. Sie brachte neue Bauteile. Einer davon war das Wissenschaftslabor Columbus. Das Bild zeigt die ganze Anordnung mit ausgebreiteten Solarpaneelen. Es wurde von der Besatzung der Atlantis fotografiert, als sie die ISS schon verlassen hatten und zur Erde zurückkehrten.

Wenn man dieses Bild mit früheren Bildern vergleicht, sieht man die Entwicklung des Außenpostens im All in den letzten Jahren. Verschiedene Arten von Modulen, ein Roboterarm, eine eindrucksvolle Anlage von Solarpaneelen und ein Versorgungsschiff sind zu sehen. Der Aufbau der ISS begann 1998.

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Die Raumstation ISS in Stereo

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: STS-122, NASA – Anaglyphenbild: Patrick Vantuyne

Nehmt eure rot-blaue Brille und schwebt über der Internationalen Raumstation ISS. Sie ist der größte künstliche Mond der Erde. Diese 3D-Ansicht entstand aus Teilen zweier Einzelbilder (S122-E-009880, S122-E-009893) und einem zusätzlichen Hintergrundbild, das entstand, als die Raumfähre Atlantis am 18. Februar von der ISS abdockte. Atlantis und die ISS reisten gemeinsam mit mehr als 7500 Metern pro Sekunde in einer Höhe von etwa 350 Kilometern. Das leuchtende, 7 Meter lange Modul, das aus dem rechten unteren Ende der Station ragt, ist das Columbus-Labor der ESA, das von der Atlantis angeliefert und von Astronauten bei Außenbordmanövern installiert worden war. Nach einer erfolgreichen 13-Tage-Mission zur ISS landete die Atlantis am Mittwoch im Kennedy Space Center.

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Columbus an der Internationalen Raumstation montiert

Aus dem Fenster der ISS ist das Wissenschaftslabor Columbus zu sehen, links dahinter ist ein Arm mit Solarpaneelen. Oben auf dem zylinderförmigen Modul arbeitet Missionsspezialist Hans Schlegel.

Credit: Besatzungen STS-122 und Expedition 16, ESA, NASA

Die Internationale Raumstation ISS bekam ein neues Wissenschaftslabor. Die Raumfähre Atlantis brachte das Labor-Modul Columbus zur ISS. Dort wurde es letzte Woche montiert. Columbus ist sieben Meter lang. Es enthält zehn Halterungen für Experimente. Diese können entweder von der Raumstation oder vom Kontrollzentrum für Columbus in Deutschland kontrolliert werden.

Zum ersten Satz an Experimenten gehört das Fluid Science Laboratory. Es untersucht die Eigenschaften von Flüssigkeiten in der Mikrogravitation im niedrigen Orbit. Das Biolab ist ein weiteres Experiment für Mikroorganismen. Zu den weiteren Experimenten für Columbus zählt unter anderem eine Atomuhr. Sie misst winzige Zeiteffekte, die wir laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie erwarten.

Das Bild zeigt, wie der Missionsspezialist Hans Schlegel außen an Columbus arbeitet. Die Mission dieses Labors ist für zehn Jahre geplant. Forschende aus der ganzen Welt können Experimente dafür vorschlagen und abwickeln.

Totale Mondfinsternis in der Nacht vom 20. auf 21. Februar!

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Astronaut im Orbit spiegelt die Erde

Im Helm eines Raumanzugs spiegeln sich die ISS, die Erde, die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und die Kamera, mit der er das Foto machte.

Credit: Clayton C. Anderson, Besatzung Expedition 15, NASA

Selbstporträts von Leuten im All sind manchmal recht interessant. Dieses Bild zeigt – von außen nach innen – den verspiegelten Helm eines Raumanzuges, die Module der Internationalen Raumstation ISS, in der Mitte die Erde, dann die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und innen die Digitalkamera für den Schnappschuss.

Dieses Bild entstand bei der Mission der Raumfähre Endeavour letzten August. Dabei wurde die Raumstation ausgebaut. Die starke Krümmung der kugelförmigen Erde, die man in der Reflexion des Visiers sieht, zeigt nicht die tatsächliche Krümmung. Sie ist ein Artefakt, das durch die Krümmung des Helmes entsteht. Wenn man den Horizont der Erde aus der Höhe der ISS betrachtet, erscheint nur sanft gekrümmt. Die ISS ist nur ungefähr 400 Kilometer von der Erde entfernt.

Nächsten Monat ist wieder eine Mission eines Spaceshuttles zur Raumstation geplant. Dabei wird das Wissenschaftslabor Columbus installiert.

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