Ein Zirkumhorizontalbogen über Ohio

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Bildcredit und Bildrechte: Todd Sladoje

Beschreibung: Warum haben Wolken verschiedene Farben? Hier ist der Grund, dass sich Eiskristalle in fernen Zirruswolken wie kleine, schwebende Prismen verhalten. Ein Zirkumhorizontalbogen wird wegen seiner flammenartigen Erscheinung manchmal als Feuerregenbogen bezeichnet. Er verläuft parallel zum Horizont.

Damit ein Zirkumhorizontalbogen zu sehen ist, muss die Sonne mindestens 58 Grad hoch am Himmel stehen, wenn Zirruswolken vorhanden sind. Außerdem müssen die vielen flachen, sechseckigen Eiskristalle, aus denen die Federwolke besteht, waagrecht ausgerichtet sein, um das Sonnenlicht in kollektiv ähnlicher Weise richtig zu brechen. Daher sind Zirkumhorizontalbögen relativ selten zu sehen.

Diese Zirkumhorizontalbogenschau wurde 2009 mit einem polarisierten Objektiv über Dublin in Ohio fotografiert.

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Lichtsäulen über Whitefish Bay

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Bildcredit und Bildrechte: Vincent Brady

Beschreibung: Was passiert hier am Himmel? Ungewöhnliche Lichter schwebten letzte Woche scheinbar über der Whitefish Bay am östlichen Rand des Oberen Sees zwischen den USA und Kanada.

Der Astrofotograf aus Michigan war nicht sicher, welchen Ursprung die Lichter hatten, daher wechselte er das Kameraobjektiv – von Fischauge auf Teleobjektiv. Bald merkte er, dass er Lichtsäulen sah: senkrechte Linien aus Licht über Lichtquelle am Boden, die von fallenden Eiskristallen reflektiert werden.

Da die Bodentemperatur über dem Gefrierpunkt lag, schmolzen die flachen Kristalle wahrscheinlich, als sie sich dem Boden näherten. So entstand das untere Ende der senkrechten Lichtsäulen. Die roten Bodenlichter stammten von Windturbinen auf der Ile Parisienne, einer kanadischen Insel, die hinter der Bucht zu sehen ist.

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Eine Sonnensäule über Norwegen

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Bildcredit und Bildrechte: Thorleif Rødland

Beschreibung: Haben Sie schon mal eine Sonnensäule gesehen? Wenn die Luft kalt ist und die Sonne auf- oder untergeht, können fallende Eiskristalle Sonnenlicht reflektieren und ungewöhnliche Lichtsäulen bilden. Eis formt manchmal flache, sechsseitige Kristalle aus, wenn es aus Wolken in großer Höhe fällt.

Durch den Luftwiderstand kommen diese Kristalle, wenn sie zu Boden flattern, einen Großteil der Zeit fast waagrecht zu liegen. Sonnenlicht, das an den gut ausgerichteten Kristallen reflektiert wird, bildet den Sonnensäuleneffekt. Auf diesem Bild von letzter Woche reflektiert eine Sonnensäule Licht von der Sonne, die über dem Fensfjord in Norwegen untergeht.

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Lichtsäulen über Alaska

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Bildcredit und Bildrechte: Allisha Libby

Beschreibung: Was geschieht hinter diesen Häusern? Das sind keine Polarlichter, sondern Lichtsäulen – ein nahes Phänomen, das wie ein fernes aussehen kann. An den meisten Orten auf der Erde kann ein Beobachter mit etwas Glück eine Sonnensäule sehen – eine Säule aus Licht, die von der Sonne aufzusteigen scheint. Solche Sonnensäulen entstehen durch flache, flatternde Eiskristalle, die in der oberen Atmosphäre Sonnenlicht reflektieren. Normalerweise verdampfen diese Eiskristalle, ehe sie den Boden erreichen. Bei Temperaturen unter null können jedoch in Bodennähe flache, flatternde Eiskristalle als eine Art leichter Schnee oder Kristallnebel entstehen. Diese Eiskristalle könnten Licht vom Boden in Säulen reflektieren, die einer Sonnensäule ähnlich sind. Dieses Bild wurde in Fort Wainwright bei Fairbanks in Alaska fotografiert.

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Ungewöhnliche Lichtsäulen über Lettland

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Bildcredit und Bildrechte: Aigar Truhin

Beschreibung: Was passiert über dieser Stadt? Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass diese seltsamen Lichtsäulen über hellen Lampen auftreten, daher sind sie wahrscheinlich Lichtpfeiler, in denen fallende Eiskristalle Licht reflektieren. Das obige und mehrere ähnliche Bilder wurden Ende 2009 mit einer Standard-Digitalkamera in Sigulda (Lettland) fotografiert. Warum sich die Säulen oben auffächern, ist jedoch reine Vermutung. Die Luft war ziemlich kalt und tatsächlich voller kleiner Eiskristalle – genau jene Art, von der man weiß, dass sie einige beeindruckende, aber gut bekannte Himmelsphänomene erzeugen, zum Beispiel Lichtsäulen, Sonnensäulen, Nebensonnen und Mondhöfe. Der kalte, schneereiche Winter, der dieses Jahr auf Teilen der Nordhalbkugel stattfindet, bietet Himmelsfreunden neue, oft unerwartete Gelegenheiten, mehrere dieser ungewöhnlichen optischen atmosphärischen Erscheinungen selbst zu sehen.

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Polarlicht und Vulkanlichtsäule

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Bildcredit und Bildrechte: Stéphane Vetter (Nuits sacrées)

Beschreibung: Das ist kein Sonnenuntergang. Und die dünne rote Linie genau darüber – diese Lichtsäule stammt nicht von der Sonne. Das rote Leuchten am Horizont ist ein Vulkanausbruch, und die rote Linie ist die Reflexion der Eruption an flatternden Eiskristallen in der Atmosphäre.

Diese ungewöhnliche vulkanische Lichtsäule wurde zu Beginn des Monats auf Island fotografiert. Die dargestellte Szenerie blickt vom Jökulsárlón nach Norden zum ausbrechenden Vulkan Bárðarbunga im Holuhraun-Lavafeld. Sogar der Vordergrund-Himmel ist pittoresk mit strukturierten grauen Wolken in der niedrigeren Atmosphäre, in der oberen Atmosphäre schimmern grüne Polarlichter und helle, weit entfernte Sterne. Zwar fand der letzte Ausbruch von Holuhraun 1797 stattfand, doch die aktuelle vulkanische Aktivität dauert immer noch an.

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Lichtsäulen eines kleinen Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Janne Voutilainen

Beschreibung: Schaurige Lichtsäulen umgeben den Rand dieses verschneiten kleinen Planeten. Natürlich ist der kleine Planet die Erde, zu sehen als Kleiner-Planet-Projektion – der ganze Horizont, vom Nadir bis zum Zenit. Das Kugelpanoramabildmosaik bildet eine Ansicht von Siilinjärvi im Osten Finnlands ab. Flache Eiskristalle wie jene, die häufig in hohen, dünnen Wolken zu finden sind, flattern sanft in der sehr kalten Luft zur Oberfläche hinab. Die Lichtsäulen treten auf, wenn ihre waagrechten Flächen kurz das nach oben gerichtete Licht irdischer Beleuchtung zum Beobachter nach unten reflektieren. Die flatternden Kristalle verursachen einen Effekt wie schimmernde Mondlichtsäulen oder Sonnenlicht, das von den Wellen auf einer Wasseroberfläche reflektiert wird.

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Lichtsäulen über Finnland

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Bildcredit und Bildrechte: Thomas Kast

Beschreibung: Was passiert hinter diesen Häusern? Was oben zu sehen ist, sind keine Polarlichter, sondern nahe gelegene Lichtsäulen – ein lokales Phänomen, das wie ein fernes aussehen kann. An den meisten Orten der Erde kann ein Beobachter mit etwas Glück eine Sonnensäule sehen – eine Säule aus Licht, die von der Sonne auszugehen scheint, verursacht durch flache, flatternde Eiskristalle, die Sonnenlicht aus der oberen Atmosphäre reflektieren. Normalerweise verdampfen diese Eiskristalle, bevor sie den Boden erreichen. Bei frostigen Temperaturen jedoch können die flachen, flatternden Eiskristalle in der Nähe des Bodens eine Art leichten Schnee bilden, der manchmal als Eisnebel bekannt ist. Diese Eiskristalle können dann Bodenlichter als Säulen reflektieren, die einer Sonnensäule nicht unähnlich sind. Der geistesgegenwärtige Fotograf hielt, als er nach draußen ging, um Katzenfutter zu kaufen, die oben gezeigten Lichtsäulen im Bild fest, die sich von einem hellen Parkplatz in Oulu (Finnland) nach oben ausdehnten.

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Sonnensäule über Schweden

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Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Haben Sie schon einmal eine Lichtsäule gesehen? Wenn die Luft kalt ist und die Sonne auf- oder untergeht, können fallende Eiskristalle Sonnenlicht reflektieren und eine ungewöhnliche Säule aus Licht kreieren. Manchmal entstehen flache, sechsseitige Kristalle aus Eis, die aus hoch schwebenden Wolken fallen. Durch den Luftwiderstand sind diese Kristalle die meiste Zeit fast flach ausgerichtet, während sie zu Boden trudeln. Sonnenlicht wird von den passend ausgerichteten Kristallen reflektiert, wodurch der Lichtsäuleneffekt entsteht. Im obigen Bild, das letzte Woche fotografiert wurde, reflektiert eine Sonnensäule das Licht eines Sonnenuntergangs über Östersund in Schweden.

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Eine Sonnensäule über Ontario

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Bildcredit und Bildrechte: Rick Stankiewicz (Peterborough Astronomical Association)

Beschreibung: Was ist das am Horizont? Nein, es ist kein außerirdisches Raumschiff, das ferne Erdlinge bekämpft, sondern eine Sonnensäule. Bei einer Fahrt durch Ontario in Kanada Anfang Juni wurde der Fotograf von der „schaurig-schönen“ Aussicht überrascht und fotografierte sie sofort. Wenn die Luft in der Atmosphäre kalt ist, bilden sich manchmal flache, sechseckige Eiskristalle, die aus hoch gelegenen Wolken fallen. Durch den Luftwiderstand liegen diese Kristalle dann die meiste Zeit, in der sie zum Boden wedeln, fast flach. Wenn man sie vor der auf– oder untergehenden Sonne betrachtet, reflektieren diese flachen Kristalle Sonnenlicht und erzeugen eine ungewöhnliche Lichtsäule – eine Sonnensäule wie die oben abgebildete. Solche Säulen aus Licht sind nicht ungewöhnlich. Eine Rückschau auf frühere APODs, die pittoreske Sonnensäulen zeigen, ist hier zu sehen.

Aufruf: Suchen Sie Blogs, die älter sind als APOD.
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Säule bei Sonnenuntergang

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Bildcredit und Bildrechte: David Alquist

Beschreibung: Gerötetes Licht von der untergehenden Sonne erhellt die Wolkenbänke, die diese schneebedeckte, schroffe Landschaft umgeben. Der Sonnenuntergang, der zu einem Augenblick stiller Kontemplation anregte, zeigte eine markante Lichtsäule, welche die Wolken am Himmel mit den Bergen darunter zu verbinden schien. Das Phänomen ist als Sonnensäule bekannt. Der leuchtende Pfeiler entstand durch Sonnenlicht, das von flachen, sechsseitigen Eiskristallen reflektiert wurde, die hoch in der kalten Atmosphäre entstehen und zum Boden rieseln. Letzten Montag beobachteten Astronomen, wie diese Sonnensäule langsam verblasste, während das Zwielicht stärker wurde und der aufklarende, dunkle Himmel zum Mt. Jelm und dem Wyoming-Infrarotobservatorium kam.

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