Saturns Sechseck und Ringe

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Bildcredit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

Beschreibung: Warum bilden Wolken auf Saturn ein Sechseck? Wir wissen es nicht. Es wurde erstmals beim Vorbeiflug von Voyager an Saturn in den 1980er Jahren entdeckt, und niemand hat seither irgendetwas damit Vergleichbares an einem anderen Ort im Sonnensystem gesehen. Als ob Saturns Südpol mit dem rotierenden Wirbel nicht schon seltsam genug wäre, könnte Saturns Nordpol sogar noch seltsamer sein. Das bizarre Wolkenmuster ist oben sehr detailreich zu sehen – auf einem aktuellen Bild zu sehen, das von der Raumsonde Cassini im Saturnorbit aufgenommen wurde. Dieses und ähnliche Bilder zeigen die Stabilität des Sechsecks immerhin mehr als 20 Jahre nach Voyager. Filme von Saturns Nordpol zeigen, wie das Wolkenmuster seine sechseckige Struktur während der Rotation beibehält. Anders als einzelne Wolken auf der Erde, die wie ein Sechseck aussehen, scheint das Saturn-Wolkenmuster sechs genau festgelegte Seiten von fast gleicher Länge zu besitzen. Vier Erden passen in das Sechseck hinein. Der dunkle, von der Seite fotografierte dunkle Schatten des jupiterähnlichen Planeten verfinstert einen Teil seines großen Ringsystems, was oben rechts teilweise zu sehen ist.

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Stereobild von Helene

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA; Stereobild von Roberto Beltramini

Beschreibung: Holen Sie Ihre rot-blauen Brillen und schweben Sie über Helene, einem kleinen, eisigen Saturnmond. Die passend benannte Helene ist einer von vier uns bekannten Trojanermonden, die so genannt werden, weil sie bei einem Lagrangepunkt kreisen. Ein Lagrangepunkt ist eine gravitativ stabile Position in der Nähe zweier massereicher Körper, in diesem Fall Saturn und der größere Mond Dione. Die unregelmäßig geformte Helene (zirka 36 x 32 x 30 Kilometer) kreist bei Diones vorauslaufendem Lagrangepunkt, während der eisige Brudermond Polydeuces Dione am nachfolgenden Lagrangepunkt hinterherwandert. Die scharfe Stereo-Anaglyphe wurde aus zwei Cassinibildern (N00172886, N00172892) erstellt, die 2011 bei einem nahen Vorbeiflug fotografiert wurden. Das Bild zeigt einen Teil der zu Saturn gerichteten Halbkugel Helenes, die mit Kratern und kanalartigen Strukturen geädert ist.

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Im Zentrum von Saturns Nordpolwirbel

Siehe Beschreibung. Wolkenstrudel bei Saturns Nordpol. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

Beschreibung: Was sieht man bei Saturns Nordpol? Einen Strudel seltsamer, komplex wirbelnder Wolken. Das Zentrum dieses Wirbels wurde letzte Woche von der Roboter-Raumsonde Cassini, die Saturn umkreist, so detailreich wie nie zuvor abgebildet.

Diese Wolken liegen im Zentrum des ungewöhnlichen sechsseitigen Wolkensystems, das Saturns Nordpol umgibt. Dieser gelangte erst vor wenigen Jahren ins Sonnenlicht, davor konnte Cassini nur Infrarotbilder der beschatteten Region aufnehmen. Dieses Bild wurde nicht bearbeitet und wird für eine Veröffentlichung im Jahr 2013 vorbereitet. Mehrere ähnliche Bilder der Region wurden kürzlich zu einem Film zusammengefasst. Planetologen werden diese äußerst ungewöhnliche Wolkenformation sicherlich noch eine Weile beobachten.

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Saturns Sechseck kommt ans Licht

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Ob Sie es glauben oder nicht, das hier ist der Nordpol Saturns. Es ist unklar, wie so ein ungewöhnliches, sechseckiges Wolkensystem, das Saturns Nordpol umgibt, entstehen konnte und seine Form behält, oder wie lange es bestehen bleibt. Erstmals wurde es in den 1980er Jahren bei den Voyager-Vorbeiflügen an Saturn beobachtet, zuvor hat niemand irgendwo im Sonnensystem etwas Ähnliches entdeckt. Auch wenn sein Infrarotleuchten für die Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umkreist, schon vorher sichtbar war, wurde der geheimnisvolle sechseckige Strudel erstmals während Cassinis Besuch im Jahr 2009 gänzlich vom Sonnenlicht beleuchtet. Seit damals hat Cassini das rotierende Sechseck oft genug in sichtbarem Licht abgebildet, um ein Zeitraffer video zu erstellen. Die Mitte des Pols wurde nicht gut abgebildet und war ausgeschlossen. Dieser Film zeigt viele unerwartete Wolkenbewegungen, zum Beispiel Wellen, die von den Ecken des Sechsecks ausgehen. Planetenwissenschaftler werden sicherlich noch einige Zeit diese äußerst ungewöhnliche Wolkenformation beobachten.

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Stereo-Ansicht von Helene

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA; Stereobild von Roberto Beltramini

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und fliegen Sie zu Helene, einem kleinen, eisigen Mond von Saturn mit dem psssenden Namen Helene. Er ist einer von vier bekannten trojanischen Monden, die so bezeichnet werden, weil sie bei einem Lagrange-Punkt kreisen. Ein Lagrange-Punkt ist eine gravitativ stabile Position in der Nähe zweier massereicher Körper, in diesem Fall bei Saturn und dem größeren Mond Dione. Der irregulär geformte (etwa 36 x 32 x 30 Kilometer große) Helene kreist bei Diones führendem Lagrange-Punkt, während sich der Bruder-Eismond Polydeuces bei Diones nachfolgendem Lagrange-Punkt befindet. Die Stereo-Anaglyphe wurde aus zwei Cassini-Bildern (N00172886, N00172892) konstruiert, die während dem jüngsten nahen Vorbeiflug entstanden. Sie zeigt einen Teil der Saturn zugewandten Seite von Helene, die mit Kratern und kanalartigen Strukturen überzogen ist.

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Saturns Sechseck kommt ans Licht

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Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Ob Sie es glauben oder nicht: Das ist Saturns Nordpol. Es ist unklar, wie das ungewöhnliche sechseckige Wolkensystem, das Saturns Nordpol umgibt, entstand, wie seine Form behält, oder wie lange es bestehen bleibt. Es wurde ursprünglich während der Voyager-Vorbeiflüge an Saturn in den 1980er Jahren entdeckt, und niemand hat bislang anderswo im Sonnensystem etwas vergleichbares gesehen. Obwohl sein Infrarotleuchten für die Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umkreist, schon zuvor sichtbar war, wurde im Laufe des vergangenen Jahres der rätselhafte sechseckige Wirbel zum ersten Mal während Cassinis Besuch voll vom Sonnenlicht beleuchtet. Seit damals hat Cassini das rotierende Sechseck oft genug im sichtbaren Licht abgebildet um ein Zeitraffer-Video herzustellen. Die Polmitte war nicht gut abgebildet und daher ausgeschlossen. Dieses Video zeigt viele unerwartete Wolkenbewegungen, zum Beispiel Wellen, die von den Ecken des Hexagons ausgehen. Planetologen werden die Untersuchung dieses äußerst ungewöhnlichen Wolkengebildes mit Sicherheit noch einige Zeit fortsetzen.

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Speichen erscheinen wieder in Saturns Ringen

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Wie entstehen die geheimnisvollen Speichen in Saturns Ringen? Solche Speichen, wie sie auch im obigen Bild als helle, geisterhafte Muster zu sehen sind, wurden erstmals von der Raumsonde Voyager entdeckt, als sie in den frühen 1980er Jahren an Saturn vorbeiraste. Ihre Existenz war überraschend. Seltsamerweise wurden die Speichen häufiger beobachtet, wenn Saturns Ringe eher mit der Kante zur Sonne weisen und kamen auf den frühen Bildern der Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umkreist, eindeutig nicht vor. Analysen der archivierten Voyager-Bilder führten zu dem Schluss, dass die kurzlebigen Speichen, die innerhalb weniger Stunden entstehen und wieder verschwinden können, aus elektrisch geladenen Schichten kleiner, staubkorngroßer Teilchen bestehen. Eine der Hypothesen für die Bildung der Speichen besagt, dass kleine Meteore die Ringe treffen, laut einer anderen schlagen Elektronenstrahlen aus Saturns Atmosphäre die Ringe hinaus. Während Saturn sich der Tag- und Nachtgleiche nähert, werden Sichtungen wie die oben abgebildete zunehmend häufiger, was Planetologen neue Bilder und Daten liefert, mit denen sie die ursprünglichen Thesen überprüfen können.

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Titan jenseits der Ringe

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Halten Sie, wenn Sie Saturn beobachten, auch Ausschau nach atemberaubenden Schichtungen von Monden und Ringen. Eine pittoreske Perspektive hatte kürzlich die robotische Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umrundet. Im April 2006 nahm Cassini die A– und F-Ringe Saturns auf, als sie sich vor dem wolkenbedeckten Titan ausbreiteten. In der Nähe der Ringe und unmittelbar über Titan erschien Epimetheus – ein Mond, dessen Bahn unmittelbar außerhalb des F-Rings verläuft. Der dunkle Raum im A-Ring wird als Encke-Teilung bezeichnet, obwohl sich mehrere dünne, verknotete kleine Ringe und sogar der kleine Mond Pan dort befinden. Cassini und neugierige Erdlinge warten auf das kommende Saturn-Äquinoktium im Sommer, wenn die Ringebene direkt zur Sonne weist. Dann werden voraussichtlich geheimnisvolle Speichen und aufschlussreiche Schatten sichtbar, die neue Hinweise auf die Natur der Ringteilchen Saturns liefern.

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4000 Kilometer über Saturnmond Iapetus

Cassini zeigt den walnussförmigen Saturnmond Iapetus.

Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Wie sieht die Oberfläche von Saturns geheimnisvollem Mond Iapetus aus? Das sollte die robotische Raumsonde Cassini herausfinden, die derzeit Saturn umkreist. Sie wurde letzte Woche ausgeschickt, um den einzigartigen Äquatorwall des ungewöhnlichen walnussförmigen zweifärbigen Mondes in einer Höhe von nur 2000 Kilometer zu überfliegen.

Dieses Bild von Cassini stammt aus einer Höhe von etwa 4000 Kilometern, man kann darauf Objekte erkennen, die einen Durchmesser von weniger als 100 Metern besitzen. Cassini entdeckte eine alte, zerschlagene Landschaft aus Kratern, abschüssigen Hügeln, ganze zehn Kilometer hohen Bergen, ähnlich wie der 8,8 Kilometer hohe Mt. Everest auf der Erde. Über der Bildmitte ist ein kleiner heller Fleck, wo vielleicht ein einschlagender Felsen darunter liegendes sauberes Wassereis freigelegt hat.

Weltraumforschende suchen auf Bildern des Vorbeiflugs – wie diesem – mit besonderem Nachdruck nach Hinweisen auf den Ursprung von Iapetus‘ ungewöhnlichen Form und Färbung suchen, denn an dieser faszinierenden Welt sind keine weiteren nahen Vorbeiflüge geplant.

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Der dreidimensionale Äquatorwall von Iapetus

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA; Stereo-Anaglyph: Patrick Vantuyne

Beschreibung: Dieser bizzarre Äquator-Wall, der sich über die dunkle, vordere Hemisphäre von Iapetus und darüber hinaus ausdehnt, gibt dem zweifärbig getönten Saturnmond eindeutig die Form einer Walnuss. Mit rot-blauen Brillen sehen Sie eine eindrucksvolle Stereo-Komposition dieser ungewöhnlichen Erscheinung – zusammengestellt aus Nahaufnahmen, die beim Vorbeiflug der Raumsonde Cassini diese Woche gemacht wurden. Eine zweite solche Kombination aus äquatorialer Symmetrie und Größenverhältnis – der Wall ist etwa 20 Kilometer breit und erreicht eine Höhe von 20 Kilometern über der Oberfläche – ist im ganzen Sonnensystem nicht bekannt. Diese einzigartige Form wurde 2004 auf Cassini-Bildern entdeckt. Er ist von zahlreichen Kratern übersät und daher sehr alt, doch der Ursprung dieses Äquator-Grates auf Iapetus bleibt ein Geheimnis.

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Das große Becken auf Saturns Mond Thetys

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Manche Monde hätten die Kollision nicht überlebt. Tethys, einer von Saturns größeren Monden mit etwa 1000 Kilometern Durchmesser, überlebte den Zusammenstoß, stellt jedoch den ausgedehnten Einschlagkrater Odysseus zur Schau. Manchmal wird dieser auch Großes Becken genannt; Odysseus befindet sich auf der vorderen Hemisphäre von Tethys und zeigt sein hohes Alter durch die relativ große Anzahl an kleineren Kratern, die sich innerhalb der Kraterwände befinden. Ein weiterer großer Krater, Melanthius, ist nahe dem Terminator des Mondes sichtbar. Das Schicksal von Thetys ist ähnlich dem von Wassereis. Das obige digital nachbearbeitete Bild wurde im Juli von der robotischen Raumsonde Cassini im Orbit rund um Saturn gewonnen, während sie an dem an dem riesigen Eisball vorbeischoss.

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