Asteroid oder Kartoffel?

Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? April! Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Jack Sutton

Beschreibung: Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? Vielleicht wurde nach der Übertragung aller Daten der Roboter-Raumsonde New Horizons der NASA zur Erde dieses hoch aufgelöste Bild des Asteroiden Arrokoth konstruiert. Oder vielleicht zeigt dieses Bild eine Kartoffel.

Betrachten wir einige Fakten. Arrokoth ist der fernste Asteroid, der je besucht wurde, und ein erhaltener Überrest aus den frühen Jahren unseres Sonnensystems. Eine Kartoffel ist ein Wurzelgemüse, das man essen kann. April, April – und Grüße von den APOD-Leuten! Der Asteroid Arrokoth (früher bekannt als Ultima Thule) sieht zwar dieser Kartoffel sehr ähnlich, ist aber ungefähr 200.000-mal größer und viel schwieriger zu essen.

Aktivitäten: NASA-Wissenschaft zu Hause
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Kontaktpunkte für OSIRIS-REx auf dem Asteroiden Bennu


Videocredit: NASA, GSFC, U. Arizona, SVS, OSIRIS-REx

Beschreibung: Wo ist der beste Ort, um eine Oberflächenprobe vom Asteroiden Bennu zu nehmen? Die NASA startete 2016 den robotischen Origins, Spectral Interpretation, Resource Identification, Security, Regolith Explorer (OSIRIS-REx), um den  500 Meter großen Asteroiden 101955 Bennu zu erforschen.

Nachdem OSIRIS-REx die dunkle Oberfläche des erdnahen Asteroiden kartiert wurde, soll er als Nächstes im August 2020 eine Oberflächenprobe von Bennu entnehmen. Dieses 23-Sekunden-Zeitraffervideo zeigt vier mögliche Berührungspunkte, von denen die NASA zu Beginn des Monats einen auswählte.

Als Primär-Aufsetzpunkt wählte die NASA Nightingale nahe Bennus Nordhalbkugel, weil er relativ flach ist, kaum Felsen aufweist und offensichtlich reich an feinkörnigem Sand ist. Die zweite Wahl ist Osprey. Wenn alles nach den Plänen der NASA verläuft, werden die Bodenproben von Bennu 2023 für genaue Untersuchungen zur Erde gebracht.

Freier Vortrag: APOD-Herausgeber zeigt am 3. Januar in NYC die besten Astronomiebilder von 2019
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Virtueller Flug über den Asteroiden Vesta


Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA; Animation: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Beschreibung: Wie wäre es, über den Asteroiden Vesta zu fliegen? Trickfilmspezialisten vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erfasste aktuelle Bilder und Höhendaten mit der NASA-Mission Dawn, als diese vor einigen Jahren den Asteroiden Vesta besuchte, und produzierten einen virtuellen Film.

Dieses Video beginnt mit einem Abschnitt über Divalia Fossa, zwei ungewöhnlichen Tälern, die parallel über Gelände verlaufen, das stark von Kratern zerfurcht ist. Danach erforscht das virtuelle Raumschiff Vestas 60 km großen Krater Marcia und zeigt zahlreiche plastische Details. Zuletzt wurden die Dawn-Bilder digital höhenverstärkt, um Vestas 5 km hohen Berg Aricia Tholus besser zu zeigen.

Vesta, das zweitgrößte Objekt im Asteroidengürtel des Sonnensystems, ist der hellste Asteroid, der von der Erde aus sichtbar ist, man kann ihn mit einem Fernglas sehen. Mit Vesta Trek können Sie die ganze Vesta selbst erforschen.

Jeden 30. Juni: Heute ist Asteroid Day

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Der ungewöhnliche Berg Ahuna Mons auf Ceres

Mitten im Bild ragt der rätselhafte Berg Ahuna Mons auf. Er befindet sich auf dem Zwergplaneten Ceres. Vielleicht entstand er aus einer Schlammblase, die aus dem Inneren aufstieg.

Bildcredit: Mission Dawn, NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS/DLR/IDA

Wie entstand dieser ungewöhnliche Berg? Dazu gibt es eine neue Theorie. Ahuna Mons ist der größte Berg auf dem Zwergplaneten Ceres, dem größten bekannte Asteroiden im Sonnensystem. Ceres umkreist die Sonne im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ahuna Mons ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben. Vor allem sind die Hänge frei von alten Kratern, aber sie sind voller junger, senkrechter Schlieren.

Die neue Hypothese basiert auf zahlreichen Messungen der Gravitation. Sie besagt, dass eine Schlammblase mit reichlich reflektierendem Salz aus der Tiefe des Zwergplaneten an einem Schwachpunkt aufstieg. Sie drang durch die eisige Oberfläche und erstarrte dann. Die hellen Streifen sind vermutlich ähnlich wie das Material, das in jüngster Zeit an der Oberfläche auftauchte. Man sieht es zum Beispiel an Ceres‘ berühmten hellen Flecken.

Bei diesem Digitalbild wurde die Höhe verdoppelt. Es entstand aus Karten der Oberfläche, welche die robotische Mission Dawn 2016 von Ceres erstellte. Dawn beendete ihre erfolgreiche Mission 2018. Die Sonde umkreist Ceres weiterhin, doch ihr fehlt inzwischen der Treibstoff, um ihre Antennen zur Erde zu richten.

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OSIRIS-REx zeigt Felsbrocken auf Bennu

Hinter dem Schotterhaufen im Bild dräut die Schwärze des Weltalls. Der Schotterhaufen ist die Oberfläche des Asteroiden Bennu. Das Bild stammt von der Raumsonde OSIRIS-REx.
Bildcredit: NASA, Goddard-Raumflugzentrum, Universität von Arizona

Der Bildausschnitt zeigt den Blick der Raumsonde OSIRIS-REx auf die Oberfläche des Asteroiden 101955 Bennu. Sie ist von unzähligen Felsbrocken übersät. Der Ausschnitt ist ca. 50 Meter breit. Er wurde am 28. März aus einer Distanz von nur 3,4 km fotografiert. Der helle Felsbrocken rechts oben ist 4,8 Meter groß. Der Asteroid Bennu ist wahrscheinlich ein Schutthaufen aus losem Konglomerat. Er ist weniger als 500 Meter breit und etwa so hoch wie das Empire State Building.

Im Dezember 2018 erreichte die Sonde OSIRIS-REx den erdnahen Asteroiden. Seither kartiert sie seine Oberfläche. Für Juli 2020 ist ein TAG-Manöver geplant (TAG ist die Abkürzung für Touch-and-Go. Das bedeutet, sie setzt auf und hebt gleich wieder ab). Dabei soll OSIRIS-REx Bodenproben von Bennus zerklüfteter Oberfläche nehmen. Diese bringt die Sonde laut Plan im September 2023 zum Planeten Erde. Bürgerforschende sind eingeladen, den Ort mit auszuwählen, wo die Proben gesammelt werden sollen.

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Landung auf dem Asteroiden Ryugu


Videocredit: JAXA

Beschreibung: Letzten Monat prallte ein Roboter der Menschheit von einem Asteroiden ab. Seine Hauptaufgabe war, eine Oberflächenprobe zu entnehmen. Trotz Schwierigkeiten bei der Suche nach einem sicheren Landeort, von dem die Sonde wieder abprallen konnte, landete Japans Roboter-Raumsonde Hayabusa2 erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu – und sprang gleich wieder hoch.

Vor dem Auftreffen schoss Hayabusa2 ein kleines Geschoss auf 162173 Ryugu, um Oberflächenmaterial zu versprengen und die Chance zu erhöhen, dass Hayabusa2 einiges davon aufgreifen könnte. Nächsten Monat feuert Hayabusa2 ein viel größeres Geschoss auf Ryugu ab, um etwas Material von unter der Oberfläche zu sammeln. Gegen Ende dieses Jahres soll Hayabusa2 von Ryugu aufbrechen, auf langgezogenen Schleifen zur Erde reisen und hoffentlich Ende 2020 kleine Teile dieses erdnahen Asteroiden zurückbringen.

Die Erforschung von Ryugu könnten der Menschheit nicht nur etwas über das Innere und die Oberfläche des Kleinplaneten verraten, sondern auch, welche Materialien im frühen Sonnensystem für die Entstehung von Leben verfügbar waren.

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Ultima Thule von New Horizons

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, JHU’s APL, SwRI; Farbbearbeitung: Thomas Appéré

Beschreibung: Wie unterscheiden sich ferne Asteroiden von denen in der Nähe der Sonne? Um das herauszufinden, lenkte die NASA die Robotersonde New Horizons auf einen Vorbeiflug zum klassischen Kuipergürtelobjekt 2014 MU69, das informell Ultima Thule genannt wird. Es ist der fernste Asteroid, der bisher von einer irdischen Raumsonde besucht wurde. Sie sauste am 1. Januar an dem 30 km langen Weltraumgestein vorbei.

Dieses ist das am höchsten aufgelöste Bild der Oberfläche von Ultima Thule, das bisher zurückgeschickt wurde. Utima Thule sieht anders aus als früher abgebildete Asteroiden des inneren Sonnensystems. Es weist eine ungewöhnliche Oberflächenstruktur auf, mit relativ wenigen klaren Kratern und fast kugelförmigen Lappen. Man vermutet, dass seine Form durch die Verschmelzung zweier Objekte im Schutt des frühen SonnensystemsUltima und Thule – entstanden ist, die auf einer spiralförmigen Bahn zusammenstießen und haften blieben.

Die Forschung soll in Erfahrung bringen, welchen Ursprung die verschiedenen Oberflächenregionen auf Ultima Thule haben, ob das Objekt eine dünne Atmosphäre besitzt, wie es zu seiner roten Farbe kam, und was uns dieses neue Wissen über das urzeitliche Sonnensystem über die Entstehung unserer Erde verrät.

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Bennu-Anaglyphe

Das Bild des Asteroiden Bennu ist eine Anaglyphe. Es entstand aus zwei Bildern, die entsprechend gefärbt wurden. Mit Brillen in Rot und Cyan wirkt das Stereo-Bild dreidimensional.

Bildcredit: NASA, GSFC, U. Arizona – Stereo-Bildrechte: Patrick Vantuyne

Nehmt eure rotblauen Brillen und schwebt neben dem Asteroiden 101955 Bennu. Er hat die Form eines rotierenden Kreisels. Auf seiner rauen Oberfläche sind Felsbrocken verstreut. Die winzige Welt im Sonnensystem ist ungefähr so hoch wie das Empire State Building (weniger als 500 Meter). Die Bilder für diese 3D-Anaglyphe stammen von der PolyCam an Bord der Raumsonde OSIRIS-REx. Sie wurden am 3. Dezember aus einer Entfernung von ungefähr 80 Kilometern fotografiert.

Die Mission OSIRIS-REx bereitet sich nun darauf vor, Bennu aus der Umlaufbahn zu erforschen. 2023 soll die Sonde Proben des Asteroiden zur Erde bringen. Doch schon viel früher zischen Staubproben eines anderen Asteroiden durch die Erdatmosphäre. Am 14. Dezember erreicht der Meteorstrom der Geminiden vor der Dämmerung seinen Höhepunkt. Der Ursprungskörper der Geminiden ist der Asteroid 3200 Phaethon.

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