NGC 2442: Galaxie im Fliegenden Fisch

Im Bildfeld mit lose verstreuten, gezackten Sternen liegt in der Mitte eine S-förmige Balkenspiralgalaxie, links daneben eine kleinere, elliptisch wirkende Galaxie.

Bildcredit und Bildrechte: Nicolas Rolland, Martin Pugh

Die verzerrte Galaxie NGC 2442 ist etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie befindet sich im südlichen Sternbild Fliegender Fisch (Piscis Volans). Die beiden Spiralarme der Galaxie hängen an einem markanten Zentralbalken, daher wirkt sie auf diesem scharfen, farbenprächtigen Bild hakenförmig.

Die gezackten Sterne im Teleskopfeld liegen im Vordergrund. Das Bild zeigt auch die undurchsichtigen Staubbahnen der fernen Galaxie, ihre jungen blauen Sternhaufen und rötlichen Sternbildungsregionen. Diese umgeben einen gelblich leuchtenden Kern, dessen Licht hauptsächlich von einer älteren Sternpopulation stammt. Die Sternbildungsregionen befinden sich hauptsächlich an den herausgezogenen Spiralarmen rechts oben.

Die verzerrte Struktur ist wahrscheinlich das Ergebnis einer urzeitlichen engen Begegnung mit der kleineren Galaxie links oben. In der geschätzten Entfernung von NGC 2442 sind die beiden wechselwirkenden Galaxien ungefähr 150.000 Lichtjahre voneinander entfernt.

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Asteroid oder Kartoffel?

Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? April! Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Jack Sutton

Beschreibung: Ist das der Asteroid Arrokoth oder eine Kartoffel? Vielleicht wurde nach der Übertragung aller Daten der Roboter-Raumsonde New Horizons der NASA zur Erde dieses hoch aufgelöste Bild des Asteroiden Arrokoth konstruiert. Oder vielleicht zeigt dieses Bild eine Kartoffel.

Betrachten wir einige Fakten. Arrokoth ist der fernste Asteroid, der je besucht wurde, und ein erhaltener Überrest aus den frühen Jahren unseres Sonnensystems. Eine Kartoffel ist ein Wurzelgemüse, das man essen kann. April, April – und Grüße von den APOD-Leuten! Der Asteroid Arrokoth (früher bekannt als Ultima Thule) sieht zwar dieser Kartoffel sehr ähnlich, ist aber ungefähr 200.000-mal größer und viel schwieriger zu essen.

Aktivitäten: NASA-Wissenschaft zu Hause
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Astronaut schießt Mondfeldtor

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Bildcredit: NASA, Apollo 15 Team

Beschreibung: Drei Punkte für die NASA! Als 1971 die Zeit der Apollo-15-Mission auf dem Mond zu Ende ging, bereitete sich der Astronaut David Scott gewissenhaft darauf vor, ein weiteres Tor zu kicken und noch einmal einen dramatischen Endmissionssieg für die NASA zu erringen. Scott verwendete einen speziellen Mondfußball, der für die rauen Spiele auf dem Mond konzipiert war. R1-D1, ein Vorläufermodell von R2-D2, klatschte von der Seitenlinie.

Die Leute bei APOD wünschen einen fröhlichen 1. April! In Wirklichkeit platzierte der Astronaut Scott einen Bohrer, der die Änderung der Temperatur mit zunehmender Tiefe auf dem Mond vermaß. Das Gerät im Vordergrund detektierte energiereiche Teilchen von der Sonne.

Kein Scherz: NASA plant Rückkehr zum Mond in den nächsten fünf Jahren

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Ich hab Dir den Mond gebracht

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Bildcredit und Bildrechte: Fernando Cabrerizo

Beschreibung: Ich liebe Dich sosehr, dass ich Dir den Mond gebracht habe.
Bitte nimm ihn, bevor sich dieser Baum mehr dafür interessiert.
Der Mond ist außerdem schwerer, als ich dachte.
Und ich hab ihn versehentlich an der heißen Seite aufgehoben.
Doch er ist für Dich und alle, die dieses APOD lesen.
Versprich mit, dieses Bild – unser Bild – an einem sicheren Ort aufzubewahren, und denk daran, dass es als einzige, gut geplante Aufnahme in Valladolid (Spanien) fotografiert wurde.
Bitte nimm es und behalte es als Zeichen unserer Liebe und – naja – als Aprilscherz.

I love you so much that I brought you the Moon.
Please take it before this tree becomes more interested.
Also the Moon is heavier than I thought.
And I foolishly picked it up by the hot side by mistake.
But it is for you and, well, the others reading this APOD.
Promise to keep this image – our image – in a safe place, and know that it was taken in a single, well-planned exposure in Valladolid, Spain.
Please take it and keep it always as a token of our love and, well, April Fool’s Day.

Rückschau: 1. April auf APOD

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Teile das Universum

Bildcredit: NASA, Erwin Schrödingers Katze

Beschreibung: Jetzt - bevor Sie den Knopf drücken - sind zwei künftige Universen möglich. Nachdem Sie den Knopf gedrückt haben, werden Sie in einem von diesen beiden weiterleben. Das ist eine echte Web-Version von Schrödingers berühmtem Katzen-Experiment. Wenn man den roten Knopf auf diesem Astronautenbild kickt, sollte sich das Bild so ändern, dass der gleiche Astronaut eine von zwei Katzen zeigt - eine lebt, die andere ist tot. Der Zeitpunkt Ihres Klicks, kombiniert mit den Schaltungen in Ihrem Gehirn und den Millisekunden Zeitverzögerung Ihres Geräts liefern gemeinsam durch den Zufall der Quantenmechanik ein potenziell vorrangiges Ergebnis.

Manche glauben, dass die von Ihnen ausgelöste Quantenentscheidung das Universum teilt, und dass sowohl das Universum mit lebendiger als auch das mit toter Katze in getrennten Teilen eines größeren Multiversums existieren.

Andere glauben, dass das Ergebnis Ihres Klicks die beiden möglichen Universen zu einem kollabieren lassen - auf eine nicht vorhersehbare Art und Weise.

Wieder andere glauben, dass das Universum klassisch deterministisch ist, sodass Sie das Universum durch Drücken des Knopfes nicht wirklich teilen, sondern nur eine Aktion ausführten, die seit Anbeginn der Zeiten vorherbestimmt war. Wie närrisch auch immer Sie sich beim Drücken des roten Knopfes fühlen und unabhängig vom Ergebnis wünschen wir von APOD einen lustigen 1. April!

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Europa: Leben unter dem Eis entdecken

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Plakatillustrationscredit: NASA, JPL, Visions of the Future

Beschreibung: Suchen Sie ein interplanetares Reiseziel? Wie wäre es mit einem Besuch auf Europa, einem der interessantesten Monde im Sonnensystem? Der eisbedeckte Europa zieht in 85 Stunden auf einer elliptischen Bahn um den dominanten Gasriesen Jupiter. Die starke Gezeitenwalkung durch Jupiters Gravitation erzeugt eine Wärme, die Europas salzige, unter der Oberfläche liegende Ozeane das ganze Jahr flüssig hält. Das bedeutet, dass Europa auch ohne Sonnenlicht genug Energie besitzt, um einfache Lebensformen zu fördern. Leider ist es derzeit nicht möglich, in Restaurants auf Europa Tische zu reservieren, wo Sie vielleicht ein Gericht regionaler Extremkrabben genießen könnten. Doch Sie können jederzeit ein anderes Urlaubsziel aus Visionen der Zukunft wählen.

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Kleidung für den Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Robert Nemiroff (Michigan Tech. U.)

Beschreibung: Wie können Kühe auf dem Mond überleben? Wissenschaftler brachten Jahrzehnte damit zu, diese Schlüsselfrage – eine der schwierigsten in Sachen Weltraum – zu beantworten. Nach umfassenden Computermodellen und Dutzenden Mitternachtsmelkungen entwickelten und bauten die Ingenieure schließlich das neue Lunar Grazing Module (LGM), das nun getestet wurde – ein Mehrzweck-Himmelsrinder-Druckschalensystem. Nun sind viele von Ihnen vielleicht nicht überrascht, dass APOD einen fröhlichen 1. April wünscht. Nach unserem bestem Wissen gibt es aktuell keine Pläne, Kühe ins Weltall zu schießen. Einer der Gründe ist, dass Kühe tendenziell große Tiere sind, die nicht leicht oder preiswert zu starten sind. So freundlich Kühe auch sein mögen, sie liegen Kopf an Kopf mit Roboterfahrzeuge, die für gewöhnlich erfolgreicher sind als wissenschaftliche Forschungsreisende. Das Bild zeigt eine zum Denken anregende künstlerische Arbeit mit dem Titel „Mooooooooondspaziergang“, die tatsächlich in einem beliebten Wissenschaftsmuseum ausgestellt ist.

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Raumstationsroboter vergisst wieder mal den Schlüssel

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Bildcredit: Besatzung der Expedition 38, International Space Station, NASA

Beschreibung: Raumstationsroboter AFJ013 hat schon wieder mal den Schleusenschlüssel vergessen. Der frustrierte Roboter wurde abgesenkt, um an ein Fenster der Raumstation zu klopfen und einen Menschen zu bitten, ihn wieder reinzulassen – zum dritten Mal in dieser Woche. „Ja, er hat die Toleranzen am neuen Wissenschaftsmodul toll justiert, aber warum er immer wieder vergisst, seinen Schlüssel einzustecken, geht über meinen Verstand,“ meinte der ungläubige Stationskommandant Koichi Wakata (Japan). „Wir würden den Eingang ja offen lassen, aber wir fürchten, dass Außerirdische reinkommen und uns den Kühlschrank plündern„, klagt der Astronaut. April, April! von den Leuten bei APOD. In Wirklichkeit posiert der Astronaut Wakata auf der Internationalen Raumstation vor einem Fenster der Cupola, während der am Canadarm2 befestigte Latching End Effector draußen zu sehen ist.

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