Fröhliche Menschen tanzen auf dem Planeten Erde

Videocredit: Matt Harding und Melissa Nixon; Musik: Praan (Sängerin: Palbasha Siddique) von Gary Schyman

Was tun diese Menschen? Sie tanzen. Viele Menschen auf der Erde zeigen, wenn sie glücklich sind. Tanzen ist eine Möglichkeit, um Glück zu zeigen. Fröhlichkeit und Tanz überschreiten nationale Grenzen. Man findet sie in praktisch jeder menschlichen Gesellschaft.

Matt Harding besuchte viele Nationen der Erde, plante zu tanzen und filmte das. Dieses Video gehört zu einer Serie. Es ist ein Beispiel dafür, dass sich Menschen auf dem ganzen Planeten Erde als Teil einer Spezies verbunden fühlen. Fröhlichkeit wirkt häufig ansteckend. Nur wenige Menschen können das Video sehen, ohne zu lächeln.

APOD ist in den Weltsprachen Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch (Peking), Chinesisch (Taiwan), Deutsch, Englisch (GB), Französisch (Frankreich), Hebräisch, Indonesisch, Japanisch, Katalanisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Syrisch, Taiwanesisch, Tschechisch, Türkisch, Türkisch und Ukrainisch verfügbar.

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Der Tanz von Venus und Erde

Video- und Textcredit: James O’Donoghue (JAXA); Daten: NASA, New Horizons; h/t: Josef Chlachula

Wenn die Venus an der Erde vorbeizieht, sehen wir sie immer von derselben Seite. Diese faszinierende Tatsache ist erst seit etwa 50 Jahren bekannt. Seit damals können Radioteleskope durch die dicken Wolken der Venus spähen und ihre langsam rotierende Oberfläche verfolgen.

Wenn die Venus der Erde am nächsten kommt, nennt man das eine untere Konjunktion. Heute findet eine statt. Diese Animation zeigt die Positionen von Sonne, Venus und Erde von 2010 bis 2023. Sie basiert auf Daten der NASA. An der Venusoberfläche wurde ein gelber Stab angebracht. Er zeigt ihre Rotation. Der Grund für diese ungewöhnliche 1,6-jährige Resonanz ist der Einfluss der Gravitation, den die Erde auf die Venus ausübt. Es überrascht, dass er stärker ist als der Einfluss der Gezeiten durch die Sone.

Wenn man heute die Venus hinter dem grellen Licht der Sonne sehen könnte, wäre sie nur ein sehr schmaler Teil einer Sichel. Bisher war die Venus am Abendhimmel sichtbar. Ab morgen strahlt sie am Morgenhimmel. Das ist – von der Erde aus gesehen – auf der anderen Seite der Sonne.

Expertendiskussion: Wie entdeckt die Menschheit erstmals außerirdisches Leben?

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Reise ins Kosmische Riff


Videocredit: NASA’s GSFC, SVS; Hauptproduzent und Musik: Joseph DePasquale (STScI)

Beschreibung: Was würden Sie sehen, wenn Sie in das kosmische Riff fliegen könnten? Manche erkennen in der Nebelwolke NGC 2014 in der GMW – der größten Begleitgalaxie unserer Milchstraße – ein Meeresriff am Himmel. Das Weltraumteleskop Hubble fotografierte zur Erinnerung an 30 Jahre Weltraumforschung ein detailreiches Bild dieses fernen Nebels.

Die Daten und Bilder des kosmischen Riffs wurden zu dem dreidimensionalen Modell kombiniert, das in diesem Video durchflogen wird. Die computergenerierte Animation führt zuerst an einem Sternhaufen mit hellen blauen Sternen vorbei, dann unter Säulen aus Gas und Staub hindurch, die langsam vom energiereichen Licht und den Winden dieser massereichen Sternen zerstört werden. Überall sind Fasern aus Gas und Staub, sie leuchten rot im Licht von Wasserstoff und Stickstoff.

Danach führt das Video zum blauen Nebel NGC 2020, der das Licht von angeregtem Sauerstoff abstrahlt. Er umgibt einen Wolf-Rayet-Stern, der etwa 200.000 Mal heller leuchtet als unsere Sonne – der Nebel ist vermutlich die äußere Atmosphäre, die von dem Sternenmonster abgestoßen wird. Am Ende der Animation schwenkt die virtuelle Kamera und zeigt, dass NGC 2020 – von der Seite betrachtet – die vertraute Form einer Sanduhr besitzt.

APOD auf Instagram: englisch, indonesisch, persisch und portugisisch
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Vorbeiflug der Raumsonde BepiColombo an der Erde


Bildcredit und Lizenz: ESA, BepiColombo, MTM

Beschreibung: Wie sieht es aus, wenn man sich der Erde nähert? Ein solches Szenario wurde letzten Monat visuell detailreich von der Roboter-Raumsonde BepiColombo von ESA und JAXA aufgenommen, als sie auf ihrer Reise zum Planeten Merkur wieder an der Erde vorbeiflog.

Dieses fast 10-stündige Zeitraffervideo zeigt, wie die rotierende Erde hinter der Hochleistungsantenne der Raumsonde auftaucht und näher kommt. Die Erde ist so hell, dass man im Hintergrund keine Sterne sieht.

Die Robotersonde BepiColombo, die 2018 gestartet war, nützte die Gravitation der Erde, um ihren Kurs anzupassen. Es war der erste von neun planetaren Vorbeiflügen, die für die nächsten sieben Jahre geplant sind, aber der einzige Vorbeiflug an der Erde.

BepiColombo soll 2025 in den Merkurorbit eintreten und Bilder und Daten der Oberfläche und des Magnetfeldes aufnehmen, um die frühe Entwicklung des Sonnensystems und seines innersten Planeten besser zu verstehen.

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In der Nacht um die Welt


Videocredit und -rechte: Jeff Dai (TWAN, IDA), Musik: Peter Jeremias

Beschreibung: Sehen Sie dieses Video an. In nur einer Minute sehen Sie den Nachthimmel auf dem ganzen Planeten Erde als Sammlung atemberaubender Zeitrafferfilme. Die Präsentation führt Sie an Orte in den Vereinigten Staaten, Deutschland, Russland, Iran, Nepal, Thailand, Laos und China. Sie können sogar die Aussicht auf einer kleinen Insel im südöstlichen Pazifik genießen. Aber denken Sie daran: Wenn Sie heute Nacht zu Hause sind, kommt der Nachthimmel zu Ihnen. Schauen Sie hinauf und feiern Sie in dieser internationalen Dark-Sky-Woche die Nacht.

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Cassini nähert sich Saturn

Videocredit und Bildrechte: Cassini-Bildgebungsteam, ISS, JPL, ESA, NASA, S. Van Vuuren et al.; Musik: Adagio für Streicher (NY Phil)

Wie sieht es aus, wenn man sich Saturn in einem Raumschiff nähert? Das wissen wir bereits. Die Raumsonde Cassini näherte sich dem Ringplaneten 2004. Sie fotografierte auf dem Weg Tausende Bilder. Hunderttausende weitere folgten nach dem Eintritt in den Orbit. Manche von Cassinis frühen Bildern wurden digital justiert und beschnitten und zu diesem faszinierenden Video verarbeitet. Es ist Teil eines größeren IMAX-Filmprojektes mit dem Titel „In Saturns Ringen„. An diesem wird noch gearbeitet.

Im letzten Abschnitt der Annäherung ragt Saturn immer größer auf. Unten zischt der wolkige Titan vorbei. Während Saturn im Hintergrund rotiert, fliegt Cassini als Nächstes über Mimas. Sein riesiger Krater Herschel ist deutlich sichtbar. Saturns majestätische Ringe übernehmen dann die Schau, wenn Cassini Saturns dünne Ringebene durchquert. Die Ringe werfen dunkle Schatten auf Saturn. Schließlich taucht in der Ferne der rätselhafte Mond Enceladus mit seinen Eis-Geysiren auf. Am Ende des Videoclips kommt er näher.

Nach mehr als einem Jahrzehnt der Forschung und Entdeckung ging der Treibstoff der Raumsonde Cassini 2017 zur Neige. Die Sonde wurde in die Saturnatmosphäre gelenkt, wo sie sicherlich geschmolzen ist.

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Monduntergang hinter dem Vulkan Teide


Videocredit und Bildrechte: Daniel López (El Cielo de Canarias); Musik: Piano della Moon (Dan Silva)

Beschreibung: Diese Leute sind nicht in Gefahr. Was von links herunterkommt, ist nur der weit entfernte Mond. Luna erscheint hier so groß, weil sie mit einem Teleobjektiv fotografiert wurde. Was sich hier bewegt, ist hauptsächlich die Erde, deren Rotation dazu führt, dass der Mond langsam hinter dem Teide – einem Vulkan auf den Kanarischen Inseln vor der nordwestlichen Küste Afrikas – verschwindet.

Die Menschen sind 16 Kilometer entfernt, und viele blicken in die Kamera, weil sie beobachten, wie die Sonne hinter dem Fotografen aufgeht. Es ist kein Zufall, dass ein Vollmond genau bei Sonnenuntergang aufgeht, weil die Sonne am Himmel immer auf der gegenüberliegenden Seite des Vollmondes steht.

Dieses Video entstand vor zwei Jahren bei einem vollen Milchmond. Es ist kein Zeitraffervideo – der Mond ging tatsächlich so schnell unter.

Kostenlose Videokurse: Einführung in die Astronomie (englisch)
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Der Schnee auf Tschurumow-Gerassimenko


Bildcredit: ESA, Rosetta, MPS, OSIRIS; UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA; Animation: Jacint Roger Perez

Beschreibung: Von diesem Schneesturm wäre man nicht wirklich überrascht worden, wenn man neben dieser Klippe auf Tschurjumow-Gerassimenko gestanden hätte. Als die Raumsonde Rosetta im Juni 2016 den Kometen umkreiste – er wird häufig als 67P oder CG abgekürzt -, nahm ihre Teleobjektivkamera Streifen aus Staub- und Eisteilchen auf – ähnlich wie Schnee -, als diese in der Nähe der Kamera und über der Kometenoberfläche durch das Sichtfeld trieben.

Doch einige der hellen Flecken in der Szene stammen wahrscheinlich von einem Regen elektrisch geladener Teilchen oder komischer Strahlen, welche auf die Kamera trafen, oder vom dichten Sternenhintergrund in Richtung des Sternbildes Großer Hund (Canis Major). Auf diesem Video ist leicht erkennbar, wie diese Hintergrundsterne von oben nach unten wandern. Das atemberaubende Video wurde aus 33 aufeinanderfolgenden Bildern erstellt, die in einem Zeitraum von 25 Minuten aufgenommen wurden, als Rosetta 13 Kilometer vom Kometenkern entfernt war.

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