NGC 1300: Balkenspiralgalaxie

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Bildcredit: NASA ESA, Hubble-Kulturerbe

Durch die Mitte des Zentrums dieser Spiralgalaxie geht ein Balken und in der Mitte dieses Balkens ist eine kleinere Spirale. Im Zentrum dieser Spirale wiederum befindet sich ein supermassives Schwarzes Loch.

Das alles spielt sich in der großen, schönen Balkenspirale ab, die als NGC 1300 katalogisiert ist. Die Galaxie liegt etwa 70 Millionen Lichtjahre entfernt in Richtung des Sternbilds des Flusses Eridanus.

Dieses Komposit aus Aufnahmen des Hubble Space Teleskops zeigt die großartige Sterneninsel und ist eines der detailreichsten Bilder, die Hubble jemals von einer kompletten Galaxie gemacht hat.

NGC 1300 durchmisst mehr als 100.000 Lichtjahre. Das Hubble-Bild enthüllt sensationelle Details in dem dominanten Zentralbalken der Galaxie und ihrer Spiralarme.

Wie die riesige Balken entstanden ist, wie er in Form bleibt und wie er die Sternentstehung beeinflusst, bleibt allerdings Gegenstand aktueller Forschung.

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Polarlichter verzaubern den Himmel

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Bildcredit: Jack Fischer, Expedition 52, NASA

Wie Salsa Verde auf deinem Lieblings-Burrito überzieht eine grüne Aurora den Himmel. Dieses Bild wurde am 25. Juni 2017 von der Internationalen Raumstation aus aufgenommen. Mit ca. 400 Kilometern Bahnhöhe befindet sich die erdumkreisende Station selbst im oberen Bereich der Polarlichter.

Polarlichter weisen die charakteristischen Farben angeregter Moleküle und Atome auf, wie sie bei den geringen Dichten in extremen Höhen vorkommen. Die Emission von atomarem Sauerstoff dominiert dieses Bild. Das faszinierende Leuchten ist in niedrigeren Höhen grün. Seltenere rötliche Streifen erstrecken sich über den Horizont der Raumstation hinaus.

Die Aufnahme entstand, während die Raumstation einen Punkt südlich und östlich von Australien überflog. Die Sterne über dem Horizont auf der rechten Seite gehören zum Sternbild Canis Major, dem Großen Hund des Orion. Sirius ist als hellster Stern des Großen Hundes knapp über dem Erdhorizont zu sehen.

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R3 PANSTARRS: Ein Komet im Orion

In einem Sternenfeld mit vielen hellen Sternen schimmern rote Nebel und ein Komet. Vorne ragen schneebedeckte Berge auf. Der Komet links oben hat einen Schweif, der nach rechts oben zieht. Dort trifft er auf einen hellen Stern.

Bildcredit und Bildrechte: Chester Hall-Fernandez

Der Komet C/2025 R3 (PANSTARRS) dürfte vor allem als Orion-Komet in Erinnerung bleiben. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass der Komet gerade dann am spektakulärsten war – was die Sichtbarkeit seines Schweifs angeht – als er vor dem bekannten Sternbild vorbeizog.

Es kommt zwar nur selten vor, aber auch andere helle Kometen haben sich schon in den Orion gewagt. Dazu gehören Lovejoy im Jahr 2015, Hale-Bopp im Jahr 1997 und der Große Komet von 1264. Auf lang belichteten Bildern werden sie deutlich sichtbar.

Dieses Bild wurde letzte Woche von der Craigieburn-Bergkette in Neuseeland aus aufgenommen. Im Hintergrund des Bildes stehen der Orionnebel und die Barnardschleife. Der Schweif des Kometen trifft den hellen Stern Saiph. Er ist der sechsthellste Stern im Sternbild Orion.

C/2025 R3 (PANSTARRS) wird langsam schwächer. Dabei bewegt er sich weiter nach Süden und tritt in den nächsten Tagen in das Sternbild Einhorn (Monoceros).

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Messier-Katalog im gleichen Maßstab

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Bildcredit: Sylvain Villet; Text: Cecilia Chirenti (NASA GSFC, UMCP, CRESST II)

Was sind einige der interessantesten astronomischen Objekte, die man am Nachthimmel sehen kann? Mit einem guten Fernglas oder einem kleinen Teleskop könnt ihr, wenn ihr auf der Nordhalbkugel lebt, nach den sehr beliebten Objekten im Messier-Katalog suchen. Die meisten davon, aber nicht alle, sind auch von der Südhalbkugel aus sichtbar.

Das gezeigte Bild stellt alle 110 Objekte des Katalogs im gleichen Maßstab dar. Charles Messier erstellte den Katalog im 18. Jahrhundert, weil er sich für Kometen interessierte. Sein Katalog war eine Liste bekannter kometenähnlicher Objekte, die man vermeiden sollte, wenn man Kometen beobachtete oder nach ihnen suchte.

Die Deep-Sky-Objekte im Katalog umfassen unter anderem einen Supernovaüberrest, den Krebsnebel M1, Galaxien wie die Andromeda-Galaxie M31, Nebel wie den Orionnebel M42, der eine Sternentstehungsregion ist, sowie Sternhaufen wie die Plejaden M45, die ein heller, junger offener Sternhaufen sind.

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NGC 188: Alter Sternhaufen im New General Catalog

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Bildcredit und Bildrechte: Neven Krcmarek

Der New General Catalog der Sternhaufen und Nebel ist eigentlich gar nicht so neu. Er wurde 1888 von J. L. E. Dreyer herausgegeben. Dreyer wollte damit die Arbeit von William, Caroline und John Herschel sowie einigen anderen Astronomen in einem brauchbaren, kompletten Katalog von astronomischen Entdeckungen und Messungen zusammenführen. Seine Arbeit war höchst erfolgreich und ist bis heute wichtig. Der berühmte Katalog ist nach wie vor in Verwendung und verleiht hellen Sternhaufen, Galaxien und Nebeln die Bezeichnung „NGC“.

Ein Beispiel ist der Sternhaufen NGC 188 (Eintrag Nr. 188 in der NGC Sammlung). Der offene Sternhaufen liegt in etwa 6000 Lichtjahren Entfernung im nördlichen Sternbild Cepheus. Mit ca. 7 Milliarden Jahren ist NGC 188 relativ alt für einen offenen Sternhaufen. Seine alten, weit entwickelten Roten Riesensterne zeigen sich in dieser Farbaufnahme in Gelbtönen.

In einer modernen Sammlung von Deep Sky Objekten hat NGC 188 die Bezeichnung Caldwell 1. Der Sternhaufen liegt weit abseits der Ebene der Milchstraße. Er ist in Richtung des Himmelsnordpols der Erde zu sehen. Deshalb wird er auch manchmal Polarissima genannt.

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Konjunktion von Komet R3 PANSTARRS und Orionnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Julien De Winter, Sascha Ebeler; Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II)

Die heutige Fotomontage zeigt etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues. Komet R3 PANSTARRS, der sich rechts durch das Bild zieht, kommt vermutlich aus der Oortschen Wolke. Das heißt, er ist ein altes Objekt, entstanden im Sonnensystem vor Milliarden von Jahren. Sein heller, langer Ionenschweif leuchtet blau, weil das Gas, das aus dem Kometenkern austritt, vom Sonnenlicht ionisiert wird.

Kometen faszinieren Astronom*innen aus verschiedenen Gründen: Kometen sind unberührte Zeitkapseln und enthalten die Bausteine der Planeten des Sonnensystems; Kometen haben möglicherweise Wasser auf die junge Erde gebracht; das Verhalten des Kometenschweifs lässt auf Wechselwirkungen mit Sonnenwind und Sonnenstrahlung schließen.

Das Bildmosaik im Hintergrund zeigt den Orionnebel (M42). Es wurde im Laufe von zwei Beobachtungsnächten aufgenommen. Der Komet wurde in der dritten Nacht fotografiert. Der Orionnebel ist das uns am nächsten gelegene Sternentstehungsgebiet. Es ist mit etwa 2 Millionen Jahren noch relativ neu bzw. jung.

Der Komet R3 PANSTARRS ist nur ausgeborgt. Er ist nun etwa 127,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und verlässt unser Sonnensystem wieder.

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Der Mond geht hinter dem Vulkan Teide unter

Videocredit und -rechte: Daniel López (El Cielo de Canarias); Musik: Piano della Moon (Dan Silva)

Diese Menschen sind nicht in Gefahr. Was hier von links oben kommt, ist nur der weit entfernte Mond. Luna sieht hier so groß aus, weil ihr sie durch ein Teleobjektiv seht. Die Erde verursacht den Großteil der Bewegung. Weil sie sich dreht, verschwindet der Mond langsam hinter dem Berg Teide. Der Teide ist ein Vulkan auf den Kanarischen Inseln. Diese gehören zu Spanien und liegen vor der Nordwestküste Afrikas. Die Menschen im Film sind 16 Kilometer entfernt. Viele blicken in Richtung der Kamera, weil die Sonne hinter dem Fotografen aufgeht. Es ist kein Zufall, dass der Vollmond genau dann aufgeht, wenn die Sonne untergeht. Das liegt daran, dass die Sonne stets gegenüber dem Vollmond am Himmel steht. Dieses Video entstand 2018 während eines Vollmonds im Frühling. Im Englischen trägt dieser die Bezeichnung „Milk Moon“ (Milchmond). Das Video ist kein Zeitraffer. Der Mond ging wirklich so schnell unter.

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Komet R3 PANSTARRS und Orion

Komet C/2025 R3 (PANSTARRS) zieht mit einem langen Schweif durch ein Sternfeld. Der Schweif reicht von unten nach links oben. Links neben dem Kometen leuchtet der helle Stern Rigel. Rechts über dem Kometen schimmert der rot-weiße Orionnebel.

Bildcredit und Bildrechte: Luc Perrot (TWAN)

Noch nie hatte Orion so ein Schwert. Der Komet C/2025 R3 (PANSTARRS) zieht nun aus dem inneren Sonnensystem ab. Dabei bietet er ein wahres Spektakel, wenn man ihn lange mit einer Kamera belichtet. Gerade sieht man ihn beim Sternbild des Jägers Orion. Rechts oben schimmert der ferne Orionnebel.

Komet R3 PANSTARRS hat nun zwei getrennte Schweife. Ein kurzer Staubschweif zeigt zum oberen Bildrand und ein langer, sehr welliger Ionenschweif zieht nach links oben. Der Ionenschweif zeigt von der Sonne fort. Er leuchtet blau, weil die Sonne das Kohlenmonoxid darin anregt (ionisiert). Große Teilchen im Staubschweif widerstehen dem Strahlungsdruck, der sie von der Sonne forttreibt. Daher sie folgen dem Kometen kurze Zeit auf seiner Bahn. Der Staubschweif glänzt, weil er Sonnenlicht reflektiert.

Dieses Bild wurde vor ein paar Tagen auf der französischen Insel Reunion fotografiert. Sie liegt im südlichen Indischen Ozean.

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