
Titanias zerklüftete Landschaft ist eine Mischung aus Schluchten, Klippen und Kratern. Dieses Bild nahm die interplanetare Roboter-Raumsonde Voyager 2 der NASA auf, als sie 1986 am größten Mond von Uranus vorbeiflog. Die Gräben auf Titania ähneln denen von Ariel, einem weiteren Uranusmond. Sie deutet auf hin, dass es auf der Oberfläche von Titania in der Vergangenheit Phasen mit gewaltigen Veränderungen gab. Wahrscheinlich spielte Wasser, das fror und sich ausdehnte, eine wichtige Rolle.
Titania ist zwar der größte Mond von Uranus, aber nur halb so groß wie Triton, Neptuns größter Mond. Triton ist wiederum nur etwa halb so groß wie der Erdmond.
1787 entdeckte William Herschel den Mond Titania. Vereinfacht kann man den Mond als großen, schmutzigen Eisball beschreiben. Er besteht zur Hälfte aus Wassereis und zur Hälfte aus Gestein. Jüngste Spekulationen besagen, dass ein Teil des Eises unter der Oberfläche zu Ozeanen geschmolzen ist. Als Grund vermutet man radioaktive Erwärmung.






