
Bildcredit: Universität Radboud; CSIRO/ATNF/I.Feain et al., R.Morganti et al., N.Junkes et al.; ESO/WFI; MPIfR/ESO/APEX/A. Weiss et al.; NASA/CXC/CfA/R. Kraft et al.; TANAMI/C. Mueller et al.; EHT/M. Janssen et al.
Wie kommt es dazu, dass sehr massereiche Schwarze Löcher mächtige Strahlen ausstoßen? Um das zu erfahren, bildete das Event Horizon Telescope (EHT) das Zentrum der nahen aktiven Galaxie Centaurus A ab. Der Bildeinschub zeigt eine Kaskade an Bildern die immer detailreicher werden. Das große Bild zeigt Cen A mit einem großen Teil des Himmels. Damit ihr die Größenordnung erkennt, wurde der Mond eingefügt. Unten ist der kleinste Himmelsausschnitt. Er ist so groß wie ein Golfball auf dem Mond (von der Erde aus gesehen).
Das neue Bild zeigt etwas, das wie zwei Strahlen aussieht. Es sind aber zwei Seiten eines einzigen Strahls. Diese neu entdeckte Aufhellung am Rand des Strahls löst das Rätsel der Entstehung der Strahlen nicht. Es lässt aber vermuten, dass der Teilchenfluss durch einen starken Druck begrenzt wird – vielleicht durch ein Magnetfeld.
Am EHT arbeiten Radioteleskope auf der ganzen Welt zusammen. Viele Institute sind daran beteiligt. Eines davon ist das Caltech-Submillimeter-Observatorium auf Hawaii in den USA. Auch ALMA in Chile, NOEMA in Frankreich und weitere Teleskope gehörten dazu. Das EHT beobachtet massereiche Schwarze Löcher in unserer Nähe und ihre energiereiche Umgebung.