
Bildcredit und Lizenz: NASA, ESA, Hubble; Bearbeitung: Judy Schmidt
Entstehen in den Begleitgalaxien der Milchstraße immer noch Sterne? Die große Sternbildungsregion NGC 346 ist etwa 200 Lichtjahre entfernt. Sie liegt in den Haufen und Nebeln der Kleinen Magellanschen Wolke (KMW). Hier prangt sie mitten im Bild, das mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommen wurde.
Die Kleine Magellansche Wolke (KMW) ist eine Begleitgalaxie der Milchstraße. Am Südhimmel ist sie ein Prachtstück. Sie ist 210.000 Lichtjahre entfernt und liegt im Sternbild Tukan (Tucana). Als man NGC 346 erforschte, fand sich eine Population unfertiger Sterne in der dunklen Staubbahn. Das Licht der jungen Sterne, die immer noch in den Wolken kollabieren, wo sie entstanden sind, ist durch den Staub gerötet, der dazwischen liegt. Weiter oben ist noch ein Sternhaufen mit wesentlich älteren, röteren Sternen.
Die kleine, irreguläre KMW gehört zu einer relativ häufigen Art von Galaxien im frühen Universum. Diese kleinen Galaxien waren wohl Bausteine für die größeren Galaxien, die wir heute sehen.