Längere Tage

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Bildcredit und Bildrechte: Gianluca Belgrado

Beschreibung: Diese kontinuierliche sechsmonatige Belichtung komprimiert die Zeit von Sonnenwende zu Sonnenwende (21. Dezember 2018 bis 16. Juni 2019) auf einer einzigen Aufnahme. Das unkonventionelle Bild wird als Solargraf bezeichnet, es wurde mit einer großen, röhrenförmigen Lochkamera und einem Stück Fotopapier aufgenommen.

Die einfache Kamera war während der gesamten Belichtung an einem Ort in Casarano (Italien) montiert, sie zeichnete ununterbrochen den täglichen Pfad der Sonne auf, indem sie die leuchtende Spur in das lichtempfindliche Papier brannte. Unterbrechungen und Lücken in den Spuren entstehen durch die Bewölkung. Am Ende der Aufnahme wurde das Papier digital abgetastet. Die Sonnenpfade im Dezember um die nördliche Wintersonnenwende herum verlaufen tiefer am Himmel. Sobald die Tage länger wurden und sich die Sommersonnenwende am 21. Juni näherte, kletterten die Pfade höher.

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Sonnenfinsternis-Solargraf

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Bildcredit und Bildrechte: Chuck Bueter (Nightwise.org)

Beschreibung: Heute ist das Septemberäquinoktium. Der Pfad der Sonne am Himmel führt nach Süden und kreuzt um 20:02 UT den Himmelsäquator. Zum Äquinoktium sind auf dem ganzen Planeten Erde Nacht und Tag (fast) gleich lang. Doch am 21. August bot der Sonnenpfad am Himmel manchen eine kleine Extranacht. Diese kreative Solargrafie entstand mit einer Getränkedosenlochkamera und lichtempfindlichem Papier. Die Ganztagsaufnahme folgt dem Sonnenpfad an diesem Tag. Sie zeigt den Sonnenbogen, der noch hoch über den nördlichen Himmel führt, darunter ein Panoramaschnappschuss der Landschaft. Die Lücke im Bogen zeigt die Dauer der partiellen und totalen Phase der Sonnenfinsternis am klaren Himmel über Lowman in Idaho (USA). Dort dauerte die Extranacht (Totalität) etwa 2 Minuten. Die breite Lücke im Sonnenbogen entspricht dem Rückgang des Sonnenlichtes während der längeren partiellen Phasen der Finsternis.

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Sonnenwende bis Äquinoktium – gewürfelt

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Bildcredit und Bildrechte: Olivér Nagy

Beschreibung: Diese drei Monate belichtete Aufnahme steckt die Tage von 22. Dezember 2015 bis 20. März in eine Schachtel. Das unkonventionelle, entfaltete Bild wird als Solargraf bezeichnetund wurde mit einer würfelförmigen Lochkamera fotografiert, deren Innenflächen mit Fotopapier gefüttert waren. Die einfache Kamera war während der gesamten Belichtungszeit auf einen Punkt gerichtet und zeichnete den Pfad der Sonne am ungarischen Himmel auf. Jeden Tag wurde eine leuchtende Spur auf das lichtempfindliche Papier gebrannt. Die Spuren, erst kurz und niedrig, später lang und hoch, zeigen den Anstieg der Sonne von der Wintersonnenwende bis zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche. Die dunklen Lücken in den täglichen Sonnenspuren stammen von Wolken. Sonnige Tage bilden die kontinuierlicheren hellen Spuren.

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45 Tage in der Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Csaba Kovács

Beschreibung: Vom 1. Januar bis 25. Februar 2013 stand eine Lochkamera auf einem Feld bei Budapest in Ungarn auf dem Planeten Erde, um diese faszinierende Solargrafie zu fotografieren. Und 45 Tage lang stand ein alter Antonow-An-2-Doppeldecker still, während die Sonne auf- und unterging. Die ununterbrochene Belichtung begann etwa 10 Tage nach der Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel, sodass sich die Spur der Sonne jeden Tag etwas höher am Himmel wölbte. Die Tage in der Sonne wurden auf einem Stück Schwarz-Weiß-Fotopapier aufgezeichnet, das in der einfachen Kunststofffilmdose verstaut war, doch die lange Belichtung erzeugte die Farbe auf dem so entstandenen Bild, das dann digital abgetastet wurde. Natürlich stammen die Lücken in den Spuren der Solargrafie von bewölkten Tagen.

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Solargrafie-Analemmae

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Bildcredit und Bildrechte: Maciej Zapiór und Łukasz Fajfrowski

Beschreibung: Heute ist Tag- und Nachtgleiche. Die Sonne kreuzt den Himmelsäquator und wandert um 16:57 UT nach Norden – auf der Nordhalbkugel ist das der erste Tag des Frühlings. Betrachten Sie zur Feier des Tages dieses bemerkenswerte Bild, das den jährlichen Pfad der Sonne am Himmel des Planeten Erde zeigt – das erste Analemma, das jeden Tag mit der Technik der Solargrafie belichtet wurde. Mit einer zylindrischen Lochkamera wurden drei Analemmakurven fotografiert, indem ein Jahr lang ein einziges Stückchen eines Schwarz-Weiß-Fotopapiers täglich dreimal eine Minute lang belichtet wurde, und zwar vom 1. März 2013 bis 1. März 2014. Die genau geplanten täglichen Belichtungen wurden um 10:30, 12:00 und 13:30 MEZ auf einem Balkon durchgeführt, der im Stadtteil Kozanów in Breslau (Polen) nach Süden gerichtet war. Die beiden Äquinoktien des Jahres am 20. März und 22. September entsprechen den Mittelpunkten auf der Achterschleife, nicht den Kreuzungspunkten. Die Lücken in den Schleifen entstehen durch bewölkte Tage. Die beiden geschlossenen Linien links unten entstanden durch einen Ausfall der Zeitschaltuhr, sodass der Verschluss der Lochkamera geöffnet blieb.

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Tage in der Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Regina Valkenborgh

Beschreibung: Diese Aufnahme von Sonnwende zu Sonnwende wurde sechs Monate lang belichtet und komprimiert die Zeit vom 21. Juni bis 21. Dezember 2011 an einem Standort. Das unkonventionelle, als Solargraph bezeichnete Bild wurde mit einer Lochkamera fotografiert, die aus einer Getränkedose mit einem Stück Fotopapier im Inneren gebastelt wurde. Diese einfache Kamera wird während der gesamten Aufnahmezeit an einem Punkt fixiert und zeichnet jeden Tag kontinuierlich den Sonnenpfad als leuchtende Spur auf, die in das lichtempfindliche Papier gebrannt wird. In diesem Fall wurde der Standort so gewählt, dass er die Kuppeln und das Radioteleskop des Bayfordbury-Observatoriums der Universität Hertfordshire überblickte. Dunkle Lücken in den Tagesbögen werden von Wolkendecken verursacht, während kontinuierliche helle Spuren dem herrlichen Zauber des sonnigen Wetters folgen. Natürlich steht die Sonne anfangs im Juni zur Sommersonnenwende der Nordhalbkugel höher.Wenn die Wintersonnenwende im Dezember näherrückt, sinken die Spuren am Himmel tiefer. Der Herbst letzten Jahres war einer der mildesten, die je in Großbritannien aufgezeichnet wurden, wie die vielen hellen Bögen im tieferen Bereich des Bildes bezeugen.

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Solargrafie von Sonnenwende bis Sonnenwende

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Credit und Bildrechte: Maciej Zapiór

Beschreibung: Diese sechs Monate lang belichtete Aufnahme verdichtet die Zeit von einer Sonnenwende bis zur nächsten (~ 21. Dezember 2008 bis 20. Juni 2009) auf einen einzigen Aussichtspunkt. Dieses unkonventionelle Bild, als Solargrafie bezeichnet, wurde mit einer Lochkamera aufgezeichnet, die aus einer Alu-Getränkedose hergestellt wurde, in die ein Stück Fotopapier eingelegt wurde. Diese einfache Kamera, die während der gesamten Belichtungszeit an einem einzigen Punkt montiert war, zeichnete ununterbrochen den täglichen Weg der Sonne als leuchtenden Pfad auf, der sich in das lichtempfindliche Papier brennt. Lücken und Unterbrechungen in den Spuren entstehen, wenn der Himmel von Wolken bedeckt ist. Bei dieser Aufnahme befand sich der Aussichtspunkt im Inneren eines Radioteleskops des Ondrejov-Observatorium in der Tschechischen Republik. Am Ende der Aufnahmezeit wurde das Papier aus der Dose entfernt und sofort digital eingescannt. Kontraste und Farben wurden dann gesteigert und zum Ditigalbild hinzugefügt. Natürlich sind die Sonnenspuren im Dezember zur Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel niedriger angesetzt. Wenn sich die Sommersonnenwende am 21. Juni nähert, steigen die Spuren am Himmel höher.

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Hängebrücken-Solargrafie

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Credit und Bildrechte: Justin Quinnell

Beschreibung: Wenn jedes Bild eine Geschichte erzählt, erzählt dieses einen Roman. Die sechs Monate lange Belichtung komprimiert die Zeit vom 17. Dezember 2007 bis 21. Juni 2008 auf eine eizige Ansicht. Das bemerkenswerte Bild, als Solargrafie bezeichnet, wurde mit einer einfachen Lochkamera aufgenommen, die aus einer Getränkedose hergestellt wurde, in der ein Stück Fotopapier steckte. Im Vordergrund erhebt sich die Hängebrücke von Clifton über den Avon bei Bristol in England, darüber wölbt sich mit ihrem täglichen Auf- und Untergang die Sonne und zieht eine leuchtende Spur über den Himmel. Wolkendecken verursachen dunkle Lücken in den täglichen Sonnenspuren. Im Dezember sind die Sonnenspuren tiefer angesetzt und kurz, was der Zeit um die Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel entspricht. Sobald sich die Sommersonnenwende am 21. Juni hähert, werden sie länger und steigen höher in den Himmel.

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