Beschreibung: Vor 15 Jahren schwebte ein Raumanzug von der Internationalen Raumstation fort, doch es wurde keine Nachforschung eingeleitet. Jeder wusste, dass er von der Besatzung der Raumstation weggeschubst worden war.
Der nicht mehr benötigte russische Orlan-Raumanzug mit der Bezeichnung Suitsat-1, der großteils mit Altkleidung gefüllt war, wurde mit einem schwachen Funksender ausgestattet und im Erdorbit ausgesetzt. Der Anzug umrundete zweimal die Erde, ehe sein Radiosignal unerwartet schwach wurde. Suitsat-1 kreiste weiterhin alle 90 Minuten um die Erde, bis er wenige Wochen später in der Erdatmosphäre verglühte.
Beschreibung: Wie Salsa verde auf eurem Lieblingsburrito bedeckt auf diesem Schnappschuss vom 25. Juni 2017 von der auf der Internationalen Raumstation ein Polarlicht den Himmel. Die Station zieht in einer etwa 400 Kilometer hohen Umlaufbahn um die Erde und befindet sich ebenfalls im oberen Bereich der Polarlichtschau.
Polarlichter leuchten in den charakteristischen Farben angeregter Moleküle und Atome mit einer geringen Dichte, die in extremer Höhe vorkommt. Die Emission von atomarem Sauerstoff bestimmt diese Aussicht. Das faszinierende Leuchten ist in geringerer Höhe grün, doch am Horizont der Raumstation leuchten seltenere rötliche Bänder.
Die Szenerie im Orbit wurde beim Flug über einen Punkt südöstlich von Australien fotografiert. Die Sterne rechts über dem Horizont gehören zum Sternbild Canis Major, Orions großem Hund. Sirius, der Alphastern im großen Hund, ist der helle Stern knapp am Erdrand.
Beschreibung: Die Internationale Raumstation kreist in 90 Minuten einmal um unseren hübschen Planeten. Ihr erkennt sie leicht mit bloßem Auge als helles Licht, das über den Nachthimmel zieht. Habt ihr sie schon einmal gesehen?
Um die ISS in nachts aufblitzen zu sehen, braucht ihr kein Teleskop. Doch dieses mit Teleskop fotografierte Bild zeigt interessante Details der Raumstation, als sie am 3. November vor dem abnehmenden Dreiviertelmond vorbeizog, einen Tag nach diesem Meilenstein des Raumfahrtzeitalters.
Der zeitlich gut geplante Schnappschuss zeigt einen weiteren Schauplatz einer beeindruckenden Leistung der Menschheit: Den ungefähr 400.000 Kilometer entfernten Landeplatz von Apollo 11 im dunklen, gleichmäßigen Meer der Ruhe befindet sich rechts neben der Silhouette der ISS.
Es gibt Bilder, die zeigen, wie die ISS vor dem Mond oder der Sonne vorbeizieht. Beide sind einen halben Winkelgrad breit. Solche Bilder sind schon seltener, weil man dafür viel Planung und Geduld braucht. Doch die ISS zu fotografieren, während sie vor dem winzigen Planeten Mars vorbeizieht, ist auf einem ganz anderen Niveau.
Der Fotograf dieses Bildes erfuhr mit einer Software, die online verfügbar war, von dem ungewöhnlichen Transit, der er einen kurzen Moment auf einem sehr schmalen Landstrich in der Nähe sehen könnte. Die Zone war nur 90 Meter breit. Dort hatte das vorüberziehende Bild der ISS eine Bodengeschwindigkeit von 7,4 Kilometern pro Sekunde.
Die Ausrüstung bestand aus einer Standardkamera auf einem kleinen Teleskop. Er stellte sie an der genauen Position auf und richtete sie exakt aus. Mit einer zeitlichen Planung, die genauer war als eine Millisekunde, schuf er ein Video. Daraus stammt diese 0,00035-Sekunden-Belichtung. Der Bildausschnitt zeigt Details des Mars und der ISS.
Beschreibung: Der dunkle Schatten des Neumondes berührte am 21. Juni den Planeten Erde. Eine hochauflösende Kamera an der Außenseite der Internationalen Raumstation ISS dokumentierte seinen Durchgang auf diesem Schnappschuss, der im niedrigen Erdorbit nahe der Grenze von Kasachstan und China fotografiert wurde. Die Menschen unten auf dem Pfad des Zentralschattens des Mondes konnten natürlich die mit Spannung erwartete ringförmige Sonnenfinsternis beobachten.
Im Vordergrund ist ein Frachtraumschiff an den Außenposten im Orbit gedockt. Es ist das H-2-Versorgungsraumschiff 9 von JAXA, der japanischen Behörde für Luftfahrt- und Weltraumforschung.
Auch der Start am Samstag, dem 30. Mai, um 3:22 p.m.EDT war ziemlich dramatisch – eine Falcon 9-Rakete brachte eine Crew Dragon-Raumkapsel in den niedrigen Erdorbit. An Bord waren die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley. Es war die erste Besatzung, die seit 2011 nach dem Ende des Raumfährenprogramms von einem Raumfahrtzentrum in den Vereinigten Staaten startete.
Wenige Minuten nach dem Start kehrte die Unterstufe der Falcon 9 zurück und landete auf Of Course I Still Love You (das ist eine autonome schwimmende Landeplattform…) und wartete geduldig vor der Küste von Florida. Die beiden Astronauten lenkten ihr Raumfahrzeug zu einem erfolgreichen Andockmanöver am Sonntag, dem 31. Mai, um 10:16 a.m.EDT am Modul Harmony der Internationalen Raumstation.
Beschreibung: Die Internationale Raumstation ISS strahlte noch im Sonnenlicht, als sie am 30. Mai von links nach rechts einen Bogen über den Abendhimmel von Manhattan zog. Dieses Kompositbild zeigt ihre helle Spur, es entstand aus einer Serie von Einzelbildern mit einer Belichtungszeit von je 5 Sekunden. Das Bild zeigt den Blick nach Norden, die Sterne hinterließen kurze Spuren, und die Lichter spiegelten sich im ruhigen Wasser des Reservoirs im Central Park.
Die Crew Dragon mit der Bezeichnung Endeavourfolgte der ISS im niedrigen Erdorbit und hinterließ in dieser Großstadtnacht ebenfalls eine Spur. Die blasse Spur der Raumsonde verläuft hier etwa 6 Stunden nach ihrem Start oberhalb der ISS. Der Einschub zeigt, wie sich die beiden rechts einer Wolkenbank näherten. Dragon Endeavour dockte etwa neunzehn Stunden nach Erreichen der Umlaufbahn erfolgreich an die ISS an.
Beschreibung: Die Internationale Raumstation war noch in Sonnenlicht getaucht, als sie am 25. März kurz nach Sonnenuntergang am Abendhimmel einen Bogen über einer Wasserstelle im norddeutschen Wulfsahl bei Gusborn zog. Links neben der hellen Leuchtspur der Raumstation steht das vertraute Sternbild Orion, rechts daneben die Venus als gleißender Abendstern über dem westlichen Horizont.
Die Szene wurde mit einer Kamera auf Stativ in einer Serie von fünf Aufnahmen festgehalten. Woran erkennt man das? Die kurze Zeitverzögerung zwischen dem Ende einer Aufnahme und dem Beginn der nächsten hinterlässt kleine Lücken in der hellen Spur der ISS.
Sehen Sie genau hin, dann erkennen Sie auch, dass der Himmel, der scheinbar über dem Horizont steht, eigentlich eine Reflexion ist. Das Ergebnisbild wurde senkrecht gespiegelt, und die Nachthimmelslandschaft wurde im spiegelglatten Wasser des kleinen Sees fotografiert.
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