Zodiakalnacht

Nachthimmel über den Pyrenäen in Südfrankreich mit Milchstraße, Orion, Mars und Zodiakallicht.

Bildcredit und Bildrechte: Jean-Francois Graffand

Beschreibung: Diese heitere Berg- und Nachthimmelslandschaft vom 7. April zeigt ein intensives Band aus Zodiakallicht. Der Panoramablick wurde am Ende einer dreistündigen Wanderung nach Sonnenuntergang an einem Aussichtspunkt fotografiert, der nach Westen über die Pyrenäen in Südfrankreich zeigt.

Mont Valier ist mit einer Höhe von 2838 Metern der höchste Gipfel nahe der Mitte. Oben am Himmel nähern sich die vertrauten Sterne Orions und der nördlichen Wintermilchstraße dem zerklüfteten Westhorizont. Beteigeuze an Orions Schulter ist einer von drei hellen gelblichen Himmelslichtern. Er bildet ein Dreieck mit dem anderen roten Riesenstern Aldebaran rechts unter Beteigeuze sowie Mars, dem Roten Planeten. Mars leuchtet knapp unter dem Band der Milchstraße, er ist in das helle Zodiakallicht eingebettet.

Wahl der Erde: Stimmt für euer Lieblingsbild des NASA-Erdobservatoriums

Heute 19h: Frühlingssternbilder – online via Zoom – Eintritt frei, Anmeldung bis 16h!

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Ingenuity-Anaglyphe

Der Mars-Helikopter Ingenuity steht neben den Radspuren des Rovers Perseverance und wirft seinen Schatten auf die Marsoberfläche.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, ASU

Beschreibung: Die in Stereo und farbig abbildende Mastcam-Z auf dem Rover Perseverance fotografierte an Missions-Sol 45 – das war der 5. April – diese Stereo-Nahaufnahme (nehmt eure rot-blauen Brillen) des Mars-Hubschraubers Ingenuity. In wenigen Sols versucht der Technologie-Demonstrator Ingenuity den ersten angetriebenen Flug auf einem anderen Planeten in der dünnen Marsatmosphäre. Der Testflug findet frühestens am Sonntag, 11. April, statt.

Ingenuity steht auf seinen vier Landebeinen neben den Radspuren des Rovers und wirft seinen Schatten auf die Marsoberfläche. Das Solarpaneel des experimentellen Hubschraubers sitzt über seinen beiden 1,2 Meter langen, gegenläufig rotierende Flügeln. Es lädt die Batterien, die ihn in den kalten Marsnächten warm halten, und liefert die Energie für seinen Flug.

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Mars und die Plejaden hinter dem Vinegar Hill

Mars und Plejaden neben einem Baum auf dem Vinegar Hill in Milford in Nova Scotia, Kanada.

Bildcredit und Bildrechte: Kristine Richer

Ist das bloß ein einsamer Baum auf einem leeren Hügel? Auf den ersten Blick vielleicht, doch seht einmal dahinter. Dort wartet ein lebhaftes Universum darauf, erforscht zu werden.

Erst einmal steht der Planet Mars physisch links neben dem Baum. Der Rote Planet bleibt diesen Monat nach Sonnenuntergang weiterhin über dem westlichen Horizont sichtbar. Er ist auch die neue Heimat des NASA-Rovers Perseverance. Rechts neben dem Baum leuchten die Plejaden. Sie sind ein heller Sternhaufen mit mehreren hellen blauen Sternen.

Das Bild ist ein Komposit aus separaten Bildern von Vorder- und Hintergrund. Sie wurden Anfang des letzten Monats innerhalb weniger Stunden auf dem Vinegar Hill in Milford in Nova Scotia (Kanada) fotografiert. Nacht für Nacht wanderte der Mars damals langsam fast vor dem fernen Sternhaufen der Sieben Schwestern vorbei. Erst 2038 kommt der Mars den Plejaden wieder so nahe wie im März.

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Ingenuity an Sol 39

Der Mars-Hubschrauber Ingenuity hängt unter dem Rumpf des Rovers Persevrance wenige Zentimeter über dem Boden.

Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / MSSS

Beschreibung: Der Mars-Hubschrauber Ingenuity wurde hier an Sol 39 (30. März) fotografiert, alle vier Landebeine sind unter dem Rumpf des Rovers Perseverance zum Boden gerichtet. Die Ansicht auf Bodenniveau ist ein Mosaik aus Bildern der Kamera WATSON am Roboterarm SHERLOC des Rovers.

Der experimentelle Hubschrauber hängt nahe der Bildmitte wenige Zentimeter über der Marsoberfläche. Die Spuren von Perseverance reichen über die Räder des Rovers hinaus. In einer Entfernung von ungefähr 2 Kilometern seht ihr den Wall des Kraters Jezero.

Ingenuity wiegt auf der Erde 1,8 Kilogramm. Das entspricht auf dem Mars einem Gewicht von 0,68 Kilogramm. Ihre Rotorblätter haben eine Spannweite von 1,2 Metern, damit wird sie – nicht vor Sol 48 (8. April) – den ersten Motorflug eines Flugzeugs auf einem anderen Planeten versuchen, und zwar in der dünnen Marsatmosphäre, die nur ein Prozent der Dichte der Erdatmosphäre besitzt.

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Curiosity: Sol 3048

Dieses 360-Grad-Panorama von Curiositys Sol 3048 ist ein Mosaik aus 149 Einzelbildern, die von der Mastcam über dem Deck des Rovers aufgenommen wurden.

Bildcredit: NASA/JPL-CaltechBearbeitung: Elisabetta Bonora und Marco Faccin / aliveuniverse.today

Beschreibung: Vor Perseverance gab es Curiosity. Dem Rover Curiosity gelang am 5. April 2012 die erste Landung mit Himmelskranmanöver auf dem Mars. Der 2. März 2021 markierte den 3048. Marstag von Curiositys Einsatz auf der Oberfläche des Roten Planeten.

Dieses 360-Grad-Panorama von Sol 3048 ist ein Mosaik aus 149 Einzelbildern, die von Curiositys Mastcam über dem Deck des Rovers aufgenommen wurden. Es enthält auch 23 Einzelbilder mit eisigen, dünnen, hohen Wolken, die über Marshimmel ziehen. Die wolkigen Himmelsbilder wurden im Laufe des ganzen Marstages aufgenommen und digital zu diesem Panorama hinzugefügt.

Nahe der Mitte befindet sich der geschichtete, gestreifte Mont Mercou. Der Gipfel des Mount Sharp im Zentrum, der sich mehr als 5 Kilometer über den Boden des Kraters Gale erhebt, liegt links im fernen Hintergrund.

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Mars über dem Steinkreis von Duddo

Der Planet Mars über dem berühmten Steinkreis von Duddo in Northumberland in England.

Bildcredit und Bildrechte: Ged Kivlehan

Beschreibung: Was machen diese riesigen Steine hier? Der Steinkreis von Duddo in Northumberland in England ist einer der berühmteren Steinkreise. Er steht im Freien an der Kuppe einer leichten Steigung. Nach einer kurzen Wanderung über leere Felder gelangt ihr zu den ungewöhnlichen mannshohen Steinen, die sich von allem in der Umgebung unterscheiden.

Die gerillten, zernarbten und stark verwitterten Oberflächen der weichen Sandsteine lassen darauf schließen, dass die Steine vor etwa 4000 Jahren aufgestellt wurden – aus heute unbekannten Gründen.

Dieses Bild ist ein Komposit aus zwei nacheinander fotografierten Aufnahmen, die am selben Ort entstanden sind. Es wurde letzten Oktober bei sternklarem Himmel aufgenommen, als die Erde nahe am Mars vorbeizog, daher erschien der Rote Planet ungewöhnlich groß und hell.

Mars ist bei Sonnenuntergang noch zu sehen, doch in den nächsten Monaten kommt er dem Horizont immer näher.

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Ma’az, das SuperCam-Ziel

Die 6 Zentimeter große Zielregion Ma'az des SuperCam-Lasers des Rovers Perseverance.

Bildcredit: NASA/JPL-Caltech/LANL/CNES/CNRS

Beschreibung: Wie klingt das Klatschen eines Lasers? Ihr braucht dazu keinen Zen-Meister befragen. Lauscht einfach den ersten akustischen Aufnahmen von Laser-Impulsen auf dem Mars.

An Sol 12 (2. März) der Mission Perseverance beschoss das Instrument SuperCam auf dem Mast des Rovers einen Felsen mit der Bezeichnung Ma’az, und zwar 30-mal aus einer Entfernung von ungefähr 3,1 Metern. Das Mikrofon erfasste die leisen Stakkato-Knallgeräusche der schnellen Serie an Laserimpulsen der SuperCam.

Die Stoßwellen, die in der dünnen Marsatmosphäre entstehen, wenn Gesteinsteilchen durch die Laserimpulse verdampfen, verursachen die Knallgeräusche. Diese wiederum liefern Hinweise auf die physikalische Struktur des Zielobjekts.

Diese Nahaufnahme der SuperCam der Zielregion Ma’az ist 6 Zentimeter groß. Ma’az bedeutet in der Sprache der Navajo Mars.


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Zodiakallicht und Mars über einer alten Scheune

Zodiakallicht umhüllt am Abend Mars und die Plejaden über einer alten Scheune in Illinois.

Bildcredit und Bildrechte: Joshua Rhoades

Am 7. März stieg nach Sonnenuntergang noch ein zartes Lichtband über den westlichen Horizont. Das Leuchten wurde auf dieser ruhigen, ländlichen Landschaft mit Himmel in Illinois bei einem alten Bauernhof fotografiert. Es ist Zodiakallicht, das im Frühling auf der Nordhalbkugel der Erde nach Sonnenuntergang markant im Westen leuchtet.

An diesem klaren Abend umhüllte das Band aus Zodiakallicht scheinbar den hellen, gelblichen Mars und den Sternhaufen der Plejaden. Die enge Begegnung steht am sternklaren Himmel über dem Dach der alten Scheune.

Zodiakallicht stammt von der Sonne. Es wird an Staubteilchen gestreut, die sich im All zwischen den Planeten befinden. Sie kreisen in der Nähe der ekliptischen Ebene im Sonnensystem. Alle Planeten im Sonnensystem wandern ungefähr in der Ebene der Ekliptik und in dem Band aus Zodiakallicht.

Vielleicht gibt es zwischen dem Zodiakallicht und dem Planeten Mars eine tiefere Verbindung. Die Raumsonde Juno beobachtete auf ihrer Reise von der Erde zu Jupiter zufällig interplanetaren Staub. Eine aktuelle Analyse dieses Staubs zeigt, dass der Mars wahrscheinlich die Quelle für den Staub ist, aus dem das Zodiakallicht besteht.

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