Von den Plejaden zur Eridanus-Schleife

Um die Sternhaufen Plejaden und Hyaden sowie im Sternbild Eridanus liegt jede Menge Staub; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Hirofumi Okubo

Beschreibung: Wenn Sie lange genug auf einen interessanten Fleck am Himmel starren, sieht er dann anders aus? Im Fall der Sternhaufen Plejaden und Hyaden sowie der Regionen in ihrer Umgebung lautet die Antwort: ja, ziemlich anders. Langzeitbelichtungen mit Kamera zeigen ein verworrenes Netzwerk aus verwobenem interstellarem Staub und Gas, das zuvor unsichtbar war – nicht nur für das Auge, sondern auch auf kurz belichteten Bildern. Auf diesem weiträumigen, detailreichen Mosaik tritt der Staub eindrucksvoll hervor.

Der vertraute Plejaden-Sternhaufen ist der blaue Fleck im oberen Teil des Bildes. Blau ist die Farbe der massereichsten Sterne der Plejaden, ihr charakteristisches Licht wird vom feinen Staub in der Nähe reflektiert. Links oben befindet sich der Sternhaufen der Hyaden, der den hellen, orangefarbenen Stern Aldebaran im Vordergrund umgibt. Rot leuchtende Emissionsnebel betonen den unteren Teil des Bildes mit dem senkrechten, gekrümmten roten Band, das als Eridanus-Schleife bekannt ist. Die überall vorhandenen Staubwolken erscheinen großteils hellbraun und sind mit nicht dazugehörigen Sternen gesprenkelt.

Fast Hyperraum: APOD-Zufallsgenerator
Zur Originalseite

Der Sternhaufen der Hyaden

Siehe Beschreibung. Der offene Sternhaufen der Hyaden mit dem hellen Stern Aldebaran; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Jose Mtanous

Beschreibung: Die Hyaden sind der sonnennächste Sternhaufen. Dieser offene Sternhaufen ist so hell, dass er schon vor Tausenden Jahren bekannt war, er ist aber nicht so hell und kompakt wie die nahen Plejaden (M45).

Dieses besonders detailreiche Bild der Hyaden bringt lebhafte Sternfarben und blasse Nebel in derselben Region zum Vorschein. Der hellste Stern im Feld ist der gelbliche Aldebaran, das Auge des Stiers im Sternbild Taurus. Aldebaran ist 65 Lichtjahre entfernt, und man weiß heute, dass er in keinem Zusammenhang mit dem Sternhaufen der Hyaden steht, der ungefähr 150 Lichtjahre entfernt ist.

Die Sterne im Zentrum der Hyaden befinden sich in einem etwa 15 Lichtjahre großem Raum. Die Hyaden sind etwa 625 Millionen Jahre alt. Wahrscheinlich haben sie und der offene Haufen Praesepe (M44) – ein offener Sternhaufen im Sternbild Krebs, der mit bloßem Auge sichtbar ist – einen gemeinsamen Ursprung. Man vermutet das wegen der Bewegung von M44 durch den Raum und dem auffallend ähnlichen Alter.

Zur Originalseite

Von den Plejaden zu den Hyaden

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Amir H. Abolfath (TWAN)

Beschreibung: Diese kosmische Aussicht umfasst von oben nach unten fast 20 Grad im staubigen Sternbild Stier (Taurus). Sie beginnt bei den Plejaden und endet bei den Hyaden, das sind zwei Sternhaufen, die seit der Antike am irdischen Nachthimmel bekannt sind.

Oben befindet sich der kompakte Sternhaufen der Plejaden, er ist ungefähr 400 Lichtjahre entfernt. Die hübsche Gruppe junger Haufensterne leuchtet durch staubige Wolken, die blaues Sternenlicht streuen. Der v-förmige Haufen der Hyaden unten wirkt im Vergleich dazu erwas ausgedehnter und liegt viel näher, er ist zirka 150 Lichtjahre entfernt.

Die Haufensterne der Hyaden sind scheinen am hellen Stern Aldebaran verankert, dieser ist ein roter Riesenstern, der gelblich erscheint. Aldebaran ist sogar nur 65 Lichtjahre entfernt und liegt nur zufällig in der Sichtlinie der Hyaden.

Auch blasse, dunkle, undurchsichtige Staubwolken am Rand der Taurus-Molekülwolke sind über die himmlische Szene verteilt. Das Weitwinkel-Sichtfeld enthält links den Dunkelnebel Barnard 22 mit dem jungen Stern T Tauri und Hinds veränderlichem Nebel, der im Bild über Aldebaran liegt.

Zur Originalseite

Sterne, Meteore und ein Komet im Stier

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN, Earth and Stars)

Beschreibung: Es war eine ungewöhnliche Nacht für einen Blick in Richtung Stier. Das Sternbild Stier ist bekannt für zwei helle Sternhaufen – rechts die Plejaden und links die vergleichsweise verstreuten Hyaden. Diese Nacht letzten Monat war jedoch atypisch wegen des Höhepunktes des Meteorstroms der Geminiden, daher wurden mehrere Meteore fotografiert, als sie auf parallelen Spuren durch das Sternbild schossen.

Noch ungewöhnlicher war, dass Komet Wirtanen durch das Sternbild zog, hier steht er am unteren Bildrand, umgeben von einer grünlichen Koma. Der Komet hatte fast seine größte Helligkeit erreicht, als er an der Erde vorbeisauste. Der orangefarbene Stern links oben ist Aldebaran, der als Auge des Stiers gesehen wird. Aldebaran ist der hellste Stern im Stier und der fünfzehnthellste Stern am Himmel. Dieses Bild wurde aus fast 800 Aufnahmen kombiniert, die im spanischen Dorf Albanyà fotografiert wurden.

Zur Originalseite

Mond in den Hyaden

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Jerry Lodriguss (Catching the Light)

Beschreibung: Haben Sie kürzlich den Mond gesehen? Am 18. April wanderte seine sonnenbeleuchtete zunehmende Sichel am Nachthimmel des Planeten Erde vor dem Hintergrund der Sterne in den Hyaden vorbei.

Dieses Telefoto zeigt den nahen, v-förmige Sternhaufen, der am hellen Stern Aldebaran verankert ist, und die ganze Mondkugel. Das faszinierende Himmelsbild entstand aus einer Reihe unterschiedlich belichteter Aufnahmen, die digital kombiniert wurden. Das am kürzesten belichtete Bild der Serie mit 1/60stel Sekunde Belichtungszeit zeigt scharfe Details der hellen Mondsichel. Längere Belichtungen von bis zu 15 Sekunden erfassen die blasseren Hintergrundsterne sowie den Erdschein. Dieser ist die von der Erde beschienene Mondnachtseite und ist mit bloßem Auge sichtbar.

Zur Originalseite

Hyaden für die Ferien

Siehe Beschreibung. Die Hyaden und der Stern Aldebaran im Stier. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Jerry Lodriguss (Catching the Light)

Beschreibung: Sie sind seit der Antike bekannt und waren laut Homer auf dem Schild des Achilles abgebildet: die Sterne des Sternhaufens Hyaden am Kopf des Sternbildes Stier (Taurus). Ihre V-Form ist bei Aldebaran verankert, dem Auge des Stiers, dem bei Weitem hellsten Stern des Sternbildes. Der gelbliche Rote Riese Aldebaran ist jedoch kein Mitglied der Hyaden.

Die moderne Astronomie schätzt die Entfernung des Sternhaufens Hyaden mit 151 Lichtjahren und macht ihn zum am nächsten liegenden bestehenden offenen Sternhaufen, während Aldebaran weniger als halb so weit entfernt ist, aber in der gleichen Sichtlinie liegt. Zusammen mit den farbenprächtigen Hyadensternen zeigt dieses stellare Ferienporträt Aldebaran etwas unter der Mitte und links daneben einen weiteren offenen Sternhaufen im Stier, NGC 1647, der mindestens 2000 Lichtjahre oder mehr im Hintergrund liegt.

Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild, um die Sterne zu erkennen. Die zentralen Hyadensterne sind über etwa 15 Lichtjahre verteilt. Der Sternhaufen der Hyaden entstand vor etwa 800 Millionen Jahren und könnte eine gemeinsame Herkunft mit M44 (Praesepe) haben, einem mit bloßem Auge sichtbaren Sternhaufen im Krebs, was aufgrund der Bewegung von M44 durch den Weltraum und dem auffallend ähnlichen Alter vermutet wird.

Zur Originalseite

Der helle Jupiter im Stier

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Dieser helle Stern, den Sie vielleicht unlängst kurz nach Sonnenuntergang aufgehen sahen, ist ganz und gar kein Stern. Es ist Jupiter, der größte Gasriese des Sonnensystems. Der helle Jupiter nähert sich seiner Opposition am 3. Dezember und steht dann im Stier, der zu dieser Zeit am irdischen Himmel der Sonne gegenübersteht.

Jupiter steht in der Mitte dieser Himmelsansicht vom 14. November, die auch die Sternhaufen der Plejaden und Hyaden zeigt sowie vertraute Himmelsanblicke, die zu sehen sind, wenn auf der Nordhalbkugel der Winter kommt. Deutlich überstrahlt Jupiter den gelblichen Aldebaran, den Alphastern im Stier. Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben, sehen Sie eine Beschriftung der Szenerie und erkennen zwei weitere Welten des Sonnensystems, die im Dezember in Opposition kommen.

Der Asteroid Vesta und der Zwergplanet Ceres, beide klein und blass, sind etwa 10 Grad von Jupiter entfernt zum linken Bildrand hin zu sehen. Natürlich können Sie sich auch die NASA-Raumsonde Dawn in diesem Bildfeld vorstellen. Nachdem sie im September Vesta verlassen hat, läuft Dawns Ionentriebwerk ständig, um ihren Orbit an den von Ceres anzupassen, wo sie im Februar 2015 ankommen soll.

Zur Originalseite

Feuerkugel über der Mojave-Wüste

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (AstroPics.com, TWAN)

Beschreibung: Dieser monströse und gleißend helle Feuerkugel-Meteor, der am Montag früh den Himmel der Mojave-Wüste erhellte, war Teil des in diesem Jahr eindrucksvollen Geminiden-Meteorstroms. Er war im Südwesten über Felsformationen in der Nähe von Victorville in Kalifornien zu sehen, und der vertrautere Himmelshintergrund wurde für einen Moment vom Blitz des Meteors überstrahlt. Im Hintergrund stehen links die hellen Sterne Sirius und Aldebaran und auf der rechten Seite des Bildes der Sternhaufen der Plejaden. Der Meteor selbst zischte durch das Sternbild Orion. Seine grünliche Spur beginnt links über dem gelbgetönten Beteigeuze und zeigt zum Radianten des Stromes in den Zwillingen (Gemini) knapp außerhalb des oberen Bildrandes. Das spektakuläre Bild, ein lohnender Fang für den Fotografen Wally Pacholka, ist eines von mehr als 1500 Einzelbildern, mithilfe derer er 48 großteils schwache Geminiden-Meteore meldete.

Zur Originalseite

Siebengestirn versus Kalifornien

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Oben rechts stehen die blau gekleideten Plejaden. Sie sind auch als die sieben Schwestern oder M45 bekannt und einer der hellsten und am leichtesten sichtbaren offenen Sternhaufen am Himmel. Die Plejaden enthalten mehr als 3000 Sterne, sind etwa 400 Lichtjahre weit entfernt und haben einen Durchmesser von nur 13 Lichtjahren. Die Sterne umgibt ein eindrucksvoller blauer Reflexionsnebel aus feinem Staub. Einer verbreiteten Legende zufolge verblasste einer der helleren Sterne, seit der Haufen benannt wurde. Links weiter unten steht der rot leuchtende Kaliforniennebel. Dieser viel blassere Nebel ist nach seiner Form benannt und daher schwieriger als die Plejaden zu erkennen. Diese Masse an rot leuchtendem Wasserstoffgas, auch bekannt als NGC 1499, ist etwa 1500 Lichtjahre entfernt. Obwohl der Vollmond etwa 250 Mal dazwischenpassen würde, wurden auf dem obigen lang belichteten Weitwinkel-Kompositbild alle beide abgebildet.

Zur Originalseite