Halloween-Mond

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Credit und Bildrechte: Miguel Claro

Beschreibung: Der helle Vollmond dieser Woche, der der am 2. November die ganze Nacht lang die Landschaft erhellte, war auf der Nordhalbkugel als Jägermond bekannt. Doch diese dramatische Ansicht der leuchtenden Mondkugel aus Sobreda in Portugal wurde einige Nächte früher aufgenommen: zu Halloween. In der Stimmung der Jahreszeit spielt das Bild einen kleinen Trick: es besteht in Wirklichkeit aus zwei Digitalfotos – eine kurz und eine lang belichtete Aufnahme. Diese wurden kombiniert, um die Details der hellen Mondoberfläche und die zarteren Strukturen in den dunklen Wolken drumherum auf einem einigen Bild darzustellen. Natürlich können Sie auch so manche gruselige Form in den Wolken erkennen, falls Sie letzte Woche Ihre Nachbarschaft besucht haben – zusammen mit dem Halloweenmond.

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Kreis um den Mond

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Credit und Bildrechte: Laurent Laveder (PixHeaven.net / TWAN)

Beschreibung: Wenn Ihre Schwägerin Sie um 1 Uhr morgens anrufen würde um Ihnen zu sagen, dass da ein Kreis um den Mond wäre, wie würden Sie reagieren? Als ihm das letzten Sonntag früh passierte, schnappte der Fotograf Laurent Laveder seine Ausrüstung und rannte hinaus. Er wurde mit dem Anblick eines prächtigen Mondhalos belohnt, der vom Himmel über Quimper in Frankreich leuchtete. Mit einem Radius von 22 Grad wird ein solcher Halo durch Brechung von Mondlicht in sechseckigen Eiskristallprismen, die in dünnen, hoch liegenden Wolken entstehen, erzeugt. Laveder nahm eine Serie von Digitalbildern auf, aus denen er dieses Fischaugen-Kompositbild sowie ein bemerkenswertes 360-Grad-VR- Panorama erstellte.

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Ungewöhnliche Lichtsäulen über Lettland

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Credit und Bildrechte: Aigar Truhin

Beschreibung: Was geschieht über dieser Stadt? Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass diese seltsamen Lichtsäulen über hellen Lampen zu sehen sind und wahrscheinlich fallende Eiskristalle an diesem Phänomen beteiligt sind, die diese Lichter reflektieren. Der Grund weshalb sich diese Säulen oben auffächern ist derzeit nicht bekannt – Leser von APOD könnten das durch Teilnahme an einer Forumsdiskussion ergründen. Das obige und mehrere ähnliche Bilder wurden letzten Monat mit einer gewöhnlichen Digitalkamera in Sigulda in Lettland aufgenommen. Die Luft wurde als relativ kalt und voll kleiner Eiskristalle beschrieben, genau von der Art, die dafür bekannt ist, verschiedene beeindruckende, aber gut bekannte Himmelsphänomene wie Lichtsäulen, Sonnensäulen, Nebensonnen und Mondhalos zu erzeugen. Der kalte und schneereiche Winter dieses Jahres in einigen Teilen der Nordhalbkugel der Erde bietet Himmelsbeobachtern neue und normalerweise unerwartete Möglichkeiten einige dieser ungewöhnlichen optischen atmosphärischen Erscheinungen selbst zu beobachten.

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Sonnensäule über North Carolina

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Credit und Bildrechte: Terry Holdsclaw

Beschreibung: Haben Sie schon einmal eine Sonnensäule gesehen? Wenn die Luft kalt ist und die Sonne auf- oder untergeht, können fallende Eiskristalle das Sonnenlicht reflektieren und einen ungewöhnlichen Lichtpfeiler bilden. Eis bildet manchmal flache, sechsseitige Kristalle, wenn es aus hoch liegenden Wolken fällt. Der Luftwiderstand verursacht, dass diese Kristalle die meiste Zeit fast flach liegen, während sie zum Boden wedeln. Sonnenlicht wird von Kristallen reflektiert, die genau ausgerichtet sind, was den Sonnensäulen-Effekt erzeugt. Auf dem obigen Bild, das 2007 aufgenommen wurde, reflektiert eine Sonnensäule Licht eines Sonnenuntergangs über dem Lake Norman in North Carolina (USA).

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Halo um den Mond

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Credit und Bildrechte: Juan Carlos Casado, TWAN

Beschreibung: Haben Sie schon einmal einen Hof um den Mond gesehen? Diesen recht häufigen Anblick hat man dann, wenn hoch stehende dünne Wolken, die Millionen winziger Eiskristalle enthalten, einen Großteil des Himmels bedecken. Jeder Eiskristall verhält sich wie eine Miniaturlinse. Weil ein Großteil der Kristalle eine ähnliche längliche hexagonale Form besitzt, wird Licht, das an der Stirnseite eines Kristalls ein- und durch die gegenüberliegende Stirnseite wieder austritt, um 22 Grad abgelenkt, was dem Radius des Mondhalos entspricht. Ein ähnlicher Sonnenhalo könnte dann tagsüber beobachtet werden. Die Stadt im Vordergrund des obigen Bildes ist San Sebastian in Spanien. Der weit entfernte Planet Jupiter erscheint zufällig rechts über dem Halo. Wie sich die Eiskristalle in den Wolken bilden, wird derzeit noch untersucht.

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Pyramideneiskristall-Halos über Finnland

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Credit und Bildrechte: Kari Nyman

Beschreibung: Was wäre, wenn die Atmosphäre über Ihnen zu einer gigantischen Linse würde? Das passiert tatsächlich, wenn eine fast transparente Schicht pyramidenförmiger Eiskristalle gleichförmig ausgerichtet vom Himmel fällt. Diese Eiskristalle verhalten sich zusammen wie Millionen von Miniatur-Eisspiegeln, wobei die externe und interne Reflexion an verschiedenen Flächen Bögen und Halos mit unterschiedlichen Durchmessern bildet. Eine erstaunliche Darstellung von Pyramideneiskristall-Halos wurde am 5. Juni über Tampere in Finnland aufgenommen. Zu sehen sind sehr ungewöhnliche Sonnenhalos mit 9, 18, 20, 23 und 24 Grad. Im Kontrast dazu bilden dünne und flache Eiskristalle einen Halo von nur 22 Grad. Die hohen Wolken, welche die Eiskristalle enthalten, sind blass als einige „Sonnenhunde“ zu sehen. Das übliche Sonnenbild wurde von einem Laternenmasten bedeckt, und das Bild oben wurde digital beträchtlich geschärft. Wie groß die Bereiche sind, in denen sich beinahe gleichförmige Pyramideneiskristalle bilden, ist derzeit nicht bekannt.

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Feuerregenbogen über New Jersey

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Credit und Bildrechte: Paul Gitto (Arcturus Observatory)

Beschreibung: Was ist das für ein umgekehrter Regenbogen am Himmel? Ein Zirkumhorizontalbogen, manchmal wegen seiner flammenartigen Erscheinung als Feuerregenbogen bezeichnet, besteht aus Eis, nicht aus Feuer. Damit ein Zirkumhorizontalbogen erscheint, muss die Sonne mindestens 58 Grad hoch an einem Himmel mit Cirren stehen. Weiters müssen die zahlreichen, flachen hexagonalen Eiskristalle, welche die Eiswolke bilden, waagrecht angeordnet sein, um das Sonnenlicht wie ein einziges gigantisches Prisma brechen zu können. Daher sind Zirkumhorizontalbögen relativ selten zu sehen. Oben abgebildet ist ein seltener Feuerregenbogen, der Ende Mai über den Bäumen von Whiting in New Jersey (USA) aufgenommen wurde.

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Kreise am Himmel

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Credit und Bildrechte: Jean-Marc Lecleire

Beschreibung: Als er an einem sonnigen Tag zum Himmel blickte, fing der Fotograf Jean-Marc Lecleire diese bezaubernde Darstellung von Eishalos ein, die vollständige Kreise am Himmel bildeten. Dieses Bild, das in der Nähe des großen Château de Chambord in Frankreich mit einem „Fischauge“ aufgenommen wurde, weist nach oben und umfasst beinahe 180 Grad von einem Horizont zum anderen. Die Sonne ist von einem Hof umgeben, der von Sonnenlicht gebildet wird, das von hexagonalen Eiskristallen in hoch gelegenen, dünnen Wolken gebrochen wird. Der Halo ist kreisförmig und hat einen Radius von genau 22 Grad, er sieht jedoch wegen der Verzerrung der extrem weitwinkeligen Linse gekrümmt aus. Rund um den Zenit (das ist der Punkt, der genau über dem Beobacher liegt) und immer in der gleichen Höhe wie die Sonne ist ein hübscher Nebensonnenkreis zu sehen, der durch Sonnenlicht entsteht, das an den fast senkrechten Flächen von Eiskristallen gespiegelt wird. Schöne Eishalos treten häufiger auf als Regenbögen und können am irdischen Himmel von all jenen beobachtet werden, die wissen, wie man nach ihnen suchen mus.

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