Rotation der Großen Magellanschen Wolke

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Bildcredit und Lizenz: ESA, Gaia, DPAC

Beschreibung: Dieses Bild ist nicht verschwommen. Es zeigt sehr detailreich, dass die größte Begleitgalaxie unserer Milchstraße, die Große Magellansche Wolke (GMW), rotiert. Die Rotation der GMW wurde erstmals mit Hubble erkannt, hier wurde sie anhand von Feindaten des Satelliten Gaia in der Sonnenumlaufbahn abgebildet. Gaia vermisst die Sternpositionen so genau, dass nachfolgende Messungen leichte Eigenbewegungen von Sternen erkennen lassen, die zuvor nicht messbar waren.

Dieses Bild zeigt die genauen überzeichneten Strichspuren Millionen blasser GMW-Sterne. Eine Bildanalyse zeigt auch das Zentrum der Rotation im Uhrzeigersinn: am oberen Ende des Zentralbalkens der GMW. Die am Südhimmel markante GMW ist eine kleine Spiralgalaxie, die bei Begegnungen mit der größeren Milchstraße und der Kleinen Magellanschen Wolke (KMW) verzerrt wurde.

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Gaias Milchstraße

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Bildcredit und Bildrechte: ESA, Gaia, DPAC

Beschreibung: Dieser prachtvolle Panoramaanblick unserer Milchstraße und der umliegenden Galaxien ist kein Foto. Es ist eine Karte, die aus Einzelmessungen von fast 1,7 Milliarden Sternen entstand. Der astronomisch reichhaltige Datensatz, aus dem sie erstellt wurde, ist die zweite Datenveröffentlichung des Satelliten Gaia, der den Himmel abtastet. Dieser Datensatz enthält äußerst genaue Angaben zu Position, Helligkeit, Farbe und parallaktischer Entfernung für 1,3 Milliarden Sterne. Das sind etwa ein Prozent der Sterne in der Milchstraße.

Die flache Ebene unserer Galaxis ist markant im Sichtfeld erkennbar. Sie ist Heimat der meisten Sterne in der Milchstraße und breitet sich über das Zentrum von Gaias Sterndatenkarte aus. Hohlräume und Risse in der galaktischen Ebene entsprechen interstellaren Staubwolken, die das Sternenlicht verdecken. Rechts unten befinden sich die Sterne der Großen und Kleinen Magellansche Wolke, zwei Nachbargalaxien, die etwas unter der Milchstraße liegen.

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