Eine Sonnenfinsternis-Patchworkdecke

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Bildcredit und Bildrechte: Sherry Winkelman (CXC)

Beschreibung: Manche Leute sind so begeistert von Sonnenfinsternissen, dass sie steppen. Oben ist ein aus dieser Begeisterung entstandenes Werkstück zu sehen. Die 1×1 Meter große Decke zeigt Eindrücke einer ringförmigen Finsternis, bei der der Mond zu weit von der Erde entfernt ist, um die ganze Sonne zu bedecken – was im Oktober 2002 in Spanien zu sehen war. Heute wird sich jedoch eine totale Sonnenfinsternis ereignen, obwohl sie nur für Finsternisjäger zu sehen sein wird und solche, die auf einem dünnen Streifen von Australien leben. Wenige Minuten lang sehen jene in der Mitte des Finsternispfades, wie die ganze Sonne vom Mond bedeckt wird, weshalb der Tag ungewöhnlich dunkel wird. Kurz bevor – und nachdem – sich die Totalität ereignet, kann das Sonnenlicht zwischen die Berge am Mondrand strömen, wodurch ein Diamantringeffekt entsteht. Die nächste totale Sonnenfinsternis findet im November 2013 statt.

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Verfinsterter Mond über Wyoming

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Bildcredit und Bildrechte: Mack H. Frost

Beschreibung: Ein untergehender Vollmond sieht selten so aus. Montagmorgen kam dem voll beleuchteten Erdbeermond, kurz bevor er hinter die Absaroka-Bergkette bei Cody (Wyoming, USA) sank, der Erdschatten in die Quere. Eine ähnliche partielle Mondfinsternis bei Monduntergang war fast überall in Nord- und Südamerika zu sehen, während gleichzeitig derselbe partiell verfinsterte Mond in Ostasien sichtbar war. Im Vordergrund ist ein Schneewehengebilde dargestellt, das als Horse’s Head vor einem Nebenfluss des Shoshone River bekannt ist. Mondfinsternisse ereignen sich etwa zweimal pro Jahr, und die nächste – eine Halbschattenfinsternis – findet Ende November statt.

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Die Sonne betrachten

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Bildcredit und Bildrechte: Steven Gilbert

Beschreibung: Haben Sie kürzlich Ihren Heimatstern betrachtet? Oben ist die Sonne abgebildet, die oben links partiell durch den Mond verfinstert wird, und unten von Erdlingen, welche die Finsternis betrachten. Die obige Menagerie an Silhouetten wurde in der Glen Canyon National Recreation Area nahe Page (Arizona, USA) fotografiert, als Parkaufseher und Astronomen interessierten Besuchern das ungewöhnliche Ereignis erklärten. Rechts unter der dunklen Mondscheibe ist auf der Sonnenscheibe auch eine Gruppe Sonnenflecken zu sehen. Obwohl es aufregend war, betrachteten manche dieses Ereignis nur als Aufwärmrunde für die Sonnenbetrachtung nächste Woche, wenn eine viel seltenere partielle Finsternis durch den Planeten Venus stattfindet.

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Eine partielle Sonnenfinsternis über Texas

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Bildcredit und Bildrechte: Jimmy Westlake (Colorado Mountain College) und Linda Westlake

Beschreibung: Es war ein typischer Sonnenuntergang in Texas, außer dass ein Großteil der Sonne fehlte. Wo das fehlende Sonnenstück zu finden wäre, war kein Rätsel – es war hinter dem Mond. Die partielle Verfinsterung der Sonne durch den Mond in der Nacht vom Sonntag wurde zu einem der am besten fotografierten astronomischen Ereignisse der Geschichte. Galerie um Galerie wird online veröffentlichtein erstaunliches Finsternisbild nach dem anderen. Oben ist vielleicht eines der interessanteren veröffentlichten Bilder zu sehen – die teilweise verfinsterte Sonne geht am abendroten Himmel hinter Gebüsch und einer Windmühle unter. Das Bild wurde Sonntagnacht etwa 20 Meilen westlich von Sundown in Texas (USA) fotografiert, kurz nachdem der Feuerringeffekt vom Mond durchbrochen wurde, indem er sich von der Sonnenmitte wegbewegte. Anfang nächsten Monats findet ein astronomisches Ereignis statt, das sogar noch mehr Fotografien verspricht – die letzte partielle Verfinsterung der Sonne durch die Venus bis zum Jahr 2117.

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Ringförmige Finsternis über Myanmar

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Credit und Bildrechte: Wei Loon Chin

Beschreibung: Ein Loch kreuzte diesen Monat wenige Minuten lang die Sonne, was von einem schmalen Pfad über den Planeten Erde aus zu sehen war. Das Ereignis am 15. Januar war eine ringförmige Sonnenfinsternis, und das Loch war in Wirklichkeit der Erdmond, ein Objekt, dessen dunkle Hälfte, verglichen mit der gleißend hellen Sonne, noch dunkler erscheinen mag. Der Mond war zu weit von der Erde entfernt um eine totale Sonnenfinsternis zu zeigen, bot jedoch gut positionierten Beobachtern einen hellen als Feuerring bezeichneten Kreis. Oben wurde ein vollständiger Ablauf der ringförmigen Sonnenfinsternis abgebildet, wie sie von oberhalb des Ananda-Tempel in Bagan, Myanmar, zu sehen war. Das Bild des antiken Tempels, der um das Jahr 1100 errichtet wurde, wurde am Tag der Finsternis nach Sonnenuntergang aufgenommen. Die nächste Sonnenfinsternis ist eine totale Sonnenfinsternis im Juli 2010.

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Finsternisse im Schatten

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Credit und Bildrechte: Stephan Heinsius

Beschreibung: Finsternisse sind überall auf dieser schattigen Szenerie zu sehen. Dieses Bild wurde am 15. Januar auf der Insel Ellaidhoo, die zu den Atollen der Malediven im Indischen Ozean gehört, während der längsten ringförmigen Sonnenfinsternis der nächsten 1000 Jahre aufgenommen. Riesige Palmen sorgten für Schatten. Ihre zahlreichen gekreuzten Blätter erzeugten Lücken, die wie Lochkameras wirkten und erkennbare Finsternisbilder auf den weißen Sand eines tropischen Gartens nahe dem Strand warfen. An diesem idyllischen Schauplatz nahe der Zentrallinie des Mondschattenpfades war der Feuerring der ringförmigen Phase etwa 10 Minuten und 55 Sekunden lang zu beobachten.

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Ringförmige Jahrtausend-Sonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Mikael Svalgaard

Beschreibung: Der Schatten des Mondes raste am 15. Januar über den Planeten Erde. Beobachter auf der Zentrallinie des Schattens wurden Zeugen einer ringförmigen Sonnenfinsternis, da der scheinbare Durchmesser des Mondes zu klein war, um die Sonne ganz zu bedecken. Die ringförmige Phase, ein visuell dramatischer Feuerring, dauerte bis zu 11 Minuten und 8 Sekunden – je nach Standort – und war damit die längste ringförmige Sonnenfinsternis für die nächsten 1000 Jahre. Dieses Bild der Silhouette des Mondes wurde kurz vor dem Höhepunkt der Finsternis auf der Zentrallinie von Kanyakumari am südlichsten Ende von Indien aufgenommen. Das Teleskopbild wurde mit einem Filter gemacht, der einen Großteil des sichtbaren Lichts ausblendet, aber für Licht der Wasserstoffatome durchlässig ist. Dadurch ist die detaillierte Marmorierung, die als Granulation bezeichnet wird, und die durch die Konvektion der Hitze der Sonnenatmosphäre entsteht, um die dunkle Mondscheibe zu sehen.

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Mittelalterliche Astronomie aus Stift Melk

Mittelalterliche Handschrift aus dem Stift Melk zeigt das Schema von Sonnen- und Mondfinsternissen. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: Paul Beck (Univ. Wien), Georg Zotti (Vienna Inst. Arch. Science); Bildrechte: Stiftsbibliothek Melk, Frag. 229

Beschreibung: Diese Manuskriptseite wurde durch einen Zufall entdeckt. Sie bietet einen grafischen Einblick in die Astronomie des Mittelalters vor der Renaissance und vor dem Einfluss von Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe, Johannes Kepler und Galileo.

Das faszinierende Blatt stammt aus einer Vorlesungsmitschrift über Astronomie und wurde von dem Mönch Magister Wolfgang de Styria noch vor dem Jahr 1490 im Stift Melk in Österreich gesammelt. Die oberen Bildfelder erklären die Geometrie für eine Mond- (links) und eine Sonnenfinsternis im geozentrischen ptolemäischen Weltbild. Das Diagramm links unten zeigt die ptolemäische Sicht des Sonnensystems, mit der Grafik rechts unten kann man das Datum des Ostersonntags im Julianischen Kalender berechnen. Der Text rechts oben erklärt die Bewegung der Planeten im ptolemäischen Weltbild.

Die Manuskriptseite ist als Teil einer Spezialausstellung zum Internationalen Jahr der Astronomie im historischen Stift Melk zu sehen.

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Ringförmige Finsternis: der Feuerring

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Credit und Bildrechte: Dennis L. Mammana (TWAN)

Beschreibung: Morgen könnten manche mit viel Glück einen „Feuerring“ sehen. So bezeichnet man die zentrale Sicht auf eine ringförmige Verfinsterung der Sonne durch den Mond. Am Höhepunkt dieser Finsternis scheint die Mitte der Sonne verschwunden zu sein, und der dunkle Mond wird von der gleißenden Sonne umgeben. Das wird nur von einem Pfad aus sichtbar sein, der den südlichen Indischen Ozean kreuzt. Von dichter bevölkerten Orten aus – Südafrika und Teilen Australiens – wird es so aussehen, als würde ein Großteil des Mondes einen Bissen von der Sonne nehmen. Denken Sie daran, auch während einer Finsternis niemals direkt in die Sonne zu blicken! Eine ringförmige Finsternis statt einer totalen Finsternis ereignet sich dann, wenn sich der Mond am erdfernen Punkt seiner elliptischen Bahn um die Erde befindet – dem Apogäum. Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis ereignet sich im Januar 2010, auch wenn diesen Juli eine totale Sonnenfinsternis stattfindet. Oben ist eine spektakuläre ringförmige Finsternis zu sehen, die im Januar 1992 hinter Palmen fotografiert wurde.

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