Raumsonde Cassini kreuzt Saturns Ringebene

Siehe Beschreibung. Saturn mit Ringschatten und Monden. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, ESA, JPL, ISS, Cassini Imaging Team; Bearbeitung: Fernando Garcia Navarro

Beschreibung: Wenn das Saturn ist, wo sind dann die Ringe? Als 1612 Saturns „Anhänge“ verschwanden, verstand Galileo nicht, warum. Später in diesem Jahrhundert erkannte man, dass Saturns ungewöhnliche Ausstülpungen Ringe waren, und dass die von der Kante sichtbaren Ringe zu verschwinden scheinen, wenn die Erde die Ringebene kreuzt. Der Grund dafür ist, dass Saturns Ringe auf eine Ebene begrenzt sind, die im Verhältnis viel dünner ist als eine Rasierklinge.

In der Neuzeit kreuzte die Roboter-Raumsonde Cassini, die Saturn umrundete, während ihrer Mission, die von 2004 bis 2017 dauerte, häufig Saturns Ringebene. Der interessierte spanische Amateur Fernando Garcia Navarro suchte eine Serie an Bildern von Überquerungen der Ringebene im Februar 2005 aus dem riesigen Onlinearchiv an Cassini-Rohbildern heraus. Das eindrucksvolle Ergebnis – digital beschnitten und repräsentativ eingefärbt – wird hier präsentiert.

Saturns dünne Ringebene erscheint blau, Bänder und Wolken in Saturns oberer Atmosphäre leuchten golden. Details der Saturnringe sind in den hohen dunklen Schatten im oberen Teil des Bildes erkennbar, das 2005 fotografiert wurde. Die Monde Dione und Enceladus wirken wie Beulen in den Ringen.

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Dione, Ringe, Schatten, Saturn

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Was ist diese seltsame Überlagerung von Mond und Planet? Als erstes wurde auf einem dramatischen Panorama der Saturnmond Dione von der Roboter-Raumsonde Cassini fotografiert, die derzeit den Riesenplaneten umrundet. Der helle, kraterübersäte Mond selbst misst zirka 1100 Kilometer, rechts unten ist der große, von mehreren Ringen umgebene Krater Evander zu sehen. Die Saturnringe sind hier fast von der Seite sichtbar und daher nur als dünne, waagrechte Linie erkennbar, die hinter Dione verläuft. Am unteren Bildrand wölbt sich jedoch der Schatten der Saturnringe, der die reichhaltige Struktur zeigt, die nicht direkt sichtbar war. Im Hintergrund sind auf Saturn einige wenige Wolken sichtbar. Das hier gezeigte Bild wurde bei Cassinis letztem geplanten Vorbeiflug an Dione fotografiert. Die Raumsonde soll 2017 in Saturns Atmosphäre eintauchen.

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In Gesellschaft von Dione

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Bildcredit: NASA/JPL-Caltech/Space Science Institute

Beschreibung: Das ist nicht unser Mond. Es ist Dione, ein Saturnmond. Die Roboter-Raumsonde Cassini fotografierte dieses Bild letzten Monat bei einem Vorbeiflug an Saturns kraterübersätem Mond. Was dieses Bild wohl so interessant macht, ist der Hintergrund. Der große Himmelskörper hinter Dione ist Saturn, blass beleuchtet von Sonnenlicht, das von den Ringen reflektiert wird. Die dünnen Linien davor, die diagonal durchs Bild verlaufen, sind die Saturnringe. Die Millionen eisiger Steine, aus denen Saturns spektakuläre Ringe bestehen, umkreisen Saturn allesamt in derselben Ebene und erscheinen daher überraschend dünn, wenn man sie fast von der Seite sieht. Vorne in der Mitte ist Dione als Sichel zu sehen, teilweise von der Sonne beleuchtet, die links außerhalb des Bildes steht. Ein genauer Blick auf die Ringebene bringt auch den Mond Enceladus oben rechts zum Vorschein.

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Die Karte von Dione

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Bildcredit: Karte – Paul Schenk (LPI), Bilddaten – Cassini, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Diese mit zylindrischer Projektion erstellte Mondkarte ist eine von sechs neuen Farbkarten der mittelgroßen eisigen Saturnmonde, die aus Bilddaten von 10 Jahren der Raumsonde Cassini konstruiert wurden. Dione, die von Cassini (dem Astronomen) 1684 entdeckt wurde, ist zirka 1120 Kilometer groß. Die Karte basiert auf Daten von Infrarot bis Ultraviolett, die Auflösung dieser neuesten Karte des Raumfahrtzeitalters beträgt 250 Meter pro Bildpunkt. Der auffällige Helligkeitsunterschied zwischen der helleren vorauslaufenden Halbkugel (rechts) und der dunkleren nachziehenden Hälfte des gebunden rotierenden Mondes ist deutlich erkennbar. Wie andere Saturnmonde, die im breiten E-Ring wandern, bleibt Diones vorauslaufende Halbkugel blank, da sie einen Belag aus dem blassen Eismaterial des Ringes ansammelt. Das Material des E-Ringes wird immer wieder von den Geysiren auf dem Südpol des Mondes Enceladus aufgefüllt. Auch die dunkle, mit Kratern übersäte Halbkugel ist mit helleren, jüngeren Oberflächenbrüchen überzogen.

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Saturnmond Dione in leichten Farben

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Bildcredit: NASA, JPL, SSI, ESA; Nachbearbeitung: Marc Canale

Beschreibung: Warum hat eine Hälfte von Dione mehr Krater als die andere? Beginnen wir mit der Tatsache, dass eine Seite des Saturnmondes Dione immer zum Saturn zeigt und eine immer weggerichtet ist. Das ist ähnlich wie beim Erdmond. Wegen dieser gebundenen Rotation zeigt eine Seite Diones auf der Umlaufbahn immer nach vorne, während die andere Seite immer nachzieht. Dione sollte daher auf der Vorderseite eine signifikant höhere Menge an Einschlägen aufweisen. Seltsamerweise sind jedoch auf der derzeit vorderen Hälfte Diones wenigerKrater als auf der Rückseite. Eine wahrscheinliche Erklärung ist, dass einige kraterbildende Einschläge so stark waren, dass sie Dione drehten und so den Abschnitt änderten, der die höchste Einschlagrate erlitt, bis die Rotation des Mondes wieder gebunden war. Das obige detailreiche Bild von Dione betont die zarten Farbtöne des Mondes und ist ein – von einem engagierten Amateur – sorgfältig erstelltes Mosaik aus Bildern, die im April 2010 von der NASA-Raumsonde Cassini beim Vorbeiflug an Dione gemacht wurden.

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Ein naher Vorbeiflug am Saturnmond Dione

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Was schwebt da neben Dione? Als die robotische Raumsonde Cassini Ende letzten Jahres näher als je zuvor an den Saturnmond Dione heranflog, fotografierte sie dieses Weitwinkelbild, das Dione, die Saturnringe und die beiden kleinen Monde Epimetheus und Prometheus zeigt. Das obige Bild zeigt einen Teil der mit zahllosen Kratern übersäten, schneeweißen Oberfläche des 1100 Kilometer großen Mondes Dione, die Dünne der Saturnringe und die vergleichsweise dunkle Oberfläche des kleineren Mondes Epimetheus. Das Bild wurde fotografiert, als Cassini nur etwa 100.000 Kilometers vom großen Eismond entfernt war. Ein weiterer geplanter Meilenstein von Cassinis Erforschung Saturns und dessen Monde gehört der morgige Vorbeiflug an Titan sowie die Abbildung der fernen Erde im Juni, wenn sie hinter Saturn vorbeizieht.

Galerie: Bilder der Finsternis von gestern
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Am Ring mit Titan und Dione

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Die Saturnmonde, die in der Ebene der Saturnringe kreisen, haben eine permanente Sicht über die Ringe hinweg auf den wunderschönen Gasriesenplaneten. Natürlich hat die Raumsonde Cassini, wenn sie die Ringebene passiert, ebenfalls diese atemberaubende Perspektive. Die Ringe schneiden durch die Mitte dieses Cassini-Schnappschusses vom Mai letzten Jahres. Die Szenerie zeigt Titan, den größten, und Dione, den drittgrößten Saturnmond. Die auffallend dünnen, glänzenden Ringe werfen am unteren Bildrand gebogene Schatten auf die Wolkenoberflächen des Planeten. Die blasse Dione hat einen Durchmesser von zirka 1100 Kilometern und kreist mehr als 300.000 Kilometer außerhalb des sichtbaren äußeren Randes des A-Ringes. Dione ist durch Titans atmosphärischen Dunst zu sehen. Titan mit einem Durchmesser von 5150 Kilometern ist etwa 2,3 Millionen Kilometer, Dione 3,2 Millionen Kilometer von Cassini entfernt.

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Saturns Monde Dione und Titan von Cassini

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Credit: NASA/JPL/SSI; Farbkomposit: Emily Lakdawalla

Beschreibung: Wie wäre es einen Himmel mit vielen Monden zu sehen? So sieht der Himmel über Saturn aus. Wenn Monde nahe beisammen stehen, zeigen sie die gleiche Phase. Eine Ansicht mit zwei der berühmteren Monde Saturns in Dreiviertelphase wurde letzten Monat von der Roboter-Raumsonde Cassini aufgenommen, die derzeit Saturn umrundet. Titan (links) gehört zu den größten Monden im Sonnensystem und ist ständig in Wolken gehüllt. 2005 landete die Sonde Huygens auf Titan und bot der Menschheit den ersten Blich auf seine ungewöhnliche Oberfläche. Dione (rechts) hat nur ein Viertel des Durchmessers von Titans Durchmesser und besitzt nur wenig Atmosphäre. Das obige unkalibrierte Bild wurde am 10. April aufgenommen, nachdem Cassini die Woche zuvor an beiden Monden vorbeigeschwirrt war.

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