Eine nördliche Winternacht

Panorama aus Siemiony im Nordosten von Polen mit Kapella, Milchstraße, Orion und dem Wintersechseck.

Bildcredit und Bildrechte: Lukasz Zak

Beschreibung: Schnee bedeckt den Boden dieses friedlichen Wald- und Himmelsbildes. Die Einzelbilder für dieses 360-Grad-Panoramosaik wurden Ende Januar in der Nähe von Siemiony im Nordosten von Polen auf dem Planeten Erde an einer ruhigen Landstraße fotografiert.

Die Nacht war kalt, und zwischen den Bäumen, die in den Himmel ragen, leuchten die Sterne und Nebel der nördlichen Wintermilchstraße. Im Zenit steht der helle Stern Kapella, nur 43 Lichtjahre über den Baumwipfeln. Er ist der Alphastern im Sternbild Fuhrmann (Auriga), Teil des Wintersechseck-Asterismus und ein gut untersuchter Doppelsternsystem. Rechts über Kapella entdeckt ihr entlang der Milchstraße in der nördlichen Winternacht die vertrauten Sterne des Orion.

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Apollo 14 auf dem Weg nach Hause

Die sonnenbeleuchtete Erdsichel ragt auf diesem Foto von der Mondmission Apollo 14 knapp über den Mondhorizont.

Bildcredit: Apollo 14, NASA, JSC, ASU (Bild-Neubearbeitung: Andy Saunders)

Beschreibung: Diesen Sonntag vor fünfzig Jahren (7. Februar 1971) verließ die Besatzung von Apollo 14 die Mondumlaufbahn und machte sich auf den Weg nach Hause.

Im Kommandomodul Kittyhawk beobachteten sie diesen Erdaufgang. Die sonnenbeleuchtete Erdsichel ragt knapp über den Mondhorizont. Das von Kratern übersäte Gelände im Vordergrund liegt auf der Rückseite des Mondes. Als die Besatzung um den Mond kreiste, beobachten sie, wie die Erde auf- und unterging, doch auf der Mondoberfläche hing die Erde stationär am Himmel über ihrem im Landeplatz in der Fra-Mauro-Formation.

Zu den Gesteinsproben, die von Fra Mauro gesammelt wurden, zählt ein 9 kg schwerer Stein mit dem Spitznamen Big Bertha. Dieser enthält ein Fragment, das wahrscheinlich von einem Meteoriten vom Planeten Erde stammt. An Bord von Kittyhawk befand sich während der Apollo-14-Mission ein Behälter mit 400-500 Samen, aus denen später Mondbäume gezogen wurden.

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Apollo 14: Aussicht von Antares

Mitchells Aussicht aus dem Mondlandemodul Antares von Apollo 14 mit Spper und Golfbällen.

Bildcredit: Edgar Mitchell, Apollo 14, NASA; MosaikEric M. Jones

Beschreibung: Diesen Freitag vor 50 Jahren landete die Mondlandefähre Antares von Apollo 14 auf dem Mond. Gegen Ende des Aufenthalts fotografierte der Astronaut Ed Mitchell beim Blick aus dem Fenster eine Bildserie der Mondoberfläche. Eric Jones, Herausgeber des Apollo Lunar Surface Journal, kombinierte sie zu diesem detaillierten Mosaik.

Die Aussicht blickt über das Fra-Mauro-Hochland im Nordwesten der Landestelle, nachdem die Apollo-14-Astronauten ihren zweiten und letzten Außenbordeinsatz auf dem Mond beendet hatten. Vorne steht ihr den Modularen Ausrüstungstransporter (Modular Equipment Transporter), ein rikschaähnliches Gerät auf zwei Rädern, mit dem Werkzeug und Proben transportiert wurden.

Oben in der Mitte, nahe am Horizont seht ihr den 1,5 Meter großen „Schildkrötenfelsen“ (Turtle rock). In dem seichten Krater vor dem Schildkrötenfelsen befindet sich der lange, weiße Griff eines Geräts zum Sammeln von Proben, den Mitchell wie einen Pfeil geworfen hatte. Alan Shepard, Mitchells Begleiter auf dem Mond und der erste Amerikaner im Weltall, verwendete hingegen ein provisorisches Sechser-Eisen, um zwei Golfbälle abzuschlagen. Einen von Shepards Golfbällen seht ihr als weißen Fleck unter Mitchells Speer.

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Auf dem Mond entdeckt: Kandidat für ältesten bekannten Erdenstein


Videocredit: NASA, Astromaterials 3D, Erika Blumenfeld et al.

Beschreibung: Wurde das älteste bekannte Gestein der Erde auf dem Mond entdeckt? Durchaus möglich. Die Geschickte beginnt mit der Mondmission Apollo 14. Die Mondprobe 14321 ist ein großer Stein, den der Astronaut Alan Shepard im Cone-Krater fand. Als man ihn auf der Erde untersuchte, fand man heraus, dass ein Fragment viel besser mit Erdgestein übereinstimmte als mit anderen Mondsteinen.

Noch überraschender ist, dass das Alter des Gesteinsstücks kürzlich auf 4 Milliarden Jahre datiert wurde, womit es – innerhalb der Messgenauigkeit – älter ist als alles Gestein, das je auf der Erde gefunden wurde. Eine führende Hypothese besagt, dass ein urzeitlicher Kometen- oder Asteroideneinschlag Steine von der Erde ins Sonnensystem schleuderte, von denen einige auf den Mond stürzten. Dort vermischten sie sich mit aufgeheiztem Mondboden und Gestein, kühlten ab und zerbrachen wieder.

Das Video zeigt einen Röntgenscan des Inneren von 14321, man erkennt mehrere Abschnitte mit stark unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Das Mondgestein wird weiterhin untersucht, um die Geschichte des Mondes, der Erde und des frühen Sonnensystems besser zu verstehen.

Am Freitag ist der 50. Jahrestag der Landung von Apollo 14 auf dem Mond.

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Ein farbenprächtiger Quadrantiden-Meteor

Dieser bunt leuchtende Meteor der Quadrantiden wurde wahrscheinlich vom Asteroiden 2003 EH1 abgesprengt.

Bildcredit und Bildrechte: Frank Kuszaj

Beschreibung: Meteore können farbenprächtig sein. Das menschliche Auge kann zwar normalerweise viele Farben nicht erkennen, doch Kameras können das. Hier wurde Anfang des Monats ein Meteor der Quadrantiden mit einer Kamera über Missouri (USA) fotografiert, der nicht nur eindrucksvoll hell war, sondern auch farbig.

Der strahlende Splitter wurde wahrscheinlich vom Asteroiden 2003 EH1 abgesprengt und bahnte sich seinen Weg durch die Erdatmosphäre. Die Farben in Meteoren stammen normalerweise von ionisierten Elementen, die freigesetzt werden, wenn der Meteor zerfällt. Blau-grün stammt typischerweise von Magnesium, Kalzium strahlt violett und Nickel leuchtet grün. Rot dagegen stammt normalerweise von angeregtem Stickstoff und Sauerstoff in der Erdatmosphäre.

Dieser helle FeuerkugelMeteor verschwand in weniger als einer Sekunde in einem Blitz, doch er hinterließ eine vom Wind verwehte Ionisationsspur, die minutenlang sichtbar blieb.

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Mondhalo über verschneiten Bäumen

Dieser vollständige Mondhalo mit verschneiten Bäumen und Kaninchenspuren wurde letzte Woche in Östersund in Schweden fotografiert.

Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Habt ihr schon einmal einen Halo um den Mond gesehen? Dieses häufige Schauspiel tritt auf, wenn hohe, dünne Wolken mit Millionen winziger Eiskristalle einen Großteil des Himmels bedecken.

Jeder Eiskristall verhält sich wie eine winzige Linse. Die meisten der Kristalle haben eine ähnliche längliche sechsseitige Form, daher wird Licht, das in eine Kristallfläche eintritt und durch die gegenüberliegende Fläche austritt, in einem Winkel von 22 Grad gebrochen. Das entspricht dem Radius des Mondhalos. Tagsüber seht ihr manchmal einen ähnlichen Sonnenhalo. Wie die Eiskristalle in den Wolken entstehen, wird weiterhin erforscht.

Dieses Bild zeigt einen vollständigen Mondhalo über verschneiten Bäumen und Kaninchenspuren. Es wurde letzte Woche in Östersund in Schweden fotografiert.

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