Eine totale Finsternis am Ende der Welt

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Bildcredit und Bildrechte: Fred Bruenjes (moonglow.net)

Beschreibung: Would you go to the end of the world to see a total eclipse of the Sun? If you did, would you be surprised to find someone else there already? In 2003, the Sun, the Moon, Antarctica, and two photographers all lined up in Antarctica during an unusual total solar eclipse. Even given the extreme location, a group of enthusiastic eclipse chasers ventured near the bottom of the world to experience the surreal momentary disappearance of the Sun behind the Moon. One of the treasures collected was the featured picture — a composite of four separate images digitally combined to realistically simulate how the adaptive human eye saw the eclipse. As the image was taken, both the Moon and the Sun peeked together over an Antarctic ridge. In the sudden darkness, the magnificent corona of the Sun became visible around the Moon. Quite by accident, another photographer was caught in one of the images checking his video camera. Visible to his left are an equipment bag and a collapsible chair. A more easily visible solar eclipse will occur in about three weeks and be visible from the USA.

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Polarlicht bedeckt den Himmel

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Bildcredit: Jack Fischer, Expedition 52, NASA

Beschreibung: Like salsa verde on your favorite burrito, a green aurora slathers up the sky in this June 25 snapshot from the International Space Station. About 400 kilometers (250 miles) above Earth, the orbiting station is itself within the upper realm of the auroral displays. Aurorae have the signature colors of excited molecules and atoms at the low densities found at extreme altitudes. Emission from atomic oxygen dominates this view. The tantalizing glow is green at lower altitudes, but rarer reddish bands extend above the space station’s horizon. The orbital scene was captured while passing over a point south and east of Australia, with stars above the horizon at the right belonging to the constellation Canis Major, Orion’s big dog. Sirius, alpha star of Canis Major, is the brightest star near the Earth’s limb.

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Nudelmosaik von Saturn

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Space Science Institute, Hampton University

Beschreibung: Am 26. April sauste die Raumsonde Cassini beim ersten ihrer Saturn-Tauchgänge des Großen Finales zwischen Saturn und den Ringen hindurch. Auf diesem langen, dünnen Nudelmosaik zeigt eine schnelle Folge von 137 niedrig aufgelösten Bildern, die mit Cassinis Weitwinkelkamera fotografiert wurden, die Reise über die wirbelnden Wolkenoberflächen des Gasriesen. Die Mosaikprojektion kartiert den Bogen von Saturns gekrümmter Atmosphäre auf eine flache Bildebene. Das erste Mosaikfeld oben ist auf 90 Grad Nord zentriert, etwa 72.400 Kilometer über Saturns dunklem Nordpolwirbel. Im weiteren Verlauf wird das Mosaik schmäler, das Pixelmaß schrumpft von 8,7 Kilometer auf 1 Kilometer pro Bildpunkt. Im letzten Bildfeld befindet sich die Raumsonde 8374 Kilometer über einer Region 18 Grad nördlich des Saturnäquators. Die Bildausrichtung ändert sich am unteren Rand, da Cassini rotiert, um ihre große schüsselförmige Hochleistungsantenne nach vorne zu richten, sodass sie beim Kreuzen von Saturns Ringebene als Schild dient.

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Eine Dreiergruppe im Schützen

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Bildcredit und Bildrechte: Josep Drudis

Beschreibung: Diese drei hellen Nebel sind beliebte Ziele bei Teleskopreisen durch das Sternbild Schütze und die dicht gefüllten Sternfelder der zentralen Milchstraße. Im 18. Jahrhundert katalogisierte der kosmische Tourist Charles Messier zwei davon: M8 – der große Nebel links oben – und den farbenprächtigen M20 am unteren Bildrand. Zur dritten Emissionsregion gehört NGC 6559. Er liegt rechts von M8 und ist vom größeren Nebel durch eine dunkle Staubbahn getrennt. Alle drei sind Sternentstehungsgebiete und ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt. Der mehr als 100 Lichtjahre große ausgedehnte M8 ist auch als Lagunennebel bekannt. Der landläufige Name von M20 ist Trifid. Leuchtender Wasserstoff erzeugt die markante rote Farbe der Emissionsnebel. Die blauen Farbtöne im Trifid bilden einen starken Kontrast dazu, sie stammen von Sternenlicht, das vom Staub reflektiert wird. Das farbige Himmelslandschaftskomposit wurde mit zwei verschiedenen Teleskopen aufgenommen, um ein Weitwinkelbild der Region sowie einzelne Nahaufnahmen in höherer Auflösung zu erhalten.

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Die Milchstraße über dem Monument Valley

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Bildcredit und Bildrechte: Tom Masterson

Beschreibung: Sie müssen nicht im Monument Valley sein, um die Milchstraße am Himmel zu sehen, aber es hilft. Doch nur im Monument Valley in den USA sehen Sie diesen pittoresken Vordergrund mit kultigen Felstürmen, die als Spitzkuppen bezeichnet werden. Solche Restberge bestehen aus hartem Gestein, das übrig blieb, nachdem Wasser das umgebende weiche Gestein wegerodiert hat.

Die nächste Kuppe links im Bild, das 2012 fotografiert wurde, und die Kuppe rechts daneben sind als „Fäustlinge“ bekannt, weiter rechts steht die Merrick Butte. Grünes Nachthimmelslicht steigt vom Horizont auf. Das Band aus diffusem Licht, das hoch oben verläuft, ist die zentrale Scheibe unserer MilchstraßenSpiralgalaxie.

Das Band der Milchstraße ist für fast jeden in fast jeder klaren Nacht sichtbar, wenn man weit genug von einer Stadt und hellen Lichtern in der Umgebung entfernt ist, doch man braucht eine empfindliche Digitalkamera, um diese Farben am dunklen Nachthimmel festzuhalten.

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Int-Ball-Drohne auf der Raumstation aktiviert

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Bildcredit: JAXA, ISS, NASA

Beschreibung: Was ist, wenn Sie von einem putzigen schwebenden Ball verfolgt werden, der Sie dauernd fotografiert? Dann sind Sie vielleicht Astronautin oder Astronaut auf der Internationalen Raumstation ISS. Die JEM Internal Ball Camera – formlos „Int-Ball“ genannt – wurde von der japanischen Luft- und Raumfahrtagentur JAXA konstruiert, sie ist ein bisschen größer als ein Softball, kann selbstständig schweben und manövrieren, aber auch ferngesteuert werden, sie kann hoch aufgelöste Bilder und Videos aufnehmen, und es gibt keinen Zusammenhang mit Hello Kitty. Int-Ball wurde Anfang Juni zur ISS gebracht, um der Bodenkontrolle eine bessere Überwachung der ISS-Ausrüstung und -Aktivitäten zu erlauben und menschliche Astronauten zu entlasten. Int-Ball bewegt sich mithilfe kleiner Ventilatoren und sieht mit einer Kamera, die zwischen ihren dunklen Augen liegt.

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Hybride Sonnenfinsternis über Kenia

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Bildcredit und Bildrechte: Eugen Kamenew (Kamenew Photography)

Beschreibung: Die Jagd nach Sonnenfinsternissen kann Sie an die spannendsten Orte führen und mit interessanten Menschen in Kontakt bringen. Fast. Die Jagd nach dieser Finsternis brachte beispielsweise diesen Astrofotografen 2013 nach Kenia. Sein Kontakt, ein Mitglied der Massai, sollte ihn vom Flughafen abholen, ihm den Süden Kenias zeigen, und er stimmte sogar zu, in traditioneller Kriegertracht auf einem Hügel zu posieren, als die hoffentlich eindrucksvolle Finsternis weit im Hintergrund unterging. Leider starb diese Kontaktperson unerwartet eine Woche vor der Ankunft des Astrofotografen, daher konnte er nicht auf dem Foto posieren, noch wusste er, dass das Ergebnis einen internationalen Preis für Astrofotografie gewann. Es wurde 2013 in Kenia fotografiert, der Mond bedeckt bei der hybriden Finsternis einen Großteil der Sonne. Diese seltene Art Sonnenfinsternis erscheint an manchen Orten der Erde total und an anderen ringförmig. Während des ringförmigen Teils der Finsternis war der Mond zu weit von der Erde entfernt, um die ganze Sonne abzudecken. Nächsten Monat kreuzt eine totale Sonnenfinsternis die USA.

Den Himmel teilen: NASA bietet neue offene API für APOD
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Merkur – wie MESSENGER ihn zeigte

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Bildcredit: MESSENGER, NASA, JHU APL, CIW

Beschreibung: Merkur war nie zuvor so zu sehen. 2008 sauste die Roboter-Raumsonde MESSENGER zum zweiten Mal an Merkur vorbei und fotografierte Gelände, das zuvor nur mit vergleichsweise grobem Radar kartiert worden war. Dieses Bild wurde fotografiert, als MESSENGER 90 Minuten nach dem Vorbeiflug aus einer Höhe von etwa 27.000 Kilometern zurückblickte. Auf dem Bild sind – neben vielen anderen neu abgebildeten Strukturen – ungewöhnlich lange Strahlen zu sehen, die scheinbar wie Längen meridiane von einem jungen Krater nahe dem nördlichen Rand ausgehen. MESSENGER trat 2011 in den Orbit um Merkur ein und beendete seine Primärmission 2012, führte jedoch bis 2015 detailreiche Messungen vor, zu dieser Zeit ging sein Treibstoff zur Neige und wurde daher auf der Merkuroberfläche kontrolliert zum Absturz gebracht.

Heute ist Neumond: der nächste Neumond wird die Sonne bedecken
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Apollo 11: etwas Sonne tanken

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Bildcredit: Apollo 11, NASA (Bild digitalisiert von Kipp Teague)

Beschreibung: Helles Sonnenlicht und lange dunkle Schatten markieren dieses Bild der Mondoberfläche. Es wurde am 20. Juli 1969 vom Apollo-11-Astronauten Neil Armstrong fotografiert, der als Erster den Mond betrat. Man sieht das Mondmodul der Mission – den Adler – und den Mondmodulpiloten Buzz Aldrin im Raumanzug, der eine lange Folie entrollt, das Solar Wind Composition Experiment. Die Folie wurde der Sonne ausgesetzt und fing Teilchen ein, die mit dem Sonnenwind ausströmten, diese stellten eine Stichprobe der Materie von der Sonne dar. Das Sonnenwindexperiment wurde zusammen mit Mondgestein und Mondbodenproben für Untersuchungen in irdischen Laboren zur Erde gebracht.

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Phobos: Mond über Mars

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Bildcredit: NASA, ESA, Zolt Levay (STScI) – Danksagung: J.Bell (ASU) und M.Wolff (SSI)

Beschreibung: Phobos, ein winziger Mond mit einem gruseligen Namen, tritt auf dieser Serienaufnahme des Weltraumteleskops Hubble im Erdorbit hinter dem Roten Planeten hervor. Die 13 Einzelaufnahmen wurden im Jahr 2016 in einem Zeitraum von mehr als 22 Minuten nahe der größten Annäherung des Mars an den Planeten Erde fotografiert. Marsbewohner blicken nach Westen, um Phobos aufgehen zu sehen. Der kleine Mond ist näher an seinem Heimatplaneten als jeder andere Mond im Sonnensystem, nur etwa 6000 Kilometer über der Marsoberfläche. Für einen Umlauf braucht er nur 7 Stunden und 39 Minuten. Das ist schneller als eine Marsrotation, die etwa 24 Stunden und 40 Minuten dauert. Daher kann man auf dem Mars dreimal am Tag Phobos im Westen aufgehen sehen. Doch Phobos ist dem Untergang geweiht.

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