Dunkle Raumfähre im Anflug

Der Rand der Erde verläuft schräg von links oben nach unten Mitte. Links ist die dunkle Erde, am Horizont leuchtet ein roter Streifen, darüber weiß, das nach rechts oben in ein immer dunkleres Blau übergeht. Am Horizont schwebt die Silhouette einer Raumfähre.

Credit: Besatzung der Expedition 22, NASA

Was kommt da geflogen? Die Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation sahen es zuerst in weiter Ferne. Bald wurde es größer und zu einem dunklen Umriss. Als es noch näher kam, entpuppte sich die Silhouette als Raumschiff. Schließlich stellte sich letzten Dienstag kurz nach fünf Uhr (GMT) heraus, dass es die Raumfähre Endeavour war, die wie erwartet an der Raumstation anlegte, welche die Erde umkreist.

Das Bild zeigt die Endeavour am Horizont der Erde, als sie näherkam. Man sieht verschiedene Schichten der Atmosphäre. Hinter der Raumfähre verläuft die blau leuchtende Mesosphäre. Die weißliche Schicht ist die Stratosphäre. Über der Erde ist die orangefarbene Troposphäre. Diese Shuttlemission begann mit einem dramatischen Nachtstart. Sie dauert noch bis nächste Woche. Zu den geplanten Aufgaben gehört die Lieferung des Moduls Tranquility. Damit bietet ein Erker mit Fenstern, die Cupola, eine noch bessere Aussicht auf Raumschiffe, die bei der Raumstation ankommen oder von ihr ablegen.

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Wasserweg in den Orbit

Über einem Gewässer steigt eine Rakete nach links auf, ihre Leuchtspur spiegelt sich im Wasser. Links am Bildrand steht der Mond.

Credit und Bildrechte: James Vernacotola

Beschreibung: Die 32. Shuttlemission zur internationalen Raumstation, STS-130, verließ am 8. Februar den Planeten Erde. Der frühmorgendliche Start in den Orbit von der Strartrampe 39A am Kennedy-Raumfahrtzentrum erfolgte entlang des ostwärts gerichteten Bogens, den diese 2 Minuten belichteten Aufnahme zeigt. Das Bild zeigt auch die Reflexion des Bogens im Wasser, es wurde auf der Intracoastal Waterway Bridge in Ponte Vedra (Florida) aufgenommen, etwa 185 Kilometer nördlich vom Startplatz. Der abnehmende Sichelmond und die Sterne zogen am Himmelshintergrund kurze Spuren am dunklen Himmel. Die hellste Strichspur in der Nähe des Mondes stammte von dem roten Überriesen Antares, dem hellsten Stern im Sternbild Skorpion.

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Nachtstart der Raumfähre Endeavour

Hinter mächtig aufgetürmten Wolken - links grauweiß, rechts gelblich-dunkel - steigt eine Raumfähre auf einem weißen Feuerstrahl am Nachthimmel auf.

Credit: NASA

Beschreibung: Manchmal startet eine Raumfähre in der Nacht. Das Bild zeigt, wie die Raumfähre Endeavour gestern in den frühen Morgenstunden von der Startrampe 39A am Kennedy-Weltraumzentrum in Florida (USA) abhob. Ihr Ziel ist die Internationale Raumstation ISS.

Im Lauf des Jahres ist die Raumstation manchmal mit einem Nachtstart leichter erreichbar. Das bietet oft eine Gelegenheit für kontrastreiche Startbilder. Oben ist die Raumfähre von gewaltigen, typischen Abgaswolken umgeben, die ausgestoßen wurden, als die mächtigen Triebwerke der Raumfähre den zwei Millionen Kilogramm schweren Spaceshuttles in den Erdorbit anhoben.

Zur Endeavour-Mission mit der Bezeichnung STS-130 gehört der Transport des Moduls Tranquility zur Raumstation. Tranquility bietet der Besatzung der Raumstation mehr Platz, und es enthält eine Gruppe großer Fenster, die eine stark verbesserte Aussicht auf die Erde, den Nachthimmel und die Raumstation bieten.

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Atlantis auf dem Weg in den Orbit

Über einem ruhigen Wasser steigt die feurige Parabel der Abgase eines Raketenstarts auf, rechts steht die Silhuoette von Palmen.

Credit: NASA

Beschreibung: Vögel fliegen nicht so hoch. Flugzeuge fliegen nicht so schnell. Die Freiheitsstatue wiegt weniger. Weder kann eine Art außer der menschlichen nachvollziehen, was hier geschieht, noch konnten Menschen das vor nur einem Jahrtausend. Der Start einer Rakete in den Weltraum ist ein Ehrfurcht gebietendes Ereignis, das schwer zu beschreiben ist. Oben abgebildet ist die Raumfähre Atlantis nach dem Start zum Besuch der internationalen Raumstation in den frühen Morgenstunden des 12. Juli 2001. Aus dem Stand hob das zwei Millionen Kilogramm schwere Raumschift in die Umlaufbahn der Erde ab, wo die Außenluft zu dünn zum Atmen ist, und wo es an Bord kaum messbare Gravitation gibt. Raketen, die in den Weltraum fliegen, werden nunmehr etwa einmal pro Woche irgendwo auf der Erde gestartet.

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Die internationale Raumstation über dem Horizont

Im Bild schwebt die Internationale Raumstation. Links und rechts ragen je 4 Solarpaneele nach oben und nach unten. Im Hintergrund ragt nach oben die Erde auf.

Credit: Besatzung STS-129, Besatzung Expedition 21, NASA

Hier waren sie zu Hause. Vor etwas mehr als einer Woche legte die Besatzung der Raumfähre Atlantis (STS-129) von der Internationalen Raumstation (ISS) ab und kehrte zur Erde zurück. Als sich die Besatzung des Shuttles von der Raumstation entfernte, fotografierten sie dieses Bild. Die ISS hat hier viele Module, Ausleger und lange, flügelartige Paneele.

Für die Besatzung der Raumfähre war die Raumstation fast 12 Tage lang ein Zuhause. Mit dem Shuttle kamen nützliche Bauteile zur Raumstation. Jetzt ist die ISS weiterhin Heimat für die fünf Astronauten der Expedition 21. Die Besatzung der ISS besteht nun aus Astronauten der NASAder ESA, von Roskosmos und der kanadischen Weltraumagentur.

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Frei durchs All fliegen

Über dem Rand der Erde schwebt der weit entfernte Astronaut Bruce McCandless II ohne Leine frei im All.

Credit: STS-41B, NASA

Bruce McCandless II war weiter draußen als je ein Mensch zuvor. Er war etwa 100 Meter vom Laderaum der Raumfähre Challenger entfernt. Der Astronaut McCandless (oben) schwebte in einer Manned Maneuvering Unit (Besatzte manövrierfähige Einheit, MMU) frei im All. 1984 führten McCandless und sein Kollege bei der NASA, der Astronaut Robert Stewart, erstmals bei der Spaceshuttle-Mission 41-B so einen ungebundenen Außenbordeinsatz durch.

Die Schubdüsen der MMU arbeitet mit Stickstoff. Mit der MMU wurden Satelliten ausgesetzt oder geborgen. Eine MMU hat eine Masse von mehr als 140 Kilogramm. Damit ist sie auf der Erde sehr schwer. Doch wie auch alles andere ist sie schwerelos, wenn sie im All treibt. Die MMU wurde durch die SAFER backpack propulsion unit (SAFER-Rucksack-Antriebseinheit) ersetzt.

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Nimm meine Hand

Von rechts ragt schräg ein Astronaut (Kopf und Rumpf) ins Bild, er ist vor einem gelb-roten Hintergrund aus Paneelen abgebildet. Mit rot-blauen Brillen wirkt das Bild dreidimensional.

Credit: NASA / STS-128 / Expedition 20 – Stereobild von Patrick Vantuyne

Nehmt eure rot-blauen Brillen und seht diese Nahaufnahme an. Sie zeigt den NASA-Astronauten John Olivas im Raumanzug. Er schwebt außerhalb der Internationalen Raumstation ISS. Das 3D-Anaglyphenbild entstand aus zwei Fotos (ISS020-E-038481, ISS02-0E-038482). Sie entstanden beim letzten Besuch, den die Raumfähre Discovery beim Außenposten in der Umlaufbahn machte.

Das Bild erzeugt die Illusion, man könnte einfach hingreifen und die Hand im Handschuh anfassen. Der Fotograf war der ESA-Astronaut Christer Fuglesang. Er begleitete ihn beim Außenbordmanöver. Zusammen mit den Strukturen der ISS und dem Horizont des Planeten Erde spiegelt er sich auf Olivas‘ Helmvisier. Letzten Freitag kehrten die beiden mit der Besatzung der Discovery zur Erde zurück. Sie landeten an Edwards-Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien.

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Regenbogen der Discovery

Hinter einem Gewässer mit Palmen am Ufer leuchtet die Spur eines Raketenstarts, die sich im Wasser spiegelt. Am hinteren Ufer ist der Startrampenkomplex am Kennedy Space Center zu sehen.

Credit: NASA, Ben Cooper (Startfotografie)

Beschreibung: Nur eine Minute vor Mitternacht EDT zeichnete am Freitag, 28. August, der Spaceshuttle Discovery einen langen Bogen in einen wolkigen Himmel. Bei der Beobachtung des Starts am Aussichtspunkt Banana River mit Blick ostwärts zur Startrampe 39A am Kennedy Space Center entstand diese Langzeitbelichtung mit einer helle, farbige Spur. Sonntag Abend dockte die Discovery mit STS-128 an die Internationale Raumstation an. Bei der 13-Tage-Mission werden Besatzungsmitglieder der Raumstation ausgetauscht und mehr als 7 Tonnen Nachschub und Ausrüstung geliefert. Zur Ausrüstung gehört auch der Combined Operational Load Bearing External Resistance Treadmill (COLBERT).

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