Der Sichelnebel NGC 6888

Der Sichelnebel NGC 6888, der von einem Wolf-Rayet-Stern aufgebläht wird, liegt ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt im nebelreichen Sternbild Schwan.

Bildcredit und Bildrechte: Joe Navara, Glenn Clouder, Russell Discombe

Beschreibung: NGC 6888 ist auch als Sichelnebel bekannt. Er ist etwa 25 Lichtjahre groß und wurde von den Winden seines hellen, massereichen Zentralsterns aufgebläht. Ein Dreigespann aus Astrofotografen (Joe, Glenn, Russell) schuf dieses scharfe Porträt der kosmischen Blase.

Im Rahmen ihrer Teleskop-Zusammenarbeit wurden mehr als 30 Stunden an Schmalband-Bilddaten gesammelt, die Licht von Wasserstoff und Sauerstoffatomen getrennt erfasst. Die Sauerstoffatome strahlen den blaugrünen Farbton ab, der die detailreichen Falten und Fasern scheinbar einhüllt.

Im Nebel ist der Zentralstern von NGC 6888 sichtbar, er wurde als Wolf-Rayet-Stern (WR 136) klassifiziert. Der Stern stößt seine äußere Hülle in einem starken Sternwind ab, der alle 10.000 Jahre so viel Masse ausstößt wie die unserer Sonne. Die komplexen Strukturen im Nebel sind wahrscheinlich das Ergebnis dieses starken Windes, der mit Materie wechselwirkt, die in einer früheren Phase ausgestoßen wurde.

Der Stern verbrennt seinen Treibstoff mit einer enormen Geschwindigkeit und steht kurz vor dem Ende seines Sternenlebens, voraussichtlich endet er als spektakuläre Supernovaexplosion. NGC 6888 liegt ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt im nebelreichen Sternbild Schwan.

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Schwan: Blase und Sichel

Der Sichelnebel NGC 6888 und der Seifenblasennebel im Sternbild Schwan.

Bildcredit und Bildrechte: Wissam Ayoub

Beschreibung: Diese Wolken aus Gas und Staub treiben durch die reichhaltigen Sternenfelder in der Ebene unserer Milchstraße im hoch fliegenden Sternbild Schwan (Cygnus). Das Teleskopsichtfeld zeigt die Seifenblase (links unten) und den Sichelnebel (rechts oben). Beide entstanden in der Schlussphase im Leben eines Sterns.

Die Sichel ist auch als NGC 6888 bekannt. Sie entstand, als ihr heller, zentraler massereicher Wolf-Rayet-Stern – WR 136 – durch starken Sternwind seine äußeren Hüllen abwarf. WR 136 verbrennt seinen Brennstoff mit einer ungeheuren Geschwindigkeit und ist bald am Ende seines kurzen Lebens angelangt, das mit einer spektakulären Supernovaexplosion enden sollte.

Der Seifenblasennebel wurde 2013 entdeckt und ist wahrscheinlich ein planetarischer Nebel – die letzte Hülle eines langlebigen sonnenähnlichen Sterns mit geringer Masse, der zu einem langsam abkühlenden weißen Zwerg wird. Beide Sternhüllen sind ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt. Der größere Sichelnebel hat einen Durchmesser von etwa 25 Lichtjahren.

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NGC 6888: Der Sichelnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Michael Miller, Jimmy Walker

Beschreibung: NGC 6888, auch bekannt als Sichelnebel, ist eine kosmische, etwa 25 Lichtjahre große Blase, die vom Wind ihres zentralen, hellen, massereichen Sterns aufgeblasen wurde. Dieses scharfe Teleskopporträt verwendet Schmalband-Bilddaten, welche das Licht von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen im windgeblasenen Nebel isolieren. Die Sauerstoffatome erzeugen den blaugrünen Farbton, der die einzelnen Falten und Fasern einzuhüllen scheint. NGC 6888s im Nebel sichtbarer Zentralstern ist als Wolf-Rayet-Stern (WR 136) klassifiziert. Der Stern stößt in einem starken Sternenwind seine äußere Hülle ab, wobei er alle 10.000 Jahre so viel Masse abstößt, wie die Sonne enthält. Die komplexen Strukturen des Nebels sind wahrscheinlich das Ergebnis dieses starken Windes, der mit Materie wechselwirkt, die in einer früheren Phase ausgestoßen wurde. Dieser Stern verbrennt Treibstoff in einem gewaltigen Ausmaß und ist dem Ende seines Sternenlebens nahe. Er endet vermutlich mit einem Knall als spektakuläre Supernovaexplosion. NGC 6888 ist im nebelreichen Sternbild Schwan (Cygnus) zu finden und ungefähr 5000 Lichtjahre von uns entfernt.

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Cygnus: Blase und Sichel

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Bildcredit und Bildrechte: Ivan Eder

Beschreibung: Diese Wolken aus Gas und Staub treiben durch reiche Sternfelder in der Ebene unserer Milchstraße im hoch fliegenden Sternbild Schwan. Dieses Teleskopsichtfeld zeigt die Seifenblase (links unten) und den Sichelnebel (rechts oben). Beide entstanden am Ende eines Sternenlebens. Die Sichel ist auch als NGC 6888 bekannt und entstand, als ihr heller, zentraler massereicher Wolf-Rayet-Stern WR 136 durch seinen starken Sternwind die äußere Hülle abwarf. Da er seinen Kraftstoff rasend schnell verbrennt, hat WR 136 bald das Ende seines kurzen Lebens erreicht, das voraussichtlich mit einer spektakulären Supernova endet. Der kürzlich entdeckte Seifenblasennebel ist wahrscheinlich ein planetarischer Nebel – die letzte Hülle eines eines langlebigen sonnenähnlichen Sterns mit geringer Masse, der zu einem langsam abkühlenden weißen Zwerg wird. Beide sind etwa 5000 Lichtjahre entfernt, der größere Sichelnebel ist ungefähr 25 Lichtjahre groß.

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NGC 6888: der Sichelnebel

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Bildcredit und Bildrechte: J-P Metsävainio (Astro Anarchy)

Beschreibung: NGC 6888, auch als Sichelnebel bekannt, ist eine kosmische Blase mit einem Durchmesser von etwa 25 Lichtjahren, die von den Winden ihres hellen, massereichen Zentralsterns aufgeblasen wurde. Dieses farbenprächtige Porträt des Nebels wurde aus Schmalband-Bilddaten erstellt, die anhand der Hubble-Farbpalette kombiniert wurden. Es zeigt die Emissionen von Schwefel-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen im windgeblasenen Nebel in roten, grünen und blauen Farbtönen. Der Zentralstern von NGC 6888 ist als Wolf-Rayet-Stern klassifiziert (WR 136). Er stößt in einem mächtigen Sternenwind seine äußeren Hüllen ab, wobei er alle 10.000 Jahre eine der Sonne entsprechende Masse abgibt. Die komplexen Strukturen des Nebels sind wahrscheinlich das Ergebnis dieser starken Winde, die mit Materie wechselwirken, welche in einer früheren Phase ausgestoßen wurde. Dieser Stern, dessen Treibstoff außerordentlich schnell verbrennt, und dessen Sternenleben sich dem Ende zuneigt, wird voraussichtlich nach der Explosion einer spektakulären Supernova erlöschen. NGC 6888 ist im nebelreichen Sternbild Schwan (Cygnus) zu finden und etwa 5000 Lichtjahre von uns entfernt.

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NGC 6888: Der Sichelnebel

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Credit und Bildrechte: Daniel López, IAC

Beschreibung: NGC 6888, auch als Sichelnebel bekannt, ist eine kosmische Blase mit einem Durchmesser von etwa 25 Lichtjahren, die vom Wind ihres gleißend hellen, massereichen Zentralsterns aufgeblasen wird. Dieses schöne Porträt des Nebels stammt vom Isaac-Newton-Teleskop am Roque-de-los-Muchachos-Observatorium auf den Kanarischen Inseln. Es kombiniert ein Farbkompositbild mit Schmalbanddaten, die Licht von Wasserstoff- und Sauerstoffatomen in dem windgeblasenen Nebel eingrenzen. Die Wasserstoffatome erzeugen den blaugrünen Farbton, der die detailreichen Falten und Filamente einzuhüllen scheint. Der Zentralstern von NGC 6888 ist als Wolf-Rayet-Stern (WR 136) klassifiziert. Der Stern stößt mit seinem starken Sternwind seine äußere Hülle ab, wobei er alle 10.000 Jahre soviel Masse auswirft, wie die Sonne besitzt. Die komplexen Strukturen des Nebels sind wahrscheinlich das Ergebnis dieses starken Windes, der mit Materie wechselwirkt, die in einer früheren Phase abgestoßen wurde. Dieser Stern, der seinen Brennstoff mit einer ungeheuren Geschwindigkeit verbrennt, und dessen Sternenleben fast zu Ende ist, wird wahrscheinlich mit einem Knall in einer spektakulären Supernovaexplosion erlöschen. NGC 6888, der im nebelreichen Sternbild Schwan (Cygnus) zu finden ist, ist etwa 5000 Lichtjahre entfernt.

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NGC 6888: Der Sichelnebel

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Credit und Bildrechte: Tony Hallas

Beschreibung: Das heutige Bild zeigt NGC 6888, besser bekannt als der Crescent (Sichel)-Nebel. Diese 25 Lichtjahre große, kosmische Gasblase liegt rund 5000 Lichtjahre entfernt in einer nebelreichen Region der Milchstraße. In ihrem Zentum befindet sich ein heller, massereicher Wolf-Rayet-Stern mit dem Namen WR 136. Der Stern verliert seine äußere Hülle durch starke Sternwinde – alle 10.000 Jahre wird WR 136 um eine Sonnenmasse leichter. Die Winde treiben die Gashüllen nach außen in den Raum, durch Reibung mit dem interstellaren Medium und mit zuvor bereits abgestoßenem, sich langsamer bewegendem Sternmaterial entsteht das Leuchten des Nebels. Das Bild ist eine Kombination aus einem Farbbild und einer schmalbandigen Aufnahme, die das Wasserstoffleuchten vom Licht der Sauerstoffatome im Gas isoliert, der Sauerstoff erzeugt einen blaugrünen Farbton, der die feinen Filamente des Nebels einzuhüllen scheint. WR 136 ist ein heißer Kandidat für eine gewaltige Supernovaexplosion, denn er befindet sich am Ende seines Sternlebens und verbrennt seinen Kernbrennstoff sehr schnell.

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NGC 6888: Der Sichelnebel

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Credit und Bildrechte: Franck Bugnet

Beschreibung: Was ließ den Sichelnebel entstehen? Er sieht aus wie ein sich entwickelnder Weltraum-Kokon und ist im Zentrum des obigen Bildes zu sehen; der Sichelnebel wurde von dem hellsten Stern in seinem Zentrum erzeugt. Einer der führenden Hypothesen zufolge hat der Sichelnebel vor 250.000 Jahren begonnen sich zu formen. Zu der Zeit hatte sich der massereiche Zentralstern zu einem Wolf-Rayet-Stern (WR 136) entwickelt und warf seine äußeren Hüllen in einem starken Sternenwind ab, wobei er alle 10.000 Jahre soviel Masse auswirft wie unserer Sonne entspricht. Diese Winde trafen auf das umgebende Gas, das aus einer früheren Entwicklungsphase übrig geblieben war, komprimierte dieses zu einer Reihe komplexer Hüllen und hellte es auf. Der Sichelnebel, auch bekannt als NGC 6888, liegt etwa 4.700 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schwan (Cygnus). Der Stern WR 136 wird vielleicht innerhalb der nächsten Million Jahre eine Supernova-Explosion durchmachen.

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