Ringe um den Ringnebel

Der Ringnebel M57 in der Leier mit weitläufigen, schwach leuchtenden Schleifen.

Bildcredit: Hubble, Large Binocular Telescope, Subaru-Teleskop; Komposition und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Der Ringnebel (M57) ist komplexer, als er mit einem kleinen Teleskop erscheint. Die leicht sichtbaren zentralen Ringe sind ungefähr ein Lichtjahr groß, doch diese äußerst detailreiche Aufnahme – eine Gemeinschaftsarbeit, die Daten von drei verschiedenen Großteleskopen kombiniert – erforscht die schleifenförmigen Bänder aus leuchtendem Gas, die viel weiter vom Zentralstern des Nebels entfernt sind.

Dieses Kompositbild enthält rotes Licht, das von Wasserstoff abgestrahlt wird, sowie sichtbares und infrarotes Licht. Der Ringnebel ist ein länglicher planetarischer Nebel. Diese Art Nebel entsteht in der Entwicklung eines sonnenähnlichen Sterns, wenn er seine äußere Atmosphäre abstößt und zu einem weißen Zwergstern wird.

Der Ringnebel liegt etwa 2500 Lichtjahre entfernt im musikalischen Sternbild Leier.

Amateur-Astronom*innen: Umfrage des Netzwerks Nachthimmel (englisch)
Wien, 4. September ab 17:00 Uhr: Picknick unter Sternen im Sterngarten

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M57: Der Ringnebel von Hubble

Dieses Bild des Weltraumteleskops Hubble zeigt den Ringnebel M57 in der Leier.

Bildcredit: NASA, ESA, Hubble-Vermächtnisarchiv; Bearbeitung: Judy Schmidt

Beschreibung: Neben Saturns Ringen gehört der Ringnebel (M57) vielleicht zu den berühmtesten Himmelskreisen. Seine klassische Erscheinung entsteht vermutlich durch unsere Perspektive.

Die neueste Analyse der expandierenden dreidimensionalen Struktur des Nebels, die teilweise auf diesem klaren Hubblebild basiert, lässt vermuten, dass der Nebel ein relativ dichter, wulstförmiger Ring ist, der um die Mitte einer American-Football-förmigen Wolke aus leuchtendem Gas gewickelt ist. Vom Planeten Erde aus blicken wir entlang der langen Football-Achse von oben auf den Ring.

Das leuchtende Material dieses gut untersuchten Beispiels eines planetarischen Nebels stammt natürlich nicht von Planeten. Stattdessen besteht die gasförmige Hülle aus den äußeren abgestoßenen Schichten eines sterbenden, einst sonnenähnlichen Sterns, der nun als winziger Lichtpunkt im Zentrum des Nebels sichtbar ist. Das intensive ultraviolette Licht des heißen Zentralsterns ionisiert die Atome im Gas.

Der Ringnebel ist ungefähr ein Lichtjahr groß und 2500 Lichtjahre entfernt.

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Farben: Ringnebel im Vergleich mit Sternen

Das Licht von M57, dem Ringnebel in der Leier, und der Sterne in seiner Umgebung wurden hier mit einem Beugungsgitter in die Spektralfarben zerlegt.

Bildcredit und Bildrechte: Robert Vanderbei (Princeton U.)

Beschreibung: Was wäre, wenn ihr alle Farben des Rings einzeln sehen könntet? Und die der umgebenden Sterne? Dafür gibt es eine Technik. Dieses Bild zeigt die Farben des Ringnebels (M57) und die der Sterne in seiner Nähe mit so einer Technik, in diesem Fall ein prisma-artiges Beugungsgitter.

Der Ringnebel ist nur wenige Male zu sehen, weil er vorwiegend Licht in nur wenigen Farben abstrahlt. Die beiden hellsten abgestrahlten Farben sind die von Wasserstoff (rot) und Sauerstoff (blau), sie erscheinen als fast überlappende Bilder links neben der Bildmitte. Rechts neben der Mitte seht ihr das farbkombinierte Bild, das man normalerweise sieht.

Die Sterne wiederum strahlen den Großteil ihres Lichtes in allen Farben des sichtbaren Spektrums ab. Wenn man diese Farben kombiniert, ergibt das einen fast kontinuierlichen Streifen, daher seht ihr neben den Sternen vielfarbige Balken.

Das Licht von Objekten in seine Spektralfarben aufzuspalten ist wissenschaftlich nützlich. Dadurch erfahren wir, aus welchen Elementen ein Objekt besteht, wie schnell es sich bewegt oder wie weit es von uns entfernt ist.

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Ringe um den Ringnebel

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Bildcredit: Hubble, Large Binocular Telescope, Subaru-Teleskop; Komposition und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Es gibt noch viel mehr im vertrauten Ringnebel (M57), als man mit einem kleinen Teleskop sieht. Der gut erkennbare zentrale Ring ist etwa ein Lichtjahr groß, doch diese bemerkenswert detailreiche Aufnahme – ein Gemeinschaftsprojekt, das Daten dreier großer Teleskope kombiniert – erforscht die ausschweifenden Fasern aus leuchtendem Gas, die sich viel weiter vom Zentralstern des Nebels ausdehnen.

Dieses außergewöhnliche Kompositbild enthält ein schmalbandiges Wasserstoffbild sowie aus Emissionen im sichtbaren Licht und im Infrarotlicht. Natürlich stammt das leuchtende Material bei diesem gut untersuchten Beispiel eines planetarischen Nebels nicht von Planeten. Die gasförmige Hülle entsteht vielmehr aus den abgestoßenen äußeren Schichten eines sterbenden sonnenähnlichen Sterns. Der Ringnebel ist etwa 2000 Lichtjahre entfernt und steht im musikalischen Sternbild Leier.

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M57: Der Ringnebel

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble Legacy Archive; Komposition: Giuseppe Donatiello

Beschreibung: Nach den Saturnringen ist der Ringnebel (M57) das wohl berühmteste Himmelsband. Seine klassische Erscheinung entsteht jedoch vermutlich durch unsere Perspektive.

Die jüngste Kartierung der 3-D-Struktur des expandierenden Nebels, die zum Teil auf diesem scharfen Hubblebild basiert, lässt vermuten, dass der Nebel ein relativ dichter, lochkrapfenartiger Ring ist, der um die Mitte einer footballförmigen Wolke aus leuchtendem Gas geschlungen ist. Von der Erde aus blickt man die Längsachse des Football entlang direkt auf den Ring.

Bei diesem gut untersuchten Beispiel eines planetarischen Nebels stammt das leuchtende Material natürlich nicht von Planeten. Die gasförmige Hülle ist vielmehr die abgestoßene äußere Schicht eines sterbenden, einst sonnenähnlichen Sterns, der jetzt ein winziger Lichtpunkt im Zentrum des Nebels ist. Das intensive ultraviolette Licht des heißen Zentralsterns ionisiert die Gasatome.

Der Ringnebel ist etwa ein Lichtjahr lang und 2000 Lichtjahre entfernt.

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Ringe um den Ringnebel

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Bildcredit: Hubble, Large Binocular Telescope, Subaru-Teleskop; Komposition und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Es ist ein vertrauter Anblick für Himmelsfreunde, sogar solche mit kleinen Teleskopen. Im Ringnebel (M57) ist jedoch viel mehr zu finden, als man mit einem kleinen Teleskop sehen kann. Der leicht sichtbare zentrale Ring ist etwa ein Lichtjahr groß, doch diese bemerkenswert detailreiche Aufnahme – das Ergebnis eines gemeinsamen Einsatzes, bei dem die Daten von drei großen Teleskopen kombiniert wurden – erspäht die schleifenförmigen Fasern des leuchtenden Gases, das viel weiter vom Zentralstern des Nebels entfernt ist. Dieses bemerkenswerte Kompositbild enthält ein Schmalband-Wasserstoffbild sowie Emissionen im sichtbaren und infraroten Licht. Natürlich stammt das Material dieses gut untersuchten Beispiels eines planetarischen Nebels nicht von Planeten, sondern die Gashülle besteht aus den äußeren Schichten eines sonnenähnlichen sterbenden Sterns, die dieser abgestoßenen hat. Der Ringnebel befindet sich etwa 2000 Lichtjahre von uns entfernt im musikalischen Sternbild Leier.

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M57 – der Ringnebel

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Bildcredit: NASA, ESA und Hubble Heritage (STScI / AURA)- ESA / Hubble Collaboration

Beschreibung: Neben den Saturnringen ist der Ringnebel (M57) das vielleicht berühmteste Himmelsband. Seine klassische Erscheinung entsteht nach heutigem Verständnis jedoch durch unsere Perspektive. Die neueste Kartierung der wachsenden 3-D-Struktur des Nebels, die zum Teil auf diesem klaren Hubblebild basiert, lässt den Schluss zu, dass der Nebel ein relativ dichter, krapfenähnlicher Ring ist, der um die Mitte einer Wolke aus leuchtendem Gas gehüllt ist, die die Form eines Football hat. Vom Planeten Erde aus blickt man die Längsachse des Football, von oben auf den Ring. Natürlich stammt die leuchtende Materie bei diesem gut untersuchten Beispiel eines planetarischen Nebels nicht von Planeten. Stattdessen besteht die gasförmige Hülle aus den abgestoßenen äußeren Schichten eines sterbenden, einst sonnenähnlichen Sterns, der nun als winziger Licht-Nadelstich in der Mitte des Nebels zu sehen ist. Intensives Ultraviolettlicht des heißen Zentralsterns ionisiert die Atome im Gas. Im Bild stammt die blaue Farbe in der Mitte von ionisiertem Helium, der Farbton Cyan im inneren Ring ist das Leuchten von Wasserstoff und Sauerstoff, und die rötliche Farbe des äußeren Rings stammt von Stickstoff und Schwefel. Der Ringnebel ist etwa ein Lichtjahr groß und 2000 Lichtjahre entfernt.

9.-11. August 2013: Die Burggespräche des Orion
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Der Ringnebel, gezeichnet

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Zeichnung und Bildrechte: Frédéric Burgeot

Beschreibung: Ein planetarischer Nebel mit einfacher Symmetrie, der Beobachtern mit Teleskopen vertraut ist, ist der Ringnebel (M57). Er steht an die 2000 Lichtjahre entfernt im musikalischen Sternbild Leier. Unterschiedlicher Farben und feine Details werden auf dieser ungewöhnlichen Skizze des kosmischen Rings angedeutet, die direkt am Okular eines 40-Zoll-Spiegelteleskops entstand. Die Originalzeichnung wurde mit Buntstiften auf weißem Papier gezeichnet, oben ist ein digitaler Bildscan in invertierten Farben abgebildet. Der Nebel mit einem Durchmesser von etwa einem Lichtjahr besteht aus den äußeren Schichten eines sterbenden, einst sonnenähnlichen Sterns im Zentrum, die von diesem abgestoßen werden. Starke Ultraviolettstrahlung des heißen Zentralsterns ionisiert die Atome im Gas und liefert die Energie für das Leuchten des Nebels. Ionisierter Wasserstoff fügt einen rötlichen Farbton hinzu, und ionisierter Sauerstoff erzeugt eine charakteristische blaugrüne Farbe. Der Zentralstern des Ringnebels, der unter normalen Bedingungen schwierig zu beobachten ist, war mit einem kleinen Teleskop beim Erstellen der Studie gut zu sehen.

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M57: Der Ringnebel

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Bildcredit: Kompositbilddaten: Subaru Telescope (NAOJ), Hubble Legacy Archive; Bearbeitung und zusätzliche Bildbearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Neben den Ringen Saturns ist der Ringnebel (M57) der vielleicht berühmteste Himmelsreif. Seine klassische Erscheinung entsteht vermutlich durch die Perspektive: Unser Blickwinkel vom Planeten Erde weist in die Mitte einer etwa tonnenförmigen Wolke aus leuchtendem Gas. Ausgedehnte, schleifenförmige Strukturen reichen auf diesem eindrucksvollen Komposit jedoch über die vertrauten Zentralregionen des Ringnebels weit hinaus. Das Komposit wurde aus Bildern erdgebundener Teleskope, des Weltraumteleskops Hubble sowie Schmalband-Bilddaten von Subaru erstellt. Auch bei diesem gut untersuchten Beispiel eines planetarischen Nebels stammt die leuchtende Materie natürlich nicht von Planeten. Stattdessen werden die gasförmigen Hüllen vom sterbenden, einst sonnenähnlichen Stern im Zentrum des Nebels abgestoßen. Das intensive Ultraviolettlicht des heißen Zentralsterns ionisiert die Atome des Gases. Ionisierte Sauerstoffatome erzeugen das charakteristische grünliche Leuchten und ionisierter Wasserstoff die markante rötliche Emission. Der Zentralring des Ringnebels hat einen Durchmesser von etwa einem Lichtjahr und ist 2000 Lichtjahre von uns entfernt. Um die Sternschnuppen der heutigen Nacht zu begleiten, leuchtet er im nördlichen Sternbild Leier.

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Projekt mit planetarischen Nebeln

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Credit und Bildrechte: J-P Metsävainio (Astro Anarchy)

Beschreibung: Planetarische Nebel werden von sterbenden, sonnenähnlichen Sternen abgestoßen und stellen eine kurze, aber prächtige Schlussphase der Sternentwicklung dar. Die Gashüllen ionisiert eine extrem heiße Quelle in der Mitte – der schrumpfende Kern eines Sterns, dessen Kernfusionstreibstoff zur Neige geht. Ihre einfachen Symmetrien, die in der kosmischen Nacht leuchten, sind faszinierend und haben dieses Plakatprojekt mit planetarischen Nebeln inspiriert. Darin sind neun Planetarier zum Vergleich in einem 3×3-Raster zu sehen. Natürlich werden Freunde der planetarischen Nebel leicht die hellen Messierobjekte M27 – den Hantelnebel -, M76 – den kleinen Hantelnebel -, und M57 – den Ringnebel – heraussuchen können -, aber auch NGC 6543, bekannt als Katzenaugen-Nebel. Weniger bekannte Nebel sind der Medusa-Nebel und der Käfer-Nebel. Alle Bilder wurden mit detailreichen Schmalbanddaten gemacht und sind im gleichen Winkelmaß dargestellt, das 20 Bogenminuten (1/3 Grad) umfasst. Bei dieser Größenordnung entspricht der graue Kreis der sichtbaren Größe des Vollmondes am Himmel. Diese planetarischen Nebel deuten das Schicksal unserer eigenen Sonne an, wenn in weiteren 5 Milliarden Jahren der Kernbrennstoff in ihrem Inneren zur Neige geht.

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M57, der Ringnebel

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Credit: H. Bond et al., Hubble Heritage Team (STScI/AURA), NASA

Beschreibung: Er sieht wie ein Ring am Himmel aus. Vor Hunderten Jahren entdeckten Astronomen einen Nebel mit einer sehr ungewöhnlichen Form. Die Gaswolke, nun als M57 oder NGC 6720 bezeichnet, wurde allgemein bekannt als der Ringnebel. Sie ist bekanntlich ein planetarischer Nebel – eine Gaswolke, die am Ende der Existenz eines sonnenähnlichen Sterns abgestoßen wird. Als einer der hellsten planetarischen Nebel am Himmel ist der Ringnebel schon mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Leier zu sehen. Der Ringnebel ist etwa 4000 Lichtjahre entfernt und hat etwa den 500fachen Durchmesser unseres Sonnensystems. Auf diesem Bild des Weltraumteleskops Hubble aus dem Jahr 1998 sind Staubfilamente und Globulen weitab vom Zentralstern zu sehen. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Ringnebel nicht kugelförmig, sondern zylindrisch ist.

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