Sonne und Mond und ISS

Die Internationale Raumstation ISS zieht am Tageshimmel über China vor der Sonne und dem abnehmenden Sichelmond vorbei.

Bildcredit und Bildrechte: Wang Letian (Augen bei Nacht), Jin Ma (Planetarium Peking)

Am 25. August waren sowohl Sonne und Mond als auch die Internationale Raumstation am Tageshimmel des Planeten Erde zu sehen. Die ISS kreuzte um 11:02 Uhr Ortszeit vom Bezirk Shunyi in Peking aus gesehen die Scheibe der abnehmenden Mondsichel. Etwa 40 Kilometer südwestlich war im Bezirk Fengtai zu beobachten, wie die ISS auch die Sonnenscheibe kreuzte. Der Sonnentransit fand nur 29 Sekunden später statt.

Diese Bildfelder vergleichen beide Transite, die aus bearbeiteten, übereinandergelegten Video-Einzelbildern von den beiden Standorten erstellt wurden. Die koordinierten Aufnahmen entstanden mit unterschiedlicher Ausrüstung und wurden so angepasst, dass sie Sonne und Mond im gleichen Maßstab zeigen. Die ISS befand sich beim Mondtransit in einer berechneten Entfernung von 435 Kilometern, und als sie vor der Sonne vorbeizog, war sie 491 Kilometer entfernt.

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Raumstation Tiangong überquert den Mond

Die Raumsonde zieht vor dem halb beleuchteten Mond vorbei.

Bildcredit und Bildrechte: Lucy Yunxi Hu

Die zerklüftete Südpolregion des Mondes liegt auf diesem farbigen Porträt des abnehmenden Halbmondes oben. Es wurde aus den Einzel- und Standbildern eines Videos erstellt, das am 20. August in Springrange in New South Wales (Australien) aufgenommen wurde.

Das Panorama zeigt auch einen Transit der chinesischen Raumstation Tiangong. Der Transit dauerte nicht lang. Die Raumstation brauchte weniger als eine Sekunde, um die schattige und die sonnenbeschienene Mondscheibe zu überqueren. Tiangong befindet sich in einem niedrigen Erdorbit in einer Höhe von etwa 400 Kilometern, der Mond hingegen ist etwa 400.000 Kilometer entfernt.

Zarte Farbunterschiede auf der hellen Mondoberfläche sind auf den gestapelt verarbeiteten Bildern erkennbar. Mit bloßem Auge sind sie nicht sichtbar, und sie verraten echte Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung der Mondoberfläche.

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Saturn und die ISS

Der Planet Saturn und die Internationale Raumstation ISS posieren zusammen auf diesem Einzelbild aus einem Hochgeschwindigkeitsvideo

Bildcredit und Bildrechte: Tom Glenn

Der helle Planet Saturn steht hoch am Himmel des Planeten Erde. Er war der Star der morgendlichen Planetenparade im Juni. Am 24. Juni posierte er ganz kurz neben einem hellen Objekt im niedrigen Erdorbit: der Internationalen Raumstation. An diesem Tag wurde der Ringplanet auf einem Schulparkplatz in Temecula in Kalifornien zusammen mit der Internationalen Raumstation auf diesem Einzelbild aus einem Hochgeschwindigkeitsvideo erfasst.

Saturns Helligkeit betrug +0,5 mag, doch die Raumstation war mit einer Größenklasse von -3 noch heller. Der Helligkeitsunterschied ist auf dem Video-Einzelbild naturgetreu wiedergegeben. Auf dem anspruchsvollen Bild war die ISS im Orbit etwa 602 Kilometer, Saturn hingegen ungefähr 1,4 Milliarden Kilometer vom Schulparkplatz entfernt.

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Ein Blick aus dem Schatten der Erde

Mondfinsternis und die Internationale Raumstation ISS bei der Dune du Pilat in Frankreich

Bildcredit und Bildrechte: Maxime Oudoux

Diese friedliche Sand- und Himmelslandschaft zeigt die Dune du Pilat an der französischen Küste, die in den frühen Morgenstunden des 16. Mai noch im Erdschatten lag. An diesem Tag bedeckte der dunkle Kernschatten unseres Planeten, der weit ins All hinaus reicht, den Mond.

An diesem Ort begann die totale Phase einer Mondfinsternis kurz vor Monduntergang. Doch die Internationale Raumstation, der größte künstliche Mond der Erde, glänzte noch im Sonnenlicht, als sie vom westlichen Horizont in einer Höhe von mehr als 400 Kilometern den Himmel kreuzte und einen hellen, flachen Bogen über den Himmel zog.

Die einfach aufgebaute, gut geplante Panoramaszene wurde in einem Zeitraum von fünf Minuten als Serie aufeinanderfolgender Bilder fotografiert.

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Planet Erde in der Dämmerung

Die Erde von der Raumstation ISS aus betrachtet mit Atmosphäre, Ozeanen und Terminator (Schattenlinie).

Bildcredit und Bildrechte: Besatzung der ISS Expedition 2, Tor zur Weltraumfotografie der Erde, NASA

Diese prächtige Ansicht zeigt Ozeane und Wolken auf unserem schönen Planeten Erde. Am Übergang vom Tag zur Nacht ist keine scharfe Grenze, sondern die Schattenlinie, die auch Terminator genannt wird, ist diffus. Sie zeigt den allmählichen Übergang zur Dunkelheit. Wir kennen ihn als Dämmerung.

Die Sonne beleuchtet die Szenerie von rechts. Die Oberflächen der Wolken reflektieren das sanft gerötete Sonnenlicht, das von der staubigen Troposphäre gefiltert wird. Sie ist die tiefste Schicht der schützenden Atmosphäre um unseren Planeten. Am oberen Rand der Tagseite verläuft in großer Höhe eine klare Schicht. Sie streut blaues Sonnenlicht und geht in die Schwärze des Weltraums über.

Dieses Bild wurde im Juni 2001 auf der Internationalen Raumstation ISS fotografiert. Die ISS kreist etwa 390 km hoch um die Erde. Ihr könnt auch zu Hause die Erde vom All aus betrachten.

Heute ist Tag der Erde

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Die Raumfähre Endeavour über der Erde

Die Raumfähre Endeavour wurde von der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS am Erdhorizont fotografiert.

Bildcredit: NASA, Besatzung der Expedition 22

Was kommt da geflogen? Erst sah es die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS 2010 in weiter Ferne. Bald wurde es größer und zu einer dunklen Silhouette. Als es noch näher kam, entpuppte sich die Silhouette als ein Raumschiff. Es stellte sich heraus, dass es die Raumfähre Endeavour war, die wie erwartet an die Raumstation im Erdorbit koppelte.

Als die Raumfähre Endeavour näher kam, wurde sie am Horizont der Erde fotografiert. Dahinter sind mehrere Schichten in der Atmosphäre. Direkt hinter dem Spaceshuttle befindet sich die blaue Mesosphäre. Die weiße Schicht der Atmosphäre ist die Stratosphäre, die orangefarbene Schicht ist die Troposphäre.

Diese Luftschichten sind dünner als 2 % des Erdradius. Sie schützen uns auf vielfältige Weise: Sie bieten Sauerstoff zum Atmen und sind eine Barriere gegen gefährliche Strahlung und Meteorite aus dem All.

Nächsten Freitag: Tag der Erde (Earth Day)

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Eine Raumstation kreuzt die lebhafte Sonne

Das Bild zeigt eine Zeitraffer-Silhouette der Internationalen Raumstation (ISS), die über die Sonne zieht. Die Sonne zeigt Filamente, Protuberanzen und einen Sonnenfleck.

Bildcredit und Bildrechte: Wang Letian (Eyes at Night)

Beschreibung: Normalerweise ist die Internationale Raumstation nur nachts zu sehen. Die Internationale Raumstation (ISS) zieht langsam über den Nachthimmel, während sie um die Erde kreist, und ist an vielen Orten etwa einmal im Monat als heller Fleck zu sehen. Dann ist die ISS nur kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang sichtbar, weil sie im reflektierten Sonnenlicht leuchtet – sobald sie den Erdschatten erreicht, wird sie unsichtbar.

Tagsüber sehen wir die ISS nur, wenn sie direkt über die Sonne zieht. Dann zieht sie so schnell vorüber, dass nur Kameras mit sehr kurzen Belichtungszeiten die Silhouette der ISS vor dem Hintergrund der Sonne visuell einfrieren können, wie bei diesem Bild – es entstand aus einer Fotoserie, die zu Beginn des Monats in Peking (China) mit perfekter Zeitplanung fotografiert wurden.

Die Bildserie wurde später mit separaten Aufnahmen kombiniert, die fast gleichzeitig fotografiert wurden, um die Textur und die Aktivität der lebhaften Sonne zu zeigen. Die Sonnenaktivität bestand aus vielen gasförmigen, rot hervorgehobenen Protuberanzen am Rand sowie Filamenten auf der Sonnenoberfläche und einem dunklen Sonnenfleck.

Morgen 12. April ab 18 Uhr: Yuri’s Night im Technischen Museum Wien – Eintritt frei!

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Silhouette der Raumstation auf dem Mond

Die Internationale Raumstation ISS vor dem Mond mit dem Strahlenkrater Tycho.

Bildcredit und Bildrechte: Andrew McCarthy

Beschreibung: Was ist der ungewöhnliche Fleck auf dem Mond? Es ist die Internationale Raumstation. Letzten Monat wurde die Weltraum-Plattform in der Umlaufbahn mit präziser zeitlicher Planung vor dem teilweise beleuchteten Dreiviertelmond fotografiert.

Dieses Bild entstand letzten Monat in Payson in Arizona (USA) durch Kombination vieler Videobilder der ISS, die vor dem Mond kreuzte, mit einer Belichtungszeit von 1/2000 Sekunde. Bei genauer Betrachtung dieser ungewöhnlich klaren Silhouette der ISS erkennt ihr die Umrisse zahlreicher Solarpaneele und Tragwerke. Links seht ihr den hellen Krater Tycho, das vergleichsweise raue, helle Gelände der Hochländer und die relativ glatten, dunklen Regionen, die als Maria bezeichnet werden.

Angebote im Netz verraten euch, wann die Internationale Raumstation an eurem Wohnort sichtbar ist.

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