M43: Orionfälle

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Bildcredit und Bildrechte: Zhuoqun Wu, Chilescope Telescope 2

Beschreibung: Gibt es im Orion einen Wasserfall? Nein, aber ein Teil des Staubs in M43 ähnelt einem Wasserfall auf der Erde. M43 im Orion-Molekülwolken komplex ist der häufig fotografierte, aber selten erwähnte Nachbar des berühmteren M42, dieser enthält viele helle Sterne des Trapezhaufens und liegt oberhalb dieser Szene.

M43 ist selbst eine Sternbildungsregion und besteht, obwohl er von Fasern aus dunklem Staub gesäumt ist, großteils aus leuchtendem Wasserstoff. Das ganze Orionfeld ist ungefähr 1600 Lichtjahre entfernt und mit vielen komplexen malerischen Staubfasern durchflutet. Dunkler Staub ist im sichtbaren Licht undurchsichtig, er entsteht in den äußeren Atmosphären massereicher kühler Sterne und wird von einem starken äußeren Wind aus Protonen und Elektronen ausgestoßen.

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Orioniden-Meteore über der Inneren Mongolei

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Bildcredit und Bildrechte: Yin Hao

Beschreibung: Meteore schossen aus dem Sternbild Orion. Das war zu erwarten, denn Oktober ist die Jahreszeit für den Meteorstrom der Orioniden. Mehr als zwei Dutzend Meteore, die hier abgebildet sind, wurden letzten Oktober auf nacheinander fotografierten Aufnahmen über der Wulanhada-Vulkangruppe in der Inneren Mongolei (China) festgehalten.

Dieses Bild zeigt zahlreiche Meteorspuren, die alle zu einem kleinen Bereich am Himmel führen, der als Radiant bezeichnet wird und hier links über Orions Gürtel zu sehen ist. Die Orioniden-Meteore begannen als sandgroße Stückchen, die der Komet Halley bei einer seiner Reisen ins innere Sonnensystem abstieß. Komet Halley ist für zwei bekannte Meteorströme verantwortlich, der andere ist als Eta Aquariden bekannt und jeden Mai zu beobachten.

Ein Orionidenbild vom gleichen Ort, das heute vor einem Jahr auf APOD veröffentlicht wurde, zeigt dasselbe Auto. Nächsten Monat sollte der Meteorstrom der Leoniden des Kometen Tempel-Tuttle ebenfalls zu hellen Meteorspuren führen.

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Orion in Rot und Blau

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Bildcredit und Bildrechte: David Lindemann

Beschreibung: Wann wurde der Orion so prächtig? Diese farbenfrohe Wiedergabe eines Teils des Sternbildes Orion stammt von rotem Licht, das von Wasserstoff und Schwefel (SII) abgestrahlt wird, sowie blaugrünem Licht, das von Sauerstoff (OIII) stammt. Die Farbtöne dieses Bildes wurden digital neu zugeordnet, um auf die Elemente zu verweisen, von denen sie stammen – aber auch, um sie für das menschliche Auge interessant zu gestalten.

Das atemberaubende Komposit wurde sorgfältig durch Montage Hunderter Bilder erstellt, deren Aufnahme fast 200 Stunden dauerte. Die hier abgebildete Barnardschleife ist am unteren Bildrand ausgebreitet und bettet scheinbar interstellare Gebilde ein, unter anderem den verschlungenen Orionnebel rechts neben der Mitte. Auch der Flammennebel ist schnell zu finden, doch um die winzige Einkerbung des dunklen Pferdekopfnebels zu erkennen, muss man genau hinsehen.

Was Orions Pracht anbelangt, ist eine der plausibelsten Erklärungen zum Ursprung der Barnardschleife eine Supernovaexplosion, die sich vor ungefähr zwei Millionen Jahren ereignete.

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Trapezium: Im Zentrum Orions

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Bildcredit: Daten: Hubble Legacy Archive, Bearbeitung: Robert Gendler

Beschreibung: Nahe der Mitte dieses scharfen kosmischen Porträts, im Zentrum des Orionnebels, befinden sich vier heiße, massereiche Sterne, die als Trapez bekannt sind. Sie sind in einem Gebiet mit einem Radius von etwa 1,5 Lichtjahren versammelt und dominieren den Kern des dichten Orionnebel-Sternhaufens. Ultraviolette ionisierende Strahlung der Trapezsterne, die hauptsächlich vom hellsten Stern Theta-1 Orionis C stammt, liefert die Energie für das gesamte sichtbare Leuchten der komplexen Sternbildungsregion.

Der Orionnebelhaufen ist etwa drei Millionen Jahre alt und war in seinen jüngeren Jahren sogar noch kompakter. Eine aktuelle dynamische Analyse zeigt, dass unkontrollierte Sternkollisionen in früherer Zeit ein Schwarzes Loch mit mehr als 100 Sonnenmassen gebildet haben könnten. Die Anwesenheit eines Schwarzen Lochs im Haufen könnte die beobachteten hohen Geschwindigkeiten der Trapezsterne erklären. Da der Orionnebel etwa 1500 Lichtjahre von uns entfernt ist, wäre es vom Planeten Erde aus gesehen das nächstgelegene Schwarze Loch.

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Kamera Orion

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Bildcredit und Bildrechte: Derrick Lim

Beschreibung: Erkennen sie dieses Sternbild? Es ist eine der am leichtesten erkennbaren Sterngruppen am Himmel, doch Orions Symbole sehen mit bloßem Auge nicht ganz so farbig aus wie mit einer Kamera fotografiert. Dieses Mosaik wurde digital aus 20 Bildern erstellt.

Der kühle Rote Riese Beteigeuze ist der hellste Stern links oben mit einem starken Orangeton. In Orion befinden sich viele heiße blaue Sterne, der Überrriese Rigel rechts unten bildet ein Gegengewicht zu Beteigeuze, und rechts oben steht Bellatrix. Die drei Gürtelsterne des Orion stehen in einer Reihe, sie sind alle etwa 1500 Lichtjahre entfernt und entstanden in den gut untersuchten interstellaren Wolken des Sternbildes. Der rötliche, verschwommene Fleck unter Orions Gürtel ist vielleicht ebenfalls vertraut – dieses Sternentstehungsgebiet ist als Orionnebel bekannt.

Die Barnardschleife ist mit bloßem Auge kaum sichtbar, aber hier durch die Kamera ziemlich auffällig – sie ist ein riesiger gasförmiger Emissionsnebel, der Orions Gürtel und Nebel umgibt, und wurde vor mehr als 100 Jahren vom Orion-Fotografiepionier E. E. Barnard entdeckt.

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Bögen, Strahlen und Stoßwellen um NGC 1999

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Bildcredit und Bildrechte: Mark Hanson

Beschreibung: Diese reizvolle Ansammlung von Nebeln und Sternen befindet sich etwa zwei Grad südlich des berühmten Sterne bildenden Orionnebels. Die Region ist voller energiereicher junger Sterne, welche Strahlen und Ausflüsse erzeugen. Diese dringen mit Hunderten Kilometern pro Sekunde in das umgebende Material. Durch die Wechselwirkung entstehen leuchtende Stoßwellen, die als Herbig-Haro-Objekte (HH) bekannt sind.

Der anmutige, fließende Bogen rechts neben der Mitte wird beispielsweise als HH 222 katalogisiert, er wird auch Wasserfallnebel genannt. HH 401 unter dem Wasserfall hat eine ausgeprägte Kegelform. Der helle bläuliche Nebel links unterhalb der Mitte ist NGC 1999, eine staubige Wolke, die das Licht eines eingebetteten veränderlichen Sterns reflektiert.

Das ganze kosmische Panorama zeigt mehr als 30 Lichtjahre am Rand des Orion-MolekülwolkenKomplexes, der etwa 1500 Lichtjahre entfernt ist.

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Strichspuren über dem Elbursgebirge

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Bildcredit und Bildrechte: Stéphane Guisard (Los Cielos de America, TWAN)

Beschreibung: Farbenprächtige Sternspuren ziehen auf dieser Weitwinkelaufnahme einer Berg- und Himmelslandschaft durch die Nacht. Die digital kombinierten Aufnahmen wurden nacheinander mit einer auf Stativ fixierten Kamera fotografiert, sie entstanden auf einem rotierenden Planeten mit Blick nach Süden über das Elbursgebirge im Nordiran.

Unter dem zerklüfteten Horizont der Szene ziehen die Sterne konzentrische Bögen um den Himmelssüdpol des Planeten. Die vielen kombinierten Kurzbelichtungen bringen auch die schönen Sternenfarben zur Geltung. Bläuliche Spuren stammen von Sternen, die heißer sind als unsere Sonne, während gelbliche Spuren von kühleren Sternen stammen. Die markante rosafarbene Spur nahe der Mitte wurde vom Sterne bildenden Orionnebel gezogen.

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LL Ori und der Orionnebel

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Bildcredit: NASA, ESA und das Hubble Heritage Team

Beschreibung: Sterne können im Gas- und Staubmeer des Orionnebels Wellen schlagen. Diese ästhetische Nahaufnahme von kosmischen Wolken und Sternwinden zeigt LL Orionis in Wechselwirkung mit dem Orionnebelfluss.

Der veränderliche Stern LL Orionis ist noch in seinen Entstehungsjahren. Er treibt durch Orions Sternentstehungsgebiet und erzeugt einen stärkeren Wind als unserer Sonne, die im mittleren Alter ist. Wenn der schnelle Sternwind auf langsames Gas trifft, entsteht eine Stoßfront, ähnlich wie die Bugstoßwelle eines Bootes, das durchs Wasser fährt, oder bei einem Flugzeug, das mit Überschallgeschwindigkeit fliegt.

Das kleine, zierliche gewölbte Gebilde links über der Mitte ist LL Oris kosmische Bugstoßwelle, sie misst etwa ein halbes Lichtjahr. Das langsamere Gas strömt aus dem heißen Sternhaufen im Orionnebel, dem Trapez, das außerhalb der linken oberen Bildecke liegt. Dreidimensional gesehen hat die Stoßfront um LL Ori die Form einer Schale, die am hellsten erscheint, wenn man sie von der Seite sieht.

Das schöne, gemäldeartige Foto ist Teil einer großen Mosaikansicht des komplexen Sternentstehungsgebietes im Orion, gefüllt mit einer Unzahl fließender Formen, die bei der Sternbildung entstehen.

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Im Tal des Orion

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Visualisierungscredit: NASA, ESA, F. Summers, G. Bacon, Z. Levay, J. DePasquale, L. Frattare, M. Robberto, M. Gennaro (STScI) und R. Hurt (Caltech/IPAC)

Beschreibung: Diese interessante, ungewohnte Ansicht des Orionnebels ist eine Visualisierung, die auf astronomischen Daten und Filmwiedergabetechnik basiert. Das digital modellierte Bild zeigt ein berühmtes Sternentstehungsgebiet aus nächster Nähe, das normalerweise aus einer Entfernung von 1500 Lichtjahren zu sehen ist. Die Darstellung im sichtbaren Licht auf der linken Seite basiert auf Hubbledaten und geht rechts zu Infrarotdaten des Weltraumteleskops Spitzer über.

In der Mitte reicht der Blick über ein etwa ein Lichtjahr breites Tal in der Wand der riesigen Molekülwolke in der Region. Orions Tal endet in einer Höhlung, welche die energiereichen Winde und die Strahlung der massereichen Zentralsterne des Trapezsternhaufens gegraben haben. Das Bild stammt aus einem dreidimensionalen Video in mehreren Wellenlängen, das dem Beobachter einen umfassenden, dreiminütigen Flug durch den großen Nebel im Orion zeigt.

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M42 – der große Orionnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Francesco Battistella

Beschreibung: Nur wenige astronomische Ansichten beflügeln die Vorstellungskraft sosehr wie die nahe Sternkrippe, die als Orionnebel bekannt ist.

Das leuchtende Gas des Nebels umgibt heiße junge Sterne am Rand einer riesigen interstellaren Molekülwolke. Viele der auf diesem Bild dargestellten faserartigen Strukturen sind eigentlich Stoßwellen – Fronten, an denen schnell wandernde Materie auf langsames Gas trifft. Der Orionnebel ist etwa 40 Lichtjahre groß und liegt 1500 Lichtjahre entfernt im gleichen Spiralarm unserer Galaxis wie die Sonne.

Der große Nebel im Orion ist mit bloßem Auge sichtbar, er befindet sich links unter dem leicht erkennbaren Gürtel aus drei Sternen im beliebten Sternbild Orion.

Dieses Bild wurde letzten Monat fotografiert und zeigt eine Zweistundenbelichtung des Nebels in drei Farben. Der ganze Orionnebelwolkenkomplex, der den Pferdekopfnebel enthält, wird im Laufe der nächsten 100.000 Jahre langsam zerstreut.

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Orioniden – Meteore von Orion

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Bildcredit und Bildrechte: Lu Shupei

Beschreibung: Meteore schossen aus dem Sternbild Orion. Das wurde erwartet, weil Oktober die Zeit des Orioniden-Sternschnuppenstroms ist. Letztes Wochenende wurden hier mehr als ein Dutzend Meteore auf schrittweise hinzugefügten Aufnahmen festgehalten. Das Bild entstand bei der Wulanhada-Vulkangruppe in China in der Inneren Mongolei, es zeigt viele Meteorspuren, die allesamt mit einer kleinen Region am Himmel links über dem Gürtel des Orion verbunden werden können, die als Radiant bezeichnet wird.

Die Orioniden-Meteore waren einst sandkorngroße Stücke, die vom Kometen Halley bei einem seiner Reisen ins innere Sonnensystem abgestoßen wurden. Komet Halley ist für zwei bekannte Meteorströme verantwortlich, der andere ist als Eta Aquariiden bekannt und jedes Jahr im Mai beobachtbar. Nächsten Monat sollte auch der Leoniden-Meteorstrom vom Kometen Tempel-Tuttle einige helle Meteorspuren ziehen.

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