Mond und Planeten am Morgen

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Credit und Bildrechte: Stefan Seip (TWAN)

Beschreibung: Letzten Freitag schmückte eine Begegnung dreier heller Planeten und des Mondes den Morgenhimmel. Dieses Bild der wunderschönen Konjunktion mit Merkur, Venus, Saturn und einer schmalen Mondsichel im Dämmerungszwielicht nahe am östlichen Horizont wurde in der Nähe von Nördlingen (D) aufgenommen. Diese Planeten wandern nun auseinander, und Merkur sinkt weiter in Richtung der aufgehenden Sonne. Doch wenn Sie diese Woche auch den Rest des Himmels absuchen, sollten Sie Jupiter und Mars zu Ihrer Planetensichtungsliste hinzufügen können, wobei Mars etwa um Mitternacht aufgeht und Jupiter nach Sonnenuntergang hell leuchtet. Wenn Sie eine bessere Sicht als Galileo auf Jupiter haben möchten, besuchen Sie während der wenigen Galileischen Nächte (22.-24. Oktober) Aktivitäten und Veranstaltungen des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 (Deutschland: www.astronomy2009.de).

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Venus und Jupiter am Morgenhimmel

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Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Diese beiden himmlischen Lichtbaken, die vor Sonnenaufgang hell im Osten strahlen, sind eigentlich Kinder der Sonne – die Planeten Venus und Jupiter. Als die zweit- und dritthellsten Objekte am Nachthimmel nach dem Mond erschienen Venus und Jupiter etwa 2 Grad voneinander entfernt, als dieses Bild am 30. Januar aufgenommen wurde, gestern am frühen Morgen jedoch weniger als einen halben Grad. Der beschauliche Vordergrund ist die Küstenlinie entlang der Halbinsel Miankaleh und der Gorgan-Bucht, ein wichtiges Vogel- und Naturschutzgebiet im Südosten des Kaspischen Meeres. In den nächsten beiden Tage können Frühaufsteher des gesamten Erdkreises eine Begegnung von Venus und Jupiter am Himmel mit dem abnehmenden sichelförmigen Mond genießen.

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ISS über dem Observatoire du Mont Mégantic

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Credit und Bildrechte: Guillaume Poulin (Astrolab du Parc du Mont-Megantic)

Beschreibung: Am 1. August entstand bei einer Langzeitbelichtung diese surreale Ansicht des Morgenhimmels über dem Süden von Quebec. Nur das Licht eines fast vollen Mondes beleuchtet den Himmel und die Kuppel des 1,6-Meter-Teleskops am Observatoire du Mont Mégantic. Die schattenartigen Gestalten auf der Galerie sind Astronomen, die ihre Arbeit unterbrachen, um einen Blick auf die Internationale Raumstation (ISS) über ihren Köpfen zu werfen. Die ISS – der hellste „Stern“ am mondbeleuchteten Himmel – war leicht zu erkennen, als sie vor dem sternklaren Hintergrund im hoch fliegenden Sternbild Pegasus vorbeizog.

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