Planetenreihe über dem Australian Radio Telescope Array

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Credit und Bildrechte: Graeme L. White und Glen Cozens (James-Cook-Universität)

Beschreibung: Letzte Woche standen Merkur, Venus und der Mond am Himmel nahe beisammen. Diese malerische Begegnung wurde hinter den Instrumenten des Australian Telescope Compact Array (ATCA) in der Nähe von Narrabi im ländlichen New South Wales fotografiert.

Das ATCA besteht aus insgesamt sechs Radioteleskopen, jedes davon ist größer als ein Haus. Zusammen bilden sie eines der am höchsten auflösenden Messgeräte der Welt. Eindrucksvolle Begegnungen von Planeten kommen alle paar Jahre vor. Diese Gruppierung der hellsten Objekte am Nachthimmel vor Sonnenaufgang war gut zu sehen. Dieses Bild wurde das am Morgen des 6. März fotografiert, das höchste der drei hellen Himmelslichter ist Merkur.

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Merkur am Horizont

An einem malerischen Himmel wandert der Planet Merkur bei Sonnenuntergang über den Himmel.

Credit und Bildrechte: Juan Carlos Casado

Habt ihr schon einmal den Planeten Merkur geshen? Merkur kreist nämlich so nahe um die Sonne, dass er sich am Himmel der Erde niemals weit von der Sonne entfernt. Wenn er hinter der Sonne herzieht, steht Merkur nur kurz nach Sonnenuntergang knapp am Horizont. Wenn er der Sonne vorausläuft, ist Merkur kurz vor Sonnenaufgang sichtbar. Also kann eine gut informierte Himmelsbeobachterin zu gewissen Zeiten und mit guter Planung Merkur an einem klaren Horizont beobachten.

Oben wurden viel gutem Willen und ein wenig digitaler Trickserei Bilder kombiniert. Sie zeigen Merkurs fortlaufende Positionen im März 2000. Jedes Bild wurde am selben Ort in Spanien fotografiert, wenn die Sonne 10 Grad unter dem Horizont stand. Das Ergebnis wurde mit dem schönsten Sonnenuntergang kombiniert.

Derzeit sehen wir Merkur nach Sonnenuntergang im Westen. Er verschwindet aber in wenigen Tagen im grellen Sonnenlicht.

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Sichelförmiger Merkur in Farbe

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Credit: MESSENGER, NASA, JHU APL, CIW

Beschreibung: Der sichelförmige Merkur ist im Glanz der Dämmerung am Horizont der Erde nur schwer erkennbar. Anfang letzter Woche wurde er von der Raumsonde MESSENGER aus der Nähe aufgenommen.

Die Farben auf diesem bemerkenswerten Bild entstanden mithilfe von Daten, die mit Infrarot-, Rot- und Violettfiltern aufgenommen wurden. Diese Kombination verstärkt die Farbunterschiede, die auf der kraterübersäten Oberfläche des innsersten Planeten sonst mit dem Auge nicht sichtbar wären. Auf diesem Bild umgibt hellblaues Material die relativ neuen Krater und kontrastiert das vorwiegend eintönige, braune Gelände. Merkur hat einen Durchmesser von 4880 Kilometern. Das voll aufgelöste Bild zeigt Details mit nur 10 Kilometern Durchmesser.

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