Vom Kreuz des Südens bis zu Eta Carinae

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Bildcredit und Bildrechte: Carlos Fairbairn

Beschreibung: Dieses schöne Himmelsmosaik, das der Spur der südlichen Milchstraße folgt, wurde unter dem dunklen brasilianischen Himmel aufgenommen. Es ist etwa 20 Grad breit und beginnt mit der dunklen Fläche des Kohlensacknebels links unten, der unter einem Arm im Kreuz des Südens hängt.

An der Spitze dieses kompakten Sternbildes steht der helle gelbliche Stern Gamma Crucis, ein kühler Riesenstern, der ungefähr 88 Lichtjahre entfernt ist. Wenn man eine Linie von Gamma Crucis zu Alpha Crucis zieht – das ist der blaue Stern am unteren Ende des Kreuzes -, dann zeigt diese zum Himmelssüdpol. Wenn Sie der Milchstraße nach rechts folgen, zieht Ihr Blick über IC 2948, der „Running-Chicken„-Nebel genannt wird, bevor er Eta Carinae und den Carinanebel am rechten Bildrand erreicht. Der Carinanebel ist eine etwa 200 Lichtjahre große Sternbildungsregion. Er ist viel größer als der Orionnebel, eine nördlichere Sternkrippe. Der Carinanebel ist etwa 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt und liegt in der Ebene der Milchstraße.

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Mond, vier Planeten und Emu

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Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Beschreibung: Eine lichtstarke Milchstraße fällt auf dieser detailreichen Nachthimmelslandschaft zum Horizont, sie beginnt beim oberen Bildrand mit den Sternen im Kreuz des Südens und dem dunklen Kohlensacknebel. Auf diesem Bild, das in der Dunkelheit vor der Dämmerung des 2. Februar in Victoria (Australien, Planet Erde) fotografiert wurde, leuchtet der 26 Tage alte abnehmende Sichelmond noch hell am Horizont.

Die zweit- und dritthellsten Himmelslichter sind Venus und Jupiter im unteren Teil der Zentralwölbung der Milchstraße. Saturn liegt fast in einer Linie mit den hellen Planeten und dem Mond, er ist der Nadelstich aus Licht, der rechts unter dem Licht des Mondes gerade so sichtbar ist. Australiens erste Astronomen sahen in der länglichen gewölbten Form der vertrauten Milchstraße einen großen himmlischen Emu. Der Mond und die Planeten wirken in der sternklaren Nacht beinahe wie die Eier des Emus.

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Vom Kreuz des Nordens zum Kreuz des Südens

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Bildcredit und Bildrechte: Nicholas Buer

Beschreibung: Es gibt eine Straße, die das Kreuz des Nordens mit dem Kreuz des Südens verbindet, doch man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, um sie zu sehen. Die hier abgebildete Straße ist das zentrale Band unserer Milchstraße; der richtige Ort ist in diesem Fall die dunkle Laguna Cejar in der Salar de Atacama im Norden von Chile; und die richtige Zeit war Anfang Oktober kurz nach Sonnenuntergang.

Viele Himmelswunder wurden fotografiert, etwa der helle Mond im Bogen der Milchstraße; die Venus knapp über dem Mond; Saturn und Merkur, knapp unter dem Mond; ganz links die Begleitgalaxien Große und Kleine Magellansche Wolke; rotes Nachthimmellicht links im Bild am Horizont; und die Lichter kleiner Städte an mehreren Orten am Horizont. Man könnte vermuten, dass die Erstellung dieses Panoramas aus 30 Bildern eine ruhige Erfahrung war, doch hier hätte man Ohrstöpsel gebraucht, um das ständige Kreischen wilder Esel zu ignorieren.

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Sigma Octantis und seine Freunde

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Bildcredit und Bildrechte: Frank Sackenheim

Beschreibung: Südpolstern Sigma Octantis (im Sternbild Octans) befindet sich auf der linken Seite dieser sternklaren Weite, die 40 Grad des fernen Südhimmels zeigt. Sie müssen jedoch sehr genau hinsehen, um ihn zu finden.

Das matte Gegenstück des Nordsterns Polaris auf der Südhalbkugel ist Sigma Octantis, er ist etwas mehr als einen Grad vom Himmelssüdpol entfernt. Sigma Octantis ist auch als Polaris Australis bekannt und unter 5 mag – ungefähr 25 Mal weniger hell als Polaris und daher mit bloßem Auge kaum erkennbar. Er ist vielleicht sogar der blasseste Stern auf einer Nationalflagge.

Die äußerst detailreiche Weitwinkelansicht zeigt auch die blassen, staubigen galaktischen Zirruswolken, die rechts durch die Sternhaufen und Nebel in den südlichen Randbereichen der Ebene unserer Milchstraße begrenzt werden. Nahe der rechten oberen Ecke befindet sich der gelbliche Gamma Crucis, der oberste Stern im Kreuz des Südens. Rechts über der Mitte ist der lange Dunkles-Ding-Nebel im südlichen Sternbild Musca (Fliege) gut erkennbar.

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Jupitersaison, hawaiianischer Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Die vulkanische Aktivität auf Hawaii hat zugenommen, seit diese hawaiianische Nachtlandschaft zu Beginn dieses Jahres aufgenommen wurde. Neue Schlote und Lavaströme liegen etwa 30 Kilometer östlich in Richtung des treibenden Rauchs und Dampfs im Panoramablick auf die Caldera des Kīlauea und den Krater Halemaʻumaʻu, der im Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark fotografiert wurde.

Dieses Jahr leuchtet Jupiter hell am späten Frühlings- und frühen Sommerhimmel. Er ist das hellste Himmelslicht hoch im Süden der Szene, wo die Wölbung der Milchstraße über Dämpfen und Wolken aufgeht. Der gelbliche Antares ist der helle Stern am Ende der dunklen Staubflüsse, die beim Zentrum unserer Galaxis zu sehen sind. Nahe dem Horizont leuchten die Sterne Alpha und Beta Centauri sowie das kompakte Kreuz des Südens durch den fast zu hellen Vulkanrauch.

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Vom Großen Wagen bis zum Kreuz des Südens

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Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Beschreibung: Willkommen in einer Äquatornacht. Diese außergewöhnliche Nachthimmelslandschaft aus 24 Einzelbildern wurde am Abend des 4. März am Strand von Maba auf der indonesischen Insel Halmahera fotografiert. Auf nördlicher Breite von etwa 0,7 Grad sind zwei berühmte Asterismen und Navigationshilfen des Nordens und Südens auf der Panoramasicht zu sehen.

Links befindet sich der Große Wagen und rechts das Kreuz des Südens. In dieser Nacht bildeten hinter dem erlöschenden Lagerfeuer Mars, Antares und Saturn ein gelb-orangefarbenes Himmelsdreieck. Es steht über der aufgehenden zentralen Milchstraße, die in der Landessprache von Maba „Miett“ heißt.

Sie können den zum Pol zeigenden Sternen im Kasten des Großen Wagens oder im Kreuz des Südens zum nördlichen und südlichen Himmelspol folgen. Beide liegen auf dieser Ansicht am Äquatorstrand der Insel knapp am Horizont.

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Vom Kreuz des Nordens zum Kreuz des Südens

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Bildcredit und Bildrechte: Nicholas Buer

Beschreibung: Es gibt eine Straße, die das Kreuz des Nordens mit dem Kreuz des Südens verbindet, doch man muss zur rechten Zeit am rechten Ort sein, um es zu sehen. Die Straße ist das oben abgebildete zentrale Band unserer Galaxis, der Milchstraße, der rechte Ort war in diesem Fall am dunklen Laguna Cejar im Salar de Atacama im Norden Chiles, und die rechte Zeit war Anfang Oktober, kurz nach Sonnenuntergang. Viele Himmelswunder wurden sind hier festgehalten, etwa der helle Mond innerhalb des Bogens der Milchstraße, die Venus knapp über dem Mond, Saturn und Merkur knapp unter dem Mond, weit links zwei Begleitgalaxien – die Große und die Kleine Magellansche Wolke, rotes Luftleuchten am Horizont links im Bild sowie die Lichter kleiner Städte an mehreren Orten entlang des Horizonts. Man möchte meinen, dass die Zusammenstellung dieses Panoramas aus 30 Bildern eine beschauliche Erfahrung gewesen wäre, doch dafür hätte man Ohrstöpsel gebraucht, um das ständige Kreischen wilder Esel zu ignorieren.

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Iguaçu – sternklare Nacht

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Die südliche Milchstraße wölbt sich hell leuchtend in dieser sternklaren Nacht. Im Vordergrund dieses malerischen Himmelsanblicks, der am 4. Mai aufgenommen wurde, ist der Regenwald in der Nähe der atemberaubenden Iguaçu-Wasserfälle zu sehen sowie der Nationalpark an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien.

Wenn man himmelwärts von links dem Bogen der Milchstraße folgt, stehen dort Alpha und Beta Centauri, der Kohlensack, das Kreuz des Südens und der Carinanebel. Sirius, der hellste Stern am Nachthimmel des Planeten Erde, steht weit rechts. Der gleißende Kanopus, der zweithellste Stern der Nacht, und unsere Nachbargalaxien, die Große und die Kleine Magellansche Wolke, sind ebenfalls in die Szenerie eingebettet.

Um die Suche zu erleichtern, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild. Viel näher sind die Lichter nahe der Horizontmitte, die vom argentinischen Iguazú Falls International Airport stammen.

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Mauna-Kea-Milchstraßenpanorama

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (TWAN)

Beschreibung: Aloha und willkommen in einer atemberaubenden Himmelslandschaft. Der traumhafte Panoramablick reicht vom 4200 Meter hohen Vulkangipfel des Mauna Kea auf Hawaii über eine Wolkenschicht hin zu einem gestirnten Himmel und der aufgehenden Milchstraße.

Die Szenerie ist links an der Kuppel des Canada-France-Hawaii Telescope (CFHT) verankert, mit dem Polarstern, der rechts unter der Kuppel leuchtet. Weiter rechts, angeführt vom hellen Stern Deneb, lugt der Asterismus Kreuz des Nordens, eingebettet in die Ebene der Milchstraße, über den Horizont.

Sowohl das Kreuz des Nordens als auch die gleißend weiße Wega hängen über einer Gruppe von Aschekegeln im Vordergrund. Nahe der Mitte findet man rötliche Nebel, Sterne und Staubwolken der zentralen Milchstraße. Darunter erzeugt die Stadtbeleuchtung von Hilo ein unheimliches grünliches Leuchten in den Wolken.

Der rote Superriesenstern Antares leuchtet über der Zentralwölbung der Milchstraße, während der helle Alpha Centauri noch weiter rechts in der staubhaltigen galaktischen Ebene liegt. Schließlich steht ganz rechts das Teleskop Gemini Nord. Die kompakte Sternengruppe, die als Kreuz des Südens bekannt ist, befindet sich links neben der Teleskopkuppel.

Brauchen Sie Hilfe beim Erkennen der Sterne? Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild oder laden Sie dieses kleinere beschriftete Panorama.

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