Der Hexernebel

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Bildcredit und Bildrechte: Michael Miller

Beschreibung: Der offene Sternhaufen NGC 7380 ist noch in seine Geburtswolke aus interstellarem Gas und Staub eingebettet, die allgemein als Hexernebel bekannt ist. Er ist zusammen mit Vorder- und Hintergrundsternen in der Ebene unserer Milchstraße zu sehen und steht etwa 8000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Kepheus.

Der Vollmond passt leicht in diese Teleskopansicht des 4 Millionen Jahre jungen Haufens mit dem begleitenden Nebel, der normalerweise viel zu blass für das bloße Auge ist. Das Bild wurde mit fest auf der Erde verankertem Teleskop und Kamera gemacht und zeigt mehrere Lichtjahre große Formen und Strukturen des Hexers in einer Farbpalette, die mit den Bildern des Weltraumteleskops Hubble bekannt wurde. Die Wellenlängen des sichtbaren Lichts von den Wasserstoff-, Sauerstoff- und Schwefelatomen des Nebels wurden mit Schmalbandfiltern aufgenommen und für das fertige Digitalkompositbild in grüne, blaue und rote Farben umgewandelt.

Doch der Hexer hat noch ein As im Ärmel. Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben (oder diesem Link folgen), verschwinden die Sterne, und nur das kosmische Gas und de Staub des Hexernebels bleiben übrig.

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Sh2-155 – der Höhlennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Jimmy Walker

Beschreibung: Diese farbenprächtige Himmelslandschaft zeigt das staubhaltige, rötliche Leuchten der Emissionsregion Sh-155 aus dem Sharpless-Katalog, den Höhlennebel. Die etwa 2400 Lichtjahre entfernte Szenerie liegt in der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, im königlichen nördlichen Sternbild Kepheus. Die astronomische Forschung zeigt, dass die Region am Rand der massereichen Molekülwolke Kepheus B und den heißen, jungen blauen Sternen der OB3-Sternassoziation im Kepheus entstand. Die Energie, die den hellen Rand aus Wasserstoff ionisiert, stammt von der Strahlung der heißen Sterne, aus denen der helle blaue O-Stern über der Bildmitte hervorsticht. Die durch Strahlung ausgelösten Ionisierungsfronten führen wahrscheinlich zu kollabierenden Kernen und neuer Sternbildung in deren Innerem. Die kosmische Höhle hat einen geeigneten Durchmesser für eine Sternkrippe – mehr als 10 Lichtjahre.

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Kepheus: von Rüssel bis Blase

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Sternhaufen, leuchtende Nebel und dunkle Staubwolken sind im königlichen Sternbild der Nordhalbkugel, dem Kepheus, reichlich vorhanden. Auf dieser weiten Himmelslandschaft, einem Mosaik aus Teleskopbildern, die etwa 17 Grad umfassen, sehen Sie diese in großem Detailreichtum.

Links unten beginnen wir mit dem großen Emissionsnebel, der als IC 1396 katalogisiert ist. Er hat einen Durchmesser von Hunderten Lichtjahren, ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt und enthält eine dunkle, sich windende rankenförmige Struktur, die allgemein als Elefantenrüsselnebel bekannt ist. Der helle Nebel oben in der Mitte mit dem eingebetteten Sternhaufen ist NGC 7380. Oben rechts befindet sich NGC 7635 (der Blasennebel) und der Sternhaufen M52.

Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben, sehen Sie eine beschriftete Version des Feldes. Viele der hervorgehobenen Objekte sind in der zweiten Version des Sharpless-Katalogs (Sh2) angeführt sowie im Barnard-Katalog (B) dunkler Nebel. Jene Orte, die mit Sternbildung in Zusammenhang gebracht werden, sind verräterische Markierungen entlang des Komplexes riesiger Molekülwolken der Region.

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